In der April-Runde des Me-Made-Mittwoch bin ich nun endlich dieses Jahr das erste Mal mit dabei. Beim 5. Dresdner Nähbloggerwochenende im März bin ich natürlich bei meinem Nähkonzept geblieben und habe wieder ausschließlich für mich selbst genäht. Nach der Fabelwald-Webware-Bluse 2019, dem bis heute unverändert im Einsatz befindlichen Portemonnaie 2020, der chinesischen Seidenbluse und der Herbsthose 2021 sowie der Bürowärmeweste im letzten Jahr folgte nun wieder eine Hose für mich. Frollein Kluntje von Rabaukowitsch sollte es diesmal werden. Die Zimmermannshose von der gleichen Schnittmusterherstellerin für den Sohn war sicherlich eines meiner bisher aufwendigsten Hosennähwerke und sehr beliebt.

Um den Erwachsenenschnitt bin ich lange herumgeschlichen und habe kurz vor dem Nähwochenende dann doch gekauft. Das detailreiche Ebook hat mich nicht enttäuscht. Ich war zwar zunächst von den vielen Einzelschnittmusterteilen, wie kleine Vierecke, überrascht, aber es passte wirklich alles problemlos zusammen. Es gibt viele Details bei diesem Hosenschnitt – wie Knieabnäher und eine Passe am Rücken mit integrierter Potasche. Die Knopfleistenverschlussvariante vorn gefällt mir auch sehr gut.

So ganz zufrieden, bin ich aber auch diesmal wieder nicht. Bereits beim Nähtreff ahnte ich irgendwie, dass es mit den Knopflöchern schwierig werden könnte und tatsächlich habe ich diese erst zu Hause fertiggestellt. Zwei von drei gehören aber ganz eindeutig in die Kategorie Nähunfälle, da die Maschine nicht wie gewünscht transportierte. Der Bund ist an dieser Stelle verstärkt und mehrlagig. Ob es daran lag? Im geschlossenen Knopfzustand geht es halbwegs, aber ich bin gespannt, ob da irgendwann mit Handnähten noch retten muss.

Vernäht habe ich beim grasgrünen Leinen meinen polnischen Urlaubsstoff von 2021, über den ich hier eigentlich auch noch berichten wollte. Der Taschenstoff ist ein FatQuarter von Stoff & Stil von der Dänemarkreise 2019. Genäht habe ich eine selbst für mich ziemlich große Größe und bin damit nun auch nicht so ganz zufrieden. Der Schnitt soll eigentlich oben sehr körpernah sein, daher gibt es am Rücken auch eine Gummibandraffung. Obwohl ich auf ein sommerliches Pfundeschmelzen durchaus hoffe, sitze die Hose aber sehr bequem und vielleicht damit doch etwas zu weit.

Ein zweites Mal würde ich es daher eine Größe kleiner probieren. Eigentlich hatte ich mich auch für die Gummibandvariante als Beinabschluss entschieden, aber das gefiel mir dann an mir doch nicht und so wurde es ein gerade Beinabschluss. Der Schnitt gehört ohnehin zu den Kleidungstypen, der an schlanken Menschen irgendwie immer besser aussieht, aber daran kann wohl nur ich selbst etwas ändern. Die Tochter hat sich auch diesmal wieder durchaus bemüht, mich wie gewünscht, abzulichten – das Sprungbild ist ihr doch ziemlich gut gelungen, oder?

Tatsächlich habe ich nun den sehr konkreten Plan mir noch eine richtig kurze Variante für den Sommer zu nähen und bin schon sehr gespannt, wie und ob mir das auch ohne Nähwochenende gelingen wird.

Für das Jahresbingo von Antetanni kreuze ich diesmal “Verschlussache” für die Knopfleiste an, die ich bislang noch nie genäht habe und bei der NÄHdels-Challenge passendweise “Knopfloch” sowie mein Monatskreuz bei Kleidung. Außerdem schicke ich es zur laufenden Patternparade von MitNadelundFaden. Da Knopflöcher und Beinabschluss noch fehlten, ist es wie angekündigt mein Beitrag zu #nähdasdingfertig von AnniMamia.

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