Es gibt einige Dinge für das Spätsommerkind, die wir nun wirklich schon fast acht Jahre im Dauereinsatz haben. Dazu gehört die Wickelplatzauflage, der man die Spuren der Zeit inzwischen ziemlich deutlich ansieht. Auf der einen Seite ist die Oberseite mehrfach eingerissen und die Füllung quillt raus. Obwohl ich Zweifel habe, ob wir damit wirklich noch durch die gesamte dritte (Stoffwindel)wickelzeit kommen, gab es vor der Ankunft des Septemberkindes noch eine Rettung für den Platz.

Nach der Anleitung von Sarosa, die auch einen DaWanda-Shop* betreibt, habe ich Wickelplatzbezüge genäht und das hässliche Altmodell darunter komplett verschwinden lassen. Die Idee dazu ein Frotteehandtuch zu verwenden, gefällt mir richtig gut und hat sich inzwischen auch schon sehr in der Praxis bewährt, denn der dicke Frottee saugt bei Pullerunfällen ganz wunderbar. Außerdem braucht man so wirklich nur ein (altes) Handtuch und ein paar größere Stoffreste.

Das Nähprinzip ist ziemlich einfach und  entspricht einem Spannbettlaken. Um den roten Nähgeschichtenfaden beizubehalten, wurden zunächst die Stoffe der Erstausstattung verwendet: der Schiffe-Jersey von Alles-für-Selbermacher* und der dazu passendeSternenstoff von Krümel-Design*. Ein entsprechender Gummi und das Label von Namensbänder* (das mir wieder zu weit in die Naht gerutscht ist) waren ohnehin noch vorhanden.

So umhüllt, sah der Wickelplatz doch auf einmal ganz neu und einladend aus. Was so ein bisschen Stoff doch ausmacht – manchmal ist Nähen tatsächlich ein bisschen wie “zaubern-können” …

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