Ungewöhnlich lange habe ich diesmal gebraucht, um wirklich alle feinen Stöffchen, die es für mich als Probenäherin von Blaubeerstern gab, unter der Nadel in Designbeispiele zu verwandeln. Ich hoffe, dass ich ihre Geduld dabei nicht überstrapaziert habe.

Während der dunkelblaue Marine Feeling Jersey hier und hier recht schnell verarbeitet war, gab es von der beigen und hellblauen Variante nur so homöopathische Mengen, dass ich mich eigentlich schon Ende April beim Nähbloggertreffen bei Frau Atze für einen zweiten Versuch des Längsgeteilt-Shirtsentschieden hatte. Am Anfang der Näherei war diese Schnittvariante von Farbenmixsogar mal in der Ecke gelandet, aber inzwischen scheine ich gelernt zu haben. Ergänzt wurden die beiden Stöffchen mit rotem Sternenjersey, der in Leipzig erbeutet werden konnte.

Verbesserungswürdig bleibt es trotzdem, denn Webband und Jersey sind keine perfekte Kombination, wie ich mir eigentlich schon von der Dehnbarkeit hätte denken können. Auch der Saum macht einen ungewollten (maritimen) Wellenschlag, der aber eher der Absteckfaulheit geschuldet ist. Wie macht ihr das denn? Messt ihr bei Jersey den Saum immer brav ab? Dafür sitzen die Arme da, wo sie hingehören und auch der Jerseyversäuberung am Hals ist akzeptabel. Außerdem gefällt’s dem Kind und das ist ja das wichtigste …

Daher nun ab damit zu my kid wears von Frau Rohmilch und den Meitlisachen