Mit dem Brautschmuck ist für mich ein ganz persönlicher Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, denn mit dem wunderbaren Schmuck von Dorit Schubert liebäugle ich schon seit Jahren. Die Designerin klöppelt mit Metallfäden und erschafft dabei so wunderbar leichte Objekte, die trotzdem sehr stabil sind. Sie verkauft ihre filigranen Kunstwerke im gleichen Laden wie die ebenso großartige Babelkeramik, der ich ebenfalls restlos verfallen bin. Bei jeder neuen Kaffeetasse habe ich sehnsüchtig auf die Schmuckstücke geschaut und davon geträumt, eine solche Kette tragen zu dürfen.

Als es nun so weit war, konnte ich mich nicht entscheiden, welche Form es werden sollte. Ich schwankte zwischen der Kokonform und den “Quallen”. Frau Schubert stellte daraufhin extra zwei Probestücke für mich her. Die Entscheidung fiel für die Quallen mit weißen Perlen an den Tentakeln. Sogar den Rotton konnte man in Absprache mit ihr festlegen, denn sie färbt die Fäden selbst ein. Die noch nicht fertige Kette wurde außerdem einmal quer durch die Stadt zur Schneiderin getragen, um die Länge perfekt an den Halsausschnitt anpassen zu können.

So habe ich nun meine ganz individuelle Kette, die ich auch nach der Hochzeit noch häufig tragen werde und die mich hoffentlich ein Lebenlang an unseren Hochzeitstag erinnern wird. Wenn ich dann mal ganz betagt unter dem Apfelbaum sitze, reiche ich sie vielleicht an das Tochterkind weiter …