Linkparty #BSAN Besser spät als nie No. 7

Was ist der #BSAN?
Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?

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Nehmt gerne den Aktionsbutton mit auf eure Blogs oder nehmt selbst teil, wenn es für euch passt. Das Verlinkungsangebot startet Ende März 2026 (dem Geburtstagsmonat zu meinem 16. Bloggeburtstag) und endet, wenn ich selbst alle Blogbeiträge nachgereicht habe, die ich eigentlich hier noch zeigen wollte.

Wie ist der aktuelle Stand?

Es macht mich sehr glücklich, dass meine Linkparty #BSAN Besser spät als nie tatsächlich in der Bloggerwelt wahrgenommen wird und Beiträge verlinkt werden. Es war eine gute Entscheidung, diese Idee umzusetzen. Da ich selbst ohnehin so häufig sehr zeitversetzt berichte, passt es auch wirklich gut zu meinem eigenen Bloggerleben. Im September wurde die Sommerpause langsam beendet und es gab gleich vier neue Beitragsverlinkungen: Zeena hat gleich mehrere ganz großartige Nähwerke aus vergangenen Jahren gezeigt und bei mir verlinkt, Nähoma Moni war mit einem Wochenbericht dabei, der nachgereicht wurde und über den ich nun erfahren habe, dass man sich 2027 bei den Chorauftritten des Mannes tatsächlich mal treffen könnte, Mondkunst hat meine Linkparty neu entdeckt und zeigt ein Shirt von 2022 und WuselGewusel verbloggte ein richtig umfangreiche Siebdruck-Tutorial. Schaut gern mal vorbei.

Bei mir selbst gab es gestern kurz vor knapp eines meiner allerersten Plotterprojekte, das zwar fertig geplottet, aber nie praktisch verwendet wurde. Da sich die Webbandleitern als Freebie aber immer noch downloaden lassen, nutze dieser Rückblick nach fast zehn Jahren vielleicht sogar noch ganz aktuell anderen. Letzte Woche gab es überraschenderweise noch für mich selbst ein Autorisierungsproblem bei inlinkz und ich bin froh, dass der Support nach mehreren Anläufen das Problem noch rechtzeitig lösen konnte.

Favoriten entdecken* Lieblingsbücher, Spiele & Alltagshelfer – in 16 Jahren Familienzeit selbst ausprobiert & nicht KI-generiert

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Aufbewahrung Webbänder Webbandleiter Freebie SwingTini

Diesen Monat schaffe ich kurz vor knapp doch noch einen eigenen Beitrag für meine Linkparty #BSAN Besser spät als nie, an die ich morgen am letzten Septembertag wieder erinnern werde. Bei mir selbst habe ich eines meiner allerersten Plotterprojekte rausgesucht, das ich tatsächlich hier nie gezeigt habe. 2017 war der Plotter gerade erst zu meinem 40. Geburtstag ganz neu bei mir eingezogen und wir warteten auf die Ankunft unseres dritten Kindes. Das Arbeitszimmer war noch kein Kinderzimmer und es gab wunderbar viel Platz für das neue Gerät.

Geplottet habe ich damals gleich in größerem Umfang das Freebie Webbandleiter von SewingTini, das immer noch abrufbar ist, auch wenn sie selbst schon fünf Jahre nicht mehr bloggt. Schon damals hatte ich wirklich viele Webbänder und wollte alle fein säuberlich auf die Papierstreifen wickeln, um einen besseren Überblick zu haben …. ratet, warum ich dieses Plotterprojekt nie gezeigt habe …

Was ist der #BSAN?
Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?

Die vorbereiteten Webbandleitern habe ich nach meiner Erinnerung irgendwann entsorgt, wobei es auch durchaus sein kann, dass sie doch noch irgendwo im Kreativchaos auf ihre Bestimmung warten. Der Blogbeitrag dazu wurde nie veröffentlicht, weil die Bilder mit den aufgewickelten Webbändern fehlen. Alle Webbänder sind bis heute in dem oben sichtbaren großen Glas. Zuletzt konnte man es bei der Einrichtung des neuen Nähplatzes im Dachgeschoss erahnen. Wie bewahrt ihr eure Webbänder denn auf?

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Länderkiste Grundschule Plotten

Das neue Grundschuljahr des Jüngsten brachte die Aufgabe eine Länderkiste zu einem europäischen Land zu gestalten. Kurz vor knapp starteten wir mit der Umsetzung, bei der unser Sohn zwar Unterstützung bekam, aber wir bei Kind Nr. 3 doch inzwischen sehr zwischen Aufwand und Schulzeitauswirkung unterscheiden. So wurde spät ein halbwegs brauchbare Kiste gefunden, passendes Bildmaterial aus dem Osterurlaub rausgesucht, bei dem der Sohn dann selbst entscheiden durfte, was davon in die Kiste sollte und der ohnehin vorhandene Lonely-Planet-Reiseführer* und das Wanderbuch* platziert. Es fanden sich auch noch ein paar Tickets, eine Souvenierseife und eine Euro-Münze mit Malta-Motiv. Fertig.

Warum bekommt die Kiste nun einen Blogauftritt? Der Kistendeckel wurde mit dem Namen des Landes beplottet. Als Schriftart habe ich “Kristen ITC” gewählt, die ein bisschen an eine Kinderschrift erinnert. Dank dem Plotter ist so ein Schriftzug schnell umgesetzt. Außerdem kann ich damit nun auf der Lieblingsweltkarte auch noch ein kleines Pünktchen bei den Salzpfannen in der Xwejni Bay setzen, die auf einem der Urlaubsbilder zu sehen sind. Gefreut hat mich, dass er mit Malta ein Land nehmen konnte, dass nicht gleich in mehrfacher Ausfertigung und damit Vergleichbarkeit gab.

Nach der Auskunft des Sohnes ging die Spannbreite der Kistengestaltung extrem weit auseinander – es gab Kolosseumsnachbauten aus Nudeln in einer Italienkiste und funktionierende Seilbahnen aus der Schweiz, aber auch Kinder, die gänzlich ohne Elternunterstützung etwas umsetzen mussten. Das die Grundschullehrerin dennoch allen genau die gleiche Punktzahl gegeben hat und erst der dazugehörige Test die Endnote bestimmte, fand ich großartig. Viel zu oft vergisst man solche Benotungen und Schulthemen sein ganzes Leben nicht.

Vorgestern hatte ich selbst 30 Jahre Abi-Treff. So ganz verstehe ich zwar nicht, wieso dieses Ereignis in meinem eigenen Leben 30 Jahre her sein soll, aber die Ambivalenz der Schulzeit, die auch in diesen selten Treffen weiterhin für mich zu spüren ist, habe ich nicht vergessen. Wahrscheinlich ist es ganz gut, dass man sich damit nur einmal pro Jahrzehnt auseinandersetzt, wobei ich viele Gespräche auch sehr genießen konnte und in zehn Jahren bestimmt wieder mit dabei bin.

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Nähunfälle Schuluniform Matrosenkragen Grundschule

Im Frühjahr beschäftigte mich die Grundschule des Jüngsten mit zusätzlichen Elternprojekten doch deutlich mehr als gewohnt. Über ein Thema werde ich hier aber erst berichten, wenn wir selbst dort keinen Schüler mehr haben, da bei diesem Blogbeitrag zu deutlich werden wird, auf welche Schule unsere Kinder gehen. Parallel zu diesem Projekt und kurz nach dem sehr überraschenden Pinguin-Kostüm für die Vogelhochzeit wurde der Wunsch geäußert, dass sich die Kinder wie “Schule früher” kleiden sollten. Viel zu spät entschied ich mich, dass so ein Matrosenanzugsoberteil doch mal eben noch schnell zu nähen sein müsste.

In der ehemaligen Bloggerblase fand sich bei Hamburger Liebe ein Tutorial, dass aber nicht die gewünschte Form hatte sowie bei Fräulein Otten eine Kragenvariante, die vorne (zu) offen war. Halbwegs passend war nur die Konstruktionsanleitung von Rat und Naht, die aber nur noch über die Wiederherstellung der alten Bloginhalte abrufbar ist. Wie man das macht, wollte ich auch schon immer mal verbloggen. Das Schnittmuster selbst zu konstruieren, fand ich gar nicht so einfach. Viel lieber hätte ich da schon fertige Schnittmusterteile verwendet. Dann wäre es vielleicht auch ein vorzeigbares Ergebnis geworden.

Während mir die Rückseite und das Tuch mit einfachen Rollsaum noch ganz gut gelungen sind, war das Vorderteil des dahin gestümperten Shirts eine totale Katastrophe. Ein Nähwerk, das so eindeutig in die Kategorie Nähunfälle gehört, habe ich schon seit Jahren nicht mehr fabriziert. Der halbherzige Rettungsversuch mit immerhin farblich ziemlich gut zum Motto passenden Bändern führte dann dazu, dass Tuch und Halteschlaufe zwar zusammengenäht wurden, es sich aber im Vorderbereich trotzdem schrecklich verzog.

Von vorn sah das Nähwerk wirklich verhunzt aus, aber der Sohn wollte es (ganz freiwillig) trotzdem anziehen und war sehr stolz, dass er als einziger in der Klasse bereits einen Matrosenkragen anhatte und ihn nicht aus der Bestand des Schulmuseums nehmen musste.

Meine Nähehre war trotzdem ein bisschen angegriffen – ich bin gespannt, ob ich irgendwann nochmal in die Verlegenheit komme, eine historische Schuluniform zu nähen: dann aber hoffentlich mit genügend Vorbereitungszeit und nicht am Abend vorher.

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Einkaufsbeutel Wien Verabschiedung Kollege

Auch dieses Jahr sind wieder Kollegen in den Ruhestand gegangen, die gefühlt immer da waren, wobei ich nun erst nachträglich festgestellt habe, dass ich mit meinem Praktikum 2000 sogar ein Jahr länger nahezu durchgängig – und weiterhin befristet – an der gleichen Institution bin. In diesem Fall gab es ein sehr schnelles aber dafür persönliches Abschiedsgeschenk, denn ich wusste aus vielen Gesprächen, dass es einen direkten Wien-Bezug gibt, über den wir uns unter anderem bei einer Bahnfahrt nach Prag mal sehr intensiv ausgetauscht haben.

Da ich erst letzte Woche von meiner eigenen letzten Wien-Reise im September berichtet habe, passt es, dass ich den im August verschenkten Beutel heute zeige. Der Jutebeutel* war noch von einer Geburtstagsaktion der Tochter vorhanden und das Stadtlogo-Wort gab es vor Jahren mal für eine Bloggeburstagsaktion. Der Städteplott war damals noch über Makerist bei B.style erhältlich, deren Shop man nun bei etsy* findet.

Die Flockfolie war leider etwas zu weit oben positioniert und so ist der obere Rand etwas ungeplant nur eine hauchdünne Linie geworden. Ohne diesen Abschluss waren die Buchstaben wahrscheinlich schlechter lesbar gewesen, aber so gefällt es mir doch ganz gut. Ob der Wien-Beutel wirklich mal Wien sehen wird?

Ich bin gespannt, wo sich meine persönlichen Wege mit dem Ruheständler kreuzen werden.

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
Wer schreibt hier und worüber?

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