Aktueller Blogbeitrag
Nähbloggertreff bei amberlight-label Herbst 2017 & Studentenprojekt Gründerwochenanhänger
Nach einem Jahr habe ich die Dresdner Nähblogger zum zweiten Mal zu mir eingeladen. Inzwischen kann ich ein bisschen besser einschätzen, welche Kapazitäten unser Wohnzimmer zu bieten hat und wie die Nähmaschinenstellfläche erweitert werden kann. Nach meiner Einschätzung, kann man bei uns tatsächlich einen richtigen Nähtreff veranstalten, auch wenn ein ganzes Nähdachgeschoss wie bei Mit Nadel und Faden hier noch einige Jahre fehlen wird. Die schwere Nähmaschine nicht durch die Gegend tragen zu müssen, sehr netten Besuch zu bekommen, der obendrein noch kulinarische Köstlichkeiten mitbringt, ist schon großartig und wird bestimmt wiederholt.



Als Gastgeberin – mit dem sehr ausgeglichenen Spätsommerkind – habe ich zwar diesmal tatsächlich keinen einzigen Stich gemacht, aber dafür waren mit mir by Aprikaner, Nadelexperimente, stoff_verzueckt, Dani Ela, Friemeleien, Kääriäinen, dieAtze näht, handmade by clau*chichi, OrNeeDD, ReSiZe-genadelt und Schau’n wir mal fleissig. Die Maschinchen ratterten, es wurde Stoff getauscht, in neue Nähbücher* geschaut, von Hand genäht und gestrickt.


Am Abend gab es dann noch zwei ganz besondere Gäste. Der Sohn zweier Kollegen – derzeit Erstsemestler an der gleichen Universität, an der auch ich studiert habe – nimmt momentan an der Günderwoche teil. Unter einem vorgegeben Motto muss dabei innerhalb einer Woche ein Miniunternehmen gegründet werden. Das diesjährige Motto ist dabei “Leinen los zum Gründen” und es darf mit Fäden und Seilen gearbeitet werden. Unglaublicherweise nehmen daran 200 3er-Team parallel teil. Die beiden Studenten durften ihr Projekt bei uns vorstellen und haben als Produkt in Kunstharz gegossene Schlüsselanhänger* mit eingeschlossenen Fäden entwickelt. Verfolgen kann man die Bemühungen der Gruppe 161 derzeit im blogder Gründerwoche.


Nur bis zum kommenden Montag sind die Schlüsselanhänger direkt in der Stadt, aber auch bei DaWanda* für kleines Geld erhältlich. Neben ein paar verkauften Schlüsselanhängern brachte ihnen dieser Abend sicherlich einen kleinen Einblick in die tatsächliche Welt der kreativen Selbstständigen, denn hinter erfolgreichen Shopbetreibern wie Clau*chichi* und Aprikaner* stehen natürlich ordentliche Gewerbeanmeldungen und noch einiges mehr, was innerhalb nur einer Woche nicht zu realisieren ist.
Neben diesen beiden jungen Männern war diesmal auch der Hausherr während des Nähtreffs anwesend und buk mir nicht nur in einem meiner allerersten Nähwerke aus dem Jahr 2009 – einer Küchenschürze nach Burdaschnitt – eine Sachertorte, sondern überprüfte auch, ob Kniehebel tatsächlich unter Spannung stehen. Schau’n wir mal weiß nun, dass sie im betagten Alter mit Herzschrittmacher auf den Kniehebel wohl verzichten muss … für die beiden letzten Gäste gab’s dann sogar noch einen Geburtsbericht vom dritten Kind aus Sicht des Mannes, die auch für mich spannend zu hören war.

Ein bisschen exzessiv Stoff getauscht bzw. eher von den Blogeinnahmen käuflich erworben, habe ich bei diesem Treffen auch. Meine eigenen Tauschstoffe haben es aber irgendwie gar nicht erst auf den Tisch geschafft, aber die Aktion wird bestimmt bald wiederholt. Vielleicht sogar beim Weihnachtsftreff?

Von OrNeeDD bekam ich so lauter Stoffschätze. Selbst beim türkisfarbenen Blättersewat von Graziella* konnte ich dann nicht nein sagen. Das Stoffgebirge ist nun wieder ganz gut bestückt – auf zum nähen.
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