Aktueller Blogbeitrag
Tacheles
Beim Thema Werbung auf amberlight-label bemühe ich mich von Anfang an um größtmögliche Transparenz und lasse bei der Auswahl meiner Werbepartner mein Bauchgefühl entscheiden. Der Bücherriese* bereitet mir zwar dank dem Freundeskreis immer mal wieder etwas Bauchgrummeln, aber meine Schmerzgrenze ist dabei (noch) nicht erreicht.
Die hat nun aber eine perfide Werbekampagne eines von mir bisher sehr geschätzten Partners erreicht, der mich damit maßlos enttäuscht. Dabei wurde mit den Ängsten stillender Mütter gespielt und probagiert, dass Muttermilch aufgrund der Umweltbelastung so schlecht sein könnte, dass ein Risiko für das eigene Kind besteht. Erst ein sehr versteckter Hinweis deutete daraufhin, dass es sich dabei “nur” um einen Werbefake handelt, die dazu führen sollte, dass der Kunde Biokinderkleidung kauft. So etwas geht gar nicht!
Im schlimmsten Falle sind die Werbestrategen dieser Firma nun daran schuld, dass junge, stillunerfahrene Mütter, die alles richtig machen wollen, zu Pulvermilch greifen und damit in den Strudel des Abstillens geraten. Da schlechte Werbung leider immer noch gute Werbung und der virtuelle Sturm der Entrüstung schon groß genug ist, verlinke ich diesen Anbieter bewusst nicht in diesem Blogeintrag, beende aber meine Zusammenarbeit. Ein Unternehmen, dem es mit einem bio-fair-guten-Imageziel doch nur um Profit um jeden Preis geht, hat auf meinem Blog nichts mehr zu suchen.
Das musste gesagt sein!
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