Da mir die Idee – von der ich dieses wie letztes Jahr bei Tag für Taggelesen habe – dem Blogjahr mit einem kleinen Wort ein wenig Struktur zu geben, so sehr gut gefallen hat, gibt es auch 2015 bei mir einen grünen Wortfaden. Während der Mann, dem ich zwischen den Jahren mal wieder (erfolglos) versucht habe zu erklären, warum ich mich in der virtuellen Welt so gerne bewege, das Wort “Knallerbsenstrauch” vorgeschlagen hat, wird es bei mir nun:

ORDNEN

Wahrscheinlich werden wir dieses Jahr zwar noch keine Umzugskartonspacken, aber im Jahr darauf dürfte es wohl endlich so weit sein. Bis dahin sollten die (zu) viele(n) Dinge in der Wohnung sortiert, möglichst sogar reduziert sein. Ordnen sollten wir aber auch unsere Alltagsstrukturen, Kinder- und Paarzeiten und die vielen Themenstränge, die momentan ein ziemlich wirrer Fadenknäul bilden. Ordnen scheint mir das perfekte 2015er Wort für uns zu sein.

Und letztes Jahr? “Loslassen” war (teilweise erschreckend) passender, als ich das im Januar 2014 geahnt hatte. Die Doktorarbeitwurde vor Ostern losgelassen, die zweite Elternzeit beendet, der Sohn erst dem Papadann der Tagesmuttterin die Hände gedrückt und schließlich vom Hochbett verabschiedet, die Verteidigungim Herbst gemeistert und ganz am Jahresende gab noch die Gewissheit, dass auch ein Familienmitgliedbald losgelassen werden muss.

Und Ihr? Habt ihr auch so ein (Blog)Jahreswort?