Ich muss zugeben, dass ich manchmal beim Wunschzettel-schreiben mit den Kindern, die Wünsche ein bisschen in Richtung ohnehin schon geplanter Rezensionsexemplare lenke, was zumindest in den Anfangsjahren noch wunderbar funktioniert. Der Jüngste interessiert sich altersgerecht gerade sehr für das Schneiden und reagierte nicht nur nur begeistert, als ich ein Schneidebuch vorschlug, sondern mit noch mehr Freude, als er mit “Mein kunterbuntes Ausschneidebuch – Fahrzeuge. Schneiden, kleben, malen“* als Septemberkind das Gewünschte auspacken konnte. So sind alle zufrieden – was will man mehr.
Presse-Abbildung vom Bassermann-Verlag
Im Juli als Neuerscheinung auf den Markt gekommen, wird es bereits auf dem Cover für kleine Schneideanfänger ab drei Jahren empfohlen. Unser Jüngster ist allerdings gerade vier Jahre alt geworden und ich habe dennoch das Gefühl, dass er erst jetzt langsam mit dem gezielten Schneiden beginnt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Im hinteren Teil können perforierte Seiten herausgetrennt werden, auf denen sich die Ausschneidemotive befinden. Diese werden anschließend auf die passenden Leerstellen auf den vorderen Buchseiten geklebt.
Presse-Abbildung vom Bassermann-Verlag
Auf jeder der Doppelseiten gibt es ein anderes Thema, die aber in diesem Teil der Buchreihe alle einen Fahrzeugbezug haben. So gibt es eine Seite mit einem Motorrad, eine Lokomotive, aber auch Hubschrauber und sogar eine Rakete. Die Fahrzeuge können anschließend farbig ausgemalt werden. Es gibt außerdem genügend freien Platz, um die mit jeweils einem gereimten Satz angedeuteten Geschichten weiterzuzeichnen.
Presse-Abbildung vom Bassermann-Verlag
Am Ende des 64seitigen Heftes, das nach Angaben des Verlags klimaneutral gedruckt ist, lockt ein Scherenführerschein. Aus der gleichen Reihe ist von Nico Sternbaum, der nach einem Kunsthochschulstudium Kinderbücher illustriert und schreibt, bereits ein Tier-Ausschneidebuch* erschienen, aber auch andere Mitmachbücher, wie beispielsweise Buchstaben- und Zahlenbücher* für Vorschulkinder. Bevor wir dahin kommen, freue ich mich aber erstmal, dass ich nochmal ein Kind ein die Welt des Ausschneidens begleiten darf, denn mir gefällt dieses unaufgeregten Mitmachbuch mit viel Platz für die eigene Kreativität der Kinder sehr.
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Obwohl ich diesmal Diejenige war, die die größten zu-verschenken-Stoffstapel auftürmte, die ich aus einem Nachlass bekommen hatte, bin ich ebenfalls wieder mit Neuzugängen vom 3. Nähwochenende der Dresdner Nähblogger zurück gekommen. Die zwei Goodie-Geschenke mit dem Ätz-Glas von Schuhpeg und dem Buchstabenanhänger von Königinnenreich habe ich gestern schon gezeigt.
Dazu kamen noch vier nahtverdeckte Reißverschlüsse von Kremplinghaus und Reststoffe von Schuhpeg. Mehr als Mützengröße ist diesmal allerdings nicht mit dabei, was mit Blick auf die eigenen Stoffrestbestände wahrscheinlich auch ganz gut so ist.
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Beim Nähwochenende der Dresden Näht Blogger im letzten Jahr hatten wir erst eine von inzwischen vier Quarantänerunden hinter uns. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich damals eher Sorge, dass die bürokratischen Auflagen eine Fahrt hätten verhindern können. Dieses Jahr stand zumindest bei mir, die Befürchtung einer weiteren Quarantänezeit für eines unserer Kinder im Vordergrund. Die einzige Schwierigkeit war dann aber tatsächlich, dass ich mich mitten in der Wohnungsgroßbaustellen “aus dem Staub” gemacht habe und daher wenigstens zustimmte, am Sonntagmittag den Rückweg anzutreten und das erste Mal seit mehr als 1,5 Jahren wieder Zug und Bahn zu nutzen.
Ansonsten war es auch im dritten Anlauf so gut, wie in den ersten beiden Runden. Zeit zum nähen, keine Familienverpflichtungen und nur so viel Geselligkeit, wie man gerade mochte und brauchte. Im Gegensatz zum Vorjahr hatte ich sogar noch genug Energie für Saunarunden und Hullahoop-Einheiten. Die Bettgehzeiten um 2:15 Uhr und 1:15 Uhr überdenke ich aber für das nächste Jahr nochmal, denn gefühlt, hätte ich nach dem Wochenende Urlaub zum erholen gebraucht.
Nach dem Goodiebag meinerseits im ersten Jahr und den Taschen für alle von Mit Nadel und Faden fanden sich dieses Jahr ganz ohne Planung oder Verpflichtungen gleich zwei Goodie-Geschenke am Nähplatz ein. Schuhpeg plottete sehr professionell aussehende Gläser mit Glass etching*, die sogar befüllt und personalisiert waren und aus dem Königinnenreich gab es Anhänger mit dem eigenen Anfangsbuchstaben. Toll, oder?
Ich selbst bin wieder meinem Vorsatz treu geblieben, für mich selbst zu nähen. Nach der Bluse im ersten Rathen-Jahr und dem Portemonnaie im letzten Jahr habe ich diesmal sogar eine Hose und ein Oberteil geschafft, die aber beide wieder einen Einzelauftritt bekommen.
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Ist es schon eine Tradition, wenn man sich im zweiten (oder sogar schon im dritten?) Jahr vor der Abfahrt in das so sehr lockende Nähwochenende mit den Dresdner Nähbloggern durch seinen Blogeinnahmenbericht kämpft? Wie im letzten Jahr ist es leider auch diesmal wieder erst der 1. Quartalsbericht. Seitdem ich nicht mehr monatlich darüber berichte, brauche ich ja eigentlich nur noch vier im Jahr, aber die Auswertung der Zahlen dauert nun gefühlt noch länger. Das erste Quartal 2021 war meines erstes vollständiges Vierteljahr, in dem ich komplett bei WordPress war. Tatsächlich waren die Zahlen geringfügig höher als Anfang 2020, aber mit 136,50 € dennoch sehr weit von den Einnahmen entfernt, die ich vor drei Jahren noch erreichte. Da wäre das die Monatszahl gewesen – aber ich will mich nicht beklagen.
Am meisten gefreut hat mich natürlich der Einwurf in mein Stoffkaufschwein. Danke! Awin setzte sich diesmal aus den Partnerprogrammen von Etsy*, Makerist* und Jako-o* zusammen. Da ich mir die Vollversion des Portfolio Filter Gallery Premium gegönnt habe, gab im ersten Quartal als Neuerung eine schicke Empfehlungsseite zum Nähhobby, Kinder- und Erwachsenengeschenken.
Außerdem habe ich mich nicht nur dazu entschieden, mich selbst zu entlasten und meinen Startpunkt bei Spenden und eigenen Wunschausfüllungen wieder auf Null zu setzen, sondern auch nach vielen Jahren das 10-Euro-Lotterie-Los für die Aktion Mensch rauszunehmen. Ich sehe es weiterhin als meine monatliche Spende für sinnvolle Projekte, bei der ich eben nicht nur zu Weihnachten das Portmonee öffne. Da aber durch die 120 € im Jahr kaum noch Möglichkeiten für die Unterstützung von Crowdfunding-Projekten übrig blieben oder ich mich da sehr “verschulde”, nehme ich diese Summe erstmal aus der Berechnung raus. Der Handytarif von WinSim* wird aber weiterhin aus dem Werbungstopf finanziert.
Ausgegeben habe ich in den ersten drei Monaten 2021 immerhin nur die Hälfte aus dem Wunschbudget. Neben dem WP Plugin Portfolio Filter Gallery System hatte es auch alles einen direkten Hobbybezug. Zwei Schnittmuster mit The Beeslip* bei Makerist für die 2021 Pattern Parade im Januar und das Kleid Belleza* von lillesol & pelle für das Geburtstagskleid der Tochter waren dabei, sowie eine ITH-Stickdatei Stern von Kerstin Bremer für das Faschingskostüm Teleskop. Dazu kam noch ein 15 € Betrag für Stoffetauschen, worüber ich hier noch nie berichtet habe. Die genauen Zahlen gibt es wieder hier.
60 neue Blogbeiträge waren es im ersten Quartal und damit genauso viel, wie in den drei Monaten zuvor. Bei den Zugriffzahlen bin ich ja weiterhin etwas ratlos und mir nicht sicher, was ich angezeigt bekomme. Daher werde ich ab 2021 jeweils die drei erfolgreichsten Neu-Blogbeiträge mit den (angeblichen) Postviews auflisten:
Heute und bis zum Wochenende gibt es übrigens wieder eine 2€-Makerist-Sonderaktion*, die wohl weiterhin von der Verkäufern aus nachvollziehbaren Gründen kritisch gesehen wird. Wer sie dennoch nutzt, kann gerne über meinen Blog dahin springen und mein Stoffkaufschwein füllen.
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Bei der Tochter als unserer erstes Kind hatte ich damals „klassische“ Interessenphasen erwartet – Dinosaurier, Ritter usw. Interessanterweise erfüllt dieses Klischee nun erst unser mittleres Kind. Nach der Tiefseebegeisterung scheint nun das Jahr der Weltraumfaszination zu kommen. Daher war die Neuerscheinung “Dein Lesestart – Weltraum: Lesen – Verstehen – Wissen“* perfekt für ihn geeignet. Er bekam es als kleines Buchgeschenk zum Zeugnis am Ende der 1. Klasse, wie wir das nun auch schon seit Jahren am Zeugnistag bei der Tochter machen.
Presseabbildung vom Duden-Verlag
Da er nun in der zweiten Klasse ist, passen Buch und empfohlenes Lesealter perfekt zusammen. Angegeben werden zwar sieben Jahre als Beginn, aber eine Lesetufenangabe auf der Buchrückseite zeigt genau die zweite Klasse. Statt dem Vorlesen steht bei der Reihe “Dein Lesestart” natürlich das Selbstlesen im Vordergrund. Die Texte sind daher eher kurz, die Schrift groß und zusätzlich werden Worte, die erklärungsbedürftig erscheinen, am unteren Rand nochmal genauer erläutert.
Presseabbildung vom Duden-Verlag
Das gebundene Buch mit 63 Seiten von Cee Neudert, die Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte studiert hat, aber nun als freie Autorin arbeitet, ist in vier Kapitel aufgeteilt. Der Inhalt gliedert sich in die vier Kapitel “Weltraum: Die große Weite”, “Unser Sonnensystem”, “Im Weltraum forschen” und “Dein Blick in den Weltraum”. Obwohl es ein nicht zu umfangreiches Kinderbuch ist, da der Textinhalt passend zum Lesevermögen der Zielgruppe passt, habe sogar ich noch etwas neues gelernt. Kanntet ihr schon die Bärtierchen, die sogar im Vakuum des Weltalls überleben können? Ich habe tatsächlich sogar danach gegooglet, ob es diese Tiere wirklich gibt.
Presseabbildung vom Duden-Verlag
Zusätzlich gibt es zwischen den Kapiteln jeweils eine Doppelseite mit kurzweiligen Leserätseln. Auf der Buchrückenseite findet sich der Hinweis auf Antolin, das schon die Tochter motivierte, Bücher zu lesen, bis sie dann eine zeitlang komplett in der Comicwelt abtauchte. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Lesebegeisterung beim unserem mittleren Kind entwickeln wird.
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