Erst vor wenigen Wochen ist die Neuerscheinung “Der dekorierte Garten: 25 Projekte für deinen Platz im Freien“* auf den Markt gekommen. Bei meinem eigenen Garten bin ich zwar zur Zeit noch froh, wenn ich wenigstens den Pflanzplan halbwegs umgesetzt bekomme und ernten kann, bevor beispielsweise der Salat endgültig geschossen ist, aber ein bisschen reduzierte Gartendeko kann ich mir später trotzdem ganz gut vorstellen. Bis dahin bleibe ich eben erstmal bei der Lektüre.
Abbildung von LV.Buch
Das Buch versammelt 25 Projekte, die jeweils in Schritt-für-Schritt-Anleitungen vorgestellt werden. Die Spannbreite reicht dabei von einfachen Pflanzschildern, über Futterhäuschen bis hin zu wirklich umfangreichen Bauten, wie eine Bank oder ein Gartentor.
Abbildung von LV.Buch
Über manche Dinge habe ich mich dabei gewundert – wie der Fuchs im Gemüsebeet, um die Vögel zu vertreiben oder auch die “Frau Vogelschreck”, anderes, wie der bunte Lichtfängerleuchter treffen nicht mein Geschmack. Es bleiben aber dennoch viele Projekte dabei, die ich tatsächlich gerne umsetzen würde.
Abbildung von LV.Buch
Dazu gehört beispielsweise die Moasaik-Vogeltränke und nahezu alle Projekte mit Weide. Am besten gefällt mir aber schon jetzt, dass ich wirklich mehrere Aha-Erlebnisse bei den Anleitungen hatte. So habe ich erst jetzt verstanden, dass ich Weide immer falsch geflochten habe, in dem ich jede Rute einzeln um die Stangen gelegt habe, statt jeweils zwei zu kreuzen. Die Variante mit dem Schneiderrad Muster in Blech für Pflanzschilder zu drücken, finde ich auch prima.
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Als die Tochter sechs Jahre alt war, bekam sie von ihrem Opa ein ganz besonders Geschenk – eine selbstgebaute Kiste, in der sie alle ihre Kostbarkeiten und Geheimnisse lagern konnte, die vor Augen und Händen der Eltern und vor allem des kleinen Bruders verschwinden sollten. Ein bisschen erfüllte sich mein Papa damit wohl auch seinen eigenen Kindheitstraum und konnte gleichzeitig ein bisschen besser akzeptieren, dass unsere Kinder lange zusammen ein gemeinsames Kinderzimmer haben. Da wir in dem Jahr in unseren Teil des Projekts Vierseithof eingezogen sind, sollte die Kiste an die dortige Betthöhe angepasst werden und außerdem Rollen bekommen, die den Holzfußboden schonen.
Entstanden ist ein wahres Schmuckstück. Massiv mit Metallecken und Seilgriffen sowie einer Kette, die den Deckel hält. Außerdem natürlich so exakt gebaut, wie es zu meinem Papa passt. Für die Tochter war natürlich Schloss und Schlüssel am wichtigsten.
Tatsächlich gab es vor nun schon drei Jahren den letzten Elternblick in ihre Kiste und ich hoffe, dass es darin besser aussieht, als manchmal unter ihrem Bett. Vor allem verderbliche Essensreste befinden sich hoffentlich nicht darin. Damals lagen darin einige Fotos, der Kindergartenhasen Nr. 2, ein Papierkreisel von ihrem 6. Geburtstag und es gab noch ganz viel Platz.Wie es jetzt wohl darin aussieht?
Diesen Sommer wird nun der kleine Bruder sechs Jahre alt und an der zweiten Opa-Kiste wird kräftig gearbeitet. Ich hoffe sehr, dass alle unsere drei Kinder so eine feine Kiste zur richtigen Zeit bekommen werden und sie diese Erinnerung an den Erbauer ein Leben lang begleitet.
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Nachdem ich den Mai-Nähtreff der Dresdner Nähblogger ausfallen lassen musste, freute ich mich um so mehr, dass es nun im Juni geklappt hat. Den Monatstreff im &Rausch hatte ich schon im Januar organisiert und vorgebucht. Vor dem Treffen schaute ich zu meinem ersten Einkauf im Quäntchen vorbei. Über den verpackungsfreien Laden folgt sicherlich später noch ein eigener Bericht.
Trotz der sommerlichen Temperaturen und zahlreicher Alternativevents wie der BRN oderdie Lange Nacht der Wissenschaften blieb ich nicht alleine. Mit mir nähten oder plauderten Mit Nadel und Faden, Malou, Himmelblau und Sommerbunt, Friemeleien, Nadelexperimente und *Trommelwirbel* Ringellaus, die tatsächlich angefangen hat zu bloggen, als so viele nach Jahren aufgehört haben. Eine sympathische Neubloggerin, die hoffentlich wieder zu unserer Runde kommt. In die Bloggerliste bei Dresden Näht ist sie bereits eingetragen.
Ich selbst war zwar etwas ermattet von der Arbeitswoche, in der ich sogar auf den Feiertag verzichten musste, aber dennoch gar nicht so schlecht vorbereitet. Drei Schnittmuster wurden geklebt, zwei Projekte zugeschnitten und davon eines komplett fertig gestellt und das zweite tatsächlich am nächsten Tag zu Ende genäht. So produktiv war ich schon lange nicht mehr …
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Bei meinen Blogbeiträgen suche ich tatsächlich häufig selbst in meinen bisherigen Veröffentlichungen. Trotz der nun schon 2155 kleinen Bloggeschichten finde ich dank der konsequenten Verschlagwortung eigentlich immer alles wieder. Bei den Rhabarberetiketten der letzten Woche vermisste ich aber das Werk des Mannes vom vorletzten Jahr – und tatsächlich: es hat es damals gar nicht in den blog geschafft. Das muss nachgeholt werden.
Mit besonders viel Aufwand entstand im Herbst ein Quittengelee, von dem ein Glas als Geburtstagsgeschenk an den Vater überreicht werden sollte. Auch hierbei ist es bei der Stempel von von bastisRike-Variante geblieben. Den Miniherzchen-Stempel habe ich vor nun wirklich schon langer Zeit bei mymaki gewonnen – ein weiterer blog, der nicht mehr erreichbar ist. Aber alles hat seine Zeit. Ob unser Sohn uns später auch mal so hübsch beschenkt, wenn er schon längst erwachsen ist? Und ob ich dann immer noch blogge?
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Asterix und Obelix scheinen zu den Comicfiguren zu gehören, die generationsübergreifend begeistern können. Natürlich kenne und mag ich sie aus meiner eigenen Kindheit, aber auch meine Kinder haben inzwischen schon längst ihre Lieblingsfiguren aus der Serie gefunden. Die Tochter mag Asterix, der große Bruder Obelix und ich Idefix. Da unser Grundschulkind in letzter Zeit dem exzessiven Comiclesen verfallen ist, habe ich mich für die Neuerscheinung “Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks: Der Roman zum Film“* entschieden.
Abbildung von Schneiderbuch
Interessanterweise ist es aber eben kein Comic sondern wie der Untertitel schon angibt ein Roman. Als Hardcover gebunden und auf unter 100 Seiten wird – wie im Film, der derzeit in den Kinos läuft – erzählt, wie Miraculix nach einem Baumsturz beschließt das Rezept des Zaubertranks weiterzugeben. In acht Kapitel wird die spannende Geschichte erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Szenenbild, im Text gibt es hingegen fast nur Einzelfiguren und – etwas langweilig – immer die gleiche Einblendung der vier Hauptfiguren in Miniaturform um die Abschnitte zu untergliedern.
Das empfohlene Lesealter wird mit acht Jahren angegeben. Damit sind die Kinder bereits mindestens in der zweiten Klasse und können in den meisten Fällen eigentlich schon ganz gut lesen. Daher überrascht es mich, dass die Texttype recht groß gesetzt wurde. Das erinnert eher an das Erstlesealter. Die Dialoge sind alle mit Bindestriche am Textanfang versehen.
Es bleibt das Gefühl, dass bei diesem Büchlein die Filmbeschreibung in Textform gebracht wurde bzw. diese schon vorhanden war. Die Bezeichnung als Roman ist daher etwas hochgegriffen. Wahrscheinlich sollte man in diesem Bereich tatsächlich bei der Comicstruktur bleiben – oder sich gleich den Film ansehen.
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