Viel zu wenig zum eigenen nähen, komme ich zur Zeit auch, weil ich das “Nein” sagen, immer noch nicht so richtig gut kann. Außerdem macht mir das Helfen ja eigentlich auch Freude, wobei sich hier die dringendsten Nähaufgaben schon viel zu lange stapeln. Beim Seepferdchen-Aufnähen für die Nachbarin, deren eigene Maschine gerade repariert wird, musste ich einfach schnell den neuen Badeanzug unter die Nadel schieben. Zum ersten richtigen Wettkampf sollte das Abzeichen unbedingt getragen werden. Verständlich …

Meine schnelle Recherche – wie hier bei der Erbsenprinzessin – verunsicherte mich allerdings erst etwas, denn das Schablone herstellen und umnähen, klang doch ziemlich (zeit)aufwendig. Die Nachbarin traute sich dann aber zum Glück das Abflammen mit dem Feuerzeug selber zu. (Bei wem das schief geht, der kann sich sogar die runde Variante kaufen*). Genäht haben wir dann auf Wunsch mit einem ziemlich engen, dreigeteilten und damit elastischen Zickzackstich. Für die neue Coverlock fühlte ich mich noch zu ungeübt.

Wir selbst versuchen unseren Kindern das Schwimmen jeweils ohne Kurs beizubringen und freuen uns, dass es in unserem Bundesland in der 2. Klasse ohnehin zum Fächerkanon gehört. Das Ablegen des Schwimmabzeichens war für das Nachbarskind wohl alles andere als entspannt, denn der Schwimmlehrer ließ die eine, dafür notwendige Bahn gleich in vier verschiedenen Stilen schwimmen, bemängelte aber immer die Technik. Das ersehnte Seepferdchen bekam sie danach nicht – unglaublich, oder? Erst in einer neuen Schwimmhalle mit genaueren Absprachen vorher, bekam sie die Urkunde und das Abzeichen … ich glaube, auf den Schwimmstress verzichten wir ganz gerne. Ertrinkungsunfälle passieren ja leider ohnehin völlig lautlos und nicht, weil das Kind zu schlecht schwimmen kann.

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