Am Sonnabend hat es mich – wie gefühlt die halbe Stadt – zum ersten handgemacht.Kreativmarkt Dresden gezogen. Beim Anblick einer endlosen Warteschlange vor der Messe Halle 1 wäre ich allerdings fast schon wieder  abgezogen, wenn es nicht eine geplante Stoffübergabemit Strategchen gegeben hätte.

Massenaufläufe sind nichts für mich und nicht alle Stände trafen meinen Geschmack, wobei ich dennoch ganz Familienfrei fast zwei Stunden durch die Halle geschoben wurde gelaufen bin. Mit Karacho-Keramik, von der sehr gerne mal ein grüner Anhänger auf meinem Geschenketisch landen könnte *mit dem Zaun wink* oder Atelier ichbin waren auch durchaus ein paar echte Neudentdeckungen dabei. Überhaupt war ich überrascht, was sich trotz unserer Dresden-nähtBloggerinitiative noch alles in meiner Stadt verbirgt. Selbst von Handmade Dresden hatte ich bislang noch nichts gehört. Geschmunzelt habe ich aber auch über Berlin underwear und überlege, ob ich mich davon inspirieren lasse.

Bei Frau Noz habe ich natürlich auch vorbeigeschaut und bin dort sogar schwach geworden. Zumindest das Tochterkind war von meiner Magnetserie in Grünschattierungen, die ich uns einfach gönnen musste, schwer begeistert. Der Mann findet sie zwar zumindest “ganz nett”, meint aber, dass die farblich Gestaltung stört. Pah! Ich finde sie genau richtig und immer nur mit Festplattenmagneten die Rezepte zum halten zu bringen, überzeugt mich auch nicht. Meine Kühlschrankmagnetensammlung, zu der schon der Glasschmuckstück von Frau KaZe gehört, wächst jedenfalls …

Fazit: es war einen Besuch wert, auch wenn die Auswahl mit der Leipziger Designers’ open nicht mithalten konnte und sicherlich auch einen anderen Anspruch hatte. Erstaunlichweise gibt es in zwei Monaten schon den nächsten Markt mit selbstgemachten Unikaten in meiner Stadt. Am 7. April 2013 soll der erste HandmaDDemarkt Dresden stattfinden. Wir fliegen da zwar gerade erst wieder aus dem traditionellen Osterurlaub in Österreich ein, aber vielleicht kann ich die Familie ja alleine Koffer auspacken lassen …