Quarantänezeit #stayathome #coronakrise

30. März 2020 | o(ne)-l(ittle)-w(ord), unbezahlte Werbung | 4 Kommentare

Nicht zum ersten Mal ist mein gewähltes Jahresmotto so erschreckend passend, dass es mich selbst überrascht. Ursprünglich hatte ich dabei an unsere übervollen Familienkalender und den Wechsel unserer drei Kinder in Kindergarten und Schule gedacht. Nun startet das Jahr mit einer so großen “Veränderung”, wie sie im Januar noch nicht zu ahnen war. Durch die China-Dienstreise vor vier Jahren las ich schon im Januar halbwegs vertrauenswürdige Quellen leer und füllte tatsächlich das erste Mal unser Vorräte für den Katastrophenfall auf, als hier noch kaum jemand darüber sprach.

Noch überraschender war, dass wir wohl zu den ersten gehörten, die mit einer amtlichen Quarantänebestimmung für eines der fünf Familienmitglieder alle (freiwillig) zu Hause blieben, bevor sich ohnehin allgemein die Erkenntnis durchsetze, dass die soziale Distanzierung wohl derzeit unsere einzige Hoffnung ist, um das Gesundheitssystem vor dem totalen Kollaps zu bewahren. Der Unterschied bleibt aber, dass man in diesen Fall nicht mehr selbst einkaufen gehen kann und vor allem die Kinder nicht mehr “gelüftet” werden. Unsere Rettung war die Verpflegung durch Nachbarn und Kollegen. Außerdem bekamen die eingeschlossenen Kinder sogar mehrfach kleine Überraschungen und Theaterstücke von der Patentantenfamilie hinter der Scheibe geboten, was es deutlich erträglicher machte. Dankbarkeit!

Da die amtlichen Bestimmungen nur für das nichtbloggende Familienmitglied galt, wird über den mehr als schwierigen Ablauf mit dem Gesundheitsamt hier (leider) nicht berichtet. Heute starten wir nun in die Herausforderung mit drei Kindern, die zu Hause betreut werden und zwei Erwachsenen mit Homeoffice. So viel Veränderung hätte es nun wirklich nicht sein müssen …

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, zwei Schulkindern (*01/2010 & 07/2013) und einem Kindergartenkind (*09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.

4 Kommentare

  1. Na auch das werdet Ihr meistern. Irgendwie finde ich es besser, wenn alle zu Hause sind. Bei uns geht einer noch täglich arbeiten, da weiß man nie, was er mit Heim bringt. Mal abgesehen vom bestellten Toilettenpapier :-).
    LG
    Kerstin

    Antworten
  2. Liebe Frau Amberlight,
    oh, das tut mir leid! Ich glaube, das ist eine ziemliche Herausforderung, weil ja neben der Arbeit im Homeoffice noch ein Schulkind Aufmerksamkeit braucht und die beiden Kleineren auch nicht im Regal abgestellt werden möchten. Ich zweifle nicht an Eurem Organisationstalent und Eurer Kreativität und wünsche Euch trotzdem ganz viel Geduld, Ideen und alles Gute!
    Elke

    Antworten
  3. Überstanden, yeah! Und ihr hattet echt Vorräte angelegt? Wow, wir könnten keine zwei Wochen überleben.. viel Kraft für die nächste Zeit, unseren kids fällt langsam die Decke auf den Kopf und der Tagesrythmus ist völlig im Eimer.. Liebe Grüße

    Antworten
    • Zur Not wär's damit tatsächlich gegangen (wobei mich der Mann mit dem Plastikflaschenwaser, das wir sonst nie trinken, nach 54 Litern gebremst hat – die angegeben 20 Liter pro Person wären bei uns ja eigentlich 100 Liter) – aber dank der Nachbarn, die für uns einkaufen waren, gab's mehr als die Hülsenfrüchtenotration.

      Antworten

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