Die letzte Erweiterung für die Kinderküche, die tatsächlich gerade wieder sehr ideenreich vom Jüngsten bespielt wird, war eine Packung Eier von Eichhorn*. Es gab zwar schon einige Vollholzeier, aber keines davon ließ sich öffnen. Der eigentliche Spielwert liegt dabei aber tatsächlich in der Möglichkeit die Eier “aufzuschlagen”. Eichhorn löst das mit kleinen Magneten im Ei-inneren.
In der Papppackung, die etwas stabiler ist als die herkömmlichen Eierpackungen ist und hier nun tatsächlich schon mehrere Monate bespielt wird, befinden sich drei braue und drei weiße Eier. Drei davon lassen sich öffnen und halten durch die kleinen Magneten zusammen. Das auf einer Ei-innenseite Textangaben aufgebracht sind, hat mich etwas gestört, aber das sich sicherlich die rechtlichen Vorgaben. Ansonsten gibt der Hersteller wieder an, dass unbedenkliche, wasserbasierende Farben verwendet werden und Birkenholz zum Einsatz kommt. Verpackung – die nur aus einer Banderole besteht – und Inhalt sind tatsächlich plastikfrei, was mir sehr gefällt.
Anonsten hätten auch gerne alle Eier zum öffnen sein können, denn der nun Fünfjährige spielt tatsächlich fast ausschließlich damit. Aus dem hier schon vorgestellten Salatset wird passenderweise gewürzt und ein Tomatenscheibchen bekam ich auch mit serviert. Ich liebe diese Rollenspiele und nehme mir trotzdem viel zu selten wirklich Zeit dafür. Dabei ahne ich, wie begrenzt diese Zeit dafür noch ist. Bald muss ich sicherlich entscheiden, ob diese Spielewelt hier für die Enkelgeneration und Besuchskinder verbleibt oder weiterwandern darf. Bis es soweit ist, werde ich aber hoffentlich noch häufiger bekocht.
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Eine Woche nach unserer Rückkehr aus dem Baltikum fuhren wir nach Leipzig, um die Instrumente der Familienmitglieder zurückzuholen, die wir nach der ersten Chorferienwoche nicht mit in den Zelturlaub nehmen konnten. Frau Nestnadel, die gerade eine siebenjährige Blogpause macht :-), hatte dabei angekündigt, dass sie aus Wohnungsneugestaltungsgründen ihren Stoffvorrat reduziert. So tauschten wir überzählige Regalteile unserseits gegen eine große Stoffkiste, bei der sie – geschickterweise – vorher bereits klar gemacht hatte, dass ich alles oder nichts nehmen müsste.
Ich hatte schon einiges erwartet, aber tatsächlich nicht, dass sie so viel in nur eine – kaum noch tragbare – Kiste stopfen würde. Außerdem waren dabei auch noch sehr viele Tanten- und Verwandschaftsstoffe, was es auch nicht einfacher machte.
Das Sammelsurium war etwas überwältigend – schwere Mantelstoffe, afrikanische Stoffe aus Tansania, Retromuster, sehr viel Webware und eines der Lotta-Bücher*, das ich aber selbst noch im Regal stehen habe, obwohl hier kein Kleinkind mehr rumspringt.
Da ich langsam ein bisschen besser mit dem was-behalte-ich-wirklich werde, sind tatsächlich nur diese zehn Stoffe bei mir geblieben: die schweren Wollstoffe, auch wenn ich mir da gar nicht so sicher bin, was das für ein Material ist, die in Afrika gekauften Stoffe, in der Hoffnung, dass sie nicht zu sehr ausbluten, den Eichhörnchenjesery, Weihnachtswebare und als Zusatz noch einen Tischläufer, der wahrscheinlich früher eine andere Funktion hatte, da Bänder eingezogen waren und etwas Vlies. Der grüne Tischläufer war übrigens hier bereits im Einsatz. Den riesigen übrigen Stoffstapel habe ich mit zum Nähtreff nach Rathen genommen und so weit möglich weiter verschenkt.
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Letzte Woche habe ich damit angefangen, meine hier nie gezeigten Nähprojekte doch noch nachzureichen. 2019 ist mit dem Tassenteppich und dem schiefen Herzkissen der Tochter abgearbeitet. Im 2020er Blogbilderordner – ich sortiere jahrgangsweise und neben den Nähthemen liegt dort doch leider auch noch anderes – findet sich tatsächlich noch eine hier nie gezeigte Maske. 2020 habe ich wirklich jede genähte Maske einzeln vorgestellt. Treue Blogleser wissen das vielleicht noch. Der einzige Nachtrag war dann im Frühjahr 2021 die doch nochmal die Halloweenmaske des Grundschulkindes.
Die wirklich allerletzte Maske entstand aus Stoffresten von Resize-genadelt für meinen Mann. Ich fand das Muster ziemlich cool und war außerdem von dem Origamischnitt von Keiko Olsson total überzeugt – ganz im Gegensatz zum Mann. Der setzte mein Nähwerk einmal auf, pustete kräftig durch die Nase und lehnt das Modell nach Sekunden ab, da seine Brillengläser beschlugen. Getragen wurde diese nie hier gezeigte Modell daher auch nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte ich sie damals verlosen, da mein Mann ohnehin ausschließlich bei seinen eigenen Modellen blieb.
Mit nun wieder zwei Jahren Abstand kommt mir diese Maskennähzeit schon wieder sehr weit entfernt vor. Als Dresdner Nähbloggergruppe haben wir damals Schnittmuster gesammelt und die Nähfreunde unglaubliche 2139 Masken genäht. Dann haben wir wohl aufgehört zu zählen. Wenn ich nun heute hochrechne, wie viele Millionen Wegwerfmasken weltweit im Einsatz sind, finde ich es schade, dass wir nie wieder zu den Selbstgenähten zurückgekehrt sind. Kommende Woche erwartet mich eine abenteuerliche Zugfahrt, wenn mir der Güterzug-Unfall bei Gifhorn nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht. Wie gerne würde ich viel lieber wieder meine eigenen Modelle tragen.
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Am Freitag war bereits wieder der Monats-18.ste und wenn mich die Kindererkältung nicht so dahingerafft hätte, wäre eine pünktliche Erinnerung an meine Jahresaktion zum #geschenkbeutelsewalong sogar möglich gewesen. Nun eben (erst) heute. Dafür habe ich aber immerhin einen Oktober-Beutel genäht und nehme mir vor, dass ich in den letzten beiden Runden doch noch ein paar der typischen Weihnachtsbeutel nähe. Wenn diese bis zum Nikolaus schon fertig sind, wäre das gut. Einen irgendwie besonderen Abschluss der netten Jahresaktion hätte ich auch noch gerne, wobei die Zeit für einen weiteren Geschenkbeuteltausch in der Weihnachtszeit sicherlich (nicht nur für mich) zu stressig ist – außerdem hatten wir das schon und es war gut so. Was dann?
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Vor nun schon drei Jahren nähte die Tochter unter anderem ihr ersten handgenähtes Kissen. Eigentlich haben wir seit wirklich langer Zeit ein gemeinsames Ufo-Projekt, aber dafür fehlt uns immer wieder die Zeit zur Fertigstellung. 2019 entstand aber noch ein richtiges Kissen, dass es nie in blog geschafft hat. Dabei suchte sie sich selbst Stoff raus und schnitt schwungvoll zu. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich sie dabei wirklich mal machen lassen und nicht korrigierend eingegriffen.
Die Stoffwahl war etwas überraschend – Jersey und ein Teddystoff, aber ich wollte sie auch da nicht einschränken. Witzigerweise griff sie dabei zu einem Stoff, aus dem sie mit drei Jahren ein Shirt von mir bekam. Ob sie sich daran wirklich noch erinnern kann? Die Webbänder sind sehr knapp eingenäht und die Form etwas gewagt, aber die Tochter liebt ihr Herzkissen bis heute sehr. Wie schafft ihr das mit den Kindern zu nähen? Findet ihr problemlos Zeit dafür oder dürfen sie ab einem bestimmten Alter alleine an die guten Maschinen?
Wieso passt es nun so sehr verspätet dennoch gut in diese Woche? Das große Mädchen ist das erste Mal auf Schulchorprobenfahrt. Solche Pobenzeiten kennt sie von der Harzwoche ihres Vaters, bei dem das Kissen siehe oben auch schon mit war. Morgen steht sie mit einer anderen Gruppe hier auf der Bühne, denn mein Lieblingschor singt gemeinsam mit den Kindern. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Kommt alle – es lohnt sich!
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In diesem Elternblog schreibt ein Berliner Elternpaar gemeinsam über das wahre, wundervolle, bunte und chaotische Leben mit drei Kindern und viel Arbeit.
Als Frl. Null.Zwo schreibe ich in meinem Elternblog nullpunktzwo.de über meine Grossfamilie in Patchwork - bestehend aus Frau, Mann, SchulKind (*09/2009), GrundschulKindern (*11/2012 und *06/2014), KiTaKind (*08/2016) und Baby (*12/2020).
Ramona Weyde – Kreative Heilräume Ramona Weyde Kreative Heilräume Räume, in denen du nicht funktionieren musst. Räume, in denen du sein darfst. Es beginnt in dir. Der kreative Bereich ist ein wunderbarer Heilbereich, denn es ist ein geschützter Raum, in dem alles Platz hat, in dem man spielerisch alles gelten lassen kann. Cambra Skadé Über
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