Wenn ich zum Thema Mutter– und Vatertag nun wieder ein ganzes Jahr zeitversetzt berichte, da ich es wenigstens thematisch in der richtigen Jahreszeit einordnen wollte, habe ich nun wenigstens bei beiden Themen einen kleinen roten Faden. Der Männertag 2025 fiel nach mehreren Jahren Pause mal wieder auf ein Cousin- und Cousinenwochenende. Bei diesen Treffen, die 2012 in Franken begannen, 2013 im Osterzgebirge, 2014 im Schwarzwald, 2025 und 2017 an der Ostsee, 2016 im Mittelerzgebirge und 2018 im sächsischen Burgenland an der Mulde sowie 2022 in Mücheln fortgesetzt wurden, muss ich irgendwann mal noch ordentlicher nachverschlagworten und vielleicht auch noch die Erlebniskarte ergänzen.
2025 haben wir uns in Arnoltice in Tschechien getroffen, das nicht weit von Děčín liegt und damit von uns aus in etwas mehr als einer Autostunde zu erreichen ist. Der Mann startete bereits am Vormittag zu einer ausgedehnten Fahrrad-Anreise-Tour und ich nutze die Gelegenheit zumindest mal kurz beim Himmelfahrtsnähen bei Orneed vorbeischauen zu können. Statt wie letztes Jahr aber wirklich zu nähen, habe Männertagsgeschenke für die Cousins vorbereitet.
Mit einem Jahr Abstand habe ich leider so gar keine Ahnung mehr, ob ich den Spruch nur frei im Netz gefunden hatte oder ob es dafür eine richtige DIY-Quelle gab. Der Spruch wurde jedenfalls auf Butterbrottüten geplottet, was aber alles andere als entspannt war. Wie auf den Bildern gut erkennen, hatte ich leider ziemliche Schnittprobleme und die Folie hielt auf den beschichteten Butterbrottüten auch nicht sonderlich gut.
Die mit Tee beschenkten Männer haben sich trotzdem gefreut. Das verlängerte Wochenende in der Böhmischen Schweiz bei Apartmány Jožák ermöglichte uns endlich mal wieder viel Zeit zusammen, auch wenn leider der frisch verheiratete Cousin fehlte. Vor Ort gab es alles, was man bei großen Familientreffen braucht – genügend gemeinsame Sitzplätze und Spielmöglichkeiten für die Kinder.
Bei einigen Themen war sich die große Gruppe nicht ganz einig. Aber es hat gut gepasst, dass einige die Zeit nutzen, um nach Prag zu fahren und andere im Wandergebiet blieben. Beides liegt für uns fast vor der Haustür und so entschieden wir uns in der Böhmischen Schweiz zu bleiben und uns nicht in die Großstadt zu stürzen.
Dieses Jahr fällt das Familientreffwochenende wohl wieder aus und ich selbst muss sogar noch das Fotobuch dieser Reise fertigstellen. Auch spezielle DIY-Männertagsgeschenke gab es dieses Jahr nicht, da ich an diesem Tag auf dem Rückweg aus Münster war, während der Mann bereits ganz zeitig zur mehrtägigen Fahrradtour gestartet war.
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Bei manchen Kindergeschenken bin ich sehr dankbar, wenn ich sie in der Wiederholung erleben darf. 2017 bekam ich von der Tochter eine Gutscheinblume, die in der Grundschule gestaltet wurde. Tatsächlich schaffe ich es seit dem mit der Tochter jedes Jahr am Muttertag ein Mutter-Tochter-Bild zu machen und genau ein Blütenblatt abzuzupfen. Welches Lebensgeschenk es ist, bei einer 16jährigen mal wieder eine Umarmung einzufordern, hätte ich ja auch nicht gedacht. Lange Zeit vermutete ich, dass diese Gutscheinblumenvariante eine Ausnahme bleiben würde.
Der jüngste Sohn hat mir aber genau acht Jahre später ebenfalls so eine Gutscheinblume zum Muttertag überreicht. Was habe ich gelacht, als da neben 3x Extra Kuscheln mehr als die Hälfte der Blume mit “Eis” beschriftet war. Meint er damit, dass ich das Eis bekomme oder er eins mit mir zusammen essen geht? Die Dosenrose gab es übrigens tatsächlich von der Tochter.
Beim mittleren Kind fiel diese Variante komplett aus, da die Gutscheinblumenzeit genau in das zweite Coronajahr fiel. Deshalb wird das Gutscheinblumenbild auch bei ihm nicht weitergeführt und bleibt eine Besonderheit mit der Tochter, damit sich das mittlere Kind nicht zu ausgeschlossen fühlt. Aber meine vielen Eis-Gutscheine werde ich natürlich auf jeden Fall einlösen.
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Die 12v12 Serie zeigt (auch mir) monatlich, dass wir mit unseren drei Kindern, den beruflichen Verpflichtungen und vielen anderen Lebensthemen aktuell doch noch sehr viel zu begleiten und organisieren müssen, auch wenn wir die Kleinkind- und Kindergartenzeit nun schon eine Weile hinter uns gelassen haben. Der 12. Mai fiel in eine Woche, in der ich an sechs von sieben Tagen verreist war. Dazu gehörten zwei Dienstreisen aber auch ein Wochenende von uns beiden Eltern nur mit der Tochter, da wir ihr zum 16. Geburtstag ein Musicalbesuch von Evita mit Hotelübernachtung in Leipzig geschenkt hatten. Der eine Tag zu Hause war unser 20. willst-du-mit-mir-gehen-Tag und die Restenergie reichte aus, um am Abend noch zu zweit zum Inder zu gehen.
Der 12. Mai 2026 – ein Dienstag – begann damit, dass ich im Gegensatz zur Dienstreise am Freitag davon nach Leipzig ziemlich entspannt mit der Familie aufstehen konnte und erst kurz nach 8:00 Uhr zum Bahnhof vor. Auf dem Weg dorthin begegnete ich am alten Kindergarten einer Mutter, die mir berichtete, dass sie den zusätzlichen Schulfrei-Tag des Zweitklässlers fast verpasst hätte. Wie unschwer zu erraten, verbrachte ich den Weg zum Bahnhof mit der Nachanmeldung unseres Kindes im Schulhort und der Info an den Mann, dass der Mittwoch doch kein Schulschwimm- & Co.-Tag werden würde und damit nur noch das Schulfest des Mittleren das Problem wäre, bei dem wir beide nicht konnten. Beim Haferkater deckte ich mich mit genügend Reiseproviant ein und freute mich einmal mehr, dass die Portion genau in mein black+blum Gefäß* passt. (Produkte, die wir schon länger nutzen, gibt es jetzt übrigens hier verlinkt.) Neben beruflichen Dingen und einigen Reihen Strickentspannung war ich mit dem Pfadfinderkind beschäftigt, da sich die vier 12jährigen überlegt hatten, allein zum nächsten Lager anzureisen, was vom Stammensführer mit den Worten an uns Eltern übermittelt wurde: “Ich lese, ihr habt von dem Plan gehört. Das ist ja nicht zu übersehen, dass das wenig mit Vernunft im herkömmlichen Sinne zu tun hat. Ich bitte euch trotzdem das Ganze zu ermöglichen, weil ich darin eine super wichtige Aktion für das Thema Selbstwirksamkeit sehe.” Alle vier Familien haben dann tatsächlich zugestimmt, dass sie selbstständig 4:00 Uhr in der Nacht starten, um quer durchs Bundesland mit der Bahn zu fahren und dann mit vollem Gepäck mehr als 20 km ohne Kenntnis der genauen Strecke zum viertägigen Pfadfinderlager laufen. Das sie es tatsächlich geschafft haben, fanden wir großartig.
Mit der obligatorischen halben Stunde Verspätung, aber immerhin – im Gegensatz zur Rückfahrt am Donnerstag – mit den ursprünglich geplanten Zügen kam ich nach sieben Stunden in Münster an und freute mich, dass ich nach wenigen Schritten im Tripp Inn Hotel die Koffer in mein Hotelzimmer stellen konnte. Den späten Nachmittag nutze ich noch für den Besuch des Wolladens Krüger Wolle direkt in der Altstadt, um dort endlich die Metallvariante von Lana Grossa* zu kaufen, die mir viel besser gefallen als die Holzvarianten. Nach einem Blick auf Wiedertäufer-Kafige an der Lambertikirche, in denen im 16. Jahrhundert mehr als 50 Jahre die Knochenreste der zu Tode Gefolterten zu sehen gewesen sein sollen, ging ich lieber in den lebensfrohen Laden von Gudrun Sjöden* und leistete mir dort einen Schal und eine Strumpfhose. Den restlichen Abend entspannte ich mich – mal wunderbar alleine – im Hotelzimmer und probierte die neuen Stricknadeln aus. Seit ist auf links stricke, wird das Gestrick beim fair isle endlich dehnbar und vielleicht schaffe ich damit tatsächlich anziehbare Socken?
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Obwohl ich die bisherigen Zugang an Knöpfen bislang eher selten dokumentiert habe, bekommt die Knopfdose der Mutter meiner ehemaligen Kollegin hier nun doch noch ihren Einzelauftritt. Nach der ersten Stoffschenkung, gefolgt von einer Nachlieferung gab es nach der dritten Ergänzung dann auch noch eine komplette Knopfdose, bei der es aber auch gleich den Hinweis gab, dass ich den Inhalt weitergeben könnte.
Eigentlich hatte ich hier – wie hier nachzulesen – tatsächlich geplant, die komplette Dose mit zum Nähwochenende zu nehmen und dort zu verschenken. Aktuell steht sie aber immer noch hier und ich bin unschlüssig, ob ich wirklich die Zeit zum aussortieren finde oder doch alles behalte, wenn es irgendwie in die eigene Knopfdose passt. Was macht man eigentlich mit hunderten von Knöpfen? Eigentlich habe ich seit 15 Jahren ja sogar eine eigene Knopfpresse, die hier viel zu selten im Einsatz ist und nur dekorativ im Fenster steht. Hier ist sie auf dem zweiten Bild ein bisschen zu sehen …
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Morgen fahre ich zu meiner nächsten Dienstreise nach Leipzig. Dort war ich dienstlich zuletzt im Oktober letzten Jahres und habe es dabei das erste Mal in einen Stoffladen besucht. Das ist selbst für mich durchaus verwunderlich, denn in der Nachbarstadt bin ich eigentlich regelmäßig. Meistens treffe ich dort aber Freunde oder bin bei der Messe und daher wohl weniger in den Stoffläden der Stadt unterwegs. Im Oktober war der Anlass auch vor allem die Suche nach weiteren Stricknadeln für das besondere Projekt.
Die Stoffgalerie in Leipzig, die von Stoffe Werning aus Nordhorn im April 2023 übernommen wurde, liegt sehr zentral und ganz in der Nähe des Augustusplatzes. Zum Familienunternehmen Stoffe Werning gehören mittlerweile 26 Filialen. Wie oft ich wohl schon in Leipzig ganz in der Nähe vorbei gelaufen bin, ohne in das kleine Gewandgäßchen einzubiegen. Das die Stoffgalerie eine sehr breites Angebot auf gleich 600 m² Verkaufsfläche anbietet, hat mich sehr überrascht. Den größten Bereich findet man auf der unteren Etage, auf der es jede Menge weiteren Stoff und vor allem ein breites Wolle- und Zubehörangebot für Strickende gibt.
Auch ich selbst bin nicht ohne Stoff wieder aus dem Laden gegangen. Dazu habe ich aber wie geplant tatsächlich Strickzubehör von Lana Grossa gekauft: eigentlich war ja geplant, dass ich statt dem Erstkauf – wie hier gezeigt – mit addi Colibri Nadeln aus Metall* – dickere Nadeln holen wollte, nachdem mich Nadelexperimente darauf hingewiesen hatte, dass die Anleitung verschiedene Stärken für das Bündchen und den Schaft empfiehlt . Bis heute ist mir völlig unklar, warum ich dann nochmal Strumpfstricknadeln in 2,5* geholt habe und damit in exakt der gleichen Größe. wie ich bereits hatte. Selbst Maschenmarkierer waren eigentlich schon genug vorhanden. Bleiben noch die Wollnadeln*, die auch für Overlockraupen sehr sinnvoll sein werden. Lange gelebt hat das Nadelspiel leider nicht, denn nur zwei Monate später habe ich eine der Nadel zerbrochen. Überhaupt liegt mir die Metallvariante viel mehr …
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