Pünktlich zum Aschermittwoch präsentiere ich euch mein Faschingskostüm für das Tochterkind. Bei uns läuft gerade die Tagesmuttereingewöhnungszeit, die der Papa als derzeitiger Elternzeitbeauftragter übernimmt. Das Töchterchen ist von den anderen Kindern so begeistert, dass man sich fast schon wünscht, dass man mal ein ich-bin-froh-das-ihr-wieder-da-seid-Zeichen entdecken könnte. Vor wenigen Tagen überraschte mich der Elternzeitbeauftragte nun mit der Neuigkeit, dass dort nicht nur am “Faschingsmittwoch” gefeiert wird, sondern auch noch eine Verkleidung gewünscht wird. Spontaner Entschluss: das Kind geht als Marienkäfer.

Da gerade wieder kein passendes Schnittmuster zur Hand war, gab es als Eigenentwicklung ein paar mit Volumenvlies gepolsterte Marienkäferflügel. Die um-den-Hals-binden-Variante gefiel mir nicht so richtig, denn wenn die anderen Krabbelkinder an den Flügelchen zerren, könnte die Luft beim Tochterkind knapp werden und das will man ja nicht. Deshalb habe ich mir Ärmchenschlaufen mit KamSnaps-Verschluss überlegt. In der Anwendung haben sie allerdings nicht so richtig überzeugt.

Beim Punkte-aufnähen habe ich außerdem vollen Einsatz gezeigt und meinen Finger unter die Nähmaschinennadel gehalten. Die Nadel hat gezeigt was sie kann und den Fingernagel unter lautem krachen durchbrochen, um dann leider auf der anderen Seite der Fingerkuppe doch noch abzubrechen. Natürlich hab nach Beseitigung der Blutspuren gleich zur Kamera gegriffen … irgendwo habe ich gelesen, dass man mit durchnähtem Finger erst so richtig zur Schneiderin wird und das gefällt mir.

Nachträglich verlinkt bei Lylelo und bei den Kostümideen von Bonnbon.