WordPress Plugin Blogroll OPML Rivva Follow

Über das Blogroll-Thema habe ich wohl bereits mein ganzes Bloggerleben immer mal wieder geschrieben. Vor nun schon immerhin 15 Jahren hatte ich in der damals typischen Blogspot-Blogroll-Liste weit über 100 aktive blogs und versuchte die Freizeitverlockung parallel zu Kleinkind, Doktorarbeit und 30h-Stelle auf eine Top10-Liste zu reduzieren, um der Prokrastination nicht zu oft zu erliegen. Nach dem Wechsel von Blogspot zu WordPress 2020 versuchte ich jahrelang eine passende Alternative zu finden und nutze ein ungewartetes Plugin, das mir beim Serverumzug die ganze Seite zerschoss. Meine Begeisterung Anfang 2026 das sich nun endlich wieder ein Plugin bei GitHub fand, dass mir eine chronologisch sortierte Blogleseliste ermöglichte, war daher groß.

Seit September habe ich – vorerst ungewöhnlicherweise parallel – eine zweite Blogroll eingebunden, die auf den ersten Blick (noch) nichts von den Dingen liefert, die mich selbst locken. Mir ist durchaus bewusst, dass die Anzeige der Blogbilder ein DSGVO-Graubereich sind, aber eine reine Textlink-Blogliste, die dazu noch nicht mal die aktuelle Blogposttitel anzeigt, überzeugt mich noch nicht. Dazu gibt es nun auch noch eine zusätzliche Blogroll-Seite, die ich ebenfalls noch nie auf meinem blog hatte, da ich selbst diese Querverlinkungen immer nur in der Seitenleiste genutzt habe und mir eine Einzelseite dazu völlig unnötig erscheint. Warum habe ich das nun trotzdem umgesetzt?

Dahinter stehen – und allein das finde ich sehr unterstützenswert – die Versuche einiger Blogger außerhalb der DIY-Blase die Bloggernetzwerke wiederzubeleben. Über das nun schon seit längerer Zeit aktive Bloghexen-Forum erfuhr ich, dass es weiteres Blogroll-Plugin von Matthias Pfefferle für WordPress gibt, das ebenfalls wieder über GitHub abrufbar ist. Unklar ist mir zwar, warum das Blog-roll-Plugin ausgerechnet Block-roll heißt, denn mit dem “blocken” assoziiere ich eher ein abwehren, als etwas verbindendes, aber der Netzwerkgedanke dahinter begeistert mich. Die einzelnen Blogadressen können großartigerweise direkt im OPML-Format hochgeladen werden, wenn man sie nicht einzeln eintragen will. Diese Dateien wiederum kommen aus Feedreadern, wie ich sie beispielsweise über SmartLauncher nutze oder andere via Feedly o.ä. Das erspart sehr viel Arbeit. Die gesamte Liste ist anschließend maschinenlesbar.

 

Rivva wiederum sammelt in der neuen Oberfläche “Rivva Follow” genau diese maschinenlesbaren Blogleselisten und macht sie damit nicht nur sichtbar, sondern auch anklickbar. Das ist auch der Grund für mich dort gerne mit dabei zu sein, denn geplant ist eine neue-alte Netzwerkstruktur, wie sie beispielsweise Bloglovin über so viele Jahre hatte. Meine Hoffnung dabei ist, dass die Blognetzwerkwelt, die gerade von den technischen Nerds als Alternative zur KI-Suchmaschinenentwicklung, die nur noch die Inhalte anzeigt, aber wohl kaum noch Leser direkt auf unsere blogs bringen wird und den Algorithmenwüsten der sozialen Netzwerke entwickelt wird, tatsächlich wieder aufersteht und sich dort dann auch die DIY-Bloggerspähre finden kann.

Bei “Rivva Follow” bin ich nun – nach einigen technischen Hürden, da ich beispielsweise nicht den Gutenberg-Editor benutzt habe, sondern den Code via Widgets on Pages eingebunden hatte und mir dazu auch noch ein Website-Icon fehlte – als 12. blog dabei. Zwei Küchenblogs mit Küchenlatein und Bunte Küchenabenteuer und damit auch eine thematische Bloggernische haben es aber auch schon dorthin geschafft. Meine eigene Liste umfasst 58 blogs, die nahezu alle noch aktiv sind und damit selbst nun wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen könnten ..

Sehr begeistert bin ich jetzt schon davon, dass ich im “rivva reader” nun wieder eine chronologische Blogreaderleseliste sehr, die bereits einige Zusatzfunktionen hat. Das cleane Design gefällt mir dabei  schon sehr gut und ich bin gespannt, was in diesem Bereich alles noch entwickelt wird. Kommt ihr mit dazu?

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MMM: Wandershirt Bethouia Elle Puls Dingle Way Irland

Nach dem Urlaubsblogbeitrag nach der Sommerpause, dem 12 von 12 Tagesbericht und dem Reiseshirt beim letzten MeMadeMittwoch – habt vielen Dank für die Kommentare – folgt heute mein Wandershirt als eine weiteres Irland-Thema. Als ich mir Ende 2024 das hier noch nie einzeln vorgestellte Coverlock-Flagschiff von Babylock gekauft habe, fragte meine Lieblingsnähgruppe sofort etwas spöttisch, wie viel Sportkleidung ich denn mit der Primo nähen würde, denn mittlerweile sind außen sichtbare Covernähte ja tatsächlich fast nur noch auf Sportstoffen zu finden. Für den geplanten richtigen Wanderurlaub in Irland sollte es auch deshalb unbedingt ein richtiges Wandershirt geben.

Den zu vernähenden Funktionsjersey habe ich tatsächlich schon 2018 bei Extremtextil gekauft. Als Schnittmuster habe ich mich für Bethouia von Elle Puls entschieden, denn dabei mag ich die Rückenpartie sehr. Sowohl die Tochter, wie auch der große Sohn haben ihr Geburtstagsshirt zu ihrem 9. Geburtstag aus diesem Schnittmuster bekommen – wobei ich mit dieser Erkenntnis soeben entschieden habe, welches Shirt ich heute noch für den Jüngsten zuschneide. Blogs sind toll – aber ich schweife ab.

Neben den dekorativen Coverlocknähten durfte der Plotter ran. Die Vorlage für den Vogelschwarm vorn gab es mal als Plotter-Freebie # 5 bei Liebeling, die schon sehr lange nicht mehr bloggt. Der Spruch hinten gehört zum Labeladventskalender von LaleLoup von 2024 und die Seiteneinnähermotivation – neben meinen eigenen neuen Nählabels – aus der 2025er Edition. So habe ich aus beiden Kalendern an einem Kleidungsstück mal etwas verwendet. Der Rückenplott, den ich für die Lesbarkeit auf Flexplotterfolie gepresst habe, hat aber überraschenderweise die erste Wäsche nicht überstanden. Die Nähte sahen dafür wieder ganz wunderbar aus, aber mit dem Halsausschnitt war ich trotzdem nicht zufrieden, da sich der rutschige Stoff merkwürdig bauscht.

Ein Lieblingsshirt ist es tatsächlich nicht geworden, denn es gibt noch weitere Dinge, die ich selbst bemängle – die Brustabnäher sitzen ganz klar an der falschen Stelle, das lässt sich nicht schön reden. Außerdem läuft der Abnäher auf meiner linken Seiten nicht spitz genug aus. Die Langarmvariante auf die Kurzarmversion zu kürzen – wobei es dafür früher mal sogar Anleitungen gab, die aber nicht mehr so einfach aufrufbar sind – fand ich auch keine gute Idee, denn die angedeuteten Fledermausärmel stehen merkwürdig ab.

Das größte Problem war aber, dass der Halsausschnitt für meinen Sonnenbrand-affinen-Hauttyp viel zu wenig bedeckt und das Wandershirt daher kaum im Einsatz war. Trotz meiner Erwartungen und Erinnerungen an meinen letzten Aufenthalt vor 26 Jahren auf der Insel, war das Wetter weit entfernt von einem Regen-Sonne-Wechsel. Es fiel erschreckenderweise 2,5 Wochen kein einziger Tropfen Regen vom Himmel. Den Dingle Way mussten wir daher auf Wanderwegen, die nahezu ohne Schattenplätze waren, rund um die 30°C bewältigen. Dazu kamen noch nicht wenige beißende Bremsen.

Meine Wandershirt-Aufnahmen entstanden am Inch Strand, mit dem ich eine ganz besondere Erinnerung verbinde. Mit 23 Jahren war ich mit zwei Freundinnen in Irland und davon fünf Tage mit einem Pferdewagen auf Dingle unterwegs. Das Angebot findet man auch heute noch. Am Inch Strand hatten wir und unser Pferd Simon, den wir nach einer halben Stunde Theorie und einer halben Stunde Praxis bekommen hatten, Pause und wir wanderten die lange Strandspitze entlang. Auch das Gallarus Oratory habe ich das zweite Mal in meinem Leben besucht und war wieder sehr beeindruckt.

Eine Woche mit Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft zu wandern, war – vor allem für mich und meine extrem zu Blasen neigenden Füße – wie erwartet sehr herausfordernd und trotz der beeindruckenden Landschaft waren wir etwas überrascht, wie viele Straßenabschnitte der Dingle Way dann doch hatte, während es kaum Wanderweg-Alternativen gab. Aber mit unseren drei Kindern mit nun acht, 13 und 16 Jahren diese Mehrtagestouren nun wieder gehen zu können, war großartig und hat uns als Familie auch sehr gut getan.

Trotz seiner Mängel ist das Wandershirt aber noch nicht in der hinteren Kleiderschrank-Ecke gelandet, sondern hatte nach dem Sommerurlaub bereits seinen nächsten Einsatz beim Firmenwandertag, zu dem mich die Kollegin überredete. Die 10 km durch die Dresdner Heide waren gut machbar, aber bergan über Fachthemen zu reden, war trotzdem eine andere Art der Herausforderung. Im Irland-Wanderurlaub bin ich nicht selten irgendwann ganz alleine gelaufen, während die Familie das Ziel schon erreicht hatte.

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Jugendweihe Geldgeschenk Anzugsbox

Parallel zum Muttertagsgeschenk wurde im Mai in diesem Jahr auch noch dem nächsten jungen Man auf dem Hof zur Jugendweihe gratuliert. Das rauschende Fest mit Catering und großer Gesellschaft verpassten wir allerdings durch das Leipzig-Wochenende mit der großen Tochter. Neben der geplotteten Geldgeschenkverpackung wurden gleich noch ein paar Glückskleeblätter von der gleichzeitog entstandenen Muttertagsbox als zusätzliche Deko mit verwendet.

Bei der Plotterbox von Kröhnchen Querbeet bin ich dieses Mal aber eher spartanisch geblieben, denn mir fehlte die Zeit erst noch aufwendig Knöpfe von Hand anzunähen. So gab es dieses Mal wirklich nur schnell eine improvisierte Krawatte und passende Worte dazu.

Ich gehe ohnehin davon aus, dass der Geschenkverpackung nur relativ wenig Beachtung geschenkt wird, aber ich selbst finde die Anzugsschachteln weiterhin sehr passend für den Anlass.

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Linkparty #BSAN Besser spät als nie No. 6

Was ist der #BSAN?
Jeweils am Monatsende startet hier eine neue Runde meiner Linkparty #BSAN Besser spät als nie. Die Linkpartyidee dahinter ist, unverbloggte Themen nachzureichen. Entscheidet dabei selbst, wie ihr euer “spät” definiert. Ihr könnt nie gezeigte DIY-Werke verlinken, aber auch an Bücher oder Erlebnisse erinnern, die ursprünglich mal für den Blog gedacht waren, aber es dann doch nie bis zur Veröffentlichung geschafft haben. Vielleicht wäre das ja auch ein Anlass, den Entwurfsordner für begonnene Blogbeiträge zu leeren?

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


Nehmt gerne den Aktionsbutton mit auf eure Blogs oder nehmt selbst teil, wenn es für euch passt. Das Verlinkungsangebot startet Ende März 2026 (dem Geburtstagsmonat zu meinem 16. Bloggeburtstag) und endet, wenn ich selbst alle Blogbeiträge nachgereicht habe, die ich eigentlich hier noch zeigen wollte.

Wie ist der aktuelle Stand?

Im August war nun tatsächlich die allgemeine Sommerpause zu bemerken, mit der ich eigentlich im Juli gerechnet hatte und es gab das erste Mal keinen neuen Eintrag von anderen Bloggern.

Bei mir selbst gab es als Fortsetzung zum Juni-Lettland-Blogbeitrag noch meine Glasperlen-Handwärmer, die ich mir auch bereits 2022 gekauft hatte. Da es nur ein Fortsetzungsblogbeitrag zu einem früheren BSAN-Beitrag war, sollte es eigentlich zum Ende des Monats noch ein richtiges “neues-alt-Thema” geben, aber das habe ich nicht mehr geschafft. Glücklicherweise darf im Bloggerleben ja alles, aber nichts muss ..

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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen Quartal II/2025

Es ist nicht gut, dass ich meine Blogeinnahmenberichte immer erst dann nachreiche, wenn mir die nächste Steuererklärung im Nacken sitzt und ich die Zahlen natürlich dafür brauche. Von 2025 fehlen mir noch drei Quartalsberichte, da es erst im Februar die erste Quartalsauswertung von 2025 gab. Zielstellung wäre ja weiterhin, dass ich wenigstens wieder jahresaktuell darüber blogge. In den letzten Wochen habe ich es immerhin geschafft, bei den Partnerprogrammen aufzuräumen und diese Liste mit KI-Unterstützung unter den Blogbeiträgen einzubinden. Nun müsste der geneigte Blogleser bei ohnehin geplanten Onlinekäufen nur noch drauf klicken, wobei ich mir vorstellen kann, dass der Aufwand dazu extra über meinen blog zu gehen, schon eine große Hürde ist. Im zweiten Quartal des letzten Jahres ging es mit 128,30 € zwar geringfügig nach oben, aber im Sieben-Jahres-Vergleich sieht man, dass die Einnahmezahlen sonst zwischen April und Juni deutlich mehr angestiegen sind.

Die Euronen kamen von April bis Juni 2025 von:

Lead Alliance: 85,50 €
Amazon*: 26,32 €
Steady*: 14,41 €
Awin: 2,07 €

Eine Aufschlüsselung gab es hier.

Durch den Wegfall von Makerist mit Beginn des Quartals schrumpfte die Liste meiner Einnahmequellen, die weiterhin funktionieren noch etwas mehr. Weit an der Spitze stand dabei Gudrun-Sjöden*, die eigentlich angekündigt hatten, dass Programm ebenfalls zu schließen. Den 128,30 € Einnahmen aus den drei Monaten standen mit 215,34 € wieder deutlich mehr Ausgaben gegenüber: am kostenintensivsten war dabei der Labeladventskalender von LaleLoup, ein Workshop bei Ramona Weyde, aber auch mein Wolle-Einkauf. Wenn ich dieses Hobby beibehalte, kann man in diesem Bereich wohl auch sehr viel Geld ausgeben … Bei den Technikausgaben mit zwei überschaubaren Ausgaben für einen neuen Cookie Banner und die Hostinggebühren für all-inkl* für den notwendigen nach Serverumzug bin ich dafür sogar genau im Kostenrahmen des Budgets gewesen, den ich dafür von den Blogeinnahmen abziehe. Aktuell sind das 10%.

Die genauen Ausgabepositionen gibt es wie immer hier.

Übersicht Bestellungsmöglichkeiten*

Der Warenwert erreichte im zweiten Quartal für die Rezensionen nur 15,00 €, da ich im gesamten Quartal nur “Der Schattengarten: Wie ich mein Glück im Moos fand“* vorgestellt habe.

Mit 43 Blogbeiträgen habe ich im zweiten Quartal 2025 – auch durch die Osterurlaubswoche – etwas weniger gebloggt als im ersten Quartal. Die erfolgreichsten Monatsbeiträge waren dabei:

April 2025: Serverumzug all-inkl
Mai 2025: BlogWochen2025: Warum bloggen wir eigentlich immer noch?
Juni 2025: #ducathisockschallenge Teil 2 Garn Wolle Atelier Zitron

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Über mich

Kreativtagebuch einer Kunsthistorikerin mit (Ehe)Mann, drei Schulkindern (01/2010, 07/2013 und 09/2017) im Projekt Vierseithof (*1768) in Dresden wohnend, gerne die Welt bereisend.
Wer schreibt hier und worüber?

Alle Partnerprogramm-Links werden mit * gekennzeichnet und die Blogeinnahmen monatlich transparent aufgelistet.
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