Verrückt, dass nun schon wieder das dritte Quartal vorbei ist und damit der dritte Zeigetag zum Jahresbingo 2026 von antetanni stattfindet: dabei haben wir doch gestern erst noch für den Sommerurlaub gepackt. Beim ersten Zeigetag im Frühling waren wir kurz vor dem Osterurlaub auf Gozo in Malta. Nun im dritten Quartal war ich zwar in den letzten Wochen beruflich in Wien, Linz und Lübeck und fahre kommende Woche nach Magdeburg, aber wenn ich diesen Blogbeitrag schreibe, ist nur der Mann verreist, der zwei Wochenenden auf Fahrradtour mit Freunden unterwegs sein konnte. Wie sieht es nun mit weiteren Blogbeiträgen passend zu den Jahresthemen aus?
Mein Ankreuzfeld ist ein drittes Mal mit Google Gemini entstanden, wobei ich dieses Mal zunächst vergessen hatte, den Bildgenerator auszuwählen und in der reinen Textvariante gelandet bin. Dann brauchte ich noch drei weitere Anläufe bis der Hintergrund wieder weiß statt blau war. Dafür fehlte dann ein Kreuzchen ganz, anschließend waren alle Kreuzchen durchgehend grün und schließlich sogar noch nur die Felder eingefärbt.
Mit den sieben neuen Kreuzen habe ich nun aber tatsächlich gleich 4x Bingo. Übrig geblieben sind für die letzten Wochen des Jahres vor allem Felder, die eher zu Foodblogs passen. Ich bin selbst gespannt, ob sich da noch etwas passendes finden wird.
Ich mag jährliche Bloggeraktionen und wenn mich das dahinter liegende Konzept überzeugt hat, kann ich schwer wieder loslassen. Das führt dazu, dass nun schon seit mehreren Jahren weiterhin “The sewing oscars” vergebe, obwohl niemand mehr die Aktion organisiert und ich dieses Jahr wahrscheinlich die letzte Bloggerin war, die an “Blogger schenken Lesefreude” erinnert hat. Bei der Blogparade Blogtoberfest von Judith Peters war ich 2024 und 2025 dabei und mochte den Ansatz sehr, sich passend zu “Das 12 Wochen Jahr. Wie Sie in 12 Wochen mehr schaffen als andere in 12 Monaten“* zumindest für das letzte Quartal konkrete Blogthemen vorzunehmen und diese dann im Blogbeitrag auch abzuhaken.
Blogtoberfest 2025
Im letzten Jahr hatte ich mehr als 20 Blogthemen aufgelistet. 18 Blogbeiträge sind dazu entstanden – nicht alle wie geplant im 4. Quartal, aber immerhin habe ich es heute noch geschafft, alle verbloggten Themen nachtzutragen. Nur drei geplante Blogbeiträge sind bis heute nicht erschienen und 12tel-Blick-Serie zur (verschwundenen) Carolabrücke habe ich auch nicht mehr fortgesetzt, da ich letztes Jahr nach dem Gewaltverbrechen an meinem Vater nicht mehr gepasst hat, an der Stelle rechtzeitig genug vorbeizukommen.
Screenshot von https://judithpeters.de/frisch-gebloggt-kw39-2026/
Dieses Jahr findet sich nun tatsächlich bei Judith Peters gar nichts mehr zu dieser mehrjährigen Aktion. Der letzte Blogartikel ist ein Beitrag zu Blogbeiträgen aus der “The Content Society”, bei dich via VIB mit dabei bin. Die meisten der 96 Blogbeiträge aus der letzten Woche sind dabei bestimmten Kategorien zugeordnet und das erste Mal deutlich besser sichtbar, als in der bisherigen Liste. Von mir taucht dort mein Nähunfallwerk in der Kategorie “Familie, Kinder und Lernen” – was sicherlich durch den Schulbezug auch passt – auf und nicht bei bei “Kreatives, Kultur und Leidenschaft”. Dahinter wird sicherlich eine agentische KI-Anwendung stehen. Zwei Quartalslisten gibt es hier und hier auch, aber beide scheinen keinen Bezug zum Blogtoberfest zu haben, sondern normale Quartalslisten zu sein.
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to-want-Liste IV. Quartal 2026
Wie man nun schon ahnen kann, möchte ich aber tatsächlich an das Blogtoberfest anknüpfen. Das gute für mich ist, dass es dieses Mal ohne Organisation auch keine Themengrundgerüste gibt, denen ich meine Pläne zuordnen muss. So wird es 2026 eine ganz einfache Liste – was ich davon wirklich noch 2026 schaffe, ist wieder offen …
1. Blogbericht zum Brechen 2. Blogbericht zum Schwingen 3. Blogbericht zum Hecheln (die dann weiterhin noch fehlenden Themen Spinnen und Weben kommen sicherlich erst 2027 dran)
4. Blogbericht zum Anschlagen 5. Blogbericht zur Zwischenstand 1 6. Blogbericht zur Zwischenstand 2 7. Blogbericht zum Endspurt 5. Blogbericht zum Finale
6. eigener Blogbeitrag für Oktober 7. Linkpartyauswertung für Oktober 8. eigener Blogbeitrag für November 9. Linkpartyauswertung für November 10. eigener Blogbeitrag für Dezember 11. Linkpartyauswertung für Dezember
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Urlaubs- oder Dienstreisen2026
Im zweiten Themenbereich liste ich meine gepanten Blogbeiträge aus den Urlaubs- oder Dienstreisen des aktuellen Jahres auf – mit Malta bin ich immerhin schon richtig fertig. Dort sind es immerhin sechs Blogbeiträge ausschließlich zu Gozo geworden:
Außerdem bin ich wieder bei einigen Bloggeraktionen – wie den BlogWochen – dabei. Neben den rein virtuellen Themen freue ich mich dabei besonders auf die Dresdner Nähblogger. Das 12. Nähwochenende ist zwar leider gerade vorbei, aber es wir treffen uns glücklicherweise monatlich.
26. Blogwochen 2026 Blogempfehlung 27. Blogwochen 2026 bloggendes Umfeld 28. Blogwochen 2026 Bloginterview 29. Blogwochen 2026 Projekt 30. Blogwochen 2026 Scheitern 31. zu einem Nähtreff der Dresdner Nähbloggern im Oktober gehen 31. zu einem Nähtreff der Dresdner Nähbloggern im November gehen 32. mit den Dresdner Nähbloggern Weihnachten feiern 33. an einem DIY-Adventskalenderprojekt mit 24 anderen teilnehmen 34. am Adventskalender mit dem Bloghexen-Forum von Anne Schwarz am 2. Dezember 2026 teilnehmen 35. ein Weihnachtskleid beim me-made-mittwoch nähen 36. Blogbeitrag zu 12v12 im Oktober 37. Blogbeitrag zu 12v12 im November 38. Blogbeitrag zu 12v12 im Dezember
Dazu würde eigentlich als 39. noch eine Blogseite kommen, die ich zum Blogcast erstellen will, bei dem gerade die 2. Staffel läuft. Damit habe ich doppelt so viele geplante Themen, wie in den letzten beiden Jahren. Ob das realistisch ist? In guten Zeiten veröffentliche ich 4-5 Blogartikel pro Woche. Die meisten DIY-Themen sind hier aber noch nicht mal mit dabei und die liegen gebliebenen Themen der letzten Jahre – wozu sogar die Schuleinführung des Jüngsten gehört – habe ich auch nicht mit aufgelistet … mit welchem Thema soll ich denn anfangen?
Was ist der #BSAN? Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?
Nehmt gerne den Aktionsbutton mit auf eure Blogs oder nehmt selbst teil, wenn es für euch passt. Das Verlinkungsangebot startet Ende März 2026 (dem Geburtstagsmonat zu meinem 16. Bloggeburtstag) und endet, wenn ich selbst alle Blogbeiträge nachgereicht habe, die ich eigentlich hier noch zeigen wollte.
Wie ist der aktuelle Stand?
Es macht mich sehr glücklich, dass meine Linkparty #BSAN Besser spät als nietatsächlich in der Bloggerwelt wahrgenommen wird und Beiträge verlinkt werden. Es war eine gute Entscheidung, diese Idee umzusetzen. Da ich selbst ohnehin so häufig sehr zeitversetzt berichte, passt es auch wirklich gut zu meinem eigenen Bloggerleben. Im September wurde die Sommerpause langsam beendet und es gab gleich vier neue Beitragsverlinkungen: Zeena hat gleich mehrere ganz großartige Nähwerke aus vergangenen Jahren gezeigt und bei mir verlinkt, Nähoma Moni war mit einem Wochenbericht dabei, der nachgereicht wurde und über den ich nun erfahren habe, dass man sich 2027 bei den Chorauftritten des Mannes tatsächlich mal treffen könnte, Mondkunst hat meine Linkparty neu entdeckt und zeigt ein Shirt von 2022 und WuselGewusel verbloggte ein richtig umfangreiche Siebdruck-Tutorial. Schaut gern mal vorbei.
Bei mir selbst gab es gestern kurz vor knapp eines meiner allerersten Plotterprojekte, das zwar fertig geplottet, aber nie praktisch verwendet wurde. Da sich die Webbandleitern als Freebie aber immer noch downloaden lassen, nutze dieser Rückblick nach fast zehn Jahren vielleicht sogar noch ganz aktuell anderen. Letzte Woche gab es überraschenderweise noch für mich selbst ein Autorisierungsproblem bei inlinkz und ich bin froh, dass der Support nach mehreren Anläufen das Problem noch rechtzeitig lösen konnte.
Diesen Monat schaffe ich kurz vor knapp doch noch einen eigenen Beitrag für meine Linkparty #BSAN Besser spät als nie, an die ich morgen am letzten Septembertag wieder erinnern werde. Bei mir selbst habe ich eines meiner allerersten Plotterprojekte rausgesucht, das ich tatsächlich hier nie gezeigt habe. 2017 war der Plotter gerade erst zu meinem 40. Geburtstag ganz neu bei mir eingezogen und wir warteten auf die Ankunft unseres dritten Kindes. Das Arbeitszimmer war noch kein Kinderzimmer und es gab wunderbar viel Platz für das neue Gerät.
Geplottet habe ich damals gleich in größerem Umfang das Freebie Webbandleiter von SewingTini, das immer noch abrufbar ist, auch wenn sie selbst schon fünf Jahre nicht mehr bloggt. Schon damals hatte ich wirklich viele Webbänder und wollte alle fein säuberlich auf die Papierstreifen wickeln, um einen besseren Überblick zu haben …. ratet, warum ich dieses Plotterprojekt nie gezeigt habe …
Was ist der #BSAN? Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?
Die vorbereiteten Webbandleitern habe ich nach meiner Erinnerung irgendwann entsorgt, wobei es auch durchaus sein kann, dass sie doch noch irgendwo im Kreativchaos auf ihre Bestimmung warten. Der Blogbeitrag dazu wurde nie veröffentlicht, weil die Bilder mit den aufgewickelten Webbändern fehlen. Alle Webbänder sind bis heute in dem oben sichtbaren großen Glas. Zuletzt konnte man es bei der Einrichtung des neuen Nähplatzes im Dachgeschoss erahnen. Wie bewahrt ihr eure Webbänder denn auf?
Das neue Grundschuljahr des Jüngsten brachte die Aufgabe eine Länderkiste zu einem europäischen Land zu gestalten. Kurz vor knapp starteten wir mit der Umsetzung, bei der unser Sohn zwar Unterstützung bekam, aber wir bei Kind Nr. 3 doch inzwischen sehr zwischen Aufwand und Schulzeitauswirkung unterscheiden. So wurde spät ein halbwegs brauchbare Kiste gefunden, passendes Bildmaterial aus dem Osterurlaub rausgesucht, bei dem der Sohn dann selbst entscheiden durfte, was davon in die Kiste sollte und der ohnehin vorhandene Lonely-Planet-Reiseführer* und das Wanderbuch* platziert. Es fanden sich auch noch ein paar Tickets, eine Souvenierseife und eine Euro-Münze mit Malta-Motiv. Fertig.
Warum bekommt die Kiste nun einen Blogauftritt? Der Kistendeckel wurde mit dem Namen des Landes beplottet. Als Schriftart habe ich “Kristen ITC” gewählt, die ein bisschen an eine Kinderschrift erinnert. Dank dem Plotter ist so ein Schriftzug schnell umgesetzt. Außerdem kann ich damit nun auf der Lieblingsweltkarte auch noch ein kleines Pünktchen bei den Salzpfannen in der Xwejni Bay setzen, die auf einem der Urlaubsbilder zu sehen sind. Gefreut hat mich, dass er mit Malta ein Land nehmen konnte, dass nicht gleich in mehrfacher Ausfertigung und damit Vergleichbarkeit gab.
Nach der Auskunft des Sohnes ging die Spannbreite der Kistengestaltung extrem weit auseinander – es gab Kolosseumsnachbauten aus Nudeln in einer Italienkiste und funktionierende Seilbahnen aus der Schweiz, aber auch Kinder, die gänzlich ohne Elternunterstützung etwas umsetzen mussten. Das die Grundschullehrerin dennoch allen genau die gleiche Punktzahl gegeben hat und erst der dazugehörige Test die Endnote bestimmte, fand ich großartig. Viel zu oft vergisst man solche Benotungen und Schulthemen sein ganzes Leben nicht.
Vorgestern hatte ich selbst 30 Jahre Abi-Treff. So ganz verstehe ich zwar nicht, wieso dieses Ereignis in meinem eigenen Leben 30 Jahre her sein soll, aber die Ambivalenz der Schulzeit, die auch in diesen selten Treffen weiterhin für mich zu spüren ist, habe ich nicht vergessen. Wahrscheinlich ist es ganz gut, dass man sich damit nur einmal pro Jahrzehnt auseinandersetzt, wobei ich viele Gespräche auch sehr genießen konnte und in zehn Jahren bestimmt wieder mit dabei bin.