Spiel(zeug)rezension: Riff Raff von Zoch

15. Januar 2021 | Spiel(zeug)rezension, Anzeige, Brettspiele, Geschicklichkeitsspiele, Spielzeug | 0 Kommentare

Nachdem die Meeres- und Tiefseebegeisterung des Mittleren in diesem Jahr so groß war, passte es ganz hervorragend, dass der Weihnachtsmann ihm das Meeresspiel “Riff Raff”* von Zoch unter den Weihnachtsbaum legte. Es wurde tatsächlich noch am gleichen Abend gespielt und begeisterte die gesamte Familie. Während die schon etwas älteren Großeltern nur via Skype zugeschaltet wurden, durften die jüngeren nach strikter gegenseitiger Quarantäne vor Weihnachten persönlich anreisen. Dafür verzichteten wir sogar auf die Unterstützung der Hofnachbarn, die sonst unsere sozialen Kontakte während der Coronazeit vor allem für die Kinder sind. Auch mit den Großeltern wurde das Spiel begeistert gespielt. Es war übrigens bereits im Geburtsjahr des Mittleren auf der Liste zum Spiel des Jahres nominiert.

Verpackt kommt das Spiel mit zwei Pappteilen, sowie 40 Spielkarten, den Holzschiffteilen mit schwerer Eisenkugel und 32 Frachtstücken. Während die Spielteile einen sehr hochwertigen Eindruck machen, ist das untere Teil aus sehr dünnem Kunststoff, das hoffentlich nicht zu schnell spröde wird und reißt. Dort hinein wird die Pappe gestellt und das Schiff mit einem Holzring eingehangen. Da am unteren Stück des Mastes eines schwere Eisenkugel befestigt ist, funktioniert das Schiff als Pendel und wackelt bei der kleinsten Berührung hin und her. Ein perfektes gestrandetes Schiff auf einem Riff!

Ziel des Spiels ist es nun seine acht Frachtstücke auf das Schiff zu bringen. So bekommt jeder Spieler – wobei 2 bis 4 ab acht Jahren mitspielen können – die gleiche Anzahl: Truhen, Kisten, Boot, Fäßer, eine Ratte und sogar einen Matrosen. Mit den Spielkarten werden zehn Spielrunden gesteuert. Man kann sich dabei selbst raus suchen, welche Zahl man wählt, denn die Nummern 1-10 gibt es wiederum auf dem Schiff und klären, wo man die Frachtstücke ablegen darf. Gibt es zwei gleiche gewählte Zahlen in einer Spielrunde, darf der Kapitän entscheiden, der in den Spielrunden immer wechselt, wer als erstes dran ist. Auf den Mastflächen darf man sogar zwei Stücke hinlegen, wenn sich dort schon etwas befindet – muss das aber vorher aber ankündigen und dann auch machen.

Der Spaß ist wirklich richtig groß, denn kaum legt man mit viel Fingerspitzengefühl etwas ab, schwankte das Schiff auch schon los. Rutscht die Ladung dann doch muss man versuchen sie aufzufangen und bekommt dabei alles, was man nicht retten kann. So kann man auf einmal mehr Ladungsstücke haben, als am Spielbeginn. Einmal ist uns allerdings die schmale Planke in die Spielbox gerutscht, wo sie während des Spiels nicht rauszubekommen war.

Nicht nur das Meeresbegeisterte Kind und die große Schwester sondern auch wir Erwachsenen hatten bei diesem Spiel richtig viel Spaß. Durch die taktischen Überlegungen, wann man welche Zahl wählt, denn irgendwann kommt ja doch jeder Schiffsbereich dran und die Anforderungen an die Geschicklichkeit wird es nicht langweilig. Wäre die Plastikunterschale nicht, würde es außerdem sogar als reines Holzspielzeug durchgehen. Am meisten haben wir gestaunt, welche abenteuerlichen Schieflagen durch die Balastverteilung möglich war, wobei man sich nie ganz sicher sein konnte, ob es nicht doch noch zu einem Absturz kommen würde. Spannung pur …

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