Kreidemarker Fensterbild Blumenkranz von Kallettergrafie

Die allerersten winterlichen Kreidemarkerbilder wurden tatsächlich nicht nur zeitgerecht weggeputzt sondern auch gleich frühlingsfrisch neu aufgelegt. Bereits beim Wunschzettelschreiben für die Stifte* hatte ich mir den Blumenkranz von Kallettergrafie abgespeichert,...

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Rezension: LeinenLooks 2: Nachhaltige und unkomplizierte Mode selbst genäht

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Faschingskostüm Teleskop

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Tutorial DIY Taukappe Teleskop für Kinder Nähanleitung

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Kreidemarker Fensterbild Blumenkranz von Kallettergrafie

Kreidemarker Fensterbild Blumenkranz von Kallettergrafie

Die allerersten winterlichen Kreidemarkerbilder wurden tatsächlich nicht nur zeitgerecht weggeputzt sondern auch gleich frühlingsfrisch neu aufgelegt. Bereits beim Wunschzettelschreiben für die Stifte* hatte ich mir den Blumenkranz von Kallettergrafie abgespeichert, der als Freebie downloadbar ist. Auf den Innenspruch habe ich allerdings verzichtet. Entspannt war das abmalen auch diesmal noch nicht, denn es muss aus der Reichweite des Dreijährigen entfernt gestrichelt werden, aber extra eine Leiter wollte ich auch nicht hinstellen.

So malte ich mal schwungvoll, mal etwas zittriger und war abschließend vor allem von der Fernwirkung ziemlich begeistert. Schaut man genau hin, sind die Linien alles andere als genau, aber mit mehreren Metern Abstand wird das völlig unerheblich und sieht überraschenderweise ziemlich gekonnt aus. Das fasziniert mich bei diesen Fenstergestaltungen doch sehr. Am besten gefallen mir die Kirschblüten, bei denen ich die Punkte und Striche dann doch recht frei gesetzt habe, was gleich entspannter aussah.

Da wir hinter der Glastür sofort einen Spiegel haben, in dem sich jeder Einbrecher hoffentlich gleich vor sich selbst erschreckt und möglichst sofort wieder geht, spiegelt sich der Blumenkranz gleich ein zweites Mal, was ebenfalls eine schöne Wirkung von außen ist.

Leider hat eines der Kinder inzwischen doch ein ein paar hauchdünne Kratzspuren ergänzt, aber noch darf der Kranz “hängen”. Lasse ich das nun so bis zum Herbst? Gibt es hübsche Sommermotive?

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Wie in den letzten Jahren gibt es auch in diesem Frühjahr wieder einen Etsy-Blogbeitrag, der reinen Werbe-Empfehlungscharakter hat. Manchmal waren dabei Themen vorgegeben, häufig konnte ich selbst wählen, aber fast immer waren es in den letzten sechs Jahren acht konkrete Produkt- und Shopempfehlungen. Diesmal wird nun aber die Vorstellung einer neuen Funktionalität gewünscht, die den Frühjahrsempfehlungsblogbeitrag ein bisschen anders aussehen lässt. Im Mittelpunkt steht eine neue Listenfunktionen, in denen man sich seine Etsy-Favoriten* nun strukturiert ablegen kann. Nun denn …

Gewünscht waren mindestens vier Listen, die ich meinen tatsächlichen Favoriten gefüllt habe. So gib es nun eine Gartenlieblinge-Liste*, die Nählieblinge*, Kinderwunschlieblinge* und Papierlieblinge*. Also tatsächlich die Themen, die mich bei Etsy interessieren. Daher werden diese persönlichen Listen wohl auch noch wachsen und können euch gerne in Zukunft inspirieren. Die Lieblingsshop-Liste gab es schon vor der neuen Listenfunktion und muss erst noch aufgefüllt werden, denn da fallen mir natürlich noch einige ein.

Bei den Gartenentdeckungen* sind meine größte Freude die Gemüseschilder, denn nach bei der Vorstellung der Kräuterschilder von FischerKunterbunt hatte ich ja genau diesen Vorschlag gemacht und wurde von der Shopbesitzerin sogar nach Gemüsesortenvorschlägen gemacht. Nun gibt es tatsächlich ganz neu die Gemüsevariante* und ich weiß schon ganz genau, was ich demnächst bestellen möchte.

Im Nähbereich* haben es mir hingegen vor allem Höhenausgleichhebammen von Clauchichi* angetan, die ich sowieso für die Coverlock dringend brauche. Bislang hat mich da ja der reine Plastikanteil sehr abgeschreckt, aber die Polymilchsäure als “ein nicht-toxisches biologisch abbaubares 3D-Druck-Material” klingt ja ganz wunderbar. Die Spulenkästchen* aus Holz hingegen wären ein feines Geburtstagsgeschenk.

Bei den Kindern* sieht es gerade noch etwas leer aus und tatsächlich überwiegt da etwas das Problem, dass sie eigentlich schon viel zu viel im Kinderzimmer haben, aber nichts davon rausrücken. Die Tonie-Regale* gefallen mir eigentlich sehr, aber selbst dafür ist eigentlich momentan gar kein Platz.

Bleiben noch die Papierlieblinge*. Dort fehlen noch einige Stempelanbieter, aber der Herzensbrief von Kallimagie ist beispielsweise schon hinterlegt. Eigentlich müsste ich die Listen ohnehin aufsplitten und in Empfehlungen für meine Blogleser und noch nicht erfüllte eigene Wünsche sortieren. Das wäre dann sogar für die nächsten Wunschzettel hilfreich ….

Rückblick Etsy-Empfehlungen:

Contura Products: Nuage No. 6
Etsy Tastmaker 2015
Etsy Design Award 2015
Etsy Weihnachtsgeschenke Guide Plotter 2017
Etsy Weihnachtsgeschenkeguide Nähplatz 2018
Etsy Osterhasen Guide 2019
Etsy Design Awards International 2019
Etsy Weihnachtsgeschenkeguide amberlight Einkäufe 2019
Etsy #standwithsmall #coronakrise 2020
Etsy Geschenke Guide 2020

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Rezension: LeinenLooks 2: Nachhaltige und unkomplizierte Mode selbst genäht

Rezension: LeinenLooks 2: Nachhaltige und unkomplizierte Mode selbst genäht

Zwei Bücher habe ich nach meiner Teilnahme an der Fachmesse h+h cologne dieses Jahre sofort auf meine Rezensionsexemplarwunschliste gesetzt, von denen das erste mich nun auch schon erreicht hat. Von den hier vorgestellten Nähbüchern des letzten Jahres hat mich “LeinenLooks: Lässig-leichte Mode nachhaltig selbstgenäht“* (Rezension) von Topp-Kreativ wohl am meisten begeistert. Ich hoffe tatsächlich, dass ich in diesem Sommer zum Leinensachennähen aus diesem Buch komme. Eigentlich hätte ich das gleich mit bei der 2021PatternParade einplanen sollen, deren April-Beitrag heute statt der Buchrezension dran gewesen wäre. Ich bin zwar bis zum Zuschnitt gekommen, aber hoffe, dass die Linkparty wieder bis zum Monatsende offen bleibt, wenn es überhaupt bei Mit Nadel und Faden wieder eine gibt. Daher gibt’s nun heute hier doch eine Buchvorstellung. Auf der Messe erfuhr ich, dass es eine Fortsetzung des Leinenlooks-Buches herausgegeben wurde, dessen ersten Teil wohl nicht nur mich begeistert hat: “LeinenLooks 2: Nachhaltige und unkomplizierte Mode selbst genäht”* Statt lässig-leicht steht diesmal das unkomplizierte im Titel, wobei mich die zwar Duden-konforme aber doch unterschiedlich gewählte Schreibweise von selbst|genäht bei beiden Titeln doch ein bisschen irritiert hat.

Abbildung vom Frechverlag

Über das Fachwissen der Autorin Sabine Lorenz habe ich bereits im ersten Teil der Reihe ausführlich geschrieben. Das Konzept des Buches ist gleich geblieben, wobei es im zweiten Buch sogar 16 – wiederum mit Frauennamen – bezeichnete Kleidungsstücke sind: eine Jacke, sechs Oberteile, drei Kleider, zwei Röcke, ein Jumpsuit und drei Hosen, die von Größe XL bis XXL als vollständige Schnittmuster beiliegen. Auf der Verlagsseite stehen für jeweils knapp zwei Euro die Patterina-Code-Schnittmuster zum Sofortdownload bereit, wobei man für alle Schnittmuster dann mehr bezahlen müsste, als für das Buch, deren Nähanleitung man offensichtlich trotzdem noch braucht, da es wirklich nur der QR-Code zu sein scheint, den man runterladen kann. Ich für meinen Fall pause wohl weiterhin lieber ab.

Abbildung vom Frech-Verlag

Etwas irreführend finde ich bei diesem zweiten Leinenlock-Buch den gewählten Titel, denn mit unkompliziert spricht man sicherlich auch schnell Nähanfänger an, die aber vermutlich an den auf Textpassagen reduzierten Nähanleitungen scheitern werden. Die Jacke und auch komplette Hemden setzen schon einige Näherfahrungen voraus, die auch durch den zum ersten Teil identischen fünfseitigen Nähtechnik-Anhang zu Hüftpass- und Nahttaschen mit schematischen Anleitungen nicht eingefangen werden kann.

Abbildung vom Frech-Verlag

Überrascht hat mich auch, dass im zweiten Buch Schnittmuster auftauchen, die nur noch etwas bemüht der reinen Leinenmode zugeordnet werden können. Den sicherlich wunderbar schwingenden Viskose-Rock, bei dem zwar noch 15% Leinen auftauchen, hätte ich nicht erwartet. Die Tochter wird es aber freuen, denn wahrscheinlich passt bei ihr inzwischen schon langsam die kleinste Erwachsenengröße und ein Tellerrock steht ja noch auf dem Wunschzettel.

Abbildung vom Frech-Verlag

Das wird aber sicherlich nicht das einzige Schnittmuster bleiben, denn nach meiner Einschätzung dürfte meine Näherfahrung auch ohne Einzelschrittbildanleitung inzwischen ausreichen, dass ich die Schnittmuster umsetzen kann. Meinen Modegeschmack trifft auch dieses zweite Buch sehr. Da die Oberteile mit Brustabnähern vorgestellt werden, müsste auch für meine Figur tragbare Kleidung entstehen. Darauf freue ich mich schon sehr.

 

 

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Faschingskostüm Teleskop

Faschingskostüm Teleskop

Nach dem besonderen Geburtstagsgeschenk und dem Taukappen-Tutorial gestern kann ich nun endlich abschließend das Faschingskostüm der Tochter zeigen, denn diese wollte – aus nun bekannten Gründen – als Teleskop gehen, was neben dem Pinguin und der Kaffeemühle für die beiden Brüder eine ordentliche Herausforderung war.

Da sie im Gegensatz zu ihren beiden Brüdern inzwischen tatsächlich nur noch am Faschingstag in die Verkleidung schlüpft, wollte ich es nicht ganz so aufwendig gestalten. Vernäht wurde ein fester Baumwollstoff, der vielleicht mal vom Möbelschweden mitgenommen wurde, aber so ganz sicher bin ich mir da nicht mehr. Bestickt wurde er mit der der Markenbezeichnung des Geburtstagsgeschenks, für die ich das nachtleuchtende Halloweengarn von Madeira* verwendet habe. Die Innennähte wurden komplett mit der 5-Faden-Overlock-Naht genäht, die ja gleichzeitig eine Kettnaht entstehen lässt. Da sie sich in der Stoffteleskopröhre ohne Schnittmuster dann aber nicht bewegen konnte, kamen spontan große Dreiecke in die Seitennaht, die sich hier schon mal bewährt hatten.

Der obere Bund wurde umgeschlagen und nachdem die Drahtkonstruktion nicht so funktionierte, wie gedacht, doch einfach nur mit ganz viel Kissenstopfmaterial ausgefüllt. Das war dann stabiler als zunächst vermutet. Wirklich ärgerlich war die Sternenstickdatei, bei der ich mich gefreut hatte, im Kerstin Bremer Shop eine ITH-Variante gefunden zu haben. Nach dem Kauf stellte ich aber fest, dass dabei eine Größe geliefert wurde, die meine Stickmaschine gar nicht verarbeiten kann, was sicherlich mein Auswahlfehler war. Ein Set, wie sonst üblich, gibt es dort nicht, sondern tatsächlich immer nur Einzelgrößen. Vervielfältigen oder weitergeben darf man solche Stickdateien natürlich nicht, aber ich hätte mich über eine Verlosungsgenehmigung, an eine Person, die so eine Größe sticken kann oder ein anderes entgegen kommen gefreut, was diesmal nicht möglich war. Da ich so oft schon wirklich nette Erfahrungen im Nähbereich gemacht habe, war das überraschend.

Der Tochter zu liebe kaufte ich daher ein zweites Mal und verteilte neun ausgestopfte Sternen auf dem Kostüm. Ich hätte eigentlich auch gleich ein Sternbild nachbilden können.

Auch die Tochter war mit meiner Umsetzung des diesjährigen Wunsches zufrieden und so habe ich bei der 2021-Saison wohl ein weiteres Mal bestanden. Der Sohn hat für das kommende Jahr bereits einen Kugelblitz angekündigt – ob er wie bei der Kaffeemühle wieder ein ganzes Jahr dabei bleibt?

Neu in diesem Jahr war, dass die Tochter die Deko übernommen hat und wirklich lustige Faschingstischkärtchen gestaltete. Im Gegensatz zu den Vorjahren kam keine Tante zu Besuch und selbst die unmittelbaren Nachbarn können wir derzeit nicht an unseren Tisch einladen. Ich gab daher das Papierkonfetti* frei und stimmte einer wilden Papierkreiseparty zu. Selbst das mühsame einsammeln der Metallickreise, die statisch aufgeladen, sich noch nicht mal zusammenkehren ließen, habe ich klaglos übernommen. Was tut man nicht alles, um in dieser anstrengenden Zeit seinen Kindern unbeschwerte Stunden zu ermöglichen. Fasching waren wir dabei nicht schlecht ….

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Tutorial DIY Taukappe Teleskop für Kinder Nähanleitung

Tutorial DIY Taukappe Teleskop für Kinder Nähanleitung

Beim auspacken des so besonderen Geschenks der Tochter, bei dem diesmal coronazeitbedingt Uroma, alle vier Großeltern und der Patenonkel mit seiner Familie via Skype zugeschaltet waren und es sogar technisch halbwegs funktionierte, verkündete der Astronom, dass ich mal eben noch schnell eine Taukappe nähen müsste – das wäre ja sicherlich kein Problem. Lustigerweise unterhielten sich die virtuellen Gäste zeitweise zwischen Dresden, Merseburg und Halle völlig ohne uns, während wir schon wieder die Kinder einfingen und versuchten, sie von den verschiedenen Teleskopkisten abzuhalten. Die Maße wurden mir dann am nächsten Tag übermittelt und ich informierte mich, wofür so eine Kappe überhaupt gedacht war. So schützt sie nicht die Optik vor kleinen (Geschwister)-Kinderfingern sondern vor allem vor Feuchtigkeitsbeschlag aber auch Streulicht. Als Tutorial fand ich nur eine Teleskop-Komplettselbstbau-Anleitung, bei der die Taukappe aber ein Stück Baumarktrohr war. So gibt es nun hier mal wieder nach langer Zeit ein Tutorial, denn die Kaufvarianten* lassen sich ziemlich einfach als DIY-Variante umsetzen.

Als Materialien werden dafür schwarze Stoffe, eventuell Filz, Verstärkung wie Decovil*, Klettband und als Nähzubehör natürlich Rollschneider* oder Schere, Garn und Nadeln oder Wonderclips* benötigt. Das “Schnittmuster” ist nur ein Rechteck, wobei ich die Maße 18 cm x 50 cm zugeschickt bekam. Beim Zweitmodell würde ich allerdings tatsächlich messen und noch etwas passgenauer – ins unserem Fall – kleiner nähen, denn eigentlich macht es keinen Sinn, dass man die Kappen flexibel für verschiedene Teleskop-Größen näht.

In unserem Fall folgte als Besonderheit das personalisierte besticken der Außenhülle. Zum Einsatz kam ein Motiv aus der Alien-Stickserie von PüppiLottaDesign, die ich vor zehn Jahren probegestickt habe. Das nachtleuchtende Halloweengarn von Madeira* aus dem Nähpark-Luminaire-Goodiebag probierte ich das erste Mal in der Stickmaschine aus und war selbst sehr auf die Wirkung gespannt.

Im Prinzip ist es aber auch vollkommen ausreichend, wenn man zwei schwarze Stoffstücke rechts auf rechts zusammenlegt und einmal die Kanten entlang näht. Die Wendeöffnung sollte dabei nicht vergessen und vor allem für die steife Schabrackeneinlage nicht zu klein gewählt werden. Als Außenstoff habe ich Softshell verwendet, innen Fleece.

Vor dem Wenden ist es gut, wenn die Ecken eingekürzt werden, damit sich sie Spitzen gut ausformen lassen.

Anschließend wird die Schabrackeneinlage eingeschoben und die Wendeöffnung beim knappkantigen absteppen mit geschlossen. So hat man nun ein stabiles Rechteck, an dem nur die Klettverschlüsse fehlen.

Für das absteppen aber auch das aufnähen der Klett- und Flauschbänder empfehle ich auf Nähmaschinennadeln zu achten, die schwere Stoffe vernähen können. Ich selbst habe dafür Jeans-Nadeln* benutzt. Die Klettbänder kommen auf die Innenseite, die Flauschbänder auf die Außenseite. In meinem Fall wurden drei Streifen nebeneinander positioniert.

So entsteht mit nur wenigen Nähten eine sehr stabile Hülle, die perfekt als Taukappe an Teleskopen eingesetzt werden kann und durch die breiten Klettbandstreifen flexibel in der Größe einstellbar sind.

Und das nachtleuchtende Garn? Das leuchtet tatsächlich, wobei man schon sehr an die Dunkelheit gewöhnte Augen haben muss und das Blogbild mit relativ langen Belichtungszeiten entstand. Die Tochter war jedenfalls begeistert und sogar der Patenonkel-Planetariumsleiter beindruckt.

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