Im Bloggerschnack aus dem Bloggerforum der Bloghexe zum Thema “KI und das Bloggen” war bereits mein Logo für die die neue Linkparty “Besser spät als nie” zu sehen, wobei ich dort noch den Gedankenfehler hatte, es als Blogparade zu bezeichnen. Auch das lässt sich ja aber via Prompt in Sekunden anpassen. Tatsächlich möchte ich keine weitere Blogparade starten und auf Teilnehmer hoffen, sondern eine Linkparty etablieren, die hier so lange laufen wird, wie es (für mich) passt.
KI-Info: Gemini Modell: Nano Banana, März 2026
Ich blogge in diesem Monat seit 16 Jahren. Häufig bin ich dabei nicht immer ganz aktuell unterwegs und muss oder will Themen nachreichen. Aus den 16 Bloggerjahren habe ich aber tatsächlich nur die Blogbilderordner von 2010 und 2012 komplett geleert. In allen anderen Jahrgängen gibt es noch unverbloggte Themen – das reicht von fünf Blogbildern zu potentiell drei Themen von 2011 bis hin zu einem Jahrgangsordner, der noch mit einer vierstelligen Anzahl Blogbilder gefüllt ist. Meine Linkparty wird jeweils am Ende des Monats dazu aufrufen, Blogbeiträge “nachzureichen”.
Wenn ihr mitmachen wollte, seid ganz frei, selbst zu entscheiden, wie ihr euer “spät” definiert. Sind es Blogthemen aus dem letzten Jahr oder taucht ihr wie ich so sehr in die Vergangenheit ab, dass ihr zehn und mehr Jahre zurückreist? Auch bei den Themen gebe ich bewusst keine Vorgabe. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?
Ich selbst bin noch unsicher, ob ich bei meinem Beiträgen auch erwähne, warum es damals keine Veröffentlichung gab, wobei vieles auch einfach nur nicht geschafft wurde und es keinen erwähnenswerten Grund dafür gab. Die erste Linkparty werde ich am März-Monatsende eröffnen und dann jeweils – Besser SPÄT ALS NIE – an den kommenden Monatsenden daran erinnern. Ist das auch etwas für euch oder habt ihr alles verbloggt, was ihr euch vorgenommen habt?
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Dieses Jahr ist es – im Gegensatz zum Vorjahr – wieder ziemlich ruhig im Lostopf geblieben. Dafür habe ich mich um so mehr über die Glückwünsche und wirklich ausführlichen Kommentare gefreut. Vielleicht fehlten ja einigen auch die Zeit, meine Frage zu beantworten. Nach 16 Tagen hat sich am Montag der Lostopf geschlossen und wurde gestern ordentlich durchgeschüttelt. Entschieden hat als virtuelle Losfee wieder der random number generator …
Liebe Amberlight, herzlichen Glückwunsch zu deinem 16. Bloggeburtstag! WOW, da bloggst du ja schon eine halbe Ewigkeit! Toll, dass du die Lust am Bloggen all die Jahre nicht verloren hast und deinem Blog treu bleibst. Neuergings sehe ich jetzt ja immer, (danke der Blogroll), wenn es bei dir etwas Neues zu lesen gibt. Zwar bin ich meist – stille Leserin – aber das ist ja auch ok. Gerne hüpfe ich noch mit in den Lostopf und bin gespannt wer den Gewinn einheimst. Ich wünsche dir auch weiterhin noch ganz viel Freude beim Bloggen! Herzliche Grüße Annette
Liebe Amberlight, herzlichen Glückwunsch zum 16. Jubiläum und vielen Dank für die Publikation stets inspirierender Beiträge und Inhalte! Ich lese deinen Blog seit jeher via Direktaufruf. Herzliche Grüße Falko
Gewinnerin Überraschungsnähwerk von mir: Co Ba
Liebe amberlight, Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag. 16 Jahre sind eine lange Zeit und ich freue mich über jeden Beitrag, den ich entweder via Direktaufruf lese oder über die Verlinkung in der Blogroll bei einem anderen Blog. Mich mit diversen Portalen oder dem Einrichten von Feeds zu beschäftigen, hab ich keine Lust – ich lese nur Blogs und hab keinen eigenen. Viel Kraft für das nächste Blogjahr bei allen privaten Herausforderungen. Alles Gute für deinen Vater. Liebe Grüße CoBa
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Nach dem bereits hier gezeigten Kaputzenshirt und der dazu passenden Hose folgt nun heute noch das eigentliche Faschingskostümteil, denn um halbwegs als Dinosaurierkostüm durchzugehen, brauchte es auch noch einen Dino-Schwanz. Im Gegensatz zu den Vorjahren in denen ich fast immer Overalls genäht habe, bei denen der Schwanz fest angenäht war, gab es diesen Jahr nun in der abknöpfbaren Variante.
Mein KamSnaps-Vorräte sind inzwischen so alt, dass ich befürchte, dort wird sich irgendwann der Weichmacher zersetzen und die Plastikteile spröde werden. Da ich aber schon 2013 auf die Metallvariante umgestiegen bin, gibt es hier dafür kaum noch Einsatzmöglichkeiten. Für dieses Faschingsaccessoire war es aber genau richtig.
Der merkwürdig schlammfarbene, aber perfekt zum Brachiosaurus passende Jersey aus dem Vorteilspaket von Rijs Textiles war durch Shirt und Hose bereits so sehr “aufgenäht”, dass ich nur mit großer Mühe und dem zusammenfügen aller größeren Reststück eine Schwanzform hinbekommen habe. Ausgestopft wurde mit dem Füllmaterial aus den IKEA-Kissen.
Der Jüngste war mit diesem Kostümteil sehr zufrieden. Gefeiert wurde tatsächlich nur am Sonntag vor dem Faschingsdienstag mitten in den Winterferien zu Hause. Am Faschingsdienstag war er mit seinem Cousin bei den Großeltern in Merseburg, die sehr faschingsunlustig sind. Überraschenderweise war er aber danach auch – ohne Dino-Schwanz – in dieser Aufmachung in der Schule. Wie gut, dass der Zusatz so problemlos ab- und anknöpfbar ist.
Und die großen Geschwister? Beide hatten durchaus Interesse an Faschingskleidung geäußert und wollten im Partnerlook gehen. Ich hatte auch sofort eine passende Idee und habe sogar extra Stoff dafür gekauft. Geschafft habe ich es nicht und bin unsicher, ob ich es doch noch umsetze. Leider passt meine Idee nächstes Jahr gar nicht mehr … Heute hat der Sohn einen Schulauftritt als Pinguin. In das Kostüm passt er leider nicht mehr rein, aber die Maske wird heute nochmal getragen.
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Das reale Leben war seit meinem Bloggeburtstag am 8. März 2026 so schwungvoll, dass ich meine Verlosung kaum “bewerben” konnte, aber heute habt ihr noch die Möglichkeit schwungvoll in der Lostopf zu springen. Das würde mich sehr freuen …
Zu gewinnen gibt es dieses Jahr Samentütchen, eine Publikation zum Visible Mending von The Hole Story aus der Schweiz und ein Nähwerk von mir. Beim Überraschungsnähwerk werde ich mit der Gewinnerin erst noch klären, ob es wirklich etwas genähtes sein soll oder ob beispielsweise die Stickmaschine arbeiten kann. Ich bin selbst schon sehr gespannt, wen der Zusfallsgenerator dieses Jahr für die jeweiligen Gewinne auswählt.
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Im letztem Jahr habe ich von meinem 2-Jahres-Projekt zur Aktion 1qm Lein mit Aussaat, Wachstum & Blüte, Raufen & Trocknen bis zum Riffeln berichtet und hier im blog dokumentiert. Da ich mit dem nun als nächsten Arbeitsschritt folgenden Rösten erst angefangen habe als die Flachfeste fast alle bereits vorbei waren und ich mit der Nachbarin, die ebenfalls angebaut hatte, dann doch nicht 1,5 Stunden zum wirklich letzten Community-Angebot fahren wollte, war klar, dass mein Projekt mindestens zwei Jahre dauern würde. Meine Unterstützung ist dieses Jahr daher nur der Community-Beitrag ohne neues Saatgut.
Röstbeginn am 26. September 2025
Lange habe ich im Herbst überlegt, ob ich die Tau- oder die Wasserröste ausprobiere. Bei der ersten Variante werden die trockenen, geriffelten und damit samenfreien Stengel einfach nur auf der Wiese ausgelegt und verrotten kontrolliert durch Tau- und Regenwasser, müssen dafür aber feucht gehalten werden, wenn die Witterung zu trocken ist. Bei der Wasserröste liegen die Pflanzen komplett im Wasser und verströmen wohl einen ziemlich ekelhaften Verfaulungsgeruch, wie bei allen Jauchen, die man ansetzt. Dafür geht diese Variante schneller. Bei beiden Varianten besteht die Gefahr, dass überröstet wird und man den Lein dann nicht mehr weiter verarbeiten kann, weil es nur noch zu kurze Fasern gibt.
Tauröste am 7. Oktober 2025
Tatsächlich hatte ich nach elf Tagen noch nicht das Gefühl, dass sich der Lein überhaupt verändert hätte. Interessanterweise finde ich, dass man an den Bildern sehr deutlich sieht, dass sich in den 1,5 Wochen doch viel getan hat. Ich war hingegen kurz davor, dass Angebot der Nachbarin anzunehmen und doch noch von der Wiesenröste zur Wasserröste umzuschwenken. Glücklicherweise sah ich von FaserundFarbe noch einen Fingerumwickeltest, bei dem die äußere Hülle abspringen sollte und die inneren Fasern damit freigelegt werden. Zu meiner Überraschung klappte das perfekt.
Meine 1qm-Lein-Ernte war damit wohl wie gewünscht fertig geröstet. Die nassen Stängel wurden wieder zu Bündeln zusammengelegt und kamen zurück in die Küche zum trocknen. Obwohl sie nur feucht waren, war das eine ziemlich tropfende Angelegenheit und ich ich musste die Echtholztreppe mit Tüchern abdecken Bei der Wassserröste mit wirklich nassen, halbvergammelten Pflanzenstengeln hätte sicherlich mein Mann sein Veto eingelegt.
So habe ich nun aber fertig gerösteten und schon lange wieder trockenen Lein, der aktuell neben meinem Nähplatz lagert. Ich wäre damit bereit für das Brechen, Schwingen und Hecheln, dass ich gerne im Herbst diesen Jahres bei den Communityprojekten des Vereins TextilHandWerk erlernen möchte. Ich bin schon sehr gespannt, auf die nächsten Verarbeitungsschritte.Das ich dieses Jahr damit nicht wieder Terminprobleme durch spätere Aussaat oder zu wenig Zeit habe, entspannt mich sehr.
Bis zum Montag könnt ihr übrigens noch sehr gerne mit in den Lostopf zu meinem 16. Bloggeburtstag springen, in dem sich unter anderem auch mein Saatgut aus dieser Aktion befinden.
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