In der nun schon zweiten Runde kämpfen wir mit den Namensbeschriftungsthema für den Schwimmunterrichtsschüler in der Grundschule. Die gefühlt immer zu kleinen Latexbadekappen sollen mit einem gut lesbaren Namen versehen sein, damit der Schwimmlehrer erkennen kann, wen er da anspricht. Ich verstehe zwar den Wunsch, aber scheitere regelmäßig an der Umsetzung bzw. schreibe die Buchstaben mit den wasserfesten Stiften dank dem Chlorgehalt ständig nach. Dieses Mal hatte ich daher zwar über einen Plotterversuch oder sogar eine Nähvariante nachgedacht, aber die Idee aus Zeitgründen dann doch wieder verworfen.
Nach den Anfangsrunden des schulischen Schwimmunterrichts schaffte es unser Grundschüler aber die Badekappe erfolgreich zu zerreißen, weil er – nach eigenen Angaben – hängen geblieben sei und es so zum Loch kam. Beim nächsten Aufsetzversuch war die Kappe dann komplett zerlegt und ich hatte nur einen Abend Zeit, um Ersatz zu beschaffen. Da er außerdem meinte, dass gefühlt alle Stoffbadekappen hätten und diese auch beschriftet seien, griff ich das Selbstnäh-Projekt doch auf. Tatsächlich ist selbst Etsy voller Angebote*, an die ich mich bei der Tochter gar nicht erinnern kann.
Genäht habe ich nach der Anleitung von Cucicucicoo, wobei ich beim Gummiband einen kleinen Umklappfehler gemacht habe. Sie sitzt aber deutlich bequemer als die bisherige Quetschvariante und hält sogar die Tauchgänge durch, ohne vom Kopf zu rutschen. Schnitt und Sitz haben sich daher sehr bewährt. Der Fisch-Stoff von Hilco*, den ich vor einigen Jahren von Internaht bekommen habe, passt ebenfalls perfekt und gefällt mir in der Badekappenvariante sehr.
Am Nähabend habe ich die Namensvariante nicht mehr geschafft (was die Badelehrer wohl verstanden haben), wollte aber auch nicht mit dem Stift darauf rumschmieren. In der Woche darauf hatte ich noch nicht die passende Flexfolie für die Plottervariante. So habe ich tatsächlich bestickt, was bei einem fertigen Nähwerk gar nicht so einfach ist.
Das vordere sehr große “K” ist daher auch leider nicht ganz faltenfrei, aber bei den Namensvarianten ging es dann doch besser als gedacht. Beim dritten Kind wage ich mich dann vielleicht wirklich mal an die beplottete Nähvariante, aber die bestickte Kappe gefällt mir auch schon deutlich besser als die Gummihaube.
Leider muss die Badekappe nun wieder zwar Wochen trocken bleiben, denn der familiäre Bruchpilot hat sich unser schärfstes Küchenmesser zwischen Daumen und Zeigefinger mit der Spitze voran gerammt und darf wieder mal heilen …
Beschriftet ihr noch oder habt ihr vielleicht sogar ganz andere Varianten gefunden?
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Diese Woche wird zum Achtelfinale beim Jahresbingo von Antetanni eingeladen. Im Februar hatte ich angekündigt, dass ich dabei sein möchte und dann in den nächsten Wochen auch so fleißig Kreuzchen gesetzt, dass ich selbst das Gefühl hatte, schneller fertig zu sein, als das Jahr. Im März kam dann aber mit Quarantänerunde Nr. 6 tatsächlich Corona ins Haus sowie im April die Osterferien, so das ich tatsächlich mal etwas weniger gebloggt habe, was aber wahrscheinlich nur mir selbst aufgefallen ist. Die schwungvoll begonnene Ankreuzung stagniert jedenfalls gerade etwas, obwohl die Blogthemen dafür eigentlich da sind.
Angekreuzt habe ich bislang “Kampf der Plastiktüte” mit den ersten Januarbeuteln für meine eigenen Jahresmitmachaktion hier, “Reparieren schont Ressourcen” mit dem geretteten Sofabezug, “Jetzt sind die UFOs dran” mit der Schürze von der Blogparade 2021, “Alles Gute” mit dem Geschenk für die Nichte und “Warm in der kalten Jahreszeit” mit dem Geburtstagshoodie für die Tochter. Fünf Kreuzchen sind es, aber ein Bingo habe ich bislang noch nicht.
Nun darf ich bei den noch nachzureichenden Osterblogbeiträgen nur nicht vergessen, hier ein Kreuz zu setzen, denn “Ostern kommt” lässt sich sonst im Jahresreigen wohl nur schwer unterbringen. Ich bin gespannt, wie weit die anderen schon gekommen sind. Die unterschiedlichen Beiträge hinter den Feldern zu sehen, ist schon interessant, oder?
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Als zweites Kinderbuch aus dem 360 Grad Verlag rezensiere ich heute “POLAAH und das Rhabarber-Kompott“*, das eigentlich zu einer mehrteiligen Kinderbuchreihe für Kinder zwischen drei und acht Jahren gehört. Da das Rhabarber-Thema aber thematisch so gut in die Jahreszeit passt (ich trauere unseren eigenen Pflanzen, die Wühlmäuse auf dem Gewissen haben, immer noch hinterher), habe ich mich für die Neuerscheinung aus dem März 2022 entschieden.
Presse-Abbildung vom 360 Grad Verlag
Im Klappenbereich der gebundenen Ausgabe werden die Protagonisten der Kinderbuchserie des Bestsellerautors Michael Engler vorgestellt. Die besondere Stimmung des Buches wird aber vor allem auch durch die Illustrationen der Bauhausschülerin Joëlle Tourlonias erzeugt: Kindlich sehr ansprechend ohne plakativ oder kitschig zu wirken, was sicherlich auch durch die reduzierte Farbpalette zurückzuführen ist.
Presse-Abbildung vom 360 Grad Verlag
Die Geschichte lässt selbst den Vorleser schmunzeln. Ein Rhabarber-Komp(l)ott wäre das beste Essen der Welt, wird auf den ersten Seiten verkündet. Da diese Zutat keiner der Freunde kennt, begeben sie sich auf die Suche. Schließlich finden sie sogar den ominösen Rhabarber, aber erkennen ihn bis zum Ende der Geschichte nicht.
Presse-Abbildung vom 360 Grad Verlag
Im hinteren Klappentext folgt dann noch ein Rharaber-Gedicht und ein Rezept, sowie Hinweise, die selbst mir neu waren. Ich reagiere manchmal auf die Oxalsäure im Rhababer, die aber mit Milchprodukten neutralisiert werden soll. Das wusste ich bislang nicht und habe nun eine Begründung, warum ich Vanillepudding zum Rhabarber brauche. So neutralisiere ich doch sehr gerne.
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Da ich in den Osterferien nur einen Beitrag vorgebloggt hatte und dabei (dank der spontanen Haarbandnäherei) keine Zeit für eine Auswertung hatte, reiche ich heute die Teilnehmer nach. Im März war die Verlinkungsliste bei Nr. 18 und nun sind es schon 30, was mich ganz besonders freut. Da im Mai die feine Tauschaktion dazu kommt, kann es sogar sein, dass ich doch eher als gedacht den zweiten Teil der Verlinkung öffnen werde, denn bei 50 Einträgen ist in der kostenfreien Version Schluss.
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Am Gründonnerstag als ich eigentlich ausschließlich Urlaubssachen packen wollte und die Aufgabenliste trotzdem noch viel zu lang war, überraschte mich die Tochter nicht nur mit dem Wunsch, dass ich zur Mittagszeit an der Strecke ihres Spendenlaufs stehen sollte, sondern möglichst auch noch eine gelb-blaue Kleidung gewünscht sei, da für die Ukraine via arche NoVa Spendengelder für die humanitäre Hilfe vor Ort gesammelt werden sollten.
Wie das den Nähern unter uns bekannt vorkommen dürfte, warf ich die ToDo-Liste in die Ecke und schnappte mir zwei gelb-blaue Stoffe aus dem Stoffgebirge, um die Tochter tatsächlich noch mit einem “Kleidungsstück” in Ukraine-Faben zu überraschen. Als Nähvorlage fand ich die Anleitung von Bananenmarmelade, die sich prima und vor allem schnell nähen ließ.
Alles vorrätig zu haben ist schon toll und so schaffte ich es wirklich innerhalb einer halben Stunde. Bei einem zweiten Haarband würde ich aber wahrscheinlich denn Kopftuchstoff doppeln, denn manchmal rutscht bei der Tochter doch die Innenseite nach außen. Die Variante es aufzufächern oder schmal zu tragen, gefällt mir aber sehr.
Die Tochter freute sich natürlich über die Überraschung. Vernäht wurde ein FatQuarter von Stiff&Stil, den es als Urlaubsmitbringsel aus dem Dänemark-Urlaub im Armbruchjahr der Tochter gab und ein senfgelber Sternenstoff, den mir die Nachbarin von der Wimpelnäherei übrlassen hatte. Beim blauen Stoff gibt es sogar noch kleine goldene Pünktchen, wenn man genau hinschaut.
Die Tochter hatten wir als Spendenlaufsponsoren bei ihren 500 Meter Runden mit 5 € pro Runde gelockt. Sie schaffte erstaunliche 11 Runden, die Freundin sogar 25 und einer der sehr wenigen Jungen in ihrer Klasse sagenhafte 38 Runden. In Erinnerung an meinen eigenen Sportunterricht, fand ich es hingegen richtig gut, dass ich alle anfeuernd entspannt an der Strecke sitzen durfte. Danach besuchte ich mit ihr sogar noch spontan das erste Mal den Rummel – es gibt wohl einiges nachzuholen, was in den letzten zwei Jahren weggefallen ist.
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In diesem Elternblog schreibt ein Berliner Elternpaar gemeinsam über das wahre, wundervolle, bunte und chaotische Leben mit drei Kindern und viel Arbeit.
Ramona Weyde – Kreative Heilräume Ramona Weyde Kreative Heilräume Räume, in denen du nicht funktionieren musst. Räume, in denen du sein darfst. Es beginnt in dir. Der kreative Bereich ist ein wunderbarer Heilbereich, denn es ist ein geschützter Raum, in dem alles Platz hat, in dem man spielerisch alles gelten lassen kann. Cambra Skadé Über
Als Frl. Null.Zwo schreibe ich in meinem Elternblog nullpunktzwo.de über meine Grossfamilie in Patchwork - bestehend aus Frau, Mann, SchulKind (*09/2009), GrundschulKindern (*11/2012 und *06/2014), KiTaKind (*08/2016) und Baby (*12/2020).
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