Werbung: Basischer Nacken- und BronchienWickel von P. Jentschura AlkaWear

23. Dezember 2016 | Grün, Werbung | 0 Kommentare

Glücklicherweise gehören wir wohl tatsächlich zu denen, deren berufliches und privates Umfeld zwar übervoll ist, die aber dennoch noch nicht das Gefühl haben, in einem ständigen Hamsterrad zu leben. Wie wichtig dabei die jeweiligen (kreativen) Auszeiten sind, wird wohl jeder Leser wissen. Manchmal kumulieren sich aber auch hier Aufgaben und eigene Anforderungen. Am Ende meines vierten Lebensjahrzehntes habe ich nun inzwischen durchschaut, dass auch mein Körper ein klares nun-ist-es-zu-viel-Symptom zeigt. In solchen Situation kann ich fast schon darauf warten, dass ich mir den Nacken verspanne – gerne durch eine vermeintlich ungeschickte Bewegung in der Nacht oder auch beim Schwung am Morgen aus dem Bett. Da mich die Firma P. Jentschura im Nachhaltigkeits-Kontext im Sommer überzeugt hat, teste ich nun am Jahresende auch gerne ihr neuestes Produkt: die basischen Nacken- und BronchienWickel.

Geliefert wird die basische Funktionswäsche in einem Karton, die wie eine Geschenkverpackung wirkt. Darin befindet sich neben einem Anleitungsheft und den Wickelteilen auch noch ein kleine Dose mit der Base*, über die ja schon hier berichtet wurde. Wie man dem beiliegenden Heft entnehmen kann, stimmt bei den Wickelanlagen wohl so ziemlich alles – das Material ist ÖKO Tex Standard 100 und wird direkt im Münsterland gewebt, geschneidert und konfektioniert. Für die eigentlichen Wickel wird bei dem verwendeten Mullstoff eine ungebleichte Baumwolle verwendet – das was man auf der Haut trägt, hat also hautverträgliche und hypoallergene Eigenschaften.

Geliefert bekommt man ein dreiteiliges Funktionswäscheset – in den Moltonwickel werden mit Druckknöpfen Mullkissen eingeknöpft, die vorher mit der Lauge benetzt oder darin getaucht werden. Anschließend wird tropffrei ausgerungen. Die Materialien sind – wie mein Näherblick zeigt – gut verarbeitet. Wobei ich schon ein bisschen schmunzeln musste, dass offenbar auch der professionelle Näher es schafft, ein paar kleine Fältchen in das Schrägband einzuarbeiten.

Ein nackig-Bild gibt es von mir (natürlich) nicht, aber das (trockene) Tragebild zeigt, dass ich die Wärme zwar als sehr angenehm gefunden habe, aber mir überhaupt nicht vorstellen kann, wie man den Wickel “unauffällig” tagsüber unter der Kleidung tragen können soll. Bei Männern mit Jacket geht das vielleicht noch, aber bestimmt nicht bei normaler Alltagskleidung. Auch vorbeugend werde ich den Wickel sicherlich nicht tragen, sondern nur bei konkreten Anwendungsfällen. Schwierig fand ich auch die Positionierung einer zusätzlichen Wärmequelle, die durchaus empfohlen wird. Eine zusätzliche Tasche für das Dinkelkissen wäre da – meiner Meinung nach – eine gute Idee gewesen.

Durch den Wickel bin ich auch noch auf einige andere Produkte von
Jentschura aufmerksam geworden – bislang war mir noch gar nicht klar,
dass es dort auch noch Strümpe* aus Schurrwolle, Achselkissen gegen sommerliches Schwitzen und einem (hochpreisigen) Bademantel*,
mit dem man tatsächlich feucht eingewickelt in Bett gehen soll, gibt.
Die Duschen-und-nicht-Abtrocknen-Variante bei Einschlagsproblemen habe
ich bereits in meinen ersten Studienjahren getestet – inzwischen wird
mein Nachtschlaf aber ohnehin meistens nur durch die eigenen Kinderlein
unterbrochen.

Wie sieht es denn bei euch heute am letzten Tag vor Weihnachten aus? Drohen Verspannungen oder seid ihr auch ohne Nackenwickel schon ganz entspannt?

Die Kooperation entstand über:

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, zwei Schulkindern (*01/2010 & 07/2013) und einem Kindergartenkind (*09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.

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