Hebammengeschenk: Pixi-Buchhülle

Da der Sohnemann zehn Tage früher als berechnet, aber wie an seiner trockenen Haut zu sehen war, fertig für die Welt, geschlüpft ist, hatte er leider genau die Urlaubszeit unserer Lieblingshebamme getroffen. Natürlich sollte auch die Vertretungshebamme ein kleines Präsent erhalten. Das Tochterkind bekam von ihr beim ersten Besuch das Büchlein Süße Milch für Jules Bruder, in dem sogar auf den Unterschied von Stoffwindeln und Stillen oder Flasche geben eingegangen wird. Bei der Suche nach dem passenden Geschwistergeschenk konnte ich beobachten, dass so eine Hebammentasche groß ist und die Büchlein wild durcheinander fliegen. Eine Pixie-Buchhülle schien mir also das richtige …

Vernäht wurde ein rotes Stöffchen, das ich mir bei meinem ersten Stoffmarktbesuch in Potsdam geleistet habe und ein fester grüner IKEA-Stoff, aus dem meine frühesten Nähwerke entstanden sind. Ein bisschen nach Anfängernähwerk sieht das Ergebnis auch aus, denn die Idee  Vlieseline S320 als Einlage zu verwenden, hat sich nicht bewährt. Genäht nach der immer wieder tollen Anleitung von Mit Nadel und Faden ohne Wendeöffnung, ließen sich durch die Einlage die Ecken nicht schön ausformen und zu fest wirkt das ganze auch noch. Was verwendet ihr denn?

Die Lieblingshebamme konnte von einem weiteren Termin nächste Woche überzeugt werden, denn glücklicherweise ist uns beiden noch eingefallen, dass wir zusammen eine neue Tragetuchbindevariante testen müssen. Beim Tochterkind kam sie durch die Gewichtsprobleme ja gleich ein halbes Jahr, aber diesmal fehlen uns ein bisschen die Argumente für weitere Treffen … ein zweites Hebammengeschenk muss also her. Habt ihr Vorschläge?

Verlinkt bei Kiddykram.

Babylegs

Ohne Schnittmuster, da man jeweils nur oben und unten Bündchen annähen und das ganze dann mit einer Seitennaht schließt, sind für den Sohn Babylegs aus den letzten Resten vom Wolkenstoff entstanden.

Der Mann meinte zwar, dass ihn diese Beinstulpen an umhäkelte Klorollen erinnern (was für ein unqualifizierter Vergleich!), aber ich finde sie sehr schick. Außerdem passen sie perfekt zum Stoffwindelpo. Wie man allerdings an der Schuppenhaut des Sohnemanns sieht, war er hier erst wenige Tage alt und  unser Stoffwindelvorrat bestand lediglich aus einer einzigen Windel. Daher sieht man hier auf dem Bild die Kombination Wegwerfwindel und Mullwindel für die Hüftspreizung.

Besonders sinnvoll finde ich die kleinen Beinlinge ja in unserem Storchenwiege Tragetuch, denn so ist das Baby nicht ganz nackig, kann aber bei sommerlichen Temperaturen über die Beinchen etwas abkühlen ….

Verlinkt bei Made4Boys und Kiddykram.

12tel Blick August 2013 Vierseithof

Eigentlich hatte ich beim letzten 12tel Blick im Juli ja angekündigt, dass vier Wochen später geklärt wäre, ob wir hier nun in “unseren” Hof schauen oder der Blick zum Fotoprojekt von Tabea Heinicker bereits sehr wehmütig sein würde. Da sich die Kostensicherheit, so weit man davon überhaupt sprechen kann, allerdings erst in den nächsten Tagen entscheidet, bleibt es weiterhin ungewiss.

Wenn man genau hinschaut, sieht man im August-Abendlicht vor dem Anbau des Herrenhauses (linkes Gebäude) die Überreste einer Grabung, mit der an sechs Stellen auf dem Gelände das Fundament untersucht wurde. Daher mussten auch die Malven und Brennnesseln, die im Juli noch zu sehen waren, weichen. Ergebnis der Buddelei war eine ausreichende Gründung am Südhaus, aber ein ungenügendes Fundament am Herrenhaus.

Die Unterfahrung und Stabilisierung mit Beton erhöht das Kostenproblem um einen weiteren fünfstelligen Betrag. Zumindest die Fundamentgrabungen für den Statiker haben wir in Eigenleistung geschafft und ich konnte dabei nicht nur aktiv mit der Rückbildung beginnen, sondern das Tocherkind auch ihre Qualitäten bei der Schließung der Löcher durch “verdichten (= heftiges Getrampel) beweisen …

Knotenmützchen Klimperklein

Als der Sohnemann gerade mal eine Woche alt war, hatte er schon drei Mützen, denn neben der Wendezipfelmütze und der Wendebindemütze, bekam er kurz vor seinem ersten Schwimmbadbesuch am 7. Lebenstag auch noch ein Knotenmützchen nach dem Freebie von Klimperklein. Dieser Mützenschnitt ist so schnell genäht, dass er sogar Wochenbett tauglich ist. Ins Badewasser sind dann natürlich nur die große Schwester und der Papa gehüpft …

Vernäht und damit leider auch schon fast aufgenäht wurde der in Michas Stoffecke gekaufte Hamburger Liebe Stoff “Fuchs und Gans. Damit konnte sich der Sohnemann mit seinem passenden Body perfekt gekleidet der Welt zeigen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass er momentan besser ausgerüstet ist als ich . Ein Stillshirt wäre praktisch und ein paar Anleitungen dazu habe ich auch schon gefunden. Habt ihr denn noch ein paar Hinweise für mich?

Mütze und Body werden auch heute getragen und daher wandert meine Kombie zu my kid wears, Made4Boys und Kiddykram.

 

Partydeko: Namensschilder

Heute vor einer Woche hatte ich Geburtstag. Der neuen Familiensituation geschuldet, gab es diesmal kein Mamutprogramm mit einer Doppel-Familien-und-Freundeskreisfeier, sondern beides schön getrennt. Auch wenn es eher entspannt zugehen sollte, gehört für mich ein bisschen DIY-Deko doch zur Feier dazu. Man hat ja schließlich einen Ruf zu verlieren …entschieden habe ich mich für eine Deko-Idee, die mir bei Pinterest mal vor die Augen kam, aber leider wieder verschollen ist. (Wer sie wiederfindet – ich verlinke gerne nach).

Man braucht dazu nur ein paar Limetten, Holzstäbchen und Masking-Tape. Die Limetten werden halbiert, das Masking Tape um die Holzstäbchen geklebt und in Wimpelform geschnitten, beschriftet und die Spieße abschließend in die halbierten Limetten gesteckt. Fertig! Ein 10-Minuten-kurz-bevor-die-Gäste-kommen-Projekt, das sogar während des Babystillens machbar ist.

Positiver Nebeneffekt: die Limetten duften ganz wunderbar nach Sommer und am Abend konnten die Gäste ihren Limettensaft in den selbstgemachten Holunderblütensaft tröpfeln oder den Sekt verfeinern.

So entspannt, wie vorgenommen wurde der Geburtstag übrigens dann doch nicht, denn der Kühlschrank überraschte mit sommerlichen Temperaturen statt zu kühlen. So transportierten die Gäste den Kühlschrankinhalt zu unseren im Urlaub weilenden Nachbarn, denen ich nun erklären muss, warum ihr Kühlschrank umsortiert ist und es gab spontan Eis für alle. Der Mann fand zum Glück den Fehler und schaffte es den Kühlschrank wieder zum Leben zu erwecken. Den anschließenden erfolgreichen Testlauf für den Tiefkühlschrank beendeten wir bei -33°C.

Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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