Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 05/2015
Auch wenn ich diesen Monat wohl tatsächlich für die Gesamtübersicht der Blogger, die ihre Blogeinnahmen transparant auflisten, wohl zu spät dran bin, möchte ich die Zahlen noch nachliefern. Im Mai ist die Euronenanzahl nach fünf Monaten und damit erstmal in diesem Jahr wieder in den dreistelligen Bereich mit der Eins am Anfang gefallen und hat 184,57 € erreicht.

Bei den Einnahmen gab es im Mai richtig viel Bewegung und gleich zwei neue Programme sind hinzugekommen:
Zanox: 47,57 €
Webgains: 42,64 €
Blogsponsor: 25,50 €
Amazon*: 26,30 €
Lead Alliance: 21,60 €
Trade Tracker: 10,10€
Alles-für-Selbermacher*: 7,66 €
Namensbänder*: 3,20 €
Ganz oben an der Spitze stehen hinter Zanox mit 46,97 € DaWanda* und geringen 0,60 € Etsy*. Auch bei Webgains freuen mich die dahinter liegenden Partnerprogramm, denn sowohl bei den Montessori-Lernwelten* mit 18,79 € wie auch beim Öko-Shop Avocado-Store* mit 23,85 € ist mein Gewissen rein. Das Bio–KinderKleidungs-Label Internaht war im Mai mit dem Etsy-Shop* Blogsponsor. Erstmals geworben wurde für HEMAund Gudrun Sjöden. Außerdem wurde das Partnerprogramm “Die Besonderen“* integriert, bei den Möbel aus Diakonie-Werkstätten verkauft werden.

Die nach dem Ernteanteilder solidarischen Landwirtschaft übriggebliebenen Euronen wurden diesmal nahezu komplett wieder ausgegeben. Neben dem 10,00 € für Lotterie-Los Aktion Mensch habe ich mir die Flow gekauft, 5,50 € beim Dresdner Nähbloggertreff gelassen und mit 44,00 € das Stoffmarkt Budget nicht überschritten. Für Spenden odeer Werbung wurde nichts augegeben.
HABT VIELEN DANK, IHR LIEBEN ÜBER-DEN-BLOGBESTELLER!
Der Warenwert mit rund 240 Euro war im Mai deutlich höher als die Euronen-Einnahmen und verteilten sich auf die HEMA-Bestellung, ein komplettes Testset der gDiapers Stoffwindeln* und die vier Rezensionsexemplare: “schneiden, tauschen, nähen: Neues aus gebrauchten Kleidungsstücken“*, “Land der Träume“*, “Kreativ-Reise Berlin: City-Touren zu den Hotspots für Kreative – mit stylischen D.I.Y-Ideen“* und “Krimskrams finden und was draus machen: Das Sammelsurium-Schnipsel-Mitmach-Buch“*.
Geschrieben wurden nur 18 Blogeinträge, die auch lediglich 26.569 Seitenaufrufe brachten.
Taschen zum 30. Geburtstag
Da der Mann an meiner Seite über drei Jahre jünger ist und zur dazugehörigen Schwester nochmal fünf Jahre Altersunterschied bestehen, mischen sich in unserem Bekanntenkreis Freunde mit den verschiedensten Zahlen am Anfang. Von der zwei bis zur fünf ist alles dabei. Die ganz Jugendlichen mit der zwei am Anfang werden aber langsam weniger und auch dort nähert sich nun der nächste Lebensabschnitt. Bislang finde ich die Zeit zwischen 30 und 40 am Spannensten – da werden die eigenen Kinder geboren, man stützt sich in (etwas verrückte) Bauprojekteund der eigene Lebensweg wird ein bisschen klarer.

Auch unsere weltbesten Trauzeugensind nun in dieser besonderen Zeit angekommen und da die beiden Zwillinge sind, gab es für jede eine Tasche nach dem Schnittmuster reversible bag von Verypurpleperson. Nach dem ersten Nähdisaster habe ich es diesmal sogar geschafft, die Henkel richtig herum anzunähen. Die großen Applikationszahlen von Kunterbunt-Design sind nur auf einer Seite der Wendetasche, damit sich die beiden Geburtstagskinder entscheiden können, ob sie schon zu ihrem neuen Alter stehen oder noch etwas Zeit brauchen. Ich bin damals eine Weile bei 29b, 29c usw. geblieben.Und ihr?

Vernäht wurde wieder IKEA-Stoff für die eine Seite und auf der anderen einmal ein blauer Blümchenstoff vom Dresdner Stoffmarkt und in der grünen Variante ein Stöffchen aus Marions Wunderland. Auf beiden landete als Einnäher jeweils das eigene eigenen Nählabel* – und das beidseitig, so dass der Nählabel-Stapel gleich um vier geschrumpft ist. Da wird wohl bald eine Neubestellung fällig.

Damit kombiniert habe ich diesmal ausschließlich Webbänder von Blaubeerstern*– wie beispielsweise die Punktewebbänder*. Wenn ich mir die Blogbilder anschaue, hätte ich vor dem Verschenken vielleicht mal zum Bügeleisen greifen sollen. Wenigstens der feste IKEA-Stoff war aber halbwegs knitterfrei bei der Übergabe.


Als ich 30 Jahre alt geworden bin, durfte ich mit einem Stipendienprogrammden Sommer in Stockholm (und den Herbst in Salzburg, sowie den Winterbeginn in Chile) verbringen. Diese Woche konnte ich mich an meine Stockholm-Zeit nochmal vor Ort erinnern und bin daher besonders dankbar für:
1.
…. das gute Gefühl, das mir mein Mann – der sich ehrlich für mich freut – mit auf die Reise ganz ohne Familie gegeben hat
2. …. ich mir sicher sein kann, dass er mit seinen Kindern eine gute Woche verbringt und die kleinen und großen Aufgaben bewältigt (diesmal ganz ohne Großeltern-Unterstützung)
3. … in Stockholm wieder ganz tief in die Stadt eingetaucht zu sein – aber davon berichte ich später
4. …. das wir es beide schaffen, trotz des unbezwingbaren Aufgabengebirgesmehrtägige Ich-Zeiten für jeden Partner im Jahr und mehrstündige pro Woche zu ermöglichen – vielleicht ist das ja wirklich unser Geheimrezept (neben den Großeltern) und müsste die NotfallSurvivalIdee noch ergänzen, denn sonst wären wir sicherlich deutlich gestresster
5.
… heute Nacht (auch wenn das Midsommar ist) wieder nach Hause zu kommen, mit voll aufgeladenen Schwedengefühlakku und ganz viel Vorfreude auf den Mann und die beiden Kinderlein
Verlinkt beim Freutag, H54F und den Friday Fives.
Glaskunst Workshop in der Glaswerkstatt Körner in Dresden: Fusing
Mittwochs mag ich, dass ich am Anfang des Monats zu einem Glaskunst-Workshop* gehen durfte, den mydays* überraschendweise sogar in meiner eigenen Stadt anbietet. Ganz nah an der Restaurierungswerkstatt unseres Hochzeitsschrankesbefindet sich die Glaswerkstatt Körner.



An einem Freitagnachmittag bekamen wir eine wunderbare Einführung rund um das Thema Glas, lernten etwas über Glassorten, bestaunten Glasmatierungen, Restaurierungsobjekte, aber auch ganz modernes Glasdesign und firmeneigene Entwürfe für Bleiverglasungen. Bei der Technik der Bleiverglasung Schritt für Schritt mit zuschauen zu können, war sehr faszinierend.




Der fünfstündige Workshop bestand aber – wie die Bezeichung schon vermuten ließ – nicht nur im zuschauen, sondern auch im selbst tätig werden. So habe ich das erste Mal in meinem Leben Glas geschnitten und dabei nun das Gefühl, es ein kleines bisschen zu können.


Nach einer Stärkung beim Büffet ging es mit dem praktischen Teil weiter und wir konnten das in Grundzügen erlernte Glasschneiden bei der Fusing-Technik* anwenden. Dabei werden spezielle, zuvor passend zurechtgeschnittene Gläser miteinander im Ofen bei hohen Temperaturen verschmolzen. Ich hätte stundenlang am Leuchttisch die verschiedenfarbigen Gläser hin- und herschieben können.


Während ich mit großer Begeisterung kleine Glasstückchen auf der Fusing-Platte angeordnet habe, kreierte die Freundin, die vom Workshop-Besuch* ebenfalls überzeugen konnte, eine Platte mit der Lebensblume, die aus einem Fusing-Glaspulverbett freigepinselt wurde. Am Ende wanderten alle Objekte in den Brennofen und konnten nach einer Woche abgeholt werden. Meine Objekte werde ich einzeln im Blog vorstellen,



Der mydays-Erlebnisworkshop* hat mir eine ganz neue – und sehr faszinierende – Handwerkskunst näher gebracht und mir einen entspannten Nachmittag ermöglicht, bei dem viel gelernt und oft gelacht wurde. Selbst die Lebensblume-Sonderwünsche der Freundin wurden mit einer das-schaffen-wir-schon-Begeisterung umgesetzt, die deutlich machte, dass die Mitarbeiter der Glaswerkstatt Körner ihren Beruf wirklich lieben und wahrscheinlich jede Herausforderung annehmen. So ein modernes Bleiglasfenster könnte ich mir übrigens sehr gut im Projekt Vierseithof vorstellen, wenn die Euronen dafür irgendwann mal wieder reichen sollten.
Plakatplane LKW-Plane PVC-Plane
Das Stoffgebirge auf meinem Creadienstagstischhat groß(formatigen) Zuwachs bekommen, denn dank eines Uni-Projektes sind Plakatplanen zu mir gewandert. Inzwischen sieht man diese “Stoffe” ja immer häufiger und sogar bei DaWanda finden sie sich im Materialverkauf*. Im Hinterkopf habe ich bereits die bei Malou vor zwei Jahren bewunderten Fahrradtaschen.

Etwas dünner als reine LKW-Plane scheinen die Plakatplanen zu sein, aber inzwischen habe ich auch schon ernsthafte Warnungen bekommen, dass man das Maschinchen damit zu sehr quälen würde. Was meint ihr – merkt man das oder ist alles gut, wenn es sich problemlos vernähen lässt?
Dresdner Nähbloggertreff bei Internaht: Stoffstempeln
Die letzte Woche endete für mich mit dem Treffen der Dresdner Nähblogger, das diesmal für mich etwas schwieriger zu realisieren war, da der Sohnemann leicht kränkelte, die sonst immer helfenden Großeltern im Urlaub weilen und den Mann zwei Konzerte in verschiedenen Städten mit den dazugehörigen Proben erwarteten. Da ich aber den Termin mit meiner Blogsponsorin* selbst organisiert hatte, wollte ich natürlich auch gerne dabei sein.
Mit einem minutengenau durchgeplanten Abendprogramm, war das dann glücklicherweise auch möglich. Das Tochterkind übernachtete bei der Gelegenheit gleich das erste Mal nicht bei den Großeltern, sondern bei einer Freundin und hatte viel Spaß.

Nach dem ersten Kennenlerntreffen für die Runde im letzten Jahr, gab es diesmal ein richtiges Workshop-Thema: es sollte stoffgestempelt werden. Da ich den Stempeldruck als Linolschnitt und Stempelgummi – wenn bislang auch nur sehr laienhaft – schon lange für mich entdeckt habe, war ich vom Thema begeistert. Frau Internaht stellte Stempelgummi*, Linoschnittwerkzeug*, Textilfarbe* von Marabu, die genialerweise von kleinen Filzplatten gestempelt wurde zur Verfügung. Für die Inspiration gab es außerdem das Buch Stempelglück* – meiner persönlichen Entdeckung des Abends, von dem ich mich kaum trennen konnte.


Ich selbst hatte ebenfalls Linolschnittwerkzeug – unter anderem vom Schwiegervater – und meine bisherige Stempelsammlung dabei. Dazu zählen auch die vor Jahren gewonnen Mymaki-Stempel*. Mit den leckeren Schokoerdbeeren von Resize-genadelt im Mund, entschied ich mich dann aber doch für den Internaht*-Wal.




Mit mir stempelten an diesem Abend Schau’n wir mal, by Aprikaner, ReSiZe-genadelt, Malou,Kääriäinen,Saxony Girl,handmade by clau*chichi und stoff_verzueckt, die mir ihren großartigen Korallenstempel auslieh. So konnte ich noch am gleichen Abend ein Shirt für den Sohnemann fertigstellen, das ich im großen Stapel in der Siebdruckzeit gekauft* hatte. Wir waren uns zwar einig, dass weder Passform noch ökologischer oder gar sozialer Fußabdruck der Billigshirts etwas im Internaht-Laden zu suchen haben, aber die nun einmal vorhandenen Shirts ungenutzt in den Müll zu werfen, wäre ja auch keine Lösung.


Mich hat die Stempelsucht jedenfalls wieder voll erwischt und da meine Zeit diesmal sehr begrenzt war, sind noch einige Vorlagen mit nach Hause gewandert, Mal schauen, wann ich wirklich dazu komme.

Da der Sohnemann das Shirt nicht nur am Wochenende sondern auch noch heute trägt, wandert es zu my kid wears – auch wenn nur die Dekoteile am Shirt selber gemacht sind. Während der Ehemann sich übrigens erkundigte, was die runden Stempel darstellen sollen, erkannt das Tochterkind sofort die “Unterwasserbäume” und den Wasserbezug zum Wal. 🙂 Kluges Kind.


Verlinkt bei My-kid-wears, Made4Boys und Kiddykram.











