Linkparty #BSAN Besser spät als nie No. 8

Was ist der #BSAN?
Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?

You are invited to the Inlinkz link party!

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Nehmt gerne den Aktionsbutton mit auf eure Blogs oder nehmt selbst teil, wenn es für euch passt. Das Verlinkungsangebot startet Ende März 2026 (dem Geburtstagsmonat zu meinem 16. Bloggeburtstag) und endet, wenn ich selbst alle Blogbeiträge nachgereicht habe, die ich eigentlich hier noch zeigen wollte.

Wie ist der aktuelle Stand?

Im Oktober gab es zwei weitere Teilnehmer: Nähoma Moni berichtete vom Ende ihres fast zehn Jahre betreuten Nähtreffs, den sie wohl sehr gerne an eine Nachfolgerin übergeben hätte und Augensterns Welt zeigt ein Spatzjournal, von dem ich in meinem Nähkreis auch schon mehrfach gehört habe. Schaut gern mal vorbei.

Bei mir selbst gab es zwar auch wieder konkrete Pläne, aber da wir extrem kurzfristig erfahren haben, dass die Hauptverhandlung beim Gewaltverbrechen gegen meinen Vater in diesem Monat beginnt, musste einiges ungeplant werden und selbst meine Bloggerauszeit wurde begrenzt. Eigentlich hätte ich Teil 4 der #ducathisockschallenge als selbst nachgereichten Blogbeitrag werten können. Im nächsten Monat gibt es aber hoffentlich auch wieder einen “richtigen” eigenen #BSAN-Beitrag von mir.

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Jahreschallenge 2025/26 #ducathisockschallenge Teil 4 Anschlagen

Fast ein Jahr habe ich hier auf dem Blog nichts mehr von meiner Strick-Jahreschallenge berichtet, bei der es für mich aber die Entscheidung gab, dass es eine 2-Jahres-Aktion wird. Die letzte Meldung dazu war das “drölfzigte” “Anschlagen” am 12. November 2025. Das ist tatsächlich auch das vorgeschlagene vierte Thema von Dreissigrad-Handemade und Grits Strickerei, das im ursprünglichen Zeitplan für den 15. Juni 2025 – 15. Juli 2025 gedacht war. Das allererste Mal Maschen für Socke Nr. 1 habe ich tatsächlich am 1. Juli 2025 am Weissensee in Österreich während unseres Sommerurlaubs aufgenommen und war damit noch perfekt im Challengezeitrahmen. Dank dem Naturkinder-Adventskalender von 2020 habe ich sogar einen passenden Strickbeutel, der fälschlicherweise den Anschein macht, als wenn ich bereits eine sehr versierte Strickerin wäre.

Warum kommt nun dieser Meilensteinblogbeitrag erst mehr als ein Jahr später? Tatsächlich habe ich so oft neu angeschlagen, dass ich leider nicht mal mehr mitgezählt und damit sogar eine Erwähnung im Podcast gefunden habe. Ich kann mich aber noch ganz gut daran erinnern, dass ich am Anfang sogar Probleme hatte, den Rhythmus von einer Masche links und drei Maschen rechts einzuhalten, was mich selbst massiv störte. Deshalb gab es Zwischenversuche mit Maschenmarkierern*, die ich extra dafür im Urlaub kaufte. Der häufigste Grund für den kompletten Neuanfang waren aber runtergerutschte Maschen, da diese (noch) nicht wieder hochstricken oder retten konnte. Der letzte Anstrick für die erste fertiggestellte Socke war daher tatsächlich erst am 12. November 2025. Im März 2026 ist diese dann tatsächlich fertig geworden, stellte sich aber als so wenig dehnbar heraus, dass sie eine reine Dekosocke geworden ist.

Der Anschlag für die zweite und damit nochmal erste Socke folgte im März 2026 und wurde im September 2026 beendet. Die zweite anziehbare Socke habe ich Ende September begonnen und bin nun nur einen Monat später schon bei der Ferse. Aber das sind Themen für den nächsten Meilenstein: Zwischenstand 1 …

Jahreschallenge 2025 #ducathisockschallenge Teil 1 Design Minipli

Jahreschallenge 2025 #ducathisockschallenge Teil 2 Garn Atelier Zitron Balance IchLiebeWolle

Jahreschallenge 2025 #ducathisockschallenge Teil 3 Technik Workshop Nach Strick und Faden Dresden Fair Isle Addi Colibri

 

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Naschglas Geschenk Neffen Plotter

Im Mai feierten die beiden Neffen gleich zusammen Geburtstag. Als kleiner DIY-Zusatz bekamen beide von der Tante jeweils ein Keksnaschglas, das mir immer noch ein bisschen gesünder vorkam, als die Riesengläser, die bis oben hin ausschließlich mit Gummibärchen und den Zahnschmelz-angreifenden süß-sauren Streifen gefüllt werden. Dabei kam nach fast einen Jahrzehnt auch erstmals der Plotter-Freebie-Spruch “Kekfe? Welfe Keeekfe?” zum Einsatz, den es 2015 bei Misses Cherry gab.

Beplottet habe ich zwei große Gläser, die durch die Struktur zwar nichts ganz so gut geeignet waren, aber wenigstens vorrätig. Der freie Platz passte perfekt für den Plotterspruch und den personalisierten Zusatz mit der Naschglas-Erklärung. Mit etwas mehr Vorlauf hätte ich auch noch die Deckel besser bearbeitet und den Aufdruck übermalt. So kamen nur die 2019 gekauften und immer noch malenden Acrylstifte von Molotow* zum Einsatz.

Die Neffen haben sich über ihre Gläser gefreut. Ich muss wohl demnächst mal nachfragen, ob sie noch existieren, denn dann sollte die kleine Schwester eigentlich auch noch so ein Süßigkeitenglas bekommen.

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ein weiteres DIY-Glas, dass ich erst am letzten Wochenende gesehen habe, hier noch gar nicht verbloggt wurde. Vielleicht wäre das ja gleich was für meinen eigenen Beitrag bei der nächsten Runde #BSAN Besser spät als nie?

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MMM: Haarband nach Banenmarmelade Burren Nationalpark Irland

Da ich in meinem extra für den diesjährigen Irland-Urlaub genähtem Haarband zwar ein weiteres Nähstück nur für mich sehe und damit auch wieder einen weiteren Urlaubsort verbinden werden, aber damit nicht den Me-Made-Mittwoch beliefern darf – neuerdings sogar mit sehr eindeutiger Übersichtstabelle – zeige ich dieses Nähwerk nur hier auf meinem blog unter dem gleichen Hashtag, wie alle für mich selbst genähten Werke. An meinem Nähen-statt-packen-Urlaubstag war dieses Haarband Projekt 3 von 5 – nach dem Wandershirt und vor der Bluse.

Das Schnittmuster nach der Anleitung von Bananenmarmelade habe ich schon mehrfach für zwei der drei Kinder genäht und zuletzt sogar als Nähprojekt für den Kindergeburtstag verwenden können. Ich selbst wollte schon lange ebenfalls so eine minimale Kopfbedeckung und plante dafür bereits beim Kauf sehr konkret den Malta-Stoff. Das kleine SnapPap Label kommt vom Fashion Bogen*, den ich bei Biostoffe in Wien gekauf habe. Das Nählabel von Wunderlabel, bei dem ich mit der Lesbarkeit der Schrift ja ohnehin unzufrieden bin, habe ich in der Eile auch noch verkehrt herum eingenäht. Wenigstens passt das Motiv. Das breite Gummiband kommt von der Schneiderei-Auflösung in Kamenz.

Die Tragefotos des Mannes, mit denen ich dieses Mal sehr zufrieden bin, sind während des Irland-Urlaub im Nationalpark Burren entstanden. Das Haarband sitzt trotz Einheitsgröße wirklich ganz wunderbar. Zumindest in der Wanderwoche hätte ich aber dringend bei der unerwarteten irischen Dauersonne noch einen weiteren Sonnenschutz gebraucht.

Die Karstlandschaft ist sehr beeindruckend, hat aber nur ein sehr begrenztes Wandergebiet, wie an vielen Stellen in Irland. Es gibt jeweils nur sehr festgelegte Wanderwege und so waren wir nach knapp einer Stunde auch schon wieder am Ausgangspunkt.

Dafür folgte dann am gleichen Tag – nach einem Zwischenstoff am (zu) touristischen Poulnabrone-Dolmen – noch eine weitere Wanderung zum Cliffs of Moher. Durch die Wanderwoche mit dem Dingle Way waren wir ja ganz gut eingewandert und schafften die dortigen fast 10 km als “Abendspaziergang”.

Die Variante meine Nähwerke mit den Urlaubserlebnisse zu kombinieren, gefällt mir selbst sehr, denn so kann ich gleich noch ein paar Urlaubslandschaftsbilder hier festhalten und später auch im blog virtuell zurückreisen.

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Tedox Stoffkauf Arnsdorf

Unmittelbar nach dem Stoffkauf bei der Stoffmeisterei in Radeberg fuhr ich noch bei Tedox im benachbarten Arnsdorf vorbei. Auch dort war ich letztes Jahr über Wochen fast täglich, schaffte es aber nie an dem Laden anzuhalten, von dem Kremplingshaus aus der Dresden-näht-Gruppe schon seit Jahren als ihren bevorzugten Stoffkaufort berichtet. Hinter dem Kunstnamen tedox stehen die Abkürzung Te-ppich Do-mäne ergänzt durch ein X, wobei der Renovierungsdiscounter aus der Nähe von Göttingen kommt und bundesweit 125 Filialen hat. In Sachsen gibt es zwei, die Arnsdorfer-Filiale seit 1990. Mit Blick auf den 1 DM-Einkaufschip-Hinweis, scheint dort schon länger nicht mehr investiert worden zu sein.

Neben einer großen Wollabteilung, gibt es Stoffe und Zubehör tatsächlich zu Diskountpreisen ab so wenigen Euronen, dass ich mich vor Ort schon sehr nach dem Verkaufskonzept gefragt habe. Darunter finden sich nicht nur labbrige Jerseys oder reine Kunstfasern sondern durchaus auch Stoffzusammensetzungen, die auch ich gerne kaufe. So günstig wird es nach Herstellerangaben wohl, weil das bundesweite Vermarktungskonzept einen deutlich preiswerteren Einkauf ermöglicht, als das für jeden kleinen Stoffhändler mit nur einem Stoffgeschäft möglich wäre. Dazu kommen Restposten.

Eigentlich wollte ich ja nur mal kucken, nahm dann aber doch überraschend viel French Terry Stoff in dunkelblau mit, mit dem ich zwei konkrete (Faschings)nähprojekte für die beiden großen Kinder plante, die ich aber leider dann doch nicht umgesetzt habe. Ob ich den Nähplan doch noch realisiere, weiß ich noch nicht. Dazu kamen ein paar Stoffklammern von Prym* und eine Häkelnadel zur Rettung heruntergefallener Strickmaschinen beim Sockenprojekt. Damit habe ich mich eigentlich doch ziemlich zurückgehalten, denn ich schwanke bei solchen Discountangeboten doch sehr. Einerseits ist es ja sogar ein mittelständisches Unternehmen aus Deutschland, andererseits macht es das Überleben der kleinen inhabergeführten Stoffläden noch schwerer.

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
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