Fast schon ein Jahr sind sind wir nun schon Teil der Baugmeinschaft und treffen uns mindestens einmal – häufig zweimal – pro Woche für jeweils drei Abendstunden, um unser Mehrgenerationsprojekt Vierseithof realisieren zu können. Da in den letzten Wochen vor allem die rasant angestiegenen Zahlen im Mittelpunkt standen, wobei zwischen Passivhausneubau- und Fachwerkhaussanierungsparteien nicht immer ein Konsens zu erreichen war, endeten diese Abende immer seltener mit einer positiven Grundstimmung, ohne die solche Gemeinschaftsprojekte nicht funktionieren können.

Das es-gemeinsam-schaffen-wollen ist aber dennoch da und so haben wir uns, obwohl viele andere Themen drängten, einen sehr langen Abend Zeit genommen und das Mediatorenprogramm Zukunftswerkstatt miteinander gemacht. Es war ein wirklich guter und wichtiger Abend in der Baugemeinschaft. Das Hofbild zum 12tel-Blick zeigt weiterhin nur den Wechsel der Jahreszeiten und doch sehen wir es mit anderen Augen, denn inzwischen wird besprochen, ob nicht nur die Scheune im hinteren Teil ein Passivhausneubau wird, sondern auch der Anbau am Herrenhaus, dessen Ursprungsnutzung als Hühnerstall und Tenne nur eine unwirtschaftliche Sanierung erlauben würde, ebenfalls einem Ersatzneubau weicht.

12tel-Blick Januar-August:

Spätestens bei der gemeinschaftlichen Holunderbeerenernte, teilweise am maroden Herrenhausanbau, merkte man wieder deutlich, warum wir nicht nur gemeinsam bauen wollen, sondern uns eben auch im gemeinschaftlichen Nachbarschaftskonzept wohlfühlen.