Sonntagsfreude: China-Reise

13. März 2016 | Lesestoff, unbezahlte Werbung | 6 Kommentare

Ein bisschen habe ich geschwankt, ob ich mich tatsächlich für ein Qualifizierungsprogramm im Wissenschaftlerleben bewerben sollte, dass mir die Möglichkeit gibt, drei Wochen durch China zu reisen. Ich habe es getan und seit wenigen Tagen die Zusage, dass es für mich zusammen mit elf anderen Kollegen aus drei deutschen Städten in das Reich der Mitte gehen wird. Die Lebenszeit am Schreibtisch war wohl doch nicht ganz verschwendet. Aufregend!

Meine Sonntagsfreude heute (und im ganzen Leben) ist aber der Mann an meiner Seite, der mich – ohne zu zögern – dazu ermuntert hat. Mit zwei kleinen Kindern und parallel zu unserem Einzug in das Projekt Vierseithofist das für mich keine Selbstverständlichkeit, obwohl er natürlich recht damit hat, dass auch ich ihm eine solche Chance jederzeit ermöglichen würde.

Am schwersten wird mir wohl der fehlende Kontakt zum Sohn fallen. Drei Wochen werden für so einen kleinen noch-nicht-ganz-Dreijährigen schon sehr lang sein. Anderseits musste sich auch der Mann bereits mehrere Wochen trennen, als er seine Oma pflegte und diese Tage waren recht problemlos. Das Vorschulkind hingegen, vereist schon länger selbst, ohne auch nur einmal in dieser Zeit anzurufen und wird verstehen, dass ich wiederkomme … Eine partnerschaftlichen Hauptbezugsperson gab es glücklicherweise für
unsere Kinder noch nie – wir sind beide gleich wichtig und übernehmen
auch beide die gleichen Alltagsaufgaben.

Die erste Lektüre habe ich dank Tauchticket* nun schon geordet und lese mich mit dem Lonely Planet China* und “Willkommen im Reich der Gegensätze: China hautnah“* langsam in die Materie ein. Während der drei Wochen werde ich mich übrigens vor allem mit digitalem Sammlungsmanagement beschäftigen. Ich bin ja sehr gespannt, mit welchen Apps in chinesischen Museen gearbeitet wird. In zehn Wochen geht’s los – eine Woche Peking, eine Woche Shanghai, eine Woche Guangzhou. Wer war schon da? Gibt’s da Stoffläden?

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Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, zwei Schulkindern (*01/2010 & 07/2013) und einem Kindergartenkind (*09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.

6 Kommentare

  1. Tolle Chance für dich…..ich finde es super, dass du und deine Familie sich gemeinsam dafür entschieden habt.
    Magst du schreiben,worum es bei dem Projekt geht?LG Anja

    Antworten
    • Ein bisschen habe ich es ja schon angedeutet – es geht unter anderem um digitales Sammlungsmanagement. Das wird dabei zumindest mein Bereich sein …

      Antworten
  2. Oh, das klingt aufregend! Da freu ich mich für Dich und wünsche jetzt schon mal eine tolle Reise!
    LG Judy

    Antworten
  3. Wie spannend. Da will ich dann aber ausführliche Berichte lesen. Freunde von mir waren im letzten Jahr in Guangzhou, allerdings zum Klettern.
    Wenn der Mann, als das Fräulein so drei, vier, fünf Jahre alt war, dienstlich unterwegs war, wurde sie immer ausgesprochen anhänglich und bekam tatsächlich Angst, wenn ich auch noch irgendwohin ging. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, wie lange eine Woche oder 10 Tage dauern. Abhilfe schaffte ein selbst gemalter Plan. Eine Spalte für jeden Tag, in der Bildchen zeigten, was wir machen werden. Also Kindergarten, Sport, Wochenende bei Freunden, schlafen …. So konnten wir schauen, was alles noch passieren muss, bis der Papa wiederkommt. Das funktionierte immer ganz prima. Bis auf das eine Mal, als der Mann anrief er würde jetzt einchecken(was ich dem Kind natürlich sagte), um sich zwei Stunden später erneut zu melden, weil die Firma ihn zurückbeordert hatte. In Kindesaugen war dann natürlich ich schuld, dass der Papa erst zwei Tage später kam ….
    Viele Grüße,
    Malou

    Antworten
    • Ja, liebe Malou, über das Zeit-darstellen, bis ich wieder da bin, habe ich auch schon nachgedacht. Vielleicht wird es eine Art "Adventskette", die dann sogar fünf Tage kürzer ist als zur Weihnachtszeit ….

      Antworten
  4. Was für eine Zeit der Vorfreude , ich habe 7 Jahre mit Familie in Shanghai gelebt haben und wir würden alle sofort wieder gehen. Meine kleine Tochter ist in Shanghai geboren. Stoffläden? Gibt es keine. Dafür stöffmärkte über 3 Etagen!!!! Es gibt einen eigenen Markt nur für Knöpfe und Zubehör. Ach ich gerate schon wieder ins Schwärmen .schau mal hier http://www.schanghai.com/?p=forum , dann in der suche mal Stoffmarkt, Knöpfe oder Bettwäsche eingeben, dann bekommst du sämtliche Adressen.
    Liebe Grüße

    Antworten

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