Etwas verzögert, sind auch wir – von späteren Hochbeetenträumend – in die Balkonsaison gestartet und haben Ringelblumen
und Tomaten
ausgesät. Das Tochterkind war hochkonzentriert dabei. Auch wenn ich mittlerweile unsere Zimmergewächshäuser mit lüftbarer Abdeckhaube aus Vollplastik eher kritisch beurteile, muss ich zugeben, dass sie doch ungeheuer praktisch sind.

Eigentlich haben wir ja auch mehr als genug damit zu tun, wenn wir wenigstens versuchen, dass unsere Nahrungsmittel möglichst wenig Plastikkontakt haben. Leider werden in den Supermärkten inzwischen selbst die Bio-Lebensmittel in Plastiktüten verpackt. Eine sehr unschöne Entwicklung. Um so mehr hoffe ich auf den nun mit etwas Verspätung startenden Wochenmarkt im eigenen Stadtviertel. Eigene Tomaten könnte es ja bald ganz unverpackt wieder vom heimischen Balkon geben. Neben meiner Himbeere soll dort auch erstmals eine Inka-Gurke
wachsen. Ich bin schon sehr gespannt … was wächst denn auf eurem Balkon?

Nur wenige Tage später sahen die Pflanzschalenübrigens so aus und das Tochterkind konnte bei der Umpflanzaktion wieder aktiv werden. Nach dem dritten Balkonkasten war ihr Mitmachbegeisterung allerdings erloschen und sie widmete sich wieder Schneidarbeiten.