Rezension & Schönstes Buchgeschenk zu Weihnachten: Fünf-Jahres-Buch
In 29 Tagen endet das Jahr 2013 und viele machen sich sicherlich Gedanken, welchen Jahreskalender sie ins nächste Jahr begleiten soll. Ich habe mich neben dem normalen Terminkalender, der aber (leider) immer mehr durch die elektronische Variante verdrängt wird, bereits 2006 für ein Dekadenbuch entschieden, dass mich bis zum Jahr 2015 begleiten wird. Das ich im ersten Jahr tatsächlich den Mann meines Lebens kennenlernen sollte, sind wohl die Zufälle des Schicksals. Nun hat mir Blogg dein Buch ein Fünf-Jahres-Buch zur Verfügung gestellt, das die ars Edition verlegt.
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| Abbildung von arsEdition |
Aufgebaut ist das gebundene, 400 Seiten umfassende 5-Jahres-Buch im Lieblingsgrün wie üblich bei diesen Mehrjahresbüchern in jeweils eine Seite pro Tag, die in breite Zeilenabschnitte unterteilt, Platz für Eintragungen lässt. Das besondere an diesem Buch sind aber die Fragen, die jeden Tag begleiten. Obwohl ich bei meinem bisherigen, recht schmucklosen, aber dafür recht edel aufgebautem Dekadenbuch diese Hilfestellungen nicht vermisst habe, scheint es mir recht reizvoll zu sein, sich auf diese Art durch das Jahr begleiten zu lassen.
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| Abbildung von Amazon |
Am Ende des Buches werden die Tops, Flops und Stimmungsbilder zusammengefasst, so dass man auf einen Blick erkennen kann, ob es ein gutes Jahr war. Auch diese Idee gefällt mir. Insgesamt kommt das Buch daher deutlich verspielter daher, als mein bisheriges Dekadenbuch. Vor der Benutzung, die bei mir wohl erst im Januar 2016 startet, fehlt mir auf den ersten Blick eigentlich nur das Kalendarium, denn ich vermisse die Hinweise auf den Wochentag. Damit ist es allerdings gleichzeitig Jahresunabhängig und kann ohne Einschränkungen eben auch in einer der Folgejahre begonnen werden.
Wem die 5-Jahre übrigens zu kurz gefasst sind, der findet bei diesem Verlag auch ein 10-Jahres-Buch oder kann gleich ein Lebensbuch beginnen. Mit jeweils unter 20 Euro, beim 5-Jahres-Buchbeispielsweise momentan nur 16,95€ wird die weihnachtliche Geschenkekasse auch nicht allzuhoch belastet. Mein Dekadenbuch war mit dem mehr als 4fachen-Preis da deutlich kostenintensiver, wenn auch noch hochwertiger hergestellt. Führt ihr denn auch solche Mehrjahresbücher oder schreibt ihr Tagebuch?
DIY-Weihnachtsbaumschmuck-Verlosung
Übermorgen ist der 1. Advent und es ist Zeit, ein Versprechen einzulösen. Vor einem Jahr gab es hier die Aktion Bloggerbaum, die zu einem kurzen Fernsehauftritt führte und deren Werke sich anschließend für mehrere Wochen in einer Museumsvitrine präsentiertem. Danach wurden die wunderschönen DIY-Bloggerbäumchen sorgsam verpackt und warten seitdem darauf, wieder an einem Baum hängen zu dürfen. Wie letztes Jahr schon versprochen, werden die kleinen Bäumchen verlost und nun ist es endlich so weit.

Um teilzunehmen, kommentiere bitte unter diesem Post und verrate mir, wann ihr normalerweise euren Weihnachtsbaum aufstellt und schmückt. Der Gewinner bekommt den DIY-Weihnachtsbaumschmuck noch vor Weihnachten zugeschickt und sollte bereit sein, die Bäumchen nächstes Jahr weiterzuverlosen. Daher solltet ihr eine DIY-Internetpräsenz (Blog, FB-Fanpage, Homepage) haben. Hat er selbst ein Bäumchen davon gemacht, darf er natürlich entscheiden, ob er es behält oder weiterreisen lässt. Das obrige Verlosungs-Bildchen kann natürlich gerne mitgenommen und verlinkt werden.
Für die Kindermund-Aktion von Frau Spielpause wird heute verraten, dass das Tochterkind als erstes Weihnachtslied trällerte “Bald nun ist Sommerzeit …”
Verlinkt beim Weihnachtszauber.
ITH Sorgenfresser
Wie beim Treffen der Nähaktion für den Verein viel Farbe im Grau e.V.schon berichtet, ist bei mir bislang leider nur ein Sorgenfresser von der Nadel gehüpft, da ich an diesem Abend zusammen mit Saxony Girldie Stickdatei, die Aniliy zur Verfügung gestellt hat, ausprobiert habe. Als I(n)-T(he)-H(oop)-Stickdatei konzipiert, muss man bei der Stickmaschinenvariante gleich viermal den Rahmen einspannen, um ein Sorgenfresserchen zum Leben zu erwecken. Auch wenn das rattern so einer Stickmaschine auch mich immer noch sehr begeistert, muss ich zugeben, dass die Näher an diesem Abend deutlich schneller waren und auch das Ergebnis mehr überzeugte.

Gestickt wird im 18×13-Rahmen, so dass die Monster deutlich kleiner als ihre Kollegen werden. Gerne hätte ich die Maschine mit einer Version für den 60×20-Rahmen befüttert. Bei der Nähvariante ist außerdem der Reißverschluss verdeckt und im Mundinneren nicht offen sichtbar.
Unser Fehler war kuschelweichen, aber dafür auch recht dicken Nickistoff zu verwenden, an dem die Stickmaschine in der 4-lagigen Endrunde fast gescheitert wäre. Auch die Augenfarbe hätten wir wohl besser spiegeln sollen und außen weiß mit schwarzem Pupillenpunkt wählen sollen.

Dennoch hoffe ich, dass auch dieser Sorgenfresser mit den lustigen Herzohren ein Platz in einem Kinderherz bekommt. Ohne Saxony Girl, deren Stickmodul ich verwenden dürfte, hätte ich an diesem Abend wahrscheinlich noch nicht mal diesen einen Sorgenfresser fertig bekommen, denn der inzwischen nun schon vier Monate alte Sohnemann war mit dabei und entschied recht schnell seinen Kinderwagenschlaf für den Abend als beendet. Saxony Girl wechselte tapfer zwischen Baby und Fadenabschneidschere und musste leider, als unser Gemeinschaftswerk endlich fertig war und sie hätte alleine loslegen können, dann schon den Nachhauseweg antreten. Wenigstens konnte ich ihr so ein paar Sticktipps verraten.
Verlinkt bei Kiddykram.
Rezension: Wohnideen aus dem wahren Leben: Inspirationen der besten Wohnblogger
Der Bücherverteiler für Blogrezensionen Blogg dein Buch hat mir diesmal ein Bilderbuch für Erwachsene auf den Tisch gelegt, das zum ersten Mal sogar die Brücke zur Bloggerwelt schlägt: “Wohnideen aus dem wahren Leben: Inspirationen der besten Wohnblogger” vom Callwey-Verlag. Da auch wir in den nächsten Jahren ja vielleicht unser “eigenen” 4-Wände neu einrichten und ich es außerdem liebe in die Wohnungen anderer Menschen zu schauen, habe ich mich auf dieses Buch besonders gefreut.
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| Abbildung vom Callwey-Verlag |
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder mein Einrichtungsgeschmack schlichtweg anders, aber obwohl man vielerorts Lobeshymnen über das 224-Seiten umfassende, broschierte Buch lesen kann, bin ich weniger euphorisch. 15 Wohn- und Deko-Blogger, zu denen mit Igor
Josifovic vomHappy-interior-blognicht nur ein bloggender Mann gehört, sondern auch Bloggergrößen wieRicarda Nieswandt von 23 qm Stil, die mit der blogst-Konferenz noch vor wenigen Tagen in aller Munde war, zeigen in diesem Buch einen Einblick in ihre Wohnungen. Da (öffentlich) Kritik zu üben, fällt gar nicht so leicht.
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| Abbildung vom Callwey-Verlag |
Das Buch ist nicht wohnungsweise nach den einzelnen Blogbewohnern aufgeteilt, sondern ordnet Wohnräume zusammen – so kommt man vom Flur über die Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer im hinteren Teil des Buches im Garten an. Aufgelockert wird diese Aneinandereihung durch Texte und ganzseitige Zitate der Blogautoren. Enttäuscht hat mich an diesem Buch, dass mir die Aufnahmen einfach zu stylisch sind. Für mich ist das viel zu wenig Leben und dafür viel zu viel bemühtes Arrangement, wie die Schuhe auf dem Boden neben drei Blütenblättern. Nicht nur Format und Layout hat dazu geführt, dass ich das Gefühl habe, in einer Zweitausgabe des Möbelschwedenkatalogs zu blättern.
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| Abbildung vom Callwey-Verlag |
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| Abbildung vom Callwey-Verlag |
Wenn man sich als Leser damit “arrangiert” hat, dass hier eine Wohnwelt wie im Möbelhaus präsentiert wird, an dem es weder eine Staubflocke noch ein ungeordnetes Fältchen auf der Sofadecke gibt, kann man aber doch noch einige Entdeckungen machen. Etwas versöhnt hat mich der persönliche Charakter der Texte, die inspirierenden Seiten zu den Moodboards und vor allem die Interviews am Ende des Buches, bei denen man den Bloggern tatsächlich etwas näher kommt.
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| Abbildung vom Callwey-Verlag |
Vielleicht hatte das Buch es bei mir auch etwas schwerer, weil es
olfaktorisch gesehen schon beim auspacken einen negativen Eindruck auf
mich gemacht hat – obwohl ich aus meiner eigenen
Buchherstellungserfahrung weiß, dass Druckfarbe nun mal nicht auf jedem
Papier mit Rosenduft zu vergleichen ist. Wer sich dieses Buch nicht auf den Wunschzettel schreiben will, muss immerhin 29,95 € investieren, was dem Umfang des Werkes aber durchaus angemessen ist.
Blogger-Visitenkarten: Moo Cards III
Nach den neuen Nählabels habe ich mir nun auch wieder passende
Visitenkarten
von den Blogeinnahmen gegönnt, denn auch da ging mein Bestand zur Neige. Auch das dritte Mal habe ich mich dabei für die
MiniCards
von Moo entschieden. Nach den regenbogenfarbenen 2011/12 und den ersten individualisierten 2012/13 habe ich diesmal nur einige Motive auf der Rückseite ersetzt bzw. ergänzt und die Gestaltung auf der Vorderseite erneuert. Dort sieht man nun neben der Blog- und Mail-Adresse mein neues Nählabelvon Namensbänder. Eine neue Filztasche in türkis musste natürlich auch noch sein.

Ich verteile die kleinen Erinnerungskärtchen sehr gerne im Freundes- und Bekanntenkreis, denn inzwischen wollen doch einige mitlesen, die sich meinen nicht so ganz einfachen Blognamen nur schwer merken können. Auch auf dem Creadienstagstisch liegen sie bereit, denn an die zu verschenkenden Nähprodukte werden sie ebenfalls gehangen. Verdient habe ich mir den Namen übrigens wirklich, denn ich habe schon mehrfach selbst das eingefangene Ostseelicht gefunden.

Auch diesmal gab es für Erstbesteller wieder einen Rabattcode. Wer den nutzen möchte, der schreibe bitte an amberlight.label-ät-googlemail.com.







