Wie schon erwähnt, bin ich am Jahresbeginn “etwas” dem Kaufrausch verfallen, auch wenn es für einen Teil davon immerhin Weihnachtsgeschenk(geld) gab. Mit Minimalismus oder gar Konsumverzicht hatte das wirklich so gar nichts mehr zu tun und zu dem hier oft thematisierten plastikfreien Bereich passen die Folienkäufe auch nicht. Der Auslöser dafür war mein nach Jahren erfüllter Wunsch nach einer Transferpresse, die ich im Herbst beim Nähtreff der Dresdner Nähblogger in Rathen bei Kremplingshaus in Aktion gesehen hatte. Bislang habe ich auf meinem Plotter ja fast nur Papier und Vinyl geschnitten, da der erste Versuch bei der Stoffveredelung so miserabel gehalten hat, aber der Sohn das ziemlich verhunzt aussehende Nähstück nicht mehr rausrücken wollte. Immerhin gehören die Plottertipps zu diesen Fehlversuchen aus dieser Zeit mit zu meinen am häufigsten aufgerufen Blogbeiträgen – bis heute.
Entschieden hatte ich mich für die gleiche Modellreihe mit der Easypress 2, aber gleich in die Größe mit 30 x 25 cm* genommen, denn der preisliche Sprung war erstaunlich klein und bislang hat es sich immer bewährt, wenn man da keine Wünsche offen lässt. Dazu gab es auch noch gleich die passende Bügelmatte* und das erste Mal nach immerhin vier Jahren neue Messer. In diesem Fall war das ein Automatikmesser*, ein Premiummesser*, bei dem mir aber nicht klar war, dass es gar keine Automatikeinstellung hat und ein Tiefschnittmesser*, das ich aber noch nicht ausprobiert habe. Nachdem bei der Lampe klar wurde, dass der Vinylbestand aufgebraucht war, habe ich bei Plottermarie gleich alle Farben der matten und alle glänzenden Packs bestellt und dann auch noch einen großen Flockpack dazugenommen. Damit bin ich nun wahrscheinlich für die nächsten Jahre bestens versorgt, wobei ich überrascht bin, was es alles für Textilveredlungsmaterialien gibt. Der Bereich könnte genau anwachsen, wie mein Stoffgebirge. Vielleicht sollte ich beginnen, ein Plottergebirge anzulegen.
Für den Nähbereich kam noch Stickunterfaden und einen verstellbaren Reißverschlussfuß dazu und eine Pinzette. Die Transferpresse, die Matte und das Nähzubehör habe ich beim Nähpark gekauft, die wir immer, rasant lieferten.
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Wenn ich beim bisherigen Vorstellungstempo der kleinen Schulanfängermäppchen bleibe, wird es knapp vor der nächsten Runde hier dann endlich mal alle des 2021er Jahrgangs gezeigt zu haben. Für die Nähstatistik bekommen sie aber weiterhin ihren eigenen Auftritt. Das zweite kleine Mädchen, die hier Tür an Tür wohnen, bekam eine grasgrüne Variante.
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Da im Jahresbingo von antetanni auch das Feld “Reparieren schont Ressourcen” dabei ist, wird es Zeit hier die Sofareparatur noch nachzureichen. Unser Wohnzimmersofa lebt mit uns nun schon 14 Jahre und hat damit vier drei Schwangerschaften, drei Wochenbettzeiten, drei Baby- und Krabbelkinderfüße und ganz viele wilde Kleinkindzeiten überlebt. Der Jüngste schaffte es nun aber, den ohnehin inzwischen recht morschen Bezug mit einer Schere zu bearbeiten. Ein Teil der Sitzfläche war vor vier Jahren schon unter der Decke aus Packendes 2.0 von Pech & Schwefel verschwunden. Auch dort wurden damals Risse mühsam zusammengeflickt und mit der Decke einfach überdeckt. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Den neuen Riss hatten wir so lange ignoriert, bis die Kinder anfingen, auch noch die Schaumstoffflocken rauszupicken. Mit einem Kindergartenkind finden wir aber einen Sofaneukauf noch nicht wirklich attraktiv und so schritt ich doch zur Rettung. Die Schaumstoffteile wurden wieder eingenäht, die Oberfläche geschlossen und darüber eine Stoffschicht angenäht, die vorher immerhin mit der Overlock umrundet wurde.
Aus dem restlichen, dann leider recht knappen Stoff gab es einen Überzug mit drei breiten Gummibändern, die über das hochklappbare Sitzteil geschoben werden können. Passt und hält.
Ein Schmuckstück ist das betagte Sofa natürlich trotzdem nicht mehr und jeder schöner-wohnen-Blogger würde diese Bilder ganz sicher nicht auf einen Blog stellen. Da hier aber meine DIY-Themen landen und es dazu noch so prima zum Bingofeld passt, bekommt es noch seinen Auftritt:
Irgendwann muss es dann doch mal ein neues Sofa geben, aber mittlerweile habe ich mich so sehr an den Anblick gewöhnt, dass ich mir eine Alternative gar nicht so richtig vorstellen kann. Außerdem müsste man die Kinder dann (erstmals) daran erinnern, dass man dann auch auf unserem Wohnzimmersofa nicht wild rumspringen darf … ich glaube, wir warten damit noch eine Weile und durch die Reparatur durch mehrere Jahren, haben wir bestimmt auch mindestens ein Sofa in unserer Wohnlebenszeit gespart, was zum Ressourcenthema passt.
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Darf man schon von einem neuen Bingo-Spiel berichten, wenn man ein laufendes noch gar nicht beendet hat? Wobei beendet ist das Herbstbingo von 60°Nord natürlich schon seit Wochen, aber ich habe in der fünften Teilnahmerunde noch kein Endergebnis verbloggt und bin unsicher, ob ich das noch nachhole. Andererseits mag ich langfristigere Bloggeraktionen und liege beim Kleidungsewalong, wo ich erst im Februar starten wollte, ganz gut im Zeitplan. Daher steige ich nun auch noch mit in das Jahresbingo von antetanni ein.
Abbildung von antetanni
Erst am 30. April 2022 gibt es den ersten Zwischenstandstag, aber es gibt jetzt bereits schon eine offene Linkparty. Mal schauen, was ich da bereits nachreichen kann. Kampf der Plastiktüte passte ja schon mal prima zu meinen Januar-Geschenkbeuteln und meiner eigenen Jahresaktion mit Linkparty überhaupt.
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Dem Sohn war die letzte Woche hier gezeigte, zerstörte Lampe übrigens nicht egal und er, der ansonsten seit Ewigkeiten ausschließlich Palmeninseln malt, da er diese problemlos kann, arbeite stundenlang an einem Entschuldigungsbild. Eigentlich hätte es ja noch mit zum Lampenblogpost gehört, aber da ich mich selbst darüber so gefreut habe und dieser blog auch meine ganz eigene Erinnerungsecke ist, bekommt es nun doch einen Sonderauftritt.
Für den kleinen Naturwissenschaftler, der sich sonst mit wenigen Farben begnügt, war dieser Aufwand mit einem Ausmalbild mit so vielen Farben ein ganz besonderer. Das Glück im Alltag sehen – das passt auch wieder zum zum virtuellen Glücksglas von shesmile und geht daher auch dorthin heute auf die Reise.
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In diesem Elternblog schreibt ein Berliner Elternpaar gemeinsam über das wahre, wundervolle, bunte und chaotische Leben mit drei Kindern und viel Arbeit.
Als Frl. Null.Zwo schreibe ich in meinem Elternblog nullpunktzwo.de über meine Grossfamilie in Patchwork - bestehend aus Frau, Mann, SchulKind (*09/2009), GrundschulKindern (*11/2012 und *06/2014), KiTaKind (*08/2016) und Baby (*12/2020).
Ramona Weyde – Kreative Heilräume Ramona Weyde Kreative Heilräume Räume, in denen du nicht funktionieren musst. Räume, in denen du sein darfst. Es beginnt in dir. Der kreative Bereich ist ein wunderbarer Heilbereich, denn es ist ein geschützter Raum, in dem alles Platz hat, in dem man spielerisch alles gelten lassen kann. Cambra Skadé Über
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