An diesen 12. Bloggeburtstag werde ich mich wohl noch lange erinnern, denn dank der feinen Tauschaktion dazu, gab es dabei ganz viel Bloggergefühl wie aus den Anfangsjahren zurück: Bloggerkontakte, Kommentare hier und da und Nähfreude. Dazu waren meinen Tauschbeutel wirklich richtige Geschenke, denn ich war ganz sprachlos, was mir Minerva Huhn da alle zusammengepackt hatte. Bei den auf der Karte angekündigten Matroschka-Beuteln dachte ich zunächst an einen thematisch dazu passenden Stoff, aber auspacken durfte ich einen Beutel nach dem anderen und jeder war mit Geschenken gefüllt.
Lauter feines Nähzubehör und vor allem absolute Lieblingsstoffe von Hamburger Liebe, die leider damals nur bewundert, aber nicht gekauf habe. Was wird das für eine Freude, wenn ich darin nun Geschenke verpacken kann.
Ganz überraschend bekam ich außerdem noch einen Zusatzbeutel von Die kreative Nadel. Ich dachte zwar tatsächlich erst, dass der Beutel sich verirrt hätte und wollte ihn schon weiterschicken, aber als ich erfuhr, dass er tatsächlich für mich ist, war die Freude um so größer. Ich glaube für nächstes Jahr brauche ich auch wieder so eine feine Idee, aber erst mal erwarten mich ja noch einige Monate der Jahrestauschaktion. Machst du noch mit?
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Als der noch junge Verlag Texte und Textilien der in der Nähszene allseits bekannten Frau Nahtzugabe Rezensionsexemplare der Neuerscheinung “Abschaffung der Problemzonen“* angekündigte, reihte ich mich sehr schnell in die Interessenten ein und freute mich sehr, als ich tatsächlich eines der fast 200 Seiten umfassenden Taschenbücher unmittelbar nach dem Erscheinungstag des Buches in diesem Monat in meinem Postkasten fand. Gefühlt sind die Autorin Maike Rensch-Bergner mit ihrem Crafteln-Angebot und die Verlegerin keine Unbekannten mehr, auch wenn es für mich selbst bislang nur eine (direkte) Onlinebegegnung gab. Mit dem Dreissiggrad-Handemade Podcast und Episode #97 im Podcast der Autorin sowie einer digitalen Premierenfeier und einen umfangreichen Homepage zum Buch habe ich außerdem selten so viel über Entstehungshintergründe, Motivation und Zielvorstellungen zu einer Publikation vorher bereits gehört und muss daher aufpassen, tatsächlich noch unvoreingenommen zu rezensieren.
Presse-Abbildung von Texte und Textilien
Auch wenn Autorin und Verlegerin aus der Nähbloggerszene kommen, ist das Buch “Abschaffung der Problemzonen” kein Nähbuch, möchte aber interessanterweise, den Leser dennoch an die Nähmaschine oder zumindest zu einem Näher seines Vertrauens locken. Mit einem sehr klaren Konzept werden nach einem Einstiegskapitel durch die drei Teile Problemzonen, Kleidung und schließlich DIY der Weg aufgezeigt, denn sicherlich viele Näherinnen von Erwachsenenkleidung, ohnehin als Ziel haben: sich gut passende Kleidung selbst zu nähen. Die Autorin sieht darin gleichzeitig die Lösung, für alle Menschen, die mit ihren Körper(maßen) kämpfen, um gesellschaftlichen Normen zu entsprechen und diese daher als “Problemzone” sehen. Vor allem die Konsumkritik des Problemzonen- und Kleidung-Kapitels macht die Publikation zu einem politischen Buch, was es auch ausdrücklich sein möchte.
Presse-Abbildung von Texte und Textilien
Der Abschluss-Satz des Buches “Wir machen es einfach selbst.” könnte Leser, die den Problemzonen-Lösungsweg tatsächlich sofort selbst einschlagen wollen, aber meiner Meinung nach, auch schnell frustrieren. Nach nun 12 Jahren Nähbloggererfahrungen habe ich persönlich den Weg von der Frustration der Jerseyverarbeitung mit der Haushaltsnähmaschine, den Hürden des Reißverschluss Einsetzens oder gar den Herausforderungen von gefütterten Kleidungsstücken nicht vergessen. Eine passende Schnittauswahl, geeignete Stoffarten und zur eigenen Persönlichkeit passende Muster kommen noch dazu. Erst dann kann gut passende Kleidung wirklich eine Problemlösung sein. Natürlich ist es legitim, dass die Autorin auf den letzten Seiten im Anhang dann “passend” dazu auch auf ihre Schnittmusteranpassungsangebote bei Crafteln hinweist, aber der Weg dahin, setzt dennoch genügend finanzielle und auch zeitliche Ressourcen voraus. Ich erinnere mich noch gut an ein Treffen der Dresdner Nähblogger, bei denen wir gemeinsam herzlich lachten, als eine der Teilnehmerinnen meinte, mit dem Selber-Nähen aus Sparsamkeitsgründen angefangen zu haben. Selber Nähen kann und wird in den meisten Fällen – nach meiner Beobachtung – ein durchaus kostspieliges Vergnügen und auch der Änderungschneider, wenn man sich gegen den DIY-Weg entscheidet, wird (hoffentlich!) angemessen zu bezahlen sein.
Den Grundtenor des Buches und vor allem die revolutionären Gedanken, dass in jeden Haushalt eine Nähmaschine stehen sollte, begrüße ich aber sehr. Mit Blick auf die katastrophalen Fast Fashion Industrie der letzten Jahre, bleibt das tatsächlich ein Hoffnungsschimmer. Immer mehr Menschen hinterfragen die Produktionsbedingungen und -orte ihre Nahrung. Wenn sich diese Entwicklung in der Kleidungsbranche fortsetzten lässt und wir hinterfragen, aus welchen Materialien und durch wen, unsere Kleidung entsteht bzw. das Selbermachen von Kleidung Normalität wird, wäre viel gewonnen. Das Buch “Abschaffung der Problemzonen” könnte dazu beitragen – möge die Revolution beginnen!
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Die fünfte Runde zum #geschenkbeutelsewalong wird heute ausgewertet. Es ist so toll, dass inzwischen schon so viele mitmachen und ich merke, dass mir der Bloggeraustausch in den letzten Jahren doch etwas gefehlt hat, auch wenn es bei meinen Dresdner Nähbloggern noch einige gibt, die dabei geblieben sind und ich mich jeden Monat auf die Treffen freue. So eine überregionale Bloggermitmachaktion macht einfach Spaß und belebt meinen Blog doch sehr. Ob ich nochmal eine extra Runde zum #geschenkbeuteltausch mit derzeit 16 Einträgen mache, muss ich mich noch überlegen, denn einiges wird sich überschneiden. Heute geht es aber erstmal um die Neuzugänge beim #geschenkbeutelsewalong.
Bei Maika(efer) findet man – neben einem tollen Papierregenbogenschirm – einen Flaschengeschenkbeutel. Ellimonelli zeigte drei Geschenkbeutel, in denen der Süßkram für Ostern verpackt wurde und für die Tauschaktion einen (von noch vielen folgenden) Kinchaku-Beuteln. Von Valoma kamen die ersten drei Geschenkbeuteltausch-Nähwerke, die wie ich und andere nach der Anleitung von SewSimple Kinchaku-Beutel nähte, aber dafür sehr aufwendig Streifen zusammensetzte. Auch Selbstdiefrau nähte einen Kinchaku für den Tausch. Dreißiggrad-Handmade, bei der ich mich besonders gefreut habe, dass es meine Aktion in ihren (großartigen!) Podcast geschafft hat, machte ebenfalls selbst mit und nähte nach einer Anleitung der DIY-Eule. Mal eine ganz andere japanische Geschenkbeutelform nähte meine Tauschpartnerin Nanusch näht mit einem Komebukuro nach einer Anleitung aus dem Snaply-Magazin. Diese Variante kommt auf jeden Fall auf meine persönliche Nähliste und dann auf die zu aktualisierende Steady-Übersichtsseite. Meinen eigenen Mai-Beutel in der Kinchaku-Form habe ich natürlich auch in beiden Linkspartys gezeigt. Zwei schicke Origami-Beutel in Blütenform auch wieder nach der Anleitung von der DIY-Eule nähte Grundoptimismus. Der letzte Eintrag in der großen Jahreslinkparty kommt derzeit von Maritabw, die als erste eine Projekttasche von Machwerk genäht hat.
Als Maizwischenstand hätten wir nun damit:
= 7 eigene Beutel + 65 Aktionsbeutel = 72 neue Geschenkbeutel
Einige Geschenkbeutel sind nun nur in der zweiten Linkparty zum #geschenkbeuteltausch und hier noch nicht mitgezählt, damit ich nicht völlig durcheinander komme. Verlinkt eure Beutel gerne auch noch dort, damit ich sie das nächste Mal mit dazu nehmen kann.
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Bei manchen Schnittmustern, die in der Nähwelt hoch- und runter genäht werden, mache ich erst Jahre später mit – andere “entdecke” ich für mich selbst wieder. Für mein damals 1jähriges Mädchen nähte ich zwei Raffhosen von der Erbsenprinzessin: ein Schnittmuster, das es auch noch heute bei Etsy* gibt. Die zweite in Gr. 98 schaffte es damals sogar als Designbeispiel ins Ebook 2.0, als der Schnitt bis Größe 134 erweitert wurde. Auch das ist nun schon 10 Jahre her.
Während ich für das mittlere Kind nie eine Raffhose nähte (warum eigentlich nicht?), gab es nun kurz vor Ostern so ein Beinkleid für den Jüngsten. Vernäht wurde der blaue Cordstoff aus der Schneiderei Auflösung und der neue Piratenstoff von Prodyouce, der erst gestern hier zu sehen war. Da der Cordstoff hier aber schon etwas liegt, darf der Beitrag zur fabric finish Aktion von Mit Nadel und Faden wandern.
Wie bereits bei der Tochter mag ich am meisten die Rückseite, denn die Passe und die Taschen sind wirklich ein Hinkucker. Ein bisschen besser bügeln, wäre für die Taschenrundungen gut gewesen.
Der Jüngste bekam seine Hose vom Osterhasen, aber weiß natürlich, dass ich diesem helfen musste, Die Mehrweite an den Knien sieht wahrscheinlich etwas ungewohnt aus, aber wie bereits bei der Tochter, avanciert dieser Hosentyp zum Lieblingsbeinkleid des Trägers. Auch heute hat er sich selbst aus seinem Hosenstapel diese Hose ausgewählt. Sie scheint also – obwohl feste Webware – unheimlich bequem zu sein. Der Ziegenbauernhofübergabetermin war mich auch deshalb wichtig, weil mein Profilbild des Näh-google-Accounts bis heute die ersten Schritte der Tochter in dieser Hose in Österreich auf dem Ziegenbauernhof zeigen. Da werde ich gleich wieder ein bisschen sentimental …
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Am vergangen Donnerstag bloggte EllePuls über die derzeitigen Veränderungen in der Stoffladenwelt, die ich (leider) im regionalen Umfeld bestätigen kann. Auch in meiner Stadt ziehen sich gleich zwei Stoffläden in den reinen Onlinebereich zurück. Bei Larissa-Stoffe war ich selbst tatsächlich nur im Jahr vor Corona bei einem Lagerverkauf und auch für Prodyouce gab es 2021 nur Online-Unterstützungsshopeinkäufe wie hier und hier. Das Ladensterben in so vielen Branchenbereichen war bereits nach den ersten Lockdowns angekündigt und ich vermute, dass die gestiegenen Einkaufspreise auch für Stoffe nun noch zusätzlich dazu kommen. Leicht werden diese Entscheidungen aber niemals sein, denn die Einrichtung solcher Läden ist weder organisatorisch noch finanziell ein einfacher Schritt – und das Auflösen sicherlich noch viel weniger.
Bei den ersten Ausverkäufen von Prodyouce, da sie nicht alles mit in die Onlinehandelregale nehmen kann, war ich mit Blick auf das häusliche Stoffgebirge und vor allem die letzten Webware-Neuzugänge mit 38 Metern, sehr zurückhaltend. Der Piratenstoff musste aber unbedingt mit und ich hatte einen Grund persönlich vorbeizuschauen.
In der letzten Woche vor der Schließung Ende April hatte ich dann aber nochmal die Tochter dabei und schon stieg die Auswahl der mitzunehmenden Stoffe beträchtlich an. Das Wolfspanel 8intensiv gewünscht) und die lila Rauten-Webware ist für die Tochter vorgesehen. Der Dinosoftshell wir die nächste Jacke für den jüngsten Sohn, wenn er aus dem derzeitigen Lieblingsmodell rausgewachsen ist. Die Fische stehen einem Vierjährigen bestimmt auch noch sehr gut, wobei ich die kindlichen Stoffe nun endlich mal vernähen und nicht nur sammeln sollte. Die Buchstabenzahlenwebware hatte ich eigentlich für viele neue Schere-Leim-Mäppchen geplant, aber da ich seit dem Wochenende weiß, dass ich dem Neffen eine Zuckertüte nähen darf, habe ich da so eine Idee …
Schließen bei euch auch die Stoffläden ihre Vor-Ort-Geschäfte?
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Jede Plastikflasche weniger hilft! Bei unseren Kindern sind seit Jahren Emil-Flaschen* im Einsatz während wir Erwachsene von der bei der Markteinführung mitfinanziertenSoulbottle* überzeugt sind.
Aktuelles Lieblingsbuch des kleinen Sohnes (7 Jahre)*
Hallo Du Liebe, wie schön wenn es ein Geburtstags T-Shirt gibt, dass einen dann durch das ganze Jahr begleitet, bevor…
Hallo, das Geburtstagsshirt. Ist toll geworden. Ein besonderer Tag muss auch ein passendes Shirt haben. Der Dinostoff gefällt mir besonders…
Liebe Katja, vielen Dank für deinen netten Besuch bei mir und die lieben Worte. Herzlich willkommen beim Alltagsbunt! Dein Blog…
Oh, wie süß! Ein Igel-Kaktus! *lach* Toll, dass Du das durchziehst mit den Geburtstagsshirts. Das mit dem Ärmel hätte aus…
[…] und den schön festen gelben* Jersey von Alles für Selbermacher* kombiniert, den ich für seinen Feuersalamander-Jumpsuit gekauft hatte. Der…
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