Rezension: Kreativ-Reise Berlin: City-Touren zu den Hotspots für Kreative – mit stylischen D.I.Y-Ideen

22. Mai 2015 | Anzeige, Lesestoff, Rezensionen, unbezahlte Werbung | 0 Kommentare

Wenn ich nur ein kleines bisschen mehr Zeit bei meiner letzten Dienstreise nach Berlin gehabt hätte und der Tag nicht von 7:00 Uhr am Morgen bis kurz vor Mitternacht durchgeplant gewesen wäre, hätte ich dank dem frechverlag die perfekte Lektüre für einen entspannten Spaziergang gehabt: “Kreativ-Reise Berlin: City-Touren zu den Hotspots für Kreative – mit stylischen D.I.Y-Ideen“*.

Abbildung vom Frech-Verlag

Im broschierten, 160 Seiten umfassenden Taschenbuch der beiden Mediengestalterinnen Franziska Heidenreich, die gleichzeitig Kommunikationspsychologin ist, und Bianca, die als Fotografin arbeitet, wobei beide unter dem Namen Zweieck* auch noch eine DaWanda-Shop* betreiben, gibt es sechs Tourenvorschläge. Die reine Gehzeit liegt bei den meisten Touren bei ca. zwei Stunden, wobei angegeben wird, dass man deutlich länger braucht, wenn man sich in den Geschäften ausgiebig umschaut.

Abbildung vom Frech-Verlag

Vorgestellt werden KreativTouren für Friedrichshain, Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg und Schöneberg. 20 bis 30 Besuchspunkte gibt es zu jeder Tour, die in einem kleinen Stadtplan visualisiert und Farbcodiert werden. Rot steht dabei für Handmade/DIY, Blau für Shopping, Grün für Essen/Trinken und Lila für Unterhaltung.

Bei jeder Tour stellen außerdem jeweils ein bis zwei “Kreativköpfe” ihren Kiez vor. Das ist bei Friedrichshain die Autorin Franziska Heidenreich selbst und der Schnittmuster-Hersteller Kreativlabor Berlin*, bei Kreuzberg Knot*Knot, die ebenfalls als Autorin bereits Bücher* herausgebracht hat und die Illustratorin Marie Geißler*; in Mitte das Typokunst-Label Funi*; in Neukölln die zweite Autorin Bianka Langnickel und nuukk* aus dem Porzellanbereich; auf dem Prenzlauer Berg Lieblingsplatz hinter dem die beiden Labels Jungs&Söhne* sowie Die Knuschels* stehen und schließlich Ostwald*. Bei dieser DaWanda-Shop-Flut wundert es dann nicht mehr, dass DaWanda selbst der Kreativkopf bei der letzten Tour in Schöneberg ist.

Abbildung vom Frech-Verlag

Das Buch verführt aber nicht nur, in die realen Geschäfte in Berlin zu schauen, sondern ermöglicht in letzten Kapitel selbst kreativ zu werden. Gleich 19 Anleitungen sind dort versammelt, deren Vorlagen zusätzlich noch im Downloadcenter des Verlags heruntergeladen werden können. Es folgt ein Register, beschreibbare Notizseiten und eine Seite zur Berliner Mundart. Dort meine ich nun auch gelernt zu haben, woher Frau Atze ihren Namen hat.

Abbildung vom Frech-Verlag

Lobend erwähnen muss man auch noch den Mini-Guide, der dem Buch, das seine 16,99 € auf jeden Fall wert ist, bei liegt und so in der Tasche mehr Platz für den Einkauf ermöglicht, da das große Buch zu Hause bleiben kann. Wenn ich das nächste Mal in Berlin bin, werde ich den DIY-Guide sicherlich nutzen, denn in den Aufschnitt* Laden will ich schon lange …

Aus der Kreativ-Topp-Serie wurden bereits vorgestellt:

“Tolle Taschen selbst genäht”

“Wir lieben Papier”

 “Mein Zimmer im Grünen”

beBeanie beats. Featuring Glasperlenspiel: Häkelaccessoires zum Kombinieren

“DaWanda DIY: Wunderbare Ideen von erfolgreichen DaWanda-Designern”

“DenDennis’ total verrückte Häkelfreunde: Die süßesten Antihelden aller Zeiten”

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, zwei Schulkindern (*01/2010 & 07/2013) und einem Kindergartenkind (*09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.

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  1. Sehr schönes Set! Die Schlafmaske könntest du nochmal knappkantig absteppen, dass sollte auch gegen Nahtauflösen helfen 🙃