Interview: Fotogrüsse
Mein Blogsponsorin diesem Monat ist eine DaWanda-Shop Anbieterin aus der eigenen Stadt, die mit ihren personalisierten Foto-Windlichtern ganz besonders zauberhafte Stimmungen einfangen kann. Solche Windlichter gab es – allerdings unbedruckt – auch auf meinen Feierlichkeiten schon mehrfach und selbst bei der letzten Geburtstagsfeier im Familienkreis leuchten sie in die Nacht. Mit meinem Interview hinter die Kulissen von Fotogruesse* schauen zu können, mag ich am Mittwoch.
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Wie heißt dein Shop und wann hast du ihn eröffnet? Was war das erste Produkt, das du verkaufen konntest?
Mein Shop heißt Fotogruesse* und wie der Name schon erahnen lässt, dreht sich bei mir alles um Fotos – genauer gesagt hauptsächlich um Foto – Windlichter. Meinen kleinen Shop bei DaWanda* habe ich vor ziemlich genau vier Jahren, also Anfang 2011, eröffnet … mit Foto – Lichttüten als meinem ersten Produkt. Zwei/drei Tage später hatte ich auch sogleich meinen ersten Verkauf und habe vor laute Freude einen kleinen Freudentanz aufgeführt.

Hast du ein Lieblingsstück in deinem Shop? Welches Produkt wurde bei dir im letzten Jahr am häufigsten gekauft?
Seit Shoperöffnung ist die Foto – Lichttüte immer noch mein persönliches Lieblingsstück in meinem Shop und wurde bisher auch am häufigsten gekauft. Die Idee für die Foto-Lichttüten kam mir als ich vor etwas mehr als vier Jahren auf dem Radebeuler Herbst- und Weinfest war. Dort waren die Wegesränder mit unzähligen Lichttüten ausgeleuchtet. Seitdem bin ich fasziniert von Lichttüten. Sie sind so schlicht und doch so schön! Als ich dann kurze Zeit später auf der Suche nach einer passenden Geschenkidee für meine Familie war, kam mir die Idee Lichttüten mit Fotos zu verzieren. Nach langem Probieren, war ich dann endlich mit dem Ergebnis zufrieden. Weil meine Familie so begeistert von den Foto-Lichttüten war, habe ich bei DaWanda meinen kleinen Internet-Shop eröffnet und diese dort mal angeboten. Und wie gesagt, bereits wenige Tage hatte ich auch schon meine ersten Verkäufe. Bisher war die Resonanz meiner Kunden auch durchweg positiv.
Seitdem habe ich die Foto – Lichttüten weiterentwickelt. Nun gibt es sie in verschiedenen Varianten z.B. als Geschenktüte oder Einladungskarte. Mit Schleifenband und Namenskärtchen versehen, kann man die Geschenktüte wunderbar z.B. als Platzkärtchen auf einer Feier verwenden und hat gleichzeitig ein tolles Gastgeschenk. Am Ende des Abends können die Gäste die Geschenktüten, die gleichzeitig ein Windlicht ist, mit nach Hause nehmen. Einfach ein Glas mit einem Teelicht hineinstellen, fertig. So haben die Gäste eine bleibende Erinnerung an die Feier. Da die Foto – Lichttüten flach, zusammengefaltet in einem Briefumschlag passen, kann man sie aber auch beispielsweise als ganz besondere Einladungs- oder Danksagungskarte verschicken.
Neben den Foto – Lichttüten gibt es aber auch noch andere Foto – Windlichtvarianten in meinem Shop. Vor allem die dreieckigen Foto – Windlichter haben es mir angetan. Da sie drei Seiten haben, ist neben dem Foto z.B. auch noch Platz für die Menue- und Getränkekarte.
Demnächst sollen auch noch weitere Varianten in Herz- und Fischform hinzukommen – ihr dürft gespannt sein!

Was ist das besondere an deinen Foto – Windlichtern?
In liebevoller Handarbeit gestalte ich für jeden Kunden individuell nach seinen Wünschen sein ganz persönliches Foto – Windlicht. Auf diese Weise wird jedes Windlicht zu einem Unikat. Damit die Foto besonders toll im Kerzenlicht zur Geltung kommen, wandle ich die Bilder zunächst in eine edle schwarz/weiß Grafik um. Anschließend wird das Fotomotiv mit dem gewünschten Text auf die Windlichter gedruckt und der Rand mit Stanzmotiven verziert. Die Foto – Windlichter werden für zahlreiche Anläß gekauft: zum Verschenken, zum Selberbehalten oder als Tischdeko/Saaldeko für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Taufen, Kommunion usw. Der eine oder andere Hochzeitsantrag wurde auch schon mit Hilfe meiner Foto – Lichttüten* gestellt. Da hätte ich gerne mal Mäuschen gespielt, um zu sehen, wie die Betreffenden reagiert haben. Erstaunlicherweise haben nicht nur Männer, sondern auch eine ganze Reihe von Frauen, die Foto-Lichttüten bei mir bestellt, um ihrem Liebsten einen Antrag zu machen. Aber scheinbar denke ich da noch etwas zu altmodisch 🙂


Ist der Shop dein erstes, zweites oder drittes Standbein?
Der Shop ist mein zweites Standbein. Ich habe Bioverfahrenstechnik studiert und arbeite hauptberuflich in einem kleinem Forschungsinstitut. Dort entwickeln wir z.B. antimikrobiell-wirksame Beschichtungen von beispielsweise Medizinprodukten. Derzeit arbeite ich auch gerade an einem Testverfahren, um mit Hilfe von Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Hefen oder Algen) Schadstoffe und Arzneimittelrückstände in Gewässerproben zu detektieren. Das Ganze ist alles wirklich sehr spanend, aber irgendwie steckt mein ganzes Herzblut doch eher in meinem Fotogruesse-Shop.
Wie viel Arbeitszeit investierst du in deinen Shop?
Eigentlich jede freie Minute, die ich neben meinem Hauptberuf und meiner Familie erübrigen kann. Vor allem zur Weihnachtszeit und zum Valentinstag schimpft mein Freund schon ab und an mal, dass ich viel zu viel Zeit in meinen Shop stecke. Aber ich habe auch eine sehr gute Hilfe, meine kleine Tochter ist immer ganz wild darauf mir zu “helfen”. Sie reicht mir gerne die Foto -Windlichter, die frisch aus dem Drucker kommen oder hilft mir beim Stanzen der oberen Ränder. Ich frage mich, wie viele 2-Jährige das Wort “Lichttüte” schon fließend aussprechen können?

Wie sieht dein Shop aus, wenn du in die Zukunft träumst?
Am Liebsten würde ich natürlich meinen Shop zu meinem ersten Standbein machen, aber bis dahin ist wohl noch ein weiter Weg.
Wo sollten wir noch vorbeischauen?
Also unbedingt solltet ihr auf meinem Blogvorbeischauen 🙂 Dort findet ihr neben DIY-Ideen rund ums Foto, auch noch weitere Beispielbilder von Foto-Windlichtern und Foto-Lichttüten.
Und natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ihr mal meinem neuem Shop Fotogruesse-DIY* einen kleinen Besuch abstattet. Dort gibt es Material, damit ihr selber kreativ werden könnt, um aus euren Fotos kleine Kunstwerke, wie z.B. Foto-Minialben und Foto-Magneten, zu gestalten.

Hast du eine Buchempfehlung?
Vor längerer Zeit hatte ich mal ein tolles Buch in die Hände bekommen: “Ich war ein Pulli: Aus alten Pullis Neues machen“*. Da sind tolle Ideen drin, was man so alles aus alten Strickpullis machen kann: einen kunterbunten Schal, lustige Mützen, Taschen, Bolero-Jäckchen, Miniröcke, süße Kuscheltiere usw.. Ich hatte vorher gar nicht gewußt, dass man aus Strickpullovern so viele kreative Sachen machen kann – und das Ganze ohne sie komplett auftrennen zu müssen und neu zu stricken, sondern einfach nur mit Nadel und Faden. Ich habe mir auch schon eine ganze Ladung alter Pullover zurechtgelegt. Aber irgendwie bin ich bisher noch gar nicht dazu gekommen, diese zu etwas Neuem zu verarbeiten 🙁
Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 03/2015
Im März sind meine Blogeinnahmen mit 205,70 € zwar nach dem überragenden Februarhochdeutlich gefallen, aber immer noch in einem Bereich, den ich nie erwartet hätte. Die Regelmäßigkeit der Dreistelligkeit meiner Blogeinnahmen– die letzten Monate ja sogar mit einer Zwei vorn – ist für mich immer noch ziemlich überraschend. So konnte ich aber wenigstens ohne schlechtes Gewissen richtig viel Geld für das Nähcamp in Berlin ausgeben – aber dazu später mehr.

Die Einnahmen verteilen sich diesmal auf nur sechs Partnerprogrammanbieter:
Zanox: 95,48 €
Amazon*: 44,47 €
Webgains: 34,32 €
Blogsponsor: 20,00 €
Alles-für-Selbermacher*: 6,07 €
Blogfoster*: 5,36 €
Aufgeschlüsselt wird dabei nur Zanox mit 91,45 € von DaWanda* und 4,03 € von Etsy*. Hinter Webgains verbergen sich wieder die Montessori-Lernwelten* und Blogsponsor war im März nochmal ClauChichi*.
Auf der privaten Ausgabenseite steht diesmal mit 378,50 € so viel wie noch nie und ich habe mein monatliches 150€-Limit weit überschritten. Bereits im Vorfeld zum Nähcamp wurde Nähzubehör und Bogner-Stoff für über 100€ gekauft. Das eigentliche Nähcamp bei dem ich die übliche Kilometerpauschale mit 0,30 Cent für 417 km, Hotelübernachtung, Tagungsbeitrag usw. zusammengerechnet habe, kommt auf 238,60 € und ein wenig Stoff musste ich vor Ort auch noch kaufen. Ohne die Blogeinnahmen und mit der familiären Belastung der Vierseithofsanierunghätte ich mir dieses Freizeitvergnügen sicherlich nicht leisten können.
HABT VIELEN DANK, IHR LIEBEN ÜBER-DEN-BLOGBESTELLER!
Gespendet oder für Werbung wurde im März nichts ausgegeben.

Der Warenwert mit 85,70 Euro verteilt sich diesmal nur auf die vier Rezensionsexemplare: “Die Biene. Geschichte, Biologie, Arten“*, “Tilly und ihre Freunde“*, “Naturnah gärtnern: Die 140 wertvollsten Pflanzen für den Naturgarten“* und “Super Neo. Die Mutprobe“*. Geschrieben wurden 24 Blogeinträge, die mit 34.008 Seitenaufrufe einen neuen Rekord einbrachten. Dazu führte sicherlich aber auch die Verlosung zum 5. Blog-Geburtstag, bei der mich gleich sechs Blogsponsoren – bibabox*, Windelmanufaktur, Näähglück*, Internaht*, brauen.de* und die Eulenmeisterei* – mit Gewinnen unterstützten. Gelistet war ich im Einnahme-Vergleich mit anderen Bloggern im letzten Monat wieder hier.
Bettsocken für die Uroma
Wie verlebt ihr denn eure Ostermontage? Die Ostereier und -geschenke wurden bereits versteckt, die ersten Schokoeier sind verdrückt und selbst die großen Familienfeste liegen nun schon hinter uns. Liegt ihr einfach nur faul auf dem Sofa? Dazu eigenen sich ganz hervorragend die kuschligen Bettsocken nach dem e-Book* von Näähglück*.Mein zweites Exemplar wärmt schon eine Weile die Füße meiner Uroma. Von vier möglichen Uromas in der Familien haben wir ja nun leidernur noch eine und es bleibt zu hoffen, dass diese noch lange bei uns bleiben kann. Auch wenn bei ihr bald eine Acht vorn stehen wird, gehört sie mit eigener mail-Adresse, Laptop und problemloser Programmierung der aufzunehmenden Fernsehsendungen gefühlt noch lange nicht zur älteren Generation.


Vernäht wurde ein Kunststoff-Fleece, aus dem damals als eines meiner allerersten Nähprojekte auch Frau Ente entstanden ist, und ein Blümchen-Jersey vom Stoffmarktvom letzten Jahr. Das eigene Nählabel* hat auch wieder seinen Platz gefunden.


Die Oma, die mit dem Tassenteppichvom letzten Jahr wohl wirklich nicht so viel anzufangen wusste, war dieses Jahr dafür um so euphorischer und hat schon mehrfach betont, wie gut ihr die Bettsocken gefallen.
Verlinkungen im Text:
Näähglück* (DaWanda-Shop)
Namensbänder(Ettiketten & Namensbänder)
Hase am Stiel & Ostereier aus der Bukowina
Meine Sonntagsfreudeist, dass ich es zwischen Koffer-packen und Ostervorbereitungen noch geschafft habe, mit der Tochter ins Museum für Sächsische Volkskunst zu gehen und dort ein bisschen für Ostern zu basteln. Nachdem uns die Adventsbasteleischon so sehr gut gefallen hatte, war ich diesmal schon ganz vorfreudig. Unsere Mutter-Tochter-Ausflugszeit war zwar sehr begrenzt, da die beiden Männer eigentlich in der Zwischenzeit Koffer packen wollten (tatsächlich aber gemeinsam Mittagsschlaf gehalten haben), aber für eine Osterbastelei hat die Zeit gereicht. Das Tochterkind entschied sich für einen Hasen am Stiel und ich war kompromissbereit über das Plastikei hinweg zu schauen und ihr den Bastelspaß zu gönnen.

Danach schauten wir uns noch gemeinsam den diesjährigen Themenschwerpunkt an und bestaunten die rumänische Eier*, die aus Siebenbürgern und der Bukowina kommen. In traditioneller Wachsbatik- oder Wachsbossiertechnik enstehen diese kleinen Kunstwerke.


Wie üblich in diesem Museum konnten diese Meisterwerke der Handwerkskunst nicht nur in den Vitrinen bestaunt, sondern auch direkt bei der Entstehung zugeschaut werden. Das Tochterkind war sehr fasziniert.


Frohe Ostern wünsche ich meinen lieben Blog-Lesern und jedem von euch mindestens ein (Schoko-)Ei!
Verlinkungen im Text:
Sonntagsfreuden (Linkparty)
Handwerk aus Rumanien* (DaWanda-Shop)
12tel Blick März 2015 Vierseithof
Das erste Mal zeigt der 12tel Blick nach der Fotoaktion von Tabea Heinicker die Fachwerk-Gebäude komplett eingerüstet, denn in den letzten vier Wochen haben nun auch die Sanierungsmaßnahmen an den Außenfassaden begonnen. Die Eigenleistungen sind aber weiterhin extrem hoch und der Mann musste gleich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen und Abenden Wände umschubsen und Schutt schleppen. Außerdem ist in im März der letzte Schornstein vom Herrenhaus “gefallen”.



Der Blick auf die zurückliegenden Jahre zeigt den noch völlig unberührten Hof im März 2013 und im Zustand nach den ersten Baumfällungen im Jahr darauf.
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| März 2013 & März 2014 |
Der Passivhaus-Neubau der Scheune wächst langsam empor und gibt dem Hof wieder seinen geschlossenen Charakter. Nur der Anbau – zwischen Fachwerkaus und Scheune – fehlt noch völlig. Dort wo ursprünglich mal Gras im Innenhof war, ist inzwischen schon seit Monaten eine völlige Schlammwüste. Notiz an mich – in bester Bürokleidung ohne geeignetes Schuhwerk mal eben schnell einen 12tel-Blick aufzunehmen, ist keine gute Idee!


Dafür ist die Giebelwand zum Anbau nun neu gemauert und auch die Bodenplatte des Nachbargebäudes konnte bereits gegossen werden. Im Inneren wird die Originalsubstanz der Fachwerkgebäude allerdings immer weniger. Beim Einzug (im nächsten Jahr?) werden wir wohl ziemlich viel Neu- im Altbau haben.


Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam und freue mich gleichzeitig über folgende fünf Dinge :
Gesehen:
Schlamm – überall, von denen ich allerdings ziemlich viel an den guten Schuhen mit ins eigene Auto genommen habe.
Gehört:
Nichts – denn die Bauarbeiter waren an diesem Tag schon weg und die Eigenleistungserbringer noch nicht da.
Gerochen:
Feuchte Luft, denn an diesem Tag tobten die ersten Aprilstürme.
Gedacht:
Warum habe ich keine Gummistiefel an?
Gefühlt:
Unsicherheit beim Gang über das Gelände, denn Schlammbatzen unter glatten Schuhsohlen können zu einer ziemlich rutschigen Angelegenheit werden.
2013
Verkauf durch den Eigentümer [Juli 2013]
2014
Innenansicht des unsanierten Gebäudes [Januar 2014]
300 Balkenköpfe in Eigenleistung freilegen [Frühjahr 2014]
Abriß Anbau & Scheune [Juli 2014]
Unterfahrung mit neuem Fundament Altbauten [Winter 2014]
2015
Verlinkt beim Freutag, H54F, Friday Fives und der Fotoaktion von Tabea Heinicker.
PS: Bei den Lostöpfen scheint es etwas zu klemmen, denn bislang haben sich nur zwei der sechs Gewinnergemeldet. Ein neuersteht schon bereit ….











