Als zweites Designbeispiel habe ich neben dem bereits gezeigten“Lüpfer”noch ein ärmelloses Shirt genäht. Auf den kostenlosen Schnitt aus der Ottobre 3/2006 hatte Mit Nadel und Faden aufmerksam gemacht und mit nur zwei Schnittteilen ist das Ergbnis auch recht schnell von der Nadel gehüpft. Damit es ein bisschen Mädchen-tauglicher wird, habe ich für den Rücken den im letzten Herbst auf der Leipziger Messe erstandenen Sternenjersey angeschitten.  Mit dem Jerseystreifen, die auch daraus entstanden, bin ich zwar noch nicht so ganz zufrieden, aber wir nähern uns doch langsam vorzeigbarer Kleidung.

Um die Strapazierfähigkeit des neuen Stöffchens von Frau Blaubeerstern zu testen, sind wir extra in die Sächsische Schweiz gefahren und einmal durch alle Nummern des Labyrinths geklettert. Das Tochterkind mit ihren 2,5 Jahren hat sich dabei erstaunlich geschickt angestellt und auch für den kürzlich erschienen Artikel “Kindererziehung: Ein Recht auf Schrammen” haben wir an diesem Tag viel getan. An einigen Stellen fiel allerdings sogar mir, dass “etwas dürfen lassen” manchmal gar nicht so leicht. Das Kindelein hatte jedenfalls großen Spaß. Die weiße Hose war übrigens eine Idee des Ehemannes, der für die Zusammenstellung der Wechselkleidung zuständig war, die nach einem “ich-kann-nicht-mehr-laufen-und-muss-getragen-werden-Heul-Anfall” doch benötigt wurde.