Der große Sohn schwenkt gerade mit seinen 12 1/2 Jahren kräftig in die Pupertätskurve ein, die wiederum die Tochter nun langsam hinter sich zu lassen scheint. Da etwas genähtes mit auf Kindergeburtstage zu geben, wird immer herausfordernder. Da das zu beschenkende Kind aber schon mit einem Kissen beglückt wurde, gab es dieses Mal einen Leseknochen, auch wenn das genau genommen, nur ein weiteres Kissen ist.
Ungewöhnlicherweise habe ich dafür bereits den Mailand-Stoff angeschnitten, der sich prima für Leseknochen eignet. da es eine kräftige Webware ist. Beim dunkelgrünen Namensplott hätte ich wahrscheinlich lieber eine andere Farbe wählen sollen, denn der Schriftzug ist kaum zu erkennen. Durch die Flockfolie ist die Haptik der samtigen Oberfläche aber sehr angenehm. Als Einnäher gab es zum grünen Schriftzug passendes Nählabel von Dortex.
Auf die Paspelvariante oder Halteschlaufen habe ich diese Mal verzichtet, aber dafür bei der Anleitung von sew4home nun endlich verstanden, bis zu welchem Punkt ich nähen muss, damit sich die Nähte exakt treffen. Das sieht nun richtig gut aus, oder?
Von den zu Beschenkenden gab es die Rückmeldung “Der Leseknochen ist mega und wurde direkt benutzt – vielen lieben Dank dafür.” Das freut mich natürlich sehr …
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Während der jüngste gleich eine ganze Woche bei den Großeltern in Merseburg war und dort erst mit dem einen und dann mit den anderen Cousin Urlaubstage mit vollem Programm mit Kletterhalle, Ausflügen und Kino verbrachte, fuhren wir nur mit unseren beiden großen Kindern nach Schmiedefeld am Rennsteig. Neben drei Stunden Langlauf (und für mich wieder blutigen Fersen), schafften wir bei zwei Hotelübernachtungen, zwei Museumsbesuche – das Waffenmuseum in Suhl und die Porzellanwelten auf der Leuchtenburg bei Kahla – waren thüringisch und indisch Essen und hatten dank getrennter Hotelzimmer sogar ein bisschen Paarzeitfeeling. Das könnte man öfter machen …
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Um den roten Faden dieser Blogwoche abzuschließen, zeige ich nun heute noch mein kleines genähtes Zusatzgeschenk für die Wichtelrunde beim Weihnachtstreff der Dresdner Nähblogger. Wie in den letzten Jahren sollte es zum in der Runde abgestimmten Stoffpräsent – wir sind ja alle (ehemalige) Nähblogger – auch noch einen kleinen Zusatz geben. Wie man an einem 12er Tagesbericht sehen kann, bin ich aber dazu leider erst am Geschenktag gekommen. Immerhin war meine Stoffauswahl dieses Mal mit sehr viel mehr Vorlauf, denn den hatte ich bereits in Mailand gekauft.
Die Inspirationssuche führte mich zu den Nähideen von Handmade by Anni, die gleich fünf kleine Stoffgeschenke vorstellt. Da die zu Beschenkende gerne liest, fand ich ein Stofflesezeichen sehr passend und probierte mich an der hübschen Blütenvariante mit passendem Musterstoff aus. Mit dem Kreisschneider von Olfa*, der schon seit 2012 zu meinen Lieblingsnähgadgets gehört – siehe Empfehlungsseite – ging das Schnittmuster erstellen, dafür völlig problemlos, denn man braucht nur zwei Kreise. Mein Ergebnis ist aber eher etwas für die Rubrik Nähunfälle, da ich die Mittelnaht zwar mit der vorgegebenen Länge genäht habe, aber diese dann doch zu lang war, um eine hübsche Blütenform nach dem Zusammenklappen zu ermöglichen. Mein Ergebnis sieht deshalb eher wie ein Schiffchen mit überdimensionalen Schornstein aus …
Vernäht wurde ein Stückchen Stoffmarktstoff von 2014 und für die Stabilität dicker blauer Canvas von Ikea. Nur der blog verrät mir, dass ich aus dem Blütenmuster 2017 der Tochter eine Badetasche genäht habe. Das wäre für den aktuellen Schwimmunterricht des kleinen Bruders eigentlich auch was … aber zurück zum Geschenk. Neben der misslungen Form, die aber immerhin noch als Lesezeichen für feine Bücher einsetzbar gewesen wäre, lag ich mit meiner Einschätzung für die Beschenkte wohl dieses Mal gleich doppelt daneben, da sie wohl Bücher nur noch in digitaler Form liest. Da bringt es nun wohl auch nichts mehr, das Lesezeichen in einer besseren Blütenform nachzuliefern. Irgendwann muss ich das mit der Blütenform aber nochmal ausprobieren.
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Nach dem nun endlich der Jahresrückblick zu den Blogeinnahmen 2024 geschrieben ist, bin ich motiviert, bei diesem Thema wieder Ordnung zu schaffen. Eigentlich braucht es ja nur noch vier Quartalsberichte, um wieder ganz aktuell zu sein. Dringend aufräumen müsste ich auch endlich mal bei den für die Käufer kostenfreien Unterstützungsmöglichkeiten, die ich nun via “Stoffkaufschwein“- Button wieder direkt unter den Blogbeiträgen habe. Dort gibt es leider – von Makerist über Jako-o und Waschbär – ziemlich viele Partnerprogramme, die nicht mehr existieren, weil die Unternehmen insolvent sind. Wenn ich dort endlich mal aufräume, wird nicht mehr viel übrig bleiben, da ich hier weiterhin nur empfehle, was uns selbst überzeugt (hat). Aber zurück zu den ersten Quartalseinnahmen 2025. Auch dort sieht man, dass es nur noch wenige stabile Einnahmequellen gibt und ich auch dort dringend mal aktualisieren müsste. 2025 konnte ich aber immerhin noch mit 119,24 € starten, lag damit aber niedriger als in den vier Jahren zuvor.
Fast 2/3 Drittel der Einkünfte des ersten Quartals 2025 kamen vom Gudrun-Sjöden-Werbebanner*, bei dem ich eigentlich 2025 nicht mehr damit gerechnet hatte, dass von dort überhaupt noch Blogeinnahmen kommen würden. Gleichzeitig wurde in diesem ersten Quartal das überraschende Makerist-Aus verkündet, dass die DIY-Welt nachhaltig erschüttert hat, aber nicht die letzte Schließung bleiben sollte. Meine Ausgaben waren daher auch kurz vor der Schließung nochmal bei der allerletzten 2€-Aktion der Kauf von zwei weiteren Schnittmustern, die bis heute nicht genäht sind, sowie einer Plotter- und Stickdatei. Die übrigen DIY-Einkäufe waren aber immerhin alle für konkrete Projekte, wobei ich mit den beiden Stoffladeneinkäufen in Dresden und Erfurt sowie dem Betrag für das Nähwochenende Rathen insgesamt mit 207,73 € wieder mehr als doppelt so viel ausgegeben habe, wie im blogfinanzierten DIY-Topf eigentlich drin gewesen wäre. Kurzzeitig habe ich auch noch überlegt, ob ich die wirklich kostenintensiven Fotoalben mit einem Leineneinband* für dieses Projekt mit dazu nehme. In den ersten drei Monaten gab es keine keine Technikausgaben und auch keine Spenden.
Die genauen Ausgabepositionen gibt es wie immer hier.
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Da es vor dem Fenster noch ausgesprochen winterlich aussieht, passt auf meinen blog auch noch etwas Weihnachtliches. Im Gegensatz zu den Vorjahren erwarteten mich im Dezember erstaunlich viele Weihnachtsfeiern. Am liebsten war mir davon auf jeden Fall Nr. 3 mit den Dresdner Nähbloggern, die ein weiteres Mal im Immergrün Dresden stattfinden konnte. Über den eigentlich Tag habe ich dank der 12 von 12 Aktion hier schon sehr ausführlich berichtet.
Ginkgo-Motive gehen hier aus Gründen ja immer. Wie in den letzten Jahren gibt es hier auch wieder den Blick zurück, bei dem ich selbst jeweils gespannt bin, ob ich den jeweiligen Stoff auch wirklich vernäht habe. Die feinen Patchworkstoffe des letzten Jahres von stoff_verzueckt liegen tatsächlich noch unberührt im Stoffgebirge. Dafür war aber immerhin 2025 endlich der 2022 ebenfalls von ihr geschenkte Yoga-Stoff dran, der sich in die PUHzzle Leggings Mel von “ManjiPuh” verwandelt hat.
Der Blogbeitrag über das Weihnachtstreffen der Dresdner Nähblogger kommt zwar wieder reichlich spät, aber dafür ist die Aktualisierung auf unserem Sammelblog für 2026, zu der ich gestern endlich gekommen bin, fast tagaktuell. Nach sechs Jahren gibt es dort mit einem Steckbrief von Leben eben sogar mal wieder einen Blogbeitrag außerhalb der Nähtrefftermine, deren Ankündigung dort etwas eingeschlafen ist, da wir inzwischen größtenteils anderes miteinander kommunizieren. Mit der Bloggerin aus dem “Regierungsbezirk Dresden” und damit passend zum Sammelblog hatte ich 2021 bereits eine Bloggeraktion, aber dabei gar nicht verstanden, dass wir uns so nah sind. Ein bisschen geschmunzelt habe ich, dass sie in ihrem Steckbrief den blog von Ulrikes Smaating empfiehlt, die ausgerechnet mich bei ihrer Bloggeraktion damals bewichtelte und deren Scherentasche auf jede Nähbloggerreise mitkommt.
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