Quarterbag, die Dritte – das Schnittmuster gefällt mir aber auch wirklich gut und ich selbst möchte auch noch sehr gerne so ein stabiles Täschlein. Die erste ging noch letztes Jahr an die Kollegin zum Renteneintritt, die zweite an die Uroma zum 89. Geburtstag und Nr. 3 nun an die Freundin in Leipzig, die für ein Jahr auch mal selbst als Nestnadel gebloggt hat und vor zehn Jahren damit wieder aufhörte. 2022 bekam ich von ihr eine riesige Stoffschenkung, von der ich das meiste weitergegeben habe.
Man soll ja immer verschenken, was man selbst sehr mag – in diesem Fall passte das sehr gut, denn genau mit dieser Farbkombination könnte ich mir auch sehr gut eine eigene Tasche vorstellen. Außerdem hab ich beim Spruchlabelannähen mal richtig gut getroffen und nicht zu schwungvoll über den Patch hinausgenäht. Das freut die Hobbyschneiderin …
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Zehn sehr entspannte Osterurlaubstage liegen hinter uns, die dieses Mal ein bisschen anders verliefen als üblich, da wir vor Ort kaum mit dem Auto unterwegs waren. Die Straßen in Ligurien sind teilweise sehr eng und es gibt nahezu keine Parkplätze. Das neue große Auto rollte aber ansonsten sehr zuverlässig und nach 1400 km das einzige Mal im Urlaub zu tanken, war eine völlig neue Erfahrung. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten wir erst am Karfreitag starten, entschieden uns aber dennoch dafür, bis nach Italien zu fahren. Die Toskana-Entdeckung im letzten Jahr hatte uns so gut gefallen und ich wollte das Land gerne nochmal ohne gesundheitliche Einschränkungen erleben. Rausgesucht hatte ich dieses Mal Ligurien, denn dort war ich noch nie.
Die Mittelmeerküste links vom Stiefel hat uns sogar noch besser gefallen, als die in den Osterferien schon sehr volle Toskana. Unser Ferienhaus lag in Le Grazie zwischen La Spezia und Porto Venere, die beide in jedem Touristenführer auftauchen. Ein altes ligurisches Bauernhaus umgeben von 1000 alten Olivenbäumen zu haben, war schon eine Besonderheit. Um dort hin zu gelangen, musste man über drei steile Treppen und mehrere Serpentinen steil bergan laufen, war dann aber völlig allein und an zwei Seiten vom Mittelmeer umgeben. Wir sind viel gewandert und haben unter anderem mit unseren drei wandererprobten Kindern gleich drei der fünf Cinque Terre Dörfer erreicht: von Monterosso nach Vernazza und von dort weiter nach Corniglia. Mit 11 km und über 500 Höhenmetern sprangen die Kinder danach (im Gegensatz zu mir) noch immer fröhlich durch die Gegend – wer wie wir in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist, wird sich dort kaum überfordert fühlen. Beim Sprung ins Mittelmeer waren wir fast alleine, da sich die Italiener zwar auch schon am Strand sonnten, aber noch höchstens die Beine ins Wasser hielten. Zwei Magenverstimmungen und sicherheitshalber ein Besuch beim örtlichen Kinderkrankenhaus haben wir auch wieder eingeschoben. Aber beides ist heute nun schon wieder auskuriert …
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Mit der österlichen Bastelei der Tochter aus dem letzten Jahr verabschiede ich mich in die Osterferienwoche. Die große Tochter gehört weiterhin zu denen, die nahezu täglich etwas bastelt, malt oder kreativ gestaltet. Die meisten Dinge landen schon lange nicht mehr hier in diesem Blog. Da wir aber letztes Jahr von ihr zu Ostern ein wundervoll gestaltetes Osterdiorama geschenkt bekommen haben, kann ich es auch hier zeigen.
In einem Tetrapack, der sich aufklappen ließ, erwartete uns gleich eine ganze Landschaft aus kleinen Figürchen. Wer braucht schon hochpreisige DIY-Kits*, wenn man eine Tochter hat, die sich so etwas selbst ausdenkt und mit dem Mitteln umsetzt, die sie finden kann? Zu sehen sind wir als Familie bei der Ostereiersuche – wir Eltern finden gerade Ostereier, die beiden Brüder ziehen ein Eierboot aus dem See und sie selbst schaut suchend in die Gegend …
Ich finde es absolut großartig und wünsche euch damit …
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In wenigen Tagen beginnen hier die Osterferien und es wird daher Zeit für die (noch nachzureichenden) österlichen Blogthemen. Letztes Jahr waren wir mit den familiären Ostereieraktivitäten ziemlich gut organisiert und haben noch vor der Abfahrt in die Toskana gleich zweimal Ostereier verziert. Daher wurden die Ostereierutensilien auch gleich zu Hause gelassen. Im Jahr zuvor war das ja ohnehin eher schwierig im Urlaub gewesen. Dennoch war mir 2024 klar, ich brauche dringend einen Kurs dazu, denn unsere Eierergebnisse werden eher schlechter als besser …
Beim ersten Versuch blieben wir bei der Bienenwachsvariante, hatten aber merkwürdige Farben. Diese Eier wurden daher wieder sehr innovativ. Eines der Eier wollte ich übrigens erst dieses Jahr aufhängen und bekam so sehr verspätet mit, dass das Auspusteloch mit Bienenwachs verschlossen war. Das nun nach einem Jahr zu öffnen, war eine ganz schlechte Idee und das Ei musste so schnell wie möglich die Wohnung verlassen …
Versuch Nummer 2 war die reine Wachsbossiertechnik mit farbigen Bienenwachs. Dafür hatte ich mir 2017 bereits ein DIY-Set für sorbische Ostereier gekauft. Obwohl ich das Blumenei der Tochter wirklich gut gelungen fand, war ich ansonsten eher frustriert, da das Wachs nicht auf den Eiern hielt. Deshalb habe ich dieses Jahr nun extra einen Workshop bei meiner letztes Jahr wiedergefundenen Schulfreundin SusesWerkerei* im Setzkasten Dresden gemacht und einige Erkenntnisse, was ich bislang anders gemacht habe … meine Kinder waren übrigens auch letztes Jahr sehr begeistert von ihren Eierwerken und nur das zählt ja eigentlich.
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Ein 12. an einem Sonnabend mitten in der schönsten Frühlingszeit mit Temperaturen an die 20°C, die in der Sonne schon fast zu warm waren, hätten der perfekte Tag für einen Familienausflug werden können. Da ich aber – vielleicht tatsächlich schon wechseljahresbedingt mit für mich völlig neuen Zyklusbeschwerden zu kämpfen hatte und der Mann ohnehin wieder viele Bauprojekte parallel bearbeitet – blieben wir zu Hause.
Der Jüngste begann den Sonnabend bereits halb sieben und verschwand vor 8:00 Uhr mit dem Nachbarn, um die Patentante zum Bahnhof zu begleiten. Ich schwang mich nach dem Frühstück mit Bäckerbrötchen und nach dem Küchenputz auf mein Fahrrad und holte Dinge für da Mittagessen, bei denen ich mich freute, gleich drei Handwerker auf der Walz zusehen. Danach ging es weiter in die Gärtnerei um endlich ein paar Korkenzieherweiden für die Ostereier zu besorgen, die den restlichen Tagen immer mal wieder von den Kindern aufgehangen wurden. Die Tochter forderte zu recht die Fertigstellung ihres Geburtstagsrocks ein, aber es blieb beim Vermessen und Abschneiden des Rockgummies. Der Bärlauch von der Wiese hinter unserem traditionellen Ziegenbauernhof, zu dem wir 30 Jahre immer zu Ostern gefahren sind und bei denen nun nur noch meine Eltern willkommen sind, weil nicht mehr an Familien mit Kindern vermietet wird, wird dieses Jahr das erste Mal geerntet – bislang haben wir ihn immer nur wachsen lassen, damit er gut bei uns ankommt. Der merkwürdige Abschied von dieser Tradition ist für mich immer noch seltsam, auch wenn meine Familie nun begeistert ist, dass wir nach der ersten Alternativvariante mit dem bayrischen Wald 2023 nun dieses Jahr das zweite Mal nach Italien fahren werden. Mein Mann hat aus dem Erinnerungsbärlauch bereits 2x Bärlauchpesto gezaubert und ich stellte am 12. April Bärlauchqark nach dem Rezept von TasteSheriff auf den frühlingshaften Mttagstisch, der das erste Mal dieses Jahr wieder im Garten stand.
Nach einer weiteren Runde Putzaktion der Niederhaltehaken der Strickfee2 – mit nun Stand 166 von 180 Hakten + 180 noch zu putzende Nadeln – zur Mittagszeit im Innenhof des Vierseithofs und netter Plauderzeit mit den Nachbarn, ging es im Haushalt weiter. Während der Mann bereits drei Waschmaschinenladungen angestellt und aufgehangen hatte, ergänzte ich mit ein paar Stoffen vom Nähtreff der Dresdner Nähblogger bei Näähglück am Vorabend und widmete mich bis zum Abendbrot einer Grundordnungswiederherstellung im Kinderzimmer. Dabei wanderte nach sehr vielen Jahren der reparaturbedürftige Holz-LKW zu den Nachbarn, die nun schon von einem Hofkind mit einem Enkelkind beglückt wurden. Nach langer Zeit sammelten sich die größer werdenden Hofkinder mal wieder zum Verstecken spielen im Innenhof. Das dabei auch unsere drei Kinder mit nun sieben, elf und 15 Jahren alle mitgemacht haben, war großartig. Mein Mann ging ein weiteres Mal einkaufen, buk einen Kuchen für den sonntäglichen Treff mit den Großeltern und am Abend versackten wir zusammen auf der Couch. Besser wäre es wahrscheinlich gewesen, wenn wir uns endlich um eine Zwischenübernachtung für den Weg nach Italien gekümmert hätten, aber vielleicht fahren wir doch durch …
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In diesem Elternblog schreibt ein Berliner Elternpaar gemeinsam über das wahre, wundervolle, bunte und chaotische Leben mit drei Kindern und viel Arbeit.
Ramona Weyde – Kreative Heilräume Ramona Weyde Kreative Heilräume Räume, in denen du nicht funktionieren musst. Räume, in denen du sein darfst. Es beginnt in dir. Der kreative Bereich ist ein wunderbarer Heilbereich, denn es ist ein geschützter Raum, in dem alles Platz hat, in dem man spielerisch alles gelten lassen kann. Cambra Skadé Über
Als Frl. Null.Zwo schreibe ich in meinem Elternblog nullpunktzwo.de über meine Grossfamilie in Patchwork - bestehend aus Frau, Mann, SchulKind (*09/2009), GrundschulKindern (*11/2012 und *06/2014), KiTaKind (*08/2016) und Baby (*12/2020).
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