Rezension: Selbst verpackt. Schöne Verpackungen für handgemachte Produkte

14. August 2014 | Anzeige, Lesestoff, Rezensionen, Schrift & Papier, unbezahlte Werbung | 0 Kommentare

Das Buch “Selbst verpackt. Schöne Verpackungen für handgemachte Produkte“* der Amerikanerin Viola E. Sutanto, das unter dem Originatitel “How to Package Your Handmade Products” bzw. “Packaging your Crafts“* 2014 erschien, richtet sich in erste Linie nicht an den DIY-Autodidakten, der seine kleinen Präsente verpacken möchte, sondern an den professionellen Selbermacher, der seine handmade-Produkte in Onlineshops* oder auf Messen und Märkten verkauft.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Daher gliedert sich der dreiteilige Inhalt in die Bereiche “Materialien und ihre Verwendung”, “Verpackungen gestalten” und einen “Anhang”. Über die Hälfte der broschierten, 176 seitigen Ausgabe widmet sich den großen Materialgruppen “Papier”, “Kunststoff”, “Textilien” aber auch “Wiederverwendetes” und “Aufgearbeitetes”. In sogenannten “Praktischen Übungen”gibt es zwar auch immer mal wieder DIY-Anleitungen, aber wer ausschließlich Anleitungen und Faltvorschläge erwartet, wird sicherlich etwas enttäuscht sein. Tatsächlich bekommt man aber selbst als Shoploser Leser inspirierendes Anschauungsmaterial, denn das gesamte Buch wird von “Best practice”-Beispielen durchzogen, von denen man sich selbst einiges abschauen kann.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Gleichzeitig erfährt man viel über die unterschiedlichen Materalgruppen. So war es mir beispielsweise völlig unbekannt, dass Recyclingpapiere das hoch schädliche Bisphenol A enthalten können, da beispielsweise Kassenzettel und alle Thermopapiere damit belastet sind. Auf Umweltpapiere zu achten, bekommt daher nun für mich einen ganz neuen Hintergrund.

 

Abbildung vom Haupt-Verlag

Der zweite Teil des Buches versammelt Designer-Vorstellungen – die jeweils auf einer Doppelseite und mit einem Interview präsentiert werden – aus den Bereichen “Schmuck, Keramik und Glas”, “Lebensmittel und Pflanzen”, “Kosmetik und Wellness-Produkte”, “Kleidung, Schuhe und Accessoires”, “Heimtextilien”, “Papierwaren” und “Home Deko”. Schade finde ich dabei, dass ausschließlich amerikanische Designer vorgestellt werden und keine Anpassung an den deutschsprachigen Markt erfolgte, obwohl die Liste im Anhang Bezugsquellen für Materialien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasst.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Das Buch* bekommt dennoch mit seinen 19,90€ eine Kaufempfehlung von mir, denn die professionellen Verpackungsbeispiele sind eine umfangreiche Inspirationsquelle. Außerdem gibt es im Anhang vier Vorlagenseiten zu Schachteln und Etiketten, die via QR-Code heruntergeladen werden können. Dabei wurde jedoch ungewöhnlicherweise kein Internetlink in Textform angegeben, damit Leser ohne Smartphone oder Tablet die Seiten auch ohne QR-Code-Reader aufrufen können. Ich bin mir sicher, dass ich die eine oder andere Schachtel auf jeden Fall nachfalten werde und die Vorlagen nutze.

Gar nicht so wenige meiner Blogleser verkaufen ja selbst ihre Produkte via DaWanda*.Wie wichtig ist bei euch denn die Gestaltung der Verpackung, die wiederum selbst Kosten erzeugt? Versucht ihr eine “Marke” zu erzeugen oder ist die Verpackung nur Nebensache?

Vom Haupt-Verlag wurde bereits vorgestellt:

“essbar. Wildpflanzen, Pilze, Muscheln für die Naturküche”

“Wald und Wiese: Das Naturmitmachbuch für Kinder”

 “Feiern mit den Naturkindern”

Rezensionsportal

Verlinkt beim offenen Bücherregal von Goldkind.  

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, zwei Schulkindern (*01/2010 & 07/2013) und einem Kindergartenkind (*09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.

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