Mein tagesgenaues Rückreise-Tool hat mir verraten, dass ich in den letzten zwei Jahren meine persönliche digitale Adventskalender-Übersicht tatsächlich genau am 1. Dezember verbloggt habe. Die Übersicht gab es hier 2016, 2017,2018, 2020 und 2021. Dieses Jahr bin ich eben einen Tag später dran, was sicherlich auch egal ist. Durch die Neugestaltung der Startseite ist meine Aktuelles-Seite, auf der sich die Übersicht eigentlich befindet, ohnehin mittlerweile ziemlich versteckt und derzeit nur über das Menü aufrufbar.
Die Liste ist im Gegensatz zum Vorjahr etwas kürzer geworden, was mich bei der derzeitigen finanziellen Lage und dem allgemeinen Stoffladensterben nicht wundert. Auch deshalb liste ich hier weiterhin eine Mischung aus kostenpflichtigen und freien Angeboten auf. Den kreativen Adventskalender von Ramona Weyde* empfehle ich, da ich nun schon mehrere Angebote von ihr genutzt habe. Aktuell habe ich selbst aber noch den Kurs “31 Tage Gold”* in Bearbeitung, der auch sehr gut zum Dezember passt.
Den Näähglück und StoffCut*-Stickdateien Kalender habe ich mir ebenfalls selbst wieder gegönnt. Der Mann schaute außerdem etwas kritisch, weil ich mir mit drei Jahren Pause wieder den dem Naturkinder-Adventskalender gekauft habe, wobei das der einzige ist, von dem er etwas weiß. Ich finde ja, das man sich auch selbst beschenken kann, oder? Das Blog-Lesen hat mich außerdem noch zum Spontankauf eines Watercolor-Buch-Adventskalender* verführt, aber das muss hier erst noch ankommen – und ich Zeit finden, die täglichen Übungen dann auch wirklich zu machen.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen. *
Als ich mich am vergangenen Sonntag mit sechs Umsteigebahnhöfen und dann doch völligem Zugreisedisaster ins Wendland durchschlug, um Abschied zu nehmen und vor allem demjenigen aus dem Freundeskreis, der nun zurückbleibt zu zeigen, dass er zumindest an diesem schweren Tag nicht alleine ist, war eigentlich der offizielle Zeigetag des Weihnachtskleid Sew Alongs vom MeMadeMittwoch. Wirklich weit gekommen, bin ich derzeit noch nicht. Terminlage aber auch die 11°C am Nähplatz (und einem Mann, der das Dachgeschoss verständlicherweise nicht heizen möchte) lassen derzeit keine große Nählust aufkommen. Das muss wieder anders werden. Als Beitragsbild für heute muss daher die Garnschublade herhalten, die inzwischen aber deutlich mehr gefüllt ist.
Gedanklich bin ich nun aber immerhin schon so weit, dass ich den Viskosekrepp vernähe und mich damit doch noch an das Probenähen wage. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, ob Stoffwahl, Stoffmuster und vor allem die Form wirklich mit meinen Körpermaßen harmonieren. Da der Schnitt aber zum sehr empfehlenswerten Näähglück-Adventskalender gehört, kann ich die wunderbare MeMadeMittwoch-Community auch nicht um Rat fragen. Schwierig, schwierig …
Die erste Runde hat mir viel Spaß gemacht und bei den meisten war ich auch schon als Leserin zu Gast. Bei Sie näht schon wieder entstand ein sehr netter Kommentarpingpong zum Weihnachtskleid-sew-along-Anfangsjahr: “Jetzt habe ich auch nochmal recherchiert (und vorher ein bisschen an mir selbst gezweifelt, denn ich war ja 2011 dabei und die Bezeichnung war definitiv gleich, sowie auch der sew along Charakter und die einzelnen Teile: https://www.amberlight-label.de/category/weihnachtskleid-sew-along/) Leider hat es bei mir beim WordPress-Umzug einige links zerschossen, aber der allererste meMadeMittwoch-Blogbeitrag https://memademittwoch.blogspot.com/2012/08/me-made-mittwoch-der-relaunch.html belegt, dass der Me Made Mittwoch (bereits mit dem gleichen Namen) vorher an Cat und Cascha (die nicht mehr bloggt) gekoppelt war, die damit 2010 angefangen hatte. Wir haben also ein bisschen beide recht ” Verrückt, dass das alles nun schon wieder zehn Jahre her ist, oder? Wann seid ihr eingestiegen?
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Wer letzte Woche die Bilder zum Zipper-Blogbeitrag ganz genau angeschaut hat, dem hätte im Hintergrund ein weiterer Neuzugang auf dem Nähtisch auffallen können. Tatsächlich bereits seit dem letzten Jahr steht bei mir ein Kästchen für die Unterfadenspulen aus Holz auf dem Tisch. Finanziert hatte ich den Kauf des Spulenkästchen aus Buchenholz von Etsy* im Sommer 2021 über einen Etsy-Gutschein. Der Etsy-Shop LGassmannEngineering aus Berlin bietet ökologisches und handgemachtes Nähzubehör aus Holz an.
Dabei gibt es nicht nur verschiedene Holzvarianten – ich hatte mich für Buche entschieden – sondern auch die Größenaufteilung ist sehr flexibel. Die Spulenvertiefungen sind rund und entsprechen perfekt der Spulenform. Rückseite und das gesamte Kästchen ist wunderbar präzise verarbeitet, aber im Gegensatz zu den Plastikvarianten eben doch viel lebendiger.
Bei der Größe hätte ich damals durch den Shopanbeiter auch eine Sonderanfertigung bekommen, aber da ich mir damals bereits sicher war, dass neben die historische Garnschublade kommen sollte und ich dabei den Schriftzug nicht zu sehr verdecken wollte, blieb es bei der 42er Variante mit sechs Vertiefungen in sieben Reihen.
Ich mag meine Unterfaden-Aufbewahrung sehr und freue mich, dass ich mich für diese Variante entschieden habe. Hast du auch Lieblingsnähplatzdinge?
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Wenn ich hier ganz aktuell oder wie noch so einige andere Tagebuchbuchbloggen würde, müsste ich heute von einem Abschied schreiben, da ich gestern zu einer Beerdigung ins Wendland gefahren bin. In den letzten Wochen sind gleich drei Leben im Bekanntenkreis zu Ende gegangen. Mit Mitte 50 und Anfang 70 sind dabei Lebensalter dabei, denen man noch sehr gewünscht hätte, dass ihnen noch viele Jahre vergönnt hätten sein dürfen. Es macht demütig, bei diesen Abschieden dabei zu sein. Heute aber hier über die durchaus noch rüstige Oma schreiben zu können, lässt das Gute sehen. Tatsächlich hat sie inzwischen bereits schon ihren 86. Geburtstag gefeiert, aber der sommerlich nachgeholten Feierrunde zum 85. Geburtstag im letzten Jahr ist hier noch nicht dabei gewesen.
Zu ihrem 80. Geburtstag gab es zwar auch schon ein Kissen, aber Kissen kann man doch auch in mehrfacher Ausführung gut gebrauchen, oder? Außerdem gab es bei diesem den direkten Enkel-Oma-Bezug, da ich nach innerfamiliären Differenzen das Bedürfnis hatte, ihr zu zeigen, dass sie mir sehr wichtig ist. Entschieden habe ich mich für die Elefanten-Stickdateien von Mikronaut, die ich vor 10 Jahren mal gewonnen habe. Da diese Dateien nicht mehr verkauft werden, bin ich sehr froh sie zu haben. Leider waren mir die Ohren etwas verrutscht, aber mir fehlte die Zeit, nochmal eine Zweitversuch zu wagen. Nach Abstimmung mit dem Mann blieb es bei dieser etwas freieren Variante.
Dafür war ich mit meiner Reißverschlussvariante halbwegs zufrieden und vernähte wieder ein Stück vom Stoffballen. In die Seitennaht kam das farblich zum Stickgarn und dem Reißverschluss passende Webband Miss Sophie von Blaubeerstern und mein Nählabel von Namensbänder*. Die Tochter bastelte außerdem noch eine drehbare 85 für ihre Uroma dazu, die ich auch sehr gelungen fand.
Gefeiert wurde im Dresdner Luisenhof mit einem weiten Blick über die Stadt. Nun hoffe ich sehr, dass ihr noch eine gute Zeit bleibt und ich auch noch zum 90., 95., 100., 105. solch ein Kissen nähen kann.
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Mittlerweile ist meine Familie ja schon etwas belustigt, was ich mir da jeweils wünsche und ich muss zugeben, dass “das Gerät” ein nettes Ding ist, um Nichtnäher zu fragen, wozu es wohl nützlich sein könnte. Die Antworten waren sehr witzig. Tatsächlich ist es nicht mehr aber auch nicht weniger als ein Halter, um mit zwei freien Händen die Zipper auf Endlosreißverschlüsse aufzufädeln. Ich habe dabei schon von Gabeltricks und ähnlichem gehört, mich aber bislang immer recht frustriert und immer wieder Ecken abschneidend, ohne Hilfsmittel durch gequält.
Bereits seit 2015 – ich bin mal wieder etwas spät damit dran – gibt es diese Klemmen*, die in einer Werkstatt in Berlin hergestellt werden. Als Material wird ausschließlich Metall und Kork verarbeitet, so dass ich davon ausgehe, dass dieses feine Gerät mich ein Nähleben-lang begleiten wird. Die Lieferung erfolgt mit einer bebilderten Anleitung.
Das allerbeste ist aber, dass es tatsächlich funktioniert. Ein bisschen Gefühl braucht man das erste Mal, aber dann rutscht es und man hat keine schiefen Ende mehr. Außerdem geht es richtig schnell. Was habe ich mich bislang geärgert, wenn die Zipper versehentlich abgerutscht sind – jetzt freue ich mich schon fast, da ich dann an das feine Gerät kann. Die beiden Seiten gibt es übrigens für verschiedene Zipperformen – so kann man unterschiedliche Formen und auch Größen aufzippen.
Habt ihr schon alle so einen Einfädler und schmunzelt jetzt eher, weil ich nun erst dieses Jahr meinen Nähplatz damit erweitert habe oder ist das für euch noch eine Neuentdeckung?
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In diesem Elternblog schreibt ein Berliner Elternpaar gemeinsam über das wahre, wundervolle, bunte und chaotische Leben mit drei Kindern und viel Arbeit.
Ramona Weyde – Kreative Heilräume Ramona Weyde Kreative Heilräume Räume, in denen du nicht funktionieren musst. Räume, in denen du sein darfst. Es beginnt in dir. Der kreative Bereich ist ein wunderbarer Heilbereich, denn es ist ein geschützter Raum, in dem alles Platz hat, in dem man spielerisch alles gelten lassen kann. Cambra Skadé Über
Als Frl. Null.Zwo schreibe ich in meinem Elternblog nullpunktzwo.de über meine Grossfamilie in Patchwork - bestehend aus Frau, Mann, SchulKind (*09/2009), GrundschulKindern (*11/2012 und *06/2014), KiTaKind (*08/2016) und Baby (*12/2020).
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