Witzigerweise müsste ich aktuell eigentlich gerade wieder Koffer zu packen, statt mich dem Blogvergnügen hinzugeben. Genau die gleiche Situation hatte ich schon beim ersten Zeigetag, wobei wir im Frühling kurz vor dem Osterurlaub auf Gozo in Malta standen. Im einwöchigen Urlaub hatten wir für unsere fünfköpfige Familie zwei große Reisekoffer mit – für den Sommer brauchen wir aber Ausrüstung für drei Wochen und haben nur einen Reisekoffer sowie zwei Kraxen dabei. Das wird interessant. Nun aber endlich zum Zeigetag zum Jahresbingo 2026 von antetanni:
Ich bleibe wieder bei der Textübersicht und dem Bingofeld, das ich wie schon beschrieben mit Google Gemini Unterstützung ankreuzen lasse. Dabei habe ich die Kreuze der zweiten Runde in einer frühlingsgrünen Farbe setzen lassen. Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass diese KI-Tools nichts mehr lange kostenfrei sein werden, denn die horrenden Entwicklungskosten müssen ja wieder reinkommen. Dieses Mal habe ich auch tatsächlich länger gebraucht, weil die KI erst ein Kreuz vergessen hatte, dann das fehlende eigenmächtig in Rot setzte und beim zweiten Versuch gleich zwei Kreuze weggelassen hat. Erst die Aufforderung zum exakten arbeiten und überprüfen brachte das gewünschte Ergebnis.
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KI-Info: Gemini Modell: Nano Banana, Juli 2026
Damit habe ich nun weitere 14 Kreuze, aber immer noch kein Bingo …. wir haben ja aber auch noch ein halbes Jahr Zeit ..
Lange gab es nicht mehr so viele (organisatorische) Nähhürden, wie beim Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie. Am 6. April 2025 fand das erste Online-Nähevent der Schneiderakademie statt, bei dem sich überwältigende 6000 Teilnehmer einschalteten. Es ist schon beachtlich, wie groß die Nähcommunity eigentlich ist. Ich hatte mich zwar angemeldet, aber nicht damit gerechnet, dass ich parallel zur Osterfeier mit der Uroma teilnehmen könnte. Nach dem Mittagessen waren wir dann aber doch so zeitig am Nachmittag zurück, dass ich spontan doch noch mitgemacht habe.
Da ich allerdings weder das Schnittmuster geklebt, noch zugeschnitten hatte, schaffte ich kein Parallel-mit-nähen und stieg irgendwann beim integrierten Bindegürtel aus. Ich gehörte allerdings zu denen, die alle sechs Stunden mitgeschaut haben und bekam daher als Dankeschön am Ende Zugang zum 2h-Anleitungsvideo. Fertig nähen wollte ich beim Herbstnähwochenende der Dresdner Nähblogger in der Sächsischen Schweiz. Dort konnte ich mich trotz vieler Versuche aber nicht in das Portal einwählen. Der nächste Plan den Stoffhaufen beim Weihnachtskleid-sew-along fertig zu nähen, scheiterte an unserer Familiensituation. Mein Vater war nach dem Gewaltverbrechen an ihm zur neurologischen Reha in Pulsnitz und parallel besuchten wir Tagespflegeeinrichtungen, weil wir Ende des letzten Jahres noch dachten, dass wir ihn wieder nach Hause holen können. Fertig genäht wurde daher wirklich erst beim Frühjahrsnähwochenende der Dresdner Nähblogger.
Die Kleidfertigstellung mit dem sehr ausführlichen Anleitungsvideo – wobei ich selbst eher die Textform mag, die es in diesem Fall nicht gab – sorgte für viel Amüsement bei meiner Nähgruppe, denn ich hatte auf jeden Fall den völlig falschen Stoff gewählt. Bis heute ist mir unklar, warum ich bei einem Schnittmuster, das ausdrücklich für Webware konzipiert ist, ausgerechnet den Schlabberjersey aus Amsterdam, den ich bei Stoffen gekauft hatte (hier geht es zur kleinen Blogserie mit acht Stoffläden in Amsterdam) zugeschnitten habe. Zwischenzeitlich ähnelte das Stück eher einem Morgenmantel und es gab diverse Problemstellen: rückblickend hätte ich z.B. statt dem weißen Nahtband blau wählen sollen und die Wendeöffnung hätte auf jeden Fall eine Verstärkung gebraucht. Das Schnittmuster und auch die Anleitung ist aber wirklich empfehlenswert, denn gelernt habe ich dabei einiges, was ich noch nie genäht habe, wie beispielsweise die Manschettenärmel.
Ungewöhnlicherweise sind die Blogbilder des Kleides sogar mal nach dem ersten Trageeinsatz entstanden, denn die Knöpfe, die eventuell sogar aus der Knopfdose kommen könnten, wenn ich mich richtig erinnere, wurden erst auf der Autofahrt nach Leipzig angenäht. Wir hatten unserer Tochter zum 16. Geburtstag ein Elternwochenende ohne Geschwister mit Musicalbesuch von “Evita” geschenkt. Dabei wollte ich das Kleid das erste Mal tragen. Die Idee aufgrund der Schuhsituation dann doch eine Hose dazu zu kombinieren, war aber eher grenzwertig.
Das Musical der Oper Leipzig wurde in der musikalischen Komödie gegeben. Nach der Anreise am Vormittag und Stärkung in der Bäckerei Nourish besuchten wir mit ihr die Gedenkstätte Runde Ecke. Nach dem Musical am Abend ging es sogar kurz vor Mitternacht noch in die Mädler Passage zu Mephisto von Auerbachs Keller. Übernachtet haben wir – wie ich schon häufig auf Dienstreisen – im Gwuni Mopera, wobei ich sehr überrascht war, dass man dort als Geschäftsreisende bevorzugter untergebracht wird. Am nächsten Tag bekamen wir in letzter Minute noch Karten für die Sonntagsmatinée im Mendelsohn-Haus, das wir uns anschließend auch noch sehr ausführlich anschauten. Zwischen diesen Programmpunkten haben wir gut gegessen und beide sehr genossen, dass die Tochter mit ihren nun 16 1/2 Jahren die nicht unanstrengende Pubertätszeit wohl hinter sich gelassen hat.
Ich bin jetzt schon gespannt, welche Wochenendreise wir mit den beiden Geschwistern zu ihrem 16. Geburtstag machen werden.
Was ist der #BSAN? Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?
Nehmt gerne den Aktionsbutton mit auf eure Blogs oder nehmt selbst teil, wenn es für euch passt. Das Verlinkungsangebot startet Ende März 2026 (dem Geburtstagsmonat zu meinem 16. Bloggeburtstag) und endet, wenn ich selbst alle Blogbeiträge nachgereicht habe, die ich eigentlich hier noch zeigen wollte.
Wie ist der aktuelle Stand?
Gleich vier Blogbeiträge wurden im letzten Monat bei meiner noch neuen Linkparty verlinkt, was mich wirklich sehr freut. Zeena hat #BSAN Besser spät als nie richtig vorgestellt (Danke!) und dazu sogar noch ein eigenes KI-Bild generiert, dass eine interessante Mischung aus Woll- und Nähcontent zusammen mit den Uhren von Dali kombiniert. Das finde ich tatsächlich sehr spannend, denn die Werke von Dali werden erst 2059 gemeinfrei, da der Künstler 1989 verstorben ist und damit der Urheberrechtsschutz noch greift. Eigentlich müsste der jeweilige KI-Generator darauf hinweisen, wenn er urheberrechtlich geschützte Motive verwendet, wobei ich sehr neugierig wäre, ob es die Vorgabe zur Nutzung des berühmten Uhrenmotives schon im Prompt gab. Gezeigt – und darum geht es hier ja eigentlich – hat sie eine tolle gestrickte Jacke. 3hefecit (was für ein großartiger Blogname) ist mit Beuteltaschen aus Bettwäsche dabei und Valomea hat ihre Lieblingsgartenhose repariert. Zwei sehr nachhaltige Projekte. Neben dem bisheriger Nähcontent ist dank der Nähoma nun auch ein Rezept zu Pak Choi dabei. Ich mag die Mischung schon jetzt sehr.
Ich selbst habe ich Juni endlich den Handwerkertag bei den Suiten in Lettland 2022 nachgereicht:
Wie bereits in den letzten drei Monaten veröffentliche ich heute wieder einen einen Beitrag für meine eigene Linkparty #BSAN Besser spät als nie, an die ich morgen zum Monatsende wieder erinnere. Dort kann ansonsten auch an jedem anderen Tag des Monats verlinkt werden. Wie bereits sehr oft vorgenommen – zuletzt wahrscheinlich beim Blogtoberfest 2025 – berichte ich nun endlich vom Kunsthandwerkertag der Suiten in Lettland, den wir 2022 während unseres (sehr spontanen) Baltikum-Urlaubs besucht haben. Auch dazu gehören eigentlich drei Blogbeiträge und ich muss mir noch eine gute Variante überlegen, wie ich diese Themen dann nachreiche und ob sie dann auch zur Linkparty gehören.
Die Suiten gehören zu einer katholischen Minderheit in Lettland, die mit Bezug auf den pommerschen Uradel der Schweriner entstanden sind. Seit 2009 wurde ihre Traditionen und Kultur als immatrielles Kulturerbe der UNESCO eingestuft. Vieles erinnert mich an die Sorben in meinem eigenen Bundesland, wobei gegenüber der 40.000 Sorben in Sachsen den Suiten nur 2800 Personen angehören sollen. Das wir ausgerechnet am 14. Augst 2022 in Alsunga, dem Zentrum der Region der Suiten waren und dort an diesem Tag der jährliche Kunsthandwerkertag Suiti amatu diena stattfand, war ein wunderbarer Zufall.
Auf der Mitte des Platzes saß eine Gruppe Frauen in ihrer Nationaltracht – die sehr farbenfroh ist und rote Rocke, sehr bunte Umlegetücher und viele Borden und Bänder umfasst – und sangen Lieder in ihrer besonderes Mundart. Ich war sehr froh, dass die Frauen zustimmten, dass ich sie fotografieren durfte. Zu ihrer Tracht kann man sich hier sehr ausführlich belesen.
Auf dem Festgelände gab es sehr viele Stände und fast überall konnte man in kleinen Workshops mitmachen. Es gab dabei sogar einen Plotterstand, an dem die traditionellen Suiti-Muster geplottet wurden. Einen der Stände werde ich hier noch mal einzeln vorstellen, denn auch unsere beiden Jungs haben einen der Workshops mitgemacht.
Ich selbst war in der Zeit mit der Tochter vor allem im Souveniershop, den man auch außerhalb des Handwerkertages besuchen kann. Die Tochter kaufte sich außerdem Schmuck an einem der Stände.
Ich war lange unentschlossen, ob ich mir fertige Stricksocken mitnehme, handgefärbte Wolle oder etwas von den Borden. Für was ich mich entschieden habe, zeige ich in einem anderen Beitrag. Was mich aber bis heute etwas ärgert ist, dass ich nicht doch das Buch zur Perlenstrickerei vor Ort gekauft habe. Bis heute überlege ich, ob ich mir das doch noch hole, denn schließlich bin ich aktuell auf einem guten Weg das Fair Ilse Stricken zu lernen, warum dann nicht auch diese faszinierende Technik?
Was ist der #BSAN? Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?
Diesen Reisebeitrag veröffentliche ich so sehr spät, weil ich irgendwann begonnen hatte, die Bilder dafür auf dem Laptop zu bearbeiten und dann erst bei der bereits geplanten Veröffentlichung mitbekam, dass ich dort nur einen Bruchteil im Arbeitsordner hatte. Es wäre schade gewesen, wenn ich hier nicht alle Bilder hätte zeigen können. Außerdem war meine Vermutung, dass ich zu diesem Beitrag deutlich mehr Zeit brauche als üblich, da ich etwas fundierter recherchieren wollte. Nun bin ich aber sehr froh, dass ich endlich den Punkt auf meiner Erlebniskarte dazu setzen kann.
Da hat sich doch fast schon zufällig eine kleine Blogthemenserie ergeben, denn nach der Gardinennäherei und dem diesjährigen Geschenktäschlein bleibt nun nur noch das hier noch nicht gezeigte Geschenkkissen für die Schwester der Trauzeugin meines Mannes aus dem Vorjahr übrig. Daraus ergeben sich dann auch gleich wieder zwei weitere Kissenblogposts, da ich (fast) in einem Schwung gleich drei Kissen genäht habe.
Die Herzplotterdatei I love Music aus dem Silhouette Store von Snapdragon Snipptes hat sich wirklich schon sehr gelohnt, denn dieses Motiv hatte ich nun schon richtig oft im Einsatz. Für alle Musikbegeisterten passt sie aber auch einfach zu gut. In diesem Fall war zunächst ein bisschen unklar, ob wir zu einer Einzugsfeier, einer Geburtstagsfeier der neuen Hausherrin oder doch zu einer Feier von gleich drei Lieblingsmenschen eingeladen wurden.
Es stand aber relativ schnell fest, dass alle drei von mir ein personalisiertes Kissen bekommen würden. Da die beiden Schwestern und meine Schwägerin sein Schultagen der Lieblingschor verbindet, passte das ganz prima. Auch in diesem Fall wurde wieder der Stoffballen verwendet und neben dem Dortex* Nählabel gab es ein Stückchen Webband mit Vögelchen. Wenn die Farbe des Nählabels und der des Reißverschlusses so gut zusammenpassen, gefällt mir das sehr.
Als kleiner Nähbeitragsteaser kann ich schon die zwei noch folgenden Kissen ankündigen und glücklicherweise lag Kissen No. 1 zufällig ganz oben.
In diesem Elternblog schreibt ein Berliner Elternpaar gemeinsam über das wahre, wundervolle, bunte und chaotische Leben mit drei Kindern und viel Arbeit.
Ramona Weyde – Kreative Heilräume Ramona Weyde Kreative Heilräume Räume, in denen du nicht funktionieren musst. Räume, in denen du sein darfst. Es beginnt in dir. Der kreative Bereich ist ein wunderbarer Heilbereich, denn es ist ein geschützter Raum, in dem alles Platz hat, in dem man spielerisch alles gelten lassen kann. Cambra Skadé Über
Als Frl. Null.Zwo schreibe ich in meinem Elternblog nullpunktzwo.de über meine Grossfamilie in Patchwork - bestehend aus Frau, Mann, SchulKind (*09/2009), GrundschulKindern (*11/2012 und *06/2014), KiTaKind (*08/2016) und Baby (*12/2020).
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