Hochzeit: Brauttasche
Zurück zum Hochzeitsthema, denn bis zum Ende der Hochzeitsverlosung am 10. Juli möchte ich diesen Themenkomplex ja “abgearbeitet” haben. Nachdem das Kleid für unser Tochterkind ganz zufriedenstellen gelungen war (Vielen Dank für eure lieben Worte dazu), fiel mir zwei Tage vor der Trauung ein, dass man als Braut ja auch seine Notfallsachen adäquat transportieren muss. Die Schneiderin hatte mir glücklicherweise noch ein paar Stoffreste vom Hochzeitskleid überlassen und so entstand noch schnell eine Brauttasche.
Nichts aufwendiges, aber seinen Zweck erfüllend. Auf der Rückseite habe ich das Ginkgoblattpaar aufgestickt. Das ich vor lauter Hektik den KamSnap falsch herum eingedrückt habe, sich auch kein helfender Mann mit Lötkolben fand und sich deshalb im Inneren einen Blindknopf befand, muss ich ja niemanden verraten …



Stick-Flohmarktfunde in Dresden
Als kleine Pause zum Hochzeitsthema (ein bisschen was kommt da noch) schiebe ich meine neuesten Fundstücke ein, denn Dresden hat gleich zwei neue Flohmärkte, die ich am Wochenende besucht habe. Neben dem bekannten an den Elbwiesenlockte nun auch ein Trödelmarkt hinter dem Haus der Presse und ein weiterer auf dem Altmarkt. Auf beiden bin ich fündig geworden.
Zugeschlagen habe ich bei ganz wunderbaren Stickvorlagen mit – wie ich finde – sehr netten Motiven und alten Monogramm-Metallplatten, mit denen wohl ebenfalls Handstickvorlagen erzeugt werden konnten. Der große Handsticker bin ich ja nun eigentlich nicht, aber vielleicht kann man mit den Platten ja auch drucken?




Am kommenden Sonnabend werden wir uns selbst auf den Trödelmarkt hinter dem Haus der Presse stellen. Das wird sicherlich ein großer Spaß und die ersten Kisten sind schon gepackt. Platz im Stoffregal habe ich dabei auch gleich geschaffen. Sehen wir uns?

Hochzeit: Blumenmädchenkleid ottobre 3/2011 Sea Rose
Na liebe Blogleser, mögt ihr noch oder seid ihr vom Hochzeitsthema schon übersättigt? Mit dem Kleid für das Tochterkind kommt aber nun endlich mal wieder etwas selbstgenähtes. Nachdem ich mit dem ersten Nähversuch mein erstes TfdT (Teil für die Tonne) genäht habe und beispielsweise am Thema Beleg gescheitert bin, hat der Zweitversuch doch ganz gut geklappt.
Grob orientiert habe ich mich am Kleidchen Sea Rose aus der aktuellen ottobre (3/2011, Nr. 31). Nach den Erkenntnissen des ersten Versuch allerdings ohne “vorblitzenden” Unterrock (das sah bei mir wie nicht messen können aus) und mit gedoppeltem und anschließend verstürztem Oberteil (so habe ich das Thema Beleg umgangen). Damit habe ich nun gleich ein Wunschthema für das nächste Näh-Blogger-Treffen, denn da wird vielleicht wirklich genäht.
Das Kleidchen aus Wildseide hatte den gleichen Farbton wie mein Brautkleid und sah mit den kleinen Rosen, Blättern und Perlen umwerfend am Kinde aus.





Hochzeit: Brautschmuck von Dorit Schubert
Mit dem Brautschmuck ist für mich ein ganz persönlicher Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, denn mit dem wunderbaren Schmuck von Dorit Schubert liebäugle ich schon seit Jahren. Die Designerin klöppelt mit Metallfäden und erschafft dabei so wunderbar leichte Objekte, die trotzdem sehr stabil sind. Sie verkauft ihre filigranen Kunstwerke im gleichen Laden wie die ebenso großartige Babelkeramik, der ich ebenfalls restlos verfallen bin. Bei jeder neuen Kaffeetasse habe ich sehnsüchtig auf die Schmuckstücke geschaut und davon geträumt, eine solche Kette tragen zu dürfen.
Als es nun so weit war, konnte ich mich nicht entscheiden, welche Form es werden sollte. Ich schwankte zwischen der Kokonform und den “Quallen”. Frau Schubert stellte daraufhin extra zwei Probestücke für mich her. Die Entscheidung fiel für die Quallen mit weißen Perlen an den Tentakeln. Sogar den Rotton konnte man in Absprache mit ihr festlegen, denn sie färbt die Fäden selbst ein. Die noch nicht fertige Kette wurde außerdem einmal quer durch die Stadt zur Schneiderin getragen, um die Länge perfekt an den Halsausschnitt anpassen zu können.
So habe ich nun meine ganz individuelle Kette, die ich auch nach der Hochzeit noch häufig tragen werde und die mich hoffentlich ein Lebenlang an unseren Hochzeitstag erinnern wird. Wenn ich dann mal ganz betagt unter dem Apfelbaum sitze, reiche ich sie vielleicht an das Tochterkind weiter …



Hochzeit: Trauringe
Neben dem Ja!-Wort war der für uns der ergreifende Moment das anstecken der Ringe. An unseren wunderbaren Hochzeitstag können wir uns schon jetzt nur rückblickend erinnern, aber den Ring werden wir hoffentlich ein Leben-lang tragen. Unsere Wunschringe hat die Goldschmiedemeisterin Doreen Biedermann aus Sebnitzumgesetzt.
Auch die Trauringe sind für uns etwas ganz besonderes geworden, denn in den Ring aus Weißgold eingraviert und vergoldet, trägt jeder von uns sein Ginkgoblatt. Wenn man die Ringe zusammenhält, ergibt sich wieder das Ginkgoblattpaar aus dem grafischen Entwurf unseres Hochzeitsstempels von bastisRike. Auf dem selbstgenähten Ringkissen mit dem Ginkgoblattpaar bestickt, wurden uns die Ringe überreicht und so passte auch bei diesem Hochzeitsdetail alles ganz prima zusammen.





