FrecheSpatzen Kindermode
Gerade weil meine Freude an der Bewerbung von Kinderkleidung, die nicht vom Billigdiscounter oder den Riesenfilialen mit den zwei Buchstaben kommt, durch den Werbefehlschlag in der letzten Woche etwas abgeflaut war, freue ich mich, dass ausgerechnet diesen Monat ein Kindermode-Shop den Werbeplatz erobert hat, bei dem mein Bauchgefühl wieder stimmt: der Online-Shop “FrecheSpatzen Kindermode” direkt aus meiner Stadt.

Besonders gut gefällt mir dabei, dass der OnlineShop nicht nur unsere skandinavische, Großelternfinanzierte Lieblingsmarke Finkid im Angebot hat, sondern auch kleine, mir bislang unbekannte regionale Labels, wie Waldkind aus Leipzig. Damit ich auch wirklich einschätzen kann, was ich da bewerbe, gab es für uns auch ein paar Sachen aus dem feinen Angebot. Weder eingefordert noch erwartet, hatte ich allerdings, dass ich gleich beide Kinder einkleiden kann – das Tochterkind in schwedische Biokinderkleidung von Maxomorra und den Sohnemann in ebenfalls schadstofffreie Kleidung des finnischen Labels tutta. Wunderschön, oder? Alles kam liebevoll verpackt und teilweise sogar mit Bügel bei mir an.

Damit mein Blogvorstellung noch etwas persönlicher wird, habe ich die Inhaberin von FrecheSpatzen gebeten, uns ein bisschen hinter die Kulissen schauen zu lassen und meinen Fragebogen zu beantworten:
Wie heißt dein Shop und wann hast du ihn eröffnet?
Der Shop heißt FrecheSpatzen, zwei von denen habe ich zu Hause
(meine Kinder). Online gegangen sind wir im April 2011. (Shop, Blog, Facebook)

Was war das erste Produkt, das du verkaufen konntest?
Puhh, das ist schon lange her. Ich denke irgendwas von Sanetta.
Hast du ein Lieblingsstück in deinem Shop?
Ich mag die Bastelprodukte von bibabox, speziell das
Drachenset und ich mag die Klassiker von Finkid, Outdoorhose Kuu,
Fleecejacke Tonttu.
.
Welches Produkt wurde bei dir im letzten Jahr am häufigsten gekauft?
Die Produkte von Tutta sind unsere Bestseller. Die ausgefallene skandinavische Kindermode
von Tutta aus Finnland ist nicht nur bunt, sondern bunter! Tutta ist
Spezialist für Baby-Kleidung und Mode für Kleinkinder bis Größe 104.
Die Strampler, Bodies, Hosen, T-Shirts und Schlafanzüge sind ein
echter Hingucker und bringen neben Buntheit tolle Muster ins
Kinderzimmer. Das einzigartige Aussehen der Kindersachen wird
ergänzt durch die besonders gute und schadstofffreie Qualität aller
Kleidungsstücke, denn sowohl bei den Rohstoffen als auch bei deren
Verarbeitung achtet Tutta auf Hochwertigkeit und Sicherheit.
.
Vertreibst du nur eigene Produkte oder auch andere Label?
Wir vertreiben namenhafte Marken wie Finkid, Elkline, Minymo.
Skandinarvische Marken wir Tutta, maxomorra, Lassie usw. Und klein
feine deutsche Marken wie Fräulein Prusselise, Waldkind, bibabox und
internaht. Mit internaht zusammen haben wir sogar ein eigenes Label
gegründet und eine erste kleine Winterkollektion auf die Beine
gestellt. Unsere Spatzen-Kollektion
besteht aus 4 Kleidungsstücken. Alle sind aus reiner Bio-Baumwolle
gefertigt, die wir von der Firma Lebenskleidung geliefert bekommen.
Jedes frecheSpatzen Teil wird von internaht handgefertigt.
Ist der Shop dein erstes, zweites oder drittes Standbein?
Es ist mein einziges Standbein.
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Wieviel Arbeitszeit investierst du in deinen Shop?
30 Stunden und mehr.
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Wie sieht dein Shop aus, wenn du in die Zukunft träumst?
Ach ich möchte gern bunte, farbenfrohe und funktionale
Wohlfühlsachen verkaufen. Unsere Kunden sollen immer gern zu uns
kommen um das ein oder andere Lieblingsteil für ihre Kinder zu
kaufen. Dabei legen wir aber genauso Wert auf Qualität. Ich würde
gern moch mehr regionale Marken anbieten und natürlich unsere eigene
FrecheSpatzen Kollektion ausbauen.
.
Wo sollten wir noch vorbeischauen?
Bei meine lieben Kolleginnen von internaht* und bibabox*. Und unserem
Partnershop fernwegs– der Outdoorausstatter. Alles Dresdner Shops.
Hast du eine Buchempfehlung?
Kinderbuchempfehlung: Pfoten hoch!von Catharina Valckx* und für Erwachsene: Elf Leben von von Mark Watson*
Vielen Dank für das Interview.
Für meine Blogleser gibt FrecheSpatzen übrigens einen Neukundenrabatt von
5 Euro. Dabei müsst ihr bei einer Bestellung, die ab 20 € Versandkostenfrei ist, den Code: “spatz2014” angeben. Damit gibt es nun wieder einen Einkaufsort, wo sich die Großeltern sicher sein können, dass nicht nur die Augen unserer Kinder sondern auch unsere leuchten (das war jetzt wohl kein familiärer Zaunspfahl sondern gleich ein ganzer Zaun.)
Hochzeit: Ringkissen
Von der letzten Hochzeit, die wir im Freundeskreis besuchen durften, wurde bislang nur gezeigt, was das Tochterkind und ich getragen haben. Ich durfte aber auch das Ringkissen für die beiden Brautleute nähen. Während unser eigenes Ringkissen zur Hochzeit in weiß passte, sollte es diesmal fröhlich bunt werden.

Angekündigt war ein lilafarbenes, selbstgesticktes Kleid der Braut, das
ich versucht habe, auf dem Kissen umzusetzen. Außerdem wurde gleich eine
ganze Palette von Wunschfarben für das Kissen genannt. Als Stickdatei habe ich mich für “Love, Love, Love” von Susalabim entschieden. Vernäht wurde ein Tilda-Stoff und ein Stück Paspelband von Bogner-Stoffe.

Ich war sehr gepannt auf das Strickkleid und ein bisschen enttäuscht, als die Braut dann zwar wie erwartet recht farbenfroh und mit Strickoberteil erschien, aber eben doch anders wie erwartet. Wie sich herausstellte, hat sie ein paar Tage zuvor erkannt, dass es nicht zu schaffen war und sich spontan umentschieden. Wenn man so “loslassen” kann, finde ich das sehr bewunderswert und weiß wieder, woran ich dieses Jahr arbeiten möchte ….
Bärchenstoff
Obwohl ich momentan gerade versuche die Stoffberge vor dem Mann (im Kleiderschrank) zu verstecken und mich bei Neukäufen sehr zurückhalte, wird es doch von alleine immer mehr. Die Näherin von Wimpel Nr. 37 beglückte mich nun mit ihrem Wimpelreststoff und einem undefinierbaren, braunen Cordstoff (?), der nun auf meinem Creadienstagstisch liegt.

Der Bärchenstoff ist mir persönlich ja schon fast ein bisschen zu niedlich – mal schauen, was mir dazu einfällt. Der braune hingegen, wird mit zum nächsten Treffen der Dresdner Nähblogger wandern, denn da wird es um Stoffarten gehen und so erfahre ich vielleicht, was das überhaupt ist. Sieht ziemlich synthetisch aus ….
Die DIY-Spendenkette, bei der man natürlich auch via paypal Euronen spenden kann, wenn man nichts versteigern möchte oder keinen blog betreibt, hat inzwischen doch etwas Schwung bekommen und ich bin glücklich, dass ich nicht mehr alleine dastehe. 13 Decken oder acht Tage ein warmes Zelt für die syrischen Flüchlingskinder sind es immerhin inzwischen schon.
My Monday Mhhhhhh Kindergeburtstag: Marshmallow-Kekse S’mores
Kein Kindergeburtstag ohne Süßkram und dafür war mir vor zwei Wochen das Rezept für S’mores von Nicest Things aufgefallen. Nur der Whisky in diesem Rezept passte nicht so ganz zum Anlass. Ein alternatives Marshmallowrezept vom Blog naschen war schnell gefunden und die dafür notwendigen Zutaten: Stärkemehl, Puderzucker und Gelatine sogar vorrätig.
Dank der Lektüre meines derzeitigen Rezensionsexemplares war ich mir bei der Köchelei der Gelatine allerdings nicht mehr sicher, ob mich doch noch der Magen-Darm-Virus, den das Tochterkind wenige Tage vor ihrem Geburtstag flachlegte, erwischt hatte oder ob mich der pure Ekel überkam, nachdem mir (mal wieder) klar wurde, woraus das harmlos aussehende Pulver hergestellt wird. Auch diese Einschätzung konnte mich nicht wirklich beruhigen. Um auf die Suche nach Alternativen wie Johannisbrotkernmehl oder Agar Agar zu gehen, fehlte leider die Zeit.



Ordentlich glibberig ist der Mäusespeck, der überraschenderweise gar keine Erfindung der Neuzeit ist, sondern ursprünglich aus Eibischwurzel hergestellt wurde und sich bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, jedenfalls geworden. Die nächsten Schritte waren ein Kinderspiel: Keks unten, Schokokleks, Glibbermasse, Schokokleks, Keks oben, fertig.


Übereinander gestapelt und dekoriert mit einer schnellen Masking Tape* Girlande schmeckte der Süßkram sogar der Schwiegermutter, die sonst fantastische Kuchenkreationen auf unser Festtafeln zaubert. Der nun 4-jährigen Hauptperson hat es wohl auch gemundet.


Damit habe ich nun endlich mal wieder etwas, was ich beim My Monday Mhhhhhh von Glücksmomente einreichen kann. Bis morgen könnt ihr übrigens noch für meine türkisfarbene Filzschale bieten. Die Euronen sollen syrischen Flüchtlingskindern helfen …
Schnullerband für Jungs
Die einzige Freude, die ich beim verfassen des gestrigen Blogbeitrags hatte, war mein Gedanke daran, dass es beim Sohnemann diesmal so prima “läuft” mit der Stillerei. Kein rund-um-die-Uhr-stillen und zusätzliches abpupmpen, wie bei der Tochter, kein Wiegeprotokoll, kein Brusternährungsset*. Ein Moppel ist er zwar trotzdem nicht und ich hoffe, dass wir mit sieben Monaten dann vielleicht auch mal die 7kg-Marke erreichen, aber es ist gut so, wie es ist. Im Gegensatz zur Tochter nimmt er sich wohl einfach, was er braucht und gibt sich auch nur selten mit dem Nuckel zufrieden. Daher ist bislang auch nur ein Schnullerband von meiner Nadel gehüpft.

Genäht nach dem einzigen wirklichen Nähtutorial auf amberlight-label, bei dem man auch nachlesen kann, warum wir auf einen Befestigungsclip verzichten. Vernäht wurde ein Stöffchen aus meinem ersten Nähjahr, das ich als Fat Quarter bei Frau Tulpe in Berlinkaufen konnte. Die Stickmaschine* hat auf die eine Seite das Geburtsdatum und auf die andere den Namen gezaubert. Das Nählabel* zum spielen musste natürlich auch mit dran.

Bei der Nuckelwahl sollte es eigentlich die plastikfreie Variante werden. Die ersten Wochen haben wir uns an der Goldi-Variante* ausprobiert, aber der viel leider durch das sehr schwere Schild immer wieder raus und damit bei uns durch. Daher sind es nun momentan doch Mollis* aus Naturkautschuk und dank dem Mamikreisel-Gewinn ein Hevea-Schnuller*, der eine echte Alternative zu Goldi ist. Was kommt denn bei euren Kindern in den Mund?
