Als uns im Herbst letztes Jahres Amanda aus Tulsa per Paket ins Haus geflattert kam, war klar, dass die junge Dame in ihrem dünnen Flatterhemd nicht über den Winter kommen würde. Vom Schnupfen wurde ja bereits hier berichtet. Dank intensiver Pflege und gesunder Ernährung konnte der Schnupfen inzwischen auskuriert werden. Amanda hat schon Unmengen an Apfelstücken verspeist, wie man der Nase gut sehen kann und verbringt – neben dem großen und dem kleinen Bären, Pauline und dem Uhu – jede Nacht im Bett.

Zu Weihnachten wurde nun trotzdem endlich eine wärmendere Jacke gerreicht, die nach einem Schnitt aus dem Buch “Die Walddorfpuppe. Wie man sie macht – wie man ihre Kleider näht” von Katrin Neuschütz entstand. Zum Schmuck kam noch ein Rotkäppchen-Webband drumherum, das es für mich zum Geburtstag gab. Da Amanda sich nun sehr oft an- und ausziehen muss, wäre weitere Puppenkleidung sicherlich sinnvoll. Verratet ihr mir eure Puppenkleidung-Schnitt-Fundstellen? Das wäre großartig … Bei diesen nackigen dünnen Beinchen, wird einem ja gleich ganz fröstelig, oder?