Nachdem mir am Wochenende aufgefallen war, dass ich doch tatsächlich nie die Endergebnisse meines Töpferkurses auf der Drehscheibe hier im Blog gezeigt und damals bei Schrühbrand&Glasieren aufgehört habe, bin ich in die Untiefen meines Bilderordners aus der ersten Elternzeit hinabgestiegen und tatsächlich fündig geworden. Auf den Tag genau drei Jahre später zeige ich deshalb nun heute, wie meine Mischung aus Hawaiblau und Ostergrün aus dem letzten Brand gekommen ist.

Das Milchkännchen mit dem schiefen Henkel durfte bei uns bleiben und das blau-grüne Schälchen ist sogar mit an meinen Arbeitsplatz gewandert und hütet dort die Museumsschlüssel. Eigentlich wollte ich meine Sieben-Sachen ja im zweiten Elternzeitjahr mit nach Hause nehmen, aber die Vertretung fand das Schälchen so hübsch, dass es unbedingt bleiben sollte.

Die spiralförmige Knoblauchreibe ist dafür bis heute nicht wirklich zum Kücheneinsatz gekommen, aber eine der Dosen waren ein bewundertes Geschenk und das zweite bewacht meine Bernsteinfundstücke.

Auch dieses Elternzeitjahr würde ich gerne wieder mit einem Kreativkurs beenden und ich hoffe sehr, dass sich in unserem momentan so vollen Leben auch wirklich Zeit dafür findet. Es wird aber wahrscheinlich etwas anderes als Töpfern werden, denn die Scheibendreherei hat zwar damals viel Spaß gemacht, aber mir ist dabei auch klar geworden, dass man sehr viel Zeit und Ausdauer in dieses Hobby stecken müsste, um wirklich schöne, gedrehte Keramik herstellen zu können.

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