Outdoor-Spiele und damit auch gleich Beschäftigungen für größere Kinder zu finden, ist gar nicht so einfach und wenn dann auch noch kleinere Kinder mitspielen sollen, wird es ganz kompliziert. Crossboule c³ von Zoch* macht aber glücklicherweise beides möglich, denn die Größeren haben tatsächlich ihren Spaß daran, während die Kleineren weder etwas kaputt machen noch sich weh tun können. Die perfekte Kombination.
Hinter dem Spiel mit den weichen Stoffsäckchen steckt die Grundidee von Boule, das üblicherweise ja mit richtig schweren Metallkugeln gespielt wird. Diese Variante wird bei Crossboule, das ursprünglich von Mark C. Caliman entwickelt wurde, in die Stoffvariante übertragen.
Der Zusatz C³ bezieht sich auf die dritte Dimension, denn im Gegensatz zu den festen Kugeln können die weichen Bälle überall platziert und nicht nur am Boden entlang gerollt werden. Sie halten auf Mauervorsprüngen ebenso wie im heimischen Bücherregal. Entsprechend frei sind auch die Punktevorschläge. Da gibt es Pyramiden, Blumen, Schlangen oder Würmer, die jeweils auf eine andere Ballanordnung abzielen und unterschiedlich viele Punkte bringen.
Bei allen Varianten ist aber immer das Ziel nah an das Schweinchen – den kleinen roten Ball – heranzukommen. Das Set besteht ansonsten noch aus jeweils 2x drei Bällen, die es in verschiedenen Farbvarianten gibt. Der Stoff macht einen robusten Eindruck und auch die Nähte sind überall gut geschlossen. Außerdem sollen die Bälle waschbar sein, was wir aber noch nicht getestet haben.
Wer das Spiel vielleicht dem Weihnachtsmann in den Geschenkebeutel legen möchte, kann gerne den 20% Rabatt Code: amberlight bei Zoch nutzen.
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Mit den kühleren Herbsttemperaturen steigt auch bei uns die Begeisterung für heiße Suppe und Eintöpfe, denn zumindest mir ist mit Herbstbeginn meistens frösteliger als im eigentlichen kalten Winter, wenn ich mich im besten Falle schon etwas an die Außentemperaturen gewöhnt habe. Die Neuerscheinung “Deftige Eintöpfe und Suppen von unseren Landfrauen: Erprobte Rezepte für garantiertes Gelingen“* von Mitte September passt daher ganz hervorragend zur Jahreszeit.
Abbildung von LV-Buch
Die Landfrauen, von denen bereits im Buchtitel die Rede ist, kommen alle aus Uplengen und tatsächlich musste ich erst mal recherchieren, wo sich das befindet – Ostfriesland ist wohl die richtige Ecke. 49 Rezepte (auch nach dreimaligem Zählen wurden es keine 50) beinhaltet das Buch. Dabei gehören die meisten zur Rubrik “Fleisch & Fisch” gefolgt von “Gemüse Pur”. Die zwei kleineren Kapitel “Sahne satt!” und “Süss & Fruchtig” runden die Rezepte-Sammlung ab.
Abbildung von LV-Buch
Das Layout ist im gesamten Buch einheitlich mit einer ganzformatigen Abbildung und einer gegenübergestellten Textseite gestaltet. Auf der Textseite finden sich die Zutaten, ein knapper Zubereitungstext und die Angabe, für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Auf manchen Seiten gibt es zusätzliche Tipps, wie “Lässt sich gut einfrieren” oder “vegetarisch” in farblich abgesetzten Kreisen. Layout und Rezepte machen einen etwas biederen Eindruck, der aber gleichzeitig die Stärke der Publikation ist.
Abbildung von LV-Buch
Es sind keine hippen Lifestyle-Suppen, die mit ausgefallenen Zutaten oder ungewöhnlichen Gewürzen aufwarten, sondern tatsächlich Hausmannskost, die auch ich nachkochen werde. Geschmunzelt habe ich darüber, dass der Fotograf offensichtlich bei den Suppendarstellungen das Ziel hatte, kein Suppengefäß doppelt abzulichten. Man muss schon sehr suchen, um beispielsweise den blauen Topf auf zwei Aufnahmen zu finden. Dafür sind manche Suppentassen so winzig, das man davon unmöglich satt werden kann oder man wundert sich, über heiße Suppen in Bügelgläsern …
Abbildung von LV-Buch
Besonders gefreut hat mich übrigens, dass bei den zahlreichen Rezepten auch Lapskaus dabei ist, denn das esse ich bei unseren Bekannten aus Bremen am liebsten. Ob ich es mal nachkochen sollte? Was ist denn eure Lieblingssuppe?
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Beim letzten Nähwochenende mit den Dresdner Nähbloggern bin ich meiner eigenen kleinen Tradition treu geblieben und habe tatsächlich keine schnellen Kindernähprojekte unter die Nadel geschoben, sondern für mich selbst genäht. Ohne die Nähauszeiten hätte es in den letzten Jahren (Groß)Projekte wie den Blazer, den maßgeschneiderten Wickelrock oder die Softshelljacke gar nicht gegeben.
Bereits lange vorher hatte ich mich für den Webwarenblusenschnitt Robinia von Fabelwald entschieden, bei dem mich Schnittführung und vor allem das florale Blattmuster begeisterte. (Da ich diesmal nicht direkt verlinken darf, nutzt gerne meine Bestellseite für den Schnitt, den es beispielsweise bei Makerist gibt, falls ihr Robinia ebenfalls nähen möchtet.) Lange habe ich überlegt, ob ich mir dafür auch gleich den passenden Stoff besorge, denn mein Webwarebestand gibt eigentlich nur ziemlich knitteranfällige Stoffe her, die nicht wirklich locker fallen. Anderseits ist das Stoffgebirge aber auch noch ausreichend gut gefüllt und so wollte ich es doch erstmal mit dem vor vielen Jahren extrem preiswert erstandenen Tilda-Stoff in meiner Lieblingsfarbe probieren.
Es nähte sich wunderbar mit Ferienhaus des Dresdner Oberbürgermeisters mit direktem Blick auf die Bastei in der Sächsischen Schweiz. Die Anleitung von Fabelwald ist so fabel-haft, dass ich keine Probleme hatte, die Lochmustervariante fehlerfrei umzusetzen. Sogar mit dem Schrägbandeinfassband war ich zufrieden. Einen Nähfehler meinerseits gab es nur beim Bündchen, das ich nachträglich doch nochmal auftrennte, bügelte und besser steckte. So bekam ich die Nähknitter doch noch halbwegs raus.
Das Schulkind durfte für die Tragebilder, diesmal wieder zur großen Kamera greifen und so fehlt zwar hier ein Stück Schulter und da kommt mehr Unschärfe ins Bild als beabsichtigt, aber es so gab wenigstens keine dafür-hab-ich-keine-Zeit-Kommentare, wie beim Mann. Die Schwachstellen meiner Umsetzung sind dennoch gut zu sehen. Der Stoff ist – wie vorher geahnt – recht steif, aber dennoch tragbar. Die Arme sind aber nach meinem Geschmack viel zu weit. Da muss ich wohl beim nächsten Versuch auf meine vor-drei-Kinder-Proportionen zurück, denn dieser Bereich ist glücklicherweise nicht mitgewachsen.
Außerdem hätte ich bei einer Zweitvariante diesmal die drei Blattformen gerne vorn statt hinten, denn das sieht bestimmt auch ganz gut aus . Ein Nachfolgemodell mit passenderem Stoff wird also folgen. Was empfiehlt mir denn da die MMM-Fachgemeinde?
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Wie bei den ersten Geburtstagen nun schon einige Male hatten wir auch bei unserem Jüngsten keinen wirklichen roten Themenfaden, denn die Schildkröten passten eigentlich so gar nicht zum Geburtstagsshirt, das ich letzte Woche hier schon gezeigt habe. Statt Bagger oder Blümchen schwenkte ich zur Familienfeier also zu den Schildkröten um, was wiederum seinen Ausgangspunkt im Partyrezept hatte. Als dabei feststand, was auf dem Teller landen sollte, zog ich bei der Tischdeko noch schnell nach.
Ein weiteres Mal ratterte der Plotter. Diesmal nutze ich das Design Turtle von FoxSisters, das es im Silhouette Designs Store gibt. Das entgittern der vielen, vielen kleinen Minischnispel hatte ich aber deutlich unterschätzt. So wurde es mal wieder ein sehr später Vorgeburtstagsfeierabend und kurzzeitig hatte ich sogar überlegt, nur Kopf, Arme und Beine auszustanzen.
Auf dem Teller landeten Kiwi-Weintrauben-Schildkröten, die via Pinterest bei Lidlgefunden werden konnten. Statt Schokolinsen gab es bei mir aber die großen Zuckeraugen, die mit geschmolzener Schokolade befestigt wurden. Das Geburtstagskind war beglückt und hatte genau die leuchtenden Augen, die ich bei den Feierlichkeiten so sehr mag.
Glücklicherweise verspeiste das Geburtstagskind die kleinen Schildköten komplett. Von “Trauben” kann er ohnehin nicht genug bekommen und das “mehr, mehr” sowie “ich auch” gehörte mit zu seinen ersten Worten. Selbst der erste vollständige Satz “Das will ich haben!” gehörte zu einem Essensbuffet. Nach dem bis heute unglaublich dünnen großen Bruder ist so ein wirklich gut essendes Kind, das es immerhin auf die Mitter der Normalokurve schafft, wirklich toll. Dafür ist er sprachtechnisch noch nicht ganz so weit, wie damals sein Bruder. Die kleinen, feinen Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten machen es ja aber erst so richtig interessant.
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Das Jahr ist fast vorbei und viel konnte man zu meinem Jahresmotto “Klarheit” bislang noch nicht als Blogbeiträge finden. Tatsächlich haben wir vieles von den vorgenommen Dingen, die unseren Alltag mit drei Kindern besser strukturieren würden, noch nicht so umgesetzt, wie gewünscht. So ganz unzufrieden sollten wir aber nicht sein, denn einen funktionieren Ablaufplan mit nun drei Kindern, der Terminflut und zwei Wissenschaftlerleben zu finden, ist eben gar nicht so einfach. Vorgenommen hatte ich mir beispielsweise, dass ich die Stapelbildung im Bürobereich in den Griff bekomme, denn darin war und bin ich unglaublich nachlässig. Statt Steuererklärung blogge ich dann doch lieber am Abend …
Helfen bei mehr Klarheit im Papierstapelsystem sollte eine neue Ablage. Statt den leider so unglaublich preiswerten Kunststoffvarianten habe ich mich diesmal bewusst für das System von Werkhaus* entschieden. Da dort sowohl die nachhaltigen wie auch die sozialen Aspekte stimmen, bekommt die Ablage nun auch einen Auftritt auf meinem blog – diesmal ganz ohne Kooperation. Einfach aus Überzeugung.
Das Ablagesystem wird ausschließlich gesteckt und besteht daher nur aus Holz, Papier und Gummiringen. Die verwendeten Farben sind Schadstofffrei und es wird auch beim Herstellungsprozess auf Nachhaltigkeit geachtet. Die einzelnen Ablage, die jeweils mit einem Wellensystem versehen sind, gibt es in vielen verschiedenen Farben – bei uns gibt es nun erstmal grün* und weiß*, die in der Dreiervariante übereinander stehen, aber man kann wohl auch problemlos höher stapeln. In das System passt das gängige A4 Format, wobei ich mir tatsächlich etwas mehr Platz gewünscht hätte, um beispielsweise auch Briefumschläge ablegen zu können, die natürlich noch etwas breiter sind.
Hergestellt werden die Werkhausprodukte in Deutschland. Dabei arbeiten nicht nur Mitarbeiter aus verschiedenen Nationen mit, sondern auch Menschen mit körperlichen oder seelischen Einschränkungen. Familienfreundlich ist die Firma auch noch – das alles sind Gründe für mich, die Firma zu unterstützen und nicht auf die Billiglohnprodukte aus Fernost auszuweichen. Einmal mehr entscheidet der Käufer, welche Produktionsbedingungen mitfinanziert werden.
Vorgestern ist unser Ablagesystem nun mit restlichen Arbeitszimmer ins Dachgeschoss umgezogen, das wir im Projekt Vierseithofseit diesem Jahr sanieren. In ein paar Wochen wird die Heizung und damit dann hoffentlich auch bald mein Nähplatz folgen. Wahrscheinlich werde ich mir auch dafür noch ein bisschen Werkhaus* leisten …
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