Transparenzbericht 10/2013

Transparenzbericht 10/2013

Im Oktober füllte sich mein Blogeinnahmentopf mit insgesamt 35,08 € und fiel damit zwar etwas, bleibt aber dennoch der bislang vierthöchste Einnahmemonat im Jahr, so dass ich mich darüber nicht beklagen kann. Ein bisschen höher wäre er eigentlich sogar noch gewesen, wenn nicht aflattr seinen Dienst eingestellt hätte, noch bevor mich die vormonatlichen Euronen erreicht hätten, die daher nun wieder abgezogen werden mussten. Der Reiseblog blieb komplett zu Hause und verzeichnete daher auch keinerlei Einkünfte.

Die tatsächlichen amberlight.label-Einnahmen verteilen sich daher auf 31,65 € von Amazon, 1,80 € von Flattr, 2,80 € von Namensbänder, 1,57 € nach Buttinette und 0,65 € von Dawanda.  In den nächsten Wochen werde ich beobachten, was von den in der rechten Seitenspalte verlinkten Partnerprogrammen wirklich sinnvoll ist und von welchen Programmen ich mich wieder verabschiede.

Da dank der feinen Vormonatseinkünfte der Einnahmetopf ganz gut gefüllt war, habe ich mir nach dem Abzug des selbst auferlegten Vierseithof– und Spendenzehnts einen Zuschuss zu einem neuen Nähbuch, ein kleines IKEA-Stöffchen, Krabbelschuhleder und vor allem feine, neue Nählabel geleistet. Gesependet wurden 10 € für ein grünes Projekt aus meiner Stadt.

Der Warenwert überstieg mit 99,29€ die reinen Blogeinnahmen wieder beträchtlich: so konnte das Buch “Frau Schnecke sucht ein neues Haus” für 12,99 € rezensiert werden und gewonnen wurde “Benimm dich – bloß nicht. Gute Gründe für schlechte Manieren” für 12,90 €. Von Kindsstoff flatterte zunächst ein Gutschein über 10€ ein, der in ein Shirt für den kleinen Bruder umgesetzt wurde. Danach konnte in einer eigenen Blogkooperation für 23,50 € ein Body und ein Logsleeve getestet werden. Eine weitere Blogkooperation gab es im Oktober mit bibabox, die nicht nur ein Drachenbastelset zur Blogverlosung zur Verfügung gestellt haben, sondern für die das Tochterkind auch in ein großes Papphaus für 39,90 € einziehen darf, dass allerdings erst in ein paar Wochen überreicht wird.

Die Seitenaufrufe stiegen um etwa 1500 auf 27.570 an und mit 24 Blogbeiträgen wurden zwei Blogposts mehr als im Vormonat freigeschaltet. Gelistet war ich mit meinem Transparenzbericht im Oktober auch wieder hier.

Puppentheater – Märchen raten

Das Tochterkind liebt Puppentheater und auch ich kann mich immer mehr für das Spiel der Puppen begeistern. Bevor ich mich am Wochenende nur mit dem jüngsten Familienmitglied und der Schwägerin in das Gewühl des Dresdner HandmaDDe Marktes stürzte, ging es mit der ganzen Familie zu einem Märchen der Gebrüder Grimm.

Mein Favourit war die türkisfarbene Hexe, während das Tochterkind die Ente und natürlich die Prinzessin wegen der Haare großartig fand. Erratet ihr, welches Märchen wir da gesehen haben?

Damit es nicht zu einfach wird, verrate ich mal noch nicht, wo wir waren ….

2. Dresdner HandmaDDe Markt

Im Frühjahr hatte ich den Startschuss für einen weiteren Kreativmarkt in meiner Stadt verpasst und war daher diesmal um so erfreuter, dass ein Besuch mit dem Sohnemann und der Schwägerin realisiert werden konnte. Vorher gab es schon einen Tageshöhepunkt mit der ganzen Familie, über den ich demnächst berichten werde, so dass Tochterkind und Mann mit guten Gewissen nach Hause geschickt werden konnten. Die Mittagsschlafens- und Familienesszeiten zu nutzen, um den Alten Schlachthof zu betreten, war ein guter Plan und es war nicht ganz so überlaufen, wie befürchtet.

Es war ein wunderbares Sammelsurium an Kreativständen, wobei für mich die bekannten Gesichter immer mehr werden und man daher nicht nur schaut, sondern auch ein paar Worte wechseln kann. Gleich am Eingang begrüßte ich bibabox, deren Bestände fast schon aufgekauft waren, was mich sehr freute. Bei small caps, die ich persönlich besucht habe, als die zehn Monate alte Tochter das erste Mal eine drei Tage Papa-Tochter-Zeit hatte, damit ich langsam wieder ins Wissenschaftlerleben starten konnte, gab es auch ein nettes Wiedererkennen.

Am Stand der Windelmanufaktur bekam sogar die noch kinderlose Schwägerin leuchtende Augen und mein Hoffnung, dass meine Nichte oder Neffe auch mal seinen Po in Stoff hüllen wird, wächst. Eine Neuerung für mich bekam ich auch, die mich ab jetzt sicherlich täglich begleiten wird. Auflösung demnächst.

Von den etsy Abenden hier und hier bereits bekannt, gab es nette Gespräche mit DanaMa, Katy Schmitt und auch die feinen Sachen von internaht konnten vor Ort befühlt werden.

Durch die gleiche Hebamme schon bekannt, aber das erste Mal persönlich getroffen, habe ich von Lange Hand kennenlernen dürfen. Ein Nählabel, bei dem nicht die ewig gleichen Schnittmuster von der Nadel springen, sondern feine Eigenkreationen. Der Schnullerbanddrache und das Spielhaus haben mir sehr gefallen.

Trotz all dieser Verlockungen bin ich sehr standhaft geblieben, um die Vierseithofkasse zu schonen und habe mir tatsächlich nur einen einzigen kleinen Ministempel von Sommerabend – von den Blogeinnahmen finanziert – gegönnt. Eine kleine, aber feine Freude. Vorgemerkt für später sind aber auf jeden Fall catsonappletrees, die mit großartigen Wandmotiven, wie diesem hier, eine Gestaltungsidee für die Kinderzimmer im Vierseithof wären. Momentan besteht das Tochterkind allerdings noch darauf, dass wir ihre grüne Zimmerwiese auf jeden Fall mitnehmen müssen.

Ein guter Marktbesuch war es. Nicht lösen konnte ich allerdings das Rätsel, warum die beiden Macherinnen bei der Marktbenennung HandmaDDe mit der Abbreviatur “DD” für Dresden arbeiten, aber eine Internetpräsenz ohne die Buchstabendopplung gewählt haben. Das macht auch das taggen bei Instagram recht schwierig, da die Verwendung der Hashtags zumindest für mich recht unklar war.

Spende: BottleCrop & Brötchen backen

Spende: BottleCrop & Brötchen backen

Der Monat Oktober ist nun schon wieder vorbei und ich habe noch gar nicht verbloggt, wofür ich meine Spendenzehnt der Blogeinnahmen verwendet habe. Nach den Geburtsurkunden für Thailand im August war der Spendentopf wieder so weit angewachsen, dass ich 10 € in ein grünes Projekt aus meiner eigenen Stadt stecken konnte. Entschieden habe ich mich diesmal bei Startnext für BottleCrop, dem Salat aus der Flasche.

Lebensmittelprojekte, die den Wahnsinn der europaweiten Transportwege verändern und helfen auf der eigenen Fensterbank mitzuerleben, wie unsere Nahrung wachsen kann, fand ich unterstützenswert. Sympathisch ist dabei, dass auch einige Salatflaschen an Schulen verteilt werden sollen. 

Mit Erschrecken habe ich beispielsweise vor kurzem gelesen, dass der vorbereitete Teig der sich immer weiter verbreitenden Backketten mit genetisch modifizierten Enzymen versetzt ist, damit die Teigherstellungsmaschinen diesen überhaupt verarbeiten können. Nicht lecker. Mein Versuch nach dem Rezept der Uroma Weißbrot und Brötchen herzustellen, ist schon recht erfolgversprechend.

Backt ihr denn auch manchmal selbst?

Leder von der ManuFaktur

Das Tochterkind hat keine Hausschuhe mehr und da noch unklar war, wie die geplanten Filzhausschuhe gelingen, liegt – von den Blogeinnahmen finanziert – Leder von der Manu-Faktur auf meinem Creadienstagstisch. Rot hatte ich bestellt und ein buntes Sammelsurium, bestens geeignet für passende Applikationen, habe ich vorgefunden. Sehr fein so eine Überraschungskiste. Da in den letzten Wochen die Chrom-IV-Debatte durch die Medien zog, sei noch darauf hingewiesen, dass dabei angegeben wurde, dass die Lederzuschnitte frei von diesem Schadstoff wären.

Überraschenderweise habe ich letzte Woche beim Creadienstag sogar etwas gewonnen, obwohl mein Beitrag ja noch kein fertiges Nähwerk sondern nur den Stoffstapeltisch gezeigt hat. Die Glücksfee hat mir gleich zwei E-Books von Buntspechte gebracht: ein Pullunder Schnittmuster und eine Schalmütze. Vielen Dank!

Außerdem gibts bei uns noch neuen Lesestoff: bei Mamikreisel habe ich das Buch Benimm dich – bloß nicht!: Gute Gründe für schlechte Manieren gewonnen, bei dem ich mir noch ganz genau überlegen muss, ob ich daraus wirklich der Tochter etwas vorlese …