500 Leser Verlosung
Noch im letzten Jahr versprochen, wird es Zeit für die bereits ankündigte Blogverlosung anlässlich der 500 Leser. Eine unglaubliche Zahl, an der ich mich wirklich erfreue auch wenn mir klar ist, das die Höhe der “Mitglieder” nur wenig über die tatsächlichen Tagesleser oder gar Kommentierwilligen aussagt. Mehrere hundert Kommentare bei einem normalen schaut-her-was-ich-genäht-habe-Post wären mir sowieso eher unheimlich. Davon bin ich aber ohnehin weit entfernt und freue mich unterdessen über die Leserschaft die (nur) meine Zahl nach oben treibt, genauso wie über die Blogbesucher, die regelmäßiger hier vorbeischauen.
Was wird nun verlost? Da sich in den letzten Monaten die DIY-Blog um grüne Themen erweitert hat, gibt es auch Präsente aus den beiden Bereichen. Erstens: schenke ich euch mein bislang hier noch nicht gezeigtes Nähergebnis vom Etsy Abend in Berlin aus dem Siebdruckstoff von Smil: eine Federtasche bzw.- um meinen österreichischen Bloglesern zu beweisen, dass ich während meiner Studien-Wien-und-Salzburg-Zeit auch was gelernt habe – ein Federpenal. Zweitens: wandern 2-3-oder-vielleicht-auch-viele Malvensamen zu euch. Diejenigen unter euch, die keinen Balkon oder Garten haben, können ja kleine Guerilla-Samen-Kugeln daraus basteln und die Stadt begrünen.



500 Tage wären als Laufzeit sicher etwas übertrieben – deshalb wird diese Verlosung 500 Stunden dauern, was wiederum rund 21 Tagen entspricht. Der Lostopf wird daher am 6. Februar 2013 geschlossen. Das Verlosungsbildchen darf natürlich wie immer mitgenommen werden, damit es noch ein paar mehr Leser werden. Ansonsten reicht ein Kommentar (ohne 2-3-5fach Gewinnchance) und eure Meinung zum folgenden Thema interessiert mich auch noch:
Insgesamt scheint die GoogleFriendConect-Gemeinschaft gerade etwas irritiert zu sein, denn es geistert durch die die Bloggerlandschaft, dass dieses Tool bald abgestellt wird. Nach Alternativen wird gesucht und ziemlich gut hat sich dabei Blog-Connectins Gespräch gebracht. Da sich dahinter die Macher des Blog-Zugsverbergen, hielt ich die Ankündigung zunächst für eine reine, wenn auch nicht ungeschickte Werbekampagne der Portalbetreiber, die mit ihren Seiten und dem nicht unerheblichen Traffic sicherlich nicht schlecht verdienen. Inzwischen hat aber auch eine in meinen Augen seriöse Seite über die Abschaltung von GFC in “foreseeable future” berichtet und so scheint es mir nun doch nicht mehr so sehr unwahrscheinlich, dass ich auf meine Zahlenspielerei noch in diesem Jahr verzichten muss.
Da es für mich nicht mehr, aber auch nicht weniger ist, finde ich das nicht weiter bedrohlich, auch wenn es mir wirklich Spaß macht zu sehen, wie die Zahlen nach oben klettern. Amberlight-label bleibt in erster Linie ein DIY-Tagebuch, mit dem ich mich heute noch erinnern kann, wie alles begann und in dem alles verbloggt wird, was unter der Nadel hervorhüpft oder in der Kreativzeit entsteht. Das ich inzwischen mit diesen Seiten das kostenintensive Hobby sogar ein bisschen refinanzierenkann und dabei quasi nebenbei gute Taten realisiere, ist meine eigene persönliche Freude.
Wie siehts bei euch aus? GFC, BC oder gar keine Lesersammelei? Bedeutet euch die Zugriffszahlen – die bei mir an guten Tagen über den 500 an anderen aber auch mal deutlich darunter liegen – etwas?
Wimpelaktion-Nähfreunde-Reisebuch: Station 9 (BunTine)
Mit viel Reiseschwung ist das Nähfreunde-Reisebuch zur Wimpelaktionnoch im Dezember von Schnabelinazu BunTine geflogen, die ebenfalls ihr Nähecke gezeigt hat. Das sie damals mit ihrem wunderbaren Wimpelerst den Sprung in die Bloggerwelt gewagt hat, macht mich heute noch ganz stolz. Zwischen Blog-Ersteintrag und Reisebuch-Bericht liegen nun genau zwei Jahre. Ein bisschen unglaublich, oder?
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| Bild von BunTine |
Fliegenpilz Stoffknöpfe
Wenn die Kreativzeit aus den unterschiedlichsten Gründen so eingeschränkt ist, wie momentan, bleibt doch immer noch das Vergnügen ein wenig zu knopfen. Von meinem Creadienstagstischzum nächsten wandern so – wie gewünscht – sechs Fliegenpilz-Knöpfe, die mit der Knopfpresseentstanden sind. Ich bin schon sehr gespannt, was die sechs in ihrem Knopfleben erwarten wird …

Passend dazu, verkündete das Tochterkind kürzlich, sie wolle “einen Pilz zum Abendbrot, aber so einen, den man essen kann.”
Foodsharing: Lebensmittel teilen, statt wegwerfen
Als neues Fundstück in der Portalwelt habe ich foodsharingentdeckt. Ursprünglich als Crowdfunding-Projekt via startnext gestartet und damit eigentlich ohnehin einer meiner potentiellen Spendentopf-Empfänger, ist diese Plattform inzwischen schon Realität geworden. Als Idee dahinter sollen Lebensmittel, die man selbst – nach Fehlkäufen oder Festgelagen – nicht mehr braucht, nicht weggeschmissen, sondern verschenkt werden. Die Seite dazu ermöglicht die Suche nach der eigenen Stadt. Außerdem kann sich der Lebensmittelverteiler statt – wegwerfer entscheiden, ob die Übergabe an einem der eingerichteten Hotspots erfolgen soll oder man die Ketschupflasche an der eigenen Wohnungstür überreichen will.


Der Ehemann meinte zwar – wie immer ausgeprochen kritisch – dass er sich kaum vorstellen kann, die anderen Leuten nicht schmeckende Remoulade am anderen Ende der Stadt abzuholen, aber ich mag die Grund-Idee, die hinter dem Projekt steht. Über 800 kg sind immerhin schon vor der Tonne bewahrt wurden und dabei ist das Portal erst vor wenigen Wochen – von der Presseinteressiert verfolgt – online gegangen. Meine eigene Stadt bietet zwar momentan nur Billigbier und bereits erwähnte Remoulade aber das kann sich ja alles noch entwickeln.

Sollte sich der Vierseithof-Traum erfüllen lassen, gäbe es ja dahinter sogar eine Streuobstwiese und falls die Baugemeinschaft davon dann doch nicht alle Äpfel verarbeiten kann, wäre das ja auch mal was für’s verteilen …
UFO-Angriff 2013
Die Idee von Miss Margarite, die ich über Frau Spielpause gefunden habe, Liegengebliebenes der Blogöffentlichkeit zu beichten und damit zu hoffen, dass die Motivation groß genug werden könnte, den U(n)F(ertige)O(bjekte)-Stapel schrumpfen zu lassen, gefällt mir. Bei mir ist es ja eigentlich weniger die Motivation, als die zur Verfügung stehende Nähzeit. Seit der Haus-Idee ist die Nähfreizeit ohnehin fast gegen Null gesunken. Der größte UFO-Stapel existiert daher vor allem in meinem Kopf, denn wenn ich darüber nachdenke, was ich eigentlich alles mit der Maschine zaubern wollte …

Echte UFO’s habe ich aber auch zu bieten und beide sind ausgesprochen voluminös. Den Bloglesern bekannt ist der geplante Wintermantel, der kurz vor seiner Fertigstellung in den Winterschlaf verfiel. Der sew along dazu hätte mich eigentlich genug motivieren müssen, aber nachdem klar war, dass der Walkloden ohnehin erst wieder im Frühjahr genug Wärme spenden würde, um in dieser Jacke den Außentemperaturen trotzen zu können, blieb er, wo er war – in einer schnöden Tüte eingequetscht in der hintersten Ecke.

Dort ist er aber nicht allein, denn bereits seit Sommer wartet dort ein Microfaserstoff vom sommerlichen Stoffmarkt auf seine Verwandung zu einem Bademantel nach dem Schnitt von Lillesol. Ursprünglich für den sommerlichen Ungarn-Montenegro-Urlaub geplant, war die Kapuze zu klein geraten und selbst nach der Urlaubsrückkehr wartete er vergeblich auf seine Fertigstellung. Ein bisschen scheue ich mich ja auch vor der unglaublichen Fusselschlacht, denn das Zeug klebt unglaublicherweise nach der Bearbeitung mit dem Rollschneider an der Schneidematte
fest.

Wie sieht nun mein Angriffsplan aus? Der WinterFrühjahrsmantel darf warten, bis die Minusgrad-Gefahr vorrüber ist und der Bademantel wahrscheinlich sogar bis zum Sommer …

