Wäschemangel Wäscherolle Mangel Stoffschrank Stoffe mangeln

9. November 2021 | Geschenktes, Alte Handwerkstechniken, Fundstücke, Nähecke, Projekt Vierseithof, Sonderzubehör Innov-is, unbezahlte Werbung | 0 Kommentare

Fast auf den Tag genau acht Jahre nach dem letzten Blogbericht über die Wäschemangel der Oma meines Mannes kann ich hier nun berichten, dass sie nicht nur zu uns nach Dresden wandern durfte, sondern nach fünf Jahren in Einzelteilen wieder wie Phönix aus der Asche auferstanden ist. Bei diesem Dachbodenbericht kann man die Einzelteile  erahnen, an deren schweren gusseisernen Teilen wir uns all beständig die Zehen eingehauen haben. Natürlich wäre ich nicht unbedingt die erste Mangelanwärterin gewesen, aber da niemand anders in der Familie Platz dafür hatte, bin ich mir sehr sicher, dass sich diese für mich besondere Frau sehr gefreut hatte, dass dieses Schmuckstück neben der Reiseapotheke, dem Hochzeitsschrank, dem Minitisch und einigen anderen Dingen bei uns gelandet ist und hier nicht nur in Ehren gehalten wird, sondern sogar wieder richtig in Benutzung ist.

Als endlich der Zeitpunkt gekommen war, dass der Mann das gute Stück zusammensetzen wollte, fehlten die erst kurz davor noch gesehenen Schrauben komplett. Ein ganzes Wochenende suchten wir der Verzweiflung nahe, denn zwischenzeitlich stand die Aussage im Raum, dass mit fehlen aller Schrauben und Federn ein Aufbau unmöglich wäre. Die Schrauben blieben bis zum heutigen Tag verschwunden. Mein Mann wäre aber nicht mein Mann, wenn er nicht doch eine Lösung finden würde. Nach einer Spezialanfertigung nach Konstruktionszeichnung für die Passfeder konnte alles neu besorgt werden und mit einigen weiteren Reparaturen sieht die Mangel nun wirklich wie neu aus und ist in einem besseren Zustand als zu Lebzeiten der Oma.

2012 zeigte mir glücklicherweise die Oma selbst erstmals das Mangeln und auch damals habe ich übrigens darauf meine Nähstoffe gemangelt – wisst ihr noch? Im Jahr darauf mangelte die damals dreijährige Tochter mit, die sich als einziges unserer Kinder an den Hof und ihre Uroma erinnern kann. Unser mittleres Kind lag zwar noch in ihren Armen, aber da sie bereits gehen musste, als er 1,5 Jahre alt war, kann er sich daran natürlich nicht mehr erinnern. Den Jüngsten hat sie leider verpasst, wobei ich mir sicher bin, dass sie als 3fach-Mutter besonders diese dritten Kinder unter ihren Urenkeln mit größter Freude kennengelernt hätte.

Wie damals gelernt, mangel ich nun auch heute wieder meine Stoffe um diese nicht nur glatt zu kriegen, sondern vor allem, damit ich sie in die nun wunderbaren Stoffschränke bekomme. Mit den Falten am Rand es Mangeltuchs wäre sie zwar nicht zufrieden, aber die bekomme ich irgendwie nicht raus. Wer da Tipps hat, melde sich gerne. Wie man gestern gesehen hat, gibt es hier einiges an Stoff “platt-zu-machen”. Lohnt sich das nun wirklich? Und wie! Jeder Näher bräuchte eigentlich so eine Mangel. Spaßeshalber habe ich bei einem Fach nachgemessen. Ausgangspunkt der bereits gebügelten Stoffe waren dennoch 20 cm.

Nachdem Mangeln, bei dem die Stoffe – ohne Knöpfe und andere Erhebungen – in das Mangeltuch eingerollt werden und mit großem Druck durch die Holzwalzen laufen, sind es tatsächlich nur noch 13 cm. Ein Drittel mehr Platz pro Stoff-Fach. Das ist genial, oder? Habt ihr auch eine Wäschemangel zu Hause?

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, zwei Schulkindern (*01/2010 & 07/2013) und einem Kindergartenkind (*09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.

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