Naschglas Geschenk Neffen Plotter
Im Mai feierten die beiden Neffen gleich zusammen Geburtstag. Als kleiner DIY-Zusatz bekamen beide von der Tante jeweils ein Keksnaschglas, das mir immer noch ein bisschen gesünder vorkam, als die Riesengläser, die bis oben hin ausschließlich mit Gummibärchen und den Zahnschmelz-angreifenden süß-sauren Streifen gefüllt werden. Dabei kam nach fast einen Jahrzehnt auch erstmals der Plotter-Freebie-Spruch “Kekfe? Welfe Keeekfe?” zum Einsatz, den es 2015 bei Misses Cherry gab.

Beplottet habe ich zwei große Gläser, die durch die Struktur zwar nichts ganz so gut geeignet waren, aber wenigstens vorrätig. Der freie Platz passte perfekt für den Plotterspruch und den personalisierten Zusatz mit der Naschglas-Erklärung. Mit etwas mehr Vorlauf hätte ich auch noch die Deckel besser bearbeitet und den Aufdruck übermalt. So kamen nur die 2019 gekauften und immer noch malenden Acrylstifte von Molotow* zum Einsatz.


Die Neffen haben sich über ihre Gläser gefreut. Ich muss wohl demnächst mal nachfragen, ob sie noch existieren, denn dann sollte die kleine Schwester eigentlich auch noch so ein Süßigkeitenglas bekommen.


Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ein weiteres DIY-Glas, dass ich erst am letzten Wochenende gesehen habe, hier noch gar nicht verbloggt wurde. Vielleicht wäre das ja gleich was für meinen eigenen Beitrag bei der nächsten Runde #BSAN Besser spät als nie?
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MMM: Haarband nach Banenmarmelade Burren Nationalpark Irland
Da ich in meinem extra für den diesjährigen Irland-Urlaub genähtem Haarband zwar ein weiteres Nähstück nur für mich sehe und damit auch wieder einen weiteren Urlaubsort verbinden werden, aber damit nicht den Me-Made-Mittwoch beliefern darf – neuerdings sogar mit sehr eindeutiger Übersichtstabelle – zeige ich dieses Nähwerk nur hier auf meinem blog unter dem gleichen Hashtag, wie alle für mich selbst genähten Werke. An meinem Nähen-statt-packen-Urlaubstag war dieses Haarband Projekt 3 von 5 – nach dem Wandershirt und vor der Bluse.

Das Schnittmuster nach der Anleitung von Bananenmarmelade habe ich schon mehrfach für zwei der drei Kinder genäht und zuletzt sogar als Nähprojekt für den Kindergeburtstag verwenden können. Ich selbst wollte schon lange ebenfalls so eine minimale Kopfbedeckung und plante dafür bereits beim Kauf sehr konkret den Malta-Stoff. Das kleine SnapPap Label kommt vom Fashion Bogen*, den ich bei Biostoffe in Wien gekauf habe. Das Nählabel von Wunderlabel, bei dem ich mit der Lesbarkeit der Schrift ja ohnehin unzufrieden bin, habe ich in der Eile auch noch verkehrt herum eingenäht. Wenigstens passt das Motiv. Das breite Gummiband kommt von der Schneiderei-Auflösung in Kamenz.


Die Tragefotos des Mannes, mit denen ich dieses Mal sehr zufrieden bin, sind während des Irland-Urlaub im Nationalpark Burren entstanden. Das Haarband sitzt trotz Einheitsgröße wirklich ganz wunderbar. Zumindest in der Wanderwoche hätte ich aber dringend bei der unerwarteten irischen Dauersonne noch einen weiteren Sonnenschutz gebraucht.



Die Karstlandschaft ist sehr beeindruckend, hat aber nur ein sehr begrenztes Wandergebiet, wie an vielen Stellen in Irland. Es gibt jeweils nur sehr festgelegte Wanderwege und so waren wir nach knapp einer Stunde auch schon wieder am Ausgangspunkt.





Dafür folgte dann am gleichen Tag – nach einem Zwischenstoff am (zu) touristischen Poulnabrone-Dolmen – noch eine weitere Wanderung zum Cliffs of Moher. Durch die Wanderwoche mit dem Dingle Way waren wir ja ganz gut eingewandert und schafften die dortigen fast 10 km als “Abendspaziergang”.





Die Variante meine Nähwerke mit den Urlaubserlebnisse zu kombinieren, gefällt mir selbst sehr, denn so kann ich gleich noch ein paar Urlaubslandschaftsbilder hier festhalten und später auch im blog virtuell zurückreisen.
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Tedox Stoffkauf Arnsdorf
Unmittelbar nach dem Stoffkauf bei der Stoffmeisterei in Radeberg fuhr ich noch bei Tedox im benachbarten Arnsdorf vorbei. Auch dort war ich letztes Jahr über Wochen fast täglich, schaffte es aber nie an dem Laden anzuhalten, von dem Kremplingshaus aus der Dresden-näht-Gruppe schon seit Jahren als ihren bevorzugten Stoffkaufort berichtet. Hinter dem Kunstnamen tedox stehen die Abkürzung Te-ppich Do-mäne ergänzt durch ein X, wobei der Renovierungsdiscounter aus der Nähe von Göttingen kommt und bundesweit 125 Filialen hat. In Sachsen gibt es zwei, die Arnsdorfer-Filiale seit 1990. Mit Blick auf den 1 DM-Einkaufschip-Hinweis, scheint dort schon länger nicht mehr investiert worden zu sein.

Neben einer großen Wollabteilung, gibt es Stoffe und Zubehör tatsächlich zu Diskountpreisen ab so wenigen Euronen, dass ich mich vor Ort schon sehr nach dem Verkaufskonzept gefragt habe. Darunter finden sich nicht nur labbrige Jerseys oder reine Kunstfasern sondern durchaus auch Stoffzusammensetzungen, die auch ich gerne kaufe. So günstig wird es nach Herstellerangaben wohl, weil das bundesweite Vermarktungskonzept einen deutlich preiswerteren Einkauf ermöglicht, als das für jeden kleinen Stoffhändler mit nur einem Stoffgeschäft möglich wäre. Dazu kommen Restposten.

Eigentlich wollte ich ja nur mal kucken, nahm dann aber doch überraschend viel French Terry Stoff in dunkelblau mit, mit dem ich zwei konkrete (Faschings)nähprojekte für die beiden großen Kinder plante, die ich aber leider dann doch nicht umgesetzt habe. Ob ich den Nähplan doch noch realisiere, weiß ich noch nicht. Dazu kamen ein paar Stoffklammern von Prym* und eine Häkelnadel zur Rettung heruntergefallener Strickmaschinen beim Sockenprojekt. Damit habe ich mich eigentlich doch ziemlich zurückgehalten, denn ich schwanke bei solchen Discountangeboten doch sehr. Einerseits ist es ja sogar ein mittelständisches Unternehmen aus Deutschland, andererseits macht es das Überleben der kleinen inhabergeführten Stoffläden noch schwerer.
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12 von 12 Oktober 2026 Dresden Herbstferien
Mit dem Oktober-12-von-12-Tagesbericht schließt sich für mich das zweite Jahr, in dem ich bei dieser Bloggeraktion aus den Anfangsjahren (wieder) mit dabei bin. Tatsächlich lese ich selbst sehr gerne monatsweise nach. Der Oktober wird dabei nicht nur durch die Jahresscheiben eine Besonderheit bleiben, da jeweils der September der letzte familiär unbeschwerte Monat bleiben wird. Vor einem Jahr sind wir nach dem Gewaltverbrechen an meinem Vater Ende September noch täglich an sein Krankenhausbett gefahren. Am 12. Oktober 2025 konnte er die Intensivstation verlassen und wir wussten noch nicht, dass er nie wieder klar im Kopf werden würde.
Dieses Jahr war der 12. Oktober ein Montag und der erste Herbstferientag für unsere drei Schulkinder. Am Wochenende davor kam das Pfadfinderkind komplett durchnässt von einer abgebrochenen Stammesfahrt zurück, nachdem eine Nacht auf nassem Moos im Regen ohne Zelt verbracht hatte. Die Tochter wanderte am Sonnabend mit dem Vater in der Sächsischen Schweiz, während ich mit dem Jüngsten auf Schloss Rammenau war und erkannte, dass das Apfelfest erst einen Tag später stattfinden sollte. Dafür fuhren wir nur mit dem Jüngsten am Vortag zum Flachfest zum Dorfmuseum Gahlenz und verarbeiteten dort meinen 2025er Flachs. Damit kann meine Flachsserie hier auf dem blog bald weitergehen.

Der Tag startete aufgrund der Herbstferien erst eine halbe Stunde später als sonst, wobei ich mit dem Jüngsten dann sogar erst 7:00 Uhr aufstand. Das Überstundenkonto auf Arbeit ist durch die vielen Dienstreisen in den letzten Wochen – Wien, Linz, Lübeck und Magdeburg – ohnehin (zu) gut gefüllt. Nachdem er Jüngste zum Ferienhort verabschiedet wurde, gönnte ich mir statt Blogzeit – den Montagsbeitrag gab es ungewöhnlicherweise schon am Sonntagsabend – Zeit im Hängesessel, der nun schon zehn Jahre bei uns im Einsatz ist. Der Mann hatte damals eine Feder nach seinen Berechnungen anfertigen so lassen, so dass der Hängesessel beim Gewicht meines Mannes mit genau einem Herz schwingt. Meistens ist der Lieblingsort belegt, aber an diesem Montagmorgen schickte ich von dort noch die Instagrambilder vom Flachfest auf die virtuelle Reise. Leider löscht sich seit Wochen mein Text nach Hochladen in Instagram komplett und so haben die Crossposting-Stellen wie Threads und Facebook keinen Text, da ich nur in Instagram den Text nach dem kopieren neu einfüge. Danach stellte ich dem Mann noch das gewünschte Testmaterial für den aktuellen Umbau der babylock desire zur einer babylock desire 3* bereit, da ich mir den dafür notwendigen Nadelhalter zum Geburtstag gewünscht hatte, naschte ein paar Feigen vom Baum vor dem Fenster und radelte zur Arbeit.
10:00 Uhr erreichte ich meinen Büroschreibtisch und war bis zum Mittagessen mit Mona Knorr noch ganz zufrieden, da ich es geschafft hatte, das Konzept für den Nachmittagstermin zu lesen und halbwegs einen Stand zum Mailpostfach nach der Dienstreisezeit erarbeitet zu haben. Die Tagesplanung kippte aber vollständig am Nachmittag. Statt wie geplant einer Stunde Termin wurden es drei Stunden, den sogar noch zwei ungeplante Folgetermine ergänzen müssen. Da half auch die Waffelpackung von der Wien-Dienstreise nur wenig, die ich eigentlich verschenken wollte. Vorbei an den Vorbereitungen für die Strickbibliothek – Julekuler* wird auch mit zur Verfügung stehen – fuhr ich dann doch noch ins Pflegeheim zu meinem Vater, da meine Mutter ihn aktuell nicht besuchen kann.
Während er am Vormittag noch halbwegs ansprechbar ist, aber ebenfalls verwirrt, ist das an Nachmittagen leider schon ganz anders. Wenn man allerdings erst zur Abendbrotszeit erscheint, erlebt man, welche tägliche Herausforderung er für die Pflegekräfte und anderen Bewohner ist. Es erwischt mich jedes Mal wieder, wie passend der Kalenderspruch auf der Pflegestation ist. Mit dem letzten Tageslicht kam ich viel später als geplant zu Hause an und schaffte es nur noch mit dem Jüngsten den schulischen Herbstferienlesetoff* weiter zu lesen. 20:00 Uhr nahm ich noch einem Webinar zum neuen Altersvorsorgedepot teil und erst sehr spät gab es tatsächlich noch eine Folge der letzten Babylon-Staffel*, die sogar das mittlere Kind mitschauen darf, damit er sich mit dieser Zeit thematisch auseinandersetzt. Ich strickte dabei an Socke Nr. 2 und bevor der Tag gegen 22:45 Uhr endete, wurde sogar noch ganz kurz gelesen*. So war es ingesamt doch ein guter Tag.
12 von 12 bei amberlight – Oktober 2024 Rückblick & Neuanfang Sächsische Schweiz Wandertipp
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Stoffmeisterei Radeberg Räumungsverkauf
Üblicherweise zeige ich auf meinem blog ja erst die Stoffneuzugänge, dann passiert nicht selten mehrere Jahre gar nichts und im besten Fall folgt dann doch irgendwann ein daraus genähtes Werk. Im Fall der letzten Mittwoch hier gezeigten “Bluse Birka” von Prülla ist es nun tatsächlich mal andersherum und das sogar gleich doppelt, denn bereits im Juni habe ich hier Nähwerke zeigen können, die aus dem Stoff entstanden sind, die im Februar 2026 – am Valentinstag und mitten in den Winterferien – in Radeberg bei der Stoffmeisterei gekauft habe. Neue Stoffläden bleiben in den letzten Jahren eher eine Seltenheit und durch die (zu vielen) Dienstreisestoffe kaufe ich selbst leider erst dann wirklich vor Ort, wenn die Läden dann leider wieder schließen: so war es in letzten Jahren bei Prodyouce (2023), Stoffe Fischer (2024) oder Fabri Kara (2025). Dieses Jahr traf es die Stoffmeisterei, die 2022 starte und in Radeberg dann sogar nochmal den Standort wechselte. Immerhin geht es aktuell noch mit einem Onlineshop weiter und es gibt sogar einzelne Vororttage im Lager. Für mich selbst habe ich auch keine gute Lösung, denn ich kann unmöglich noch mehr Stoffe kaufen und ich mag die Variante von Urlauben und Dienstreise Stoff mitzubringen zu sehr.

Nach dem Gewaltverbrechen an meinem Vater bin ich im September, Oktober und November des letzten Jahres zeitweise sogar täglich nach Radeberg und Arnsdorf gefahren. Dabei hatte ich mir immer vorgenommen auch endlich mal in der Stoffmeisterei vorbeizuschauen. Geschafft habe ich es dann aber erst im Februar, als es einen der letzten Öffnungstage am alten Standort in der Radeberger Innenstadt gab. Dabei hatte ich sogar ein relativ konkretes Ziel, denn neben dem Faschingskostüm des Jüngsten hatte ich noch eine (leider nie umgesetzte) Kostümidee für die beiden großen Geschwister und brauchte dafür tatsächlich – langweilig schwarzen – Stoff..

Obwohl die Stoffmeisterei zu diesem Zeitpunkt bereits wirklich kurz vor der Geschäftsaufgabe war, bekam man noch einen guten Eindruck, wie gut der Laden aufgestellt war. Außerdem war es in diesem Fall kein Komplettausverkauf, da es als Lagerverkauf und vor allem mit einer Onlineshop Variante weitergehen sollte. So kaufte ich einen schwarzen Stoff, wie bereits vorher geplant und dann doch wider ganz spontan den Mousslin Stoff “Frau Tulpe” von Blaubeerstern*, wobei ich mich besonders gefreut habe, von ihr mal wieder etwas zu sehen. Wer hätte gedacht, dass ich das feine Stöffchen auch so schnell vernähe. Aus dem festen schwarzen Stoff wurde dann doch nie das geplante Kostüm, sondern die Hose des spontanen Vogelhochzeitskostüms, die dem Jüngsten aber so gut gefällt, dass er sie bis heute gerne anzieht. Der feine Hosenstoff mit Struktur war aber eigentlich dafür fast zu gut. Dazu kam noch ein Textil-Fixierstift von Gütermann* mit und ein Clover Hold it Haltestift*.
Im besten Fall schaffe ich es auch in den nächsten Jahren dort mal wieder vor Ort zu kaufen. Immerhin sind wohl einige aus der Dresden-näht-Gruppe dort häufiger Kundinnen.
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