Alte Handwerkstechniken finde ich faszinierend und vieles versteht man sehr viel besser, wenn man es selbst ausprobiert hat. Heute habe ich deshalb einen Klöppelkurs mit der Designerin Andrea Zech im Dresdner Museum für Sächsische Volkskunst besucht. Nach fünf Stunden schwirrte mein Kopf zwar zwischen rein-raus-kreuzen und eine deutliche Rückenverspannung machte sind bemerkbar, aber immerhin habe ich jetzt eine sehr genaue Vorstellung, was man mit den Klöppelnanstellen kann.

Das Erstlingswerk war ein Flechter und noch nie war ich auf eine einfache Schnurr so stolz. 🙂 Das Lesezeichen entstand zur Hälfte aus den Grundtechniken Ganzschlag (rein-raus-kreuzen-rein-raus…) – auf dem Bild links – und dem Leinenschlag (kreuzen-rein-raus-kreuzen) – auf dem Bild rechts. Zum Halbschlag fehlte mir dann irgendwie die Motivation, den haben nur die ganz Strebsamen der Gruppe geschafft. Mein neues Hobby wird das Klöppeln wahrscheinlich nun doch nicht, aber großen Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.