Spiel(zeug)rezension: Cool Runnings von Ravensburger

21. Dezember 2018 | Anzeige, Brettspiele, Spiel(zeug)rezension | 0 Kommentare

Der Nikolaus brachte dieses Jahr unseren Kindern ein Spiel, dass zur Jahreszeit passte – das Eiswürfelspiel “Cool Runnings“* von Ravensburger. Eigentlich muss man dafür erstmal geduldig warten, bis man entsprechende Eiswürfel eingefroren hat, aber wir haben es bislang mit den vorrätigen, ovalen Eisstücken probiert, was genauso gut ging. Bereits die Spielverpackung ist einem eckigen Eiswürfel nachempfunden und ich habe tatsächlich das erste Mal etwas gebraucht, um das Öffnungsprinzip zu verstehen.

Abbildung von Ravensburger

Das Spiel enthält sechs wasserfeste Spielfelder, vier bunte Näpfe für die Eiswürfel, acht Unterteile zum hineintropfen und einfrieren, sechzig Karten und eine Pipette sowie die Spielanleitung. Neben den bereits fertig eingefrorenen Eiswürfeln braucht man noch etwas Salz und ein Gefäß mit Wasser sowie unbedingt ein oder auch mehrere Handtücher.

Das Zielspiel ist einfach erklärt, denn man muss seinen Eiswürfel nur ins Ziel bringen, ohne das er geschmolzen ist. Bei jedem Spielzug darf man entscheiden, ob man seinen oder einen anderen Eiswürfel bewegt oder einen Angriff durchführt. Von den Angriffsvarianten gibt es gleich sieben verschiedene Varianten, die alle für größte Spielfreude sorgen. Man kann den Eiswürfel des Gegners mit dem Finger berubbeln, mit Feueratem anhauchen, ausquetschen oder – ganz fies – Salz darüber streuen. Wenn man Pech hat, schafft es der arme Eiswürfel nach solchen Behandlungen noch nicht mal bis ins Ziel.

Empfohlen wird das Spiel, das maximal vier Personen zusammen spielen können, erst für Kinder ab acht Jahren. Obwohl ich selten für eine Herabsetzung der Altersgrenze plädiere, hatte unser Fünfjähriger keinerlei Verständnisprobleme und konnte sofort mitspielen. Vielleicht ist die Altersempfehlung ja dem Umgang mit Wasser zuzuschreiben. Am meisten hat ihn die Salzbestreuung fasziniert. Wenn man die richtigen Karten hat, kann man Angriffe auch abwehren, wobei man sich nie sicher sein kann, ob der Mitspieler den Angriff erneut starten kann.

Problematisch finde ich die Gestaltung der Verpackung, denn die Verwendung eines Föhns zusammen mit Wasser probiert hoffentlich nie ein Kind aus. Im Spiel taucht der Föhn natürlich gar nicht auf und wird mit “Feueratem” ersetzt – währenddessen der Mitspieler “Ein Eiswürfel, zwei Eiswürfel, drei Eiswürfel …. zehn Eiswürfel” zählen muss, aber man weiß ja nie, auf welche Ideen Kinder kommen.

Bislang haben wir das Spiel immer zusammen mit unseren Kindern gespielt und haben eigentlich sehr darauf geachtet, dass es keine zu große Wasserschlacht wird. Beim Verstecken in den Händen unter dem Tisch konnte allerdings ein paar Tropfen auf unseren Eschedielen nicht verhindert werden. Auch die Karten bekamen leider in jeder Spielrunde etwas ab. Leider sind sie nicht wie das Spielfeld wasserfest.

Mit seinen Lavafeldern und vielen Angriffsmöglichkeiten ist es auf jeden Fall ein unglaublich lustiges Spiel und zur Zeit der Favorit im Spieleregal unserer Kinder. Als Erwachsener freue ich mich allerdings schon darauf, dass Spiel in der wärmeren Jahreszeit zu spielen, denn mir wurde nach zwei-drei Runden mit ständiger Berührung der Eiswürfel ziemlich frisch. Es nächstes Jahr im Garten spielen zu können und nicht ständig auf die Möbel achten zu müssen, wird sicherlich sehr fein. Im Hochsommer befürchte ich allerdings, dass der Eiswürfel zu schnell schmelzen wird … ich bin gespannt.

Die Tochter hat nun schon angekündigt, dass sie Cool Runnings unbedingt zu ihrem Geburtstag spielen möchte … sehr verdient hat dieses Spiel dieses Jahr übrigens den Preis innoSpiel 2018 erhalten.

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