Quarterbag Sängerin Schwägerin
Da es in dieser Blogwoche noch so gut zu den Malta-Themen passt, zeige ich heute mein Geburtstagsgeschenk für die Schwägerin. Gleich drei Familienmitglieder aus ihrer Familie haben im Mai Geburtstag und daher sehen wir uns in diesem Monat ziemlich häufig. Mein Mann verpasste allerdings die Besuche bei seiner Schwester komplett, da er an jedem Feierwochenende auf Radtour war. Das mittlere Kind hingegen war erst mit den Pfadfindern unterwegs und radelte dann mit dem Vater zusammen die Eger in Tschechien entlang. Bei 96km-Tagesetappen war ich sehr froh, dass ich stattdessen Geburtstagsgeschenke vorbereiten konnte.

Die QuarterBag von it’s a pitch habe ich letztes Jahr bereits 3x genäht und dieses Jahr bereits 2x. Damit haben nun schon drei Mitglieder des Lieblingschores so eine Tasche. Nur die Tasche der Schwägerin hat aber sogar bei der Stoffauswahl einen Musikbezug. Den Notenstoff von Timeless Treasures habe ich – ebenso wie das Decovil* im Inneren – beim Räumungsverkauf bei Stoff Fischer in Dresden mitgenommen. Der bunte Musikstoff passt ganz wunderbar zur Beschenkten.


Der Spruch gehört zum SnapPap Fashion Bogen*, den ich mir in Wien gekauft habe. Das eigene Nählabel ist von Dortex und der Reißverschluss von Snaply. Dieses mal habe ich sogar wieder an die Halteschlaufen an den Seiten gedacht. Wann das Webband zu mir gekommen ist, kann ich im großen Stoffgebirge aber nicht mehr entdecken.

Warum gehört dieser Blogbeitrag nun noch mit zur Malta-Woche? Neben der Tasche und einem Bild der Tochter gab es auch noch zwei Urlaubsmitbringel von Gozo – eine Seife und ein Geschirrhandtuch, das meinem Mann besonders gut gefiel. Ich denke bei Stickwerken ja schnell, dass ich das auch selbst könnte und bin mir außerdem nicht sicher, wie gut man solche Erinnerungsstücke findet, wenn man selbst gar nicht dort war, aber die Schwägerin hat sich auch darüber sehr gefreut.
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Händlershop Amazon Partnerprogramm Influencer Programm
Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich fast seit Beginn des blogs Partnerprogramme geschaltet habe und Blogeinnahmen erziele. Die Transparenzberichte, bei denen ich aktuell leider wieder (zu) sehr hinterher hänge, gib es für die Jahre 2012-2019 und 2020-heute. Ebenfalls von Beginn an wurde ein Teil der Einnahmen gespendet oder in passende Crowdfunding-Projekte gesteckt. Bereits seit 20 Jahren und damit noch vor dem Start dieses blogs bin ich beim Amazon Partnerprogramm, dass seit 2012 kontinuierlich Blogeinnahmen erzeugt hat. Vorgestellt wurden Produkte, die ich entweder rezensiert oder die uns in der Familienzeit mit drei Kindern wirklich überzeugt haben. Viele davon gehörten in den plastikfrei-Bereich. Der Versuch bei den Büchern auf anderen Plattformen auszuweichen, hat leider nie funktioniert.
Mit dem Start der Amazon-Händlershops wollte ich die Direktzusammenstellung auch sehr gerne nutzen, wurde dort aber nie aufgenommen, weil wohl ausschließlich die Instagram-Zahlen zählten. Alternativ habe ich es mit meiner eigenen Empfehlungsseite probiert. Für mich nun sehr überraschend, wurde ich im Mai doch im Programm zugelassen, mit dem ich meine Empfehlungen nun in einer Shopansicht* zusammenstellen kann.

Die aktuelle Zusammenstellung ist eine Mischung aus der bisherigen Empfehlungsseite und unseren eigenen Einkäufen aus den letzten Jahren. Im März wurde beim Bloggerschnack nach der KI-Nutzung in blogs gefragt – meine neueste Anwendung der Technik ist tatsächlich die Button-Erstellung für den Händershop*, den es nun im Header, unter den Blogbeiträgen und im Newsletter gibt:
Bleibt noch die ethische Sicht auf das Bücherriesen. Auch wenn es mit dem Handmade-Store*, bei dem auch von mir beworbene Anbieter, wie die Windelmanufaktur aus Dresden* mit dabei sind, lassen sich die sozialen- und nachhaltigen Probleme nicht schön reden. Auch als Influencer möchte ich mich nicht wirklich fühlen. Einen Blogort zu haben, an dem ich angeben kann, welches Kinderbuch hier immer wieder gelesen und mit welchem Spielzeug wurde wirklich dauerhaft gespielt wurde sowie was ich alles in meiner Nähecke schon angehäuft habe, finde ich aber trotz der Schattenseite gut.
Im übrigen habe ich vor wenigen Wochen meinen Instagram-Account nicht zuletzt aufgrund eines Influencer-Themas kräftig aufgeräumt. Ich folge jetzt nur noch den Personen und Institutionen, denen ich persönlich schon mal begegnet bin oder mit denen ich zumindest konkret Kontakt hatte. Ein Anlass war die Werbepräsenz mit dem Pyramidensystem einer österreichischen Kosmetikfirma, die immer präsenter in meiner (sinnlosen) Storyscrollerei wurde – wobei ich ja eigentlich inzwischen eine Alternative hätte. Multi-Level-Marketing mit einem amerikanischen Unternehmen hat in meiner Jugend zu Verwerfungen im Familienkreis geführt, die sich nie wieder haben glätten lassen. Daher mache ich über diese Stufensysteme, bei denen es wohl weniger um die Produkte, sondern eher um das Anwerben neuer Verkäufer geht, einen sehr großen Bogen. Gerade bei dieser Firma mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit finde ich außerdem die regelmäßigen weltweiten Networkingsreisen – natürlich mit dem Flugzeug – mehr als seltsam. Nach dem Aufräumen habe ich nun nur noch zwei dieser Influencer in meiner Timeline – eine Bekanntschaft aus der Tagesmutterzeit und Level-8-Partnerin, die ich 2014 persönlich kennengelernt habe. Wenn nun ausgerechnet diese neue Gewichtung bei Instagram dazu geführt haben sollte, dass ich nun doch beim Amazon Influencer Programm* aufgenommen wurde, wäre das schon ein bisschen amüsant, oder?
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MMM: Kirsten Kimono Tee Maria Denmark Malta Gozo
Schon während des letzten Herbstnähwochenende mit den Dresdner Nähbloggern habe ich mein drittes Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark genäht. Wie die beim letzten MeMadeMittwoch gezeigte Bluse wurde das Shirt aber das erste Mal im Osterurlaub auf Gozo, der Nachbarinsel von Malta, angezogen. Dort sind auch die Tragebilder entstanden und damit kann ich meinen heutigen Erwachsenenkleidungsbeitrag gleich noch mit ein bisschen Gozo-Reisebericht kombinieren. Das passt hervorragend zu den beiden Blogbeiträgen mit dem Stoffladen in Rabat und dem Kunsthandwerkerdorf in Gharb aus den letzten beiden Tagen.

Mein zweites Kirsten Kimono Tee habe ich vor zwei Jahren genäht und das erste Mal im Toskana-Urlaub getragen. Mit der Passform war ich damals schon nicht zufrieden, aber in den Monaten danach leierte der Stoff so sehr aus, dass es aktuell maximal noch als Nachtshirt tragbar ist. Dieses Mal wurde ein Viskose-Jersey mit Leinenanteil in der Farbe Curry (85% Viskose, 10% Leinen, 5% Elasthan) vernäht, den ich letztes Jahr auf einer Dienstreise in Erfurt gekauft habe. Interessanterweise sieht das Muster dem Vorgängermodell sehr ähnlich.


Beim Herbstnähwochenende hatte ich nur die Babylock Desire mit, die zwar wie immer zuverlässige Overlocknähte machte, aber bei den Covernähten dieses Mal Probleme hatte. Da mehrere Anläufe zu brauchen, kenne ich bislang nicht. Der Viskose-Jersey war allerdings auch sehr dünn und die Covernähte verzogen sich etwas. Mein Nählabel als Einnäher kommt von Dortex.

Nach dem Schlapperlook vom Vorgängermodell nähte ich bewusst eine Nummer kleiner, die mir dann aber eigentlich wieder viel zu Figurbetont saß. Ich stelle fest, dass ich vor zehn Jahren und damit vor dem dritten Kind und noch in meinen 30ern eben doch andere Maße hatte, denn damals gefielt mir der Schnitt (an mir) sehr. Am Aufnahmetag habe ich das Shirt – bis auf die kurze Fotosession – immer mit einem Tuch kombiniert, da ich trotz Sonnencreme doch wieder rote Stellen hatte.


Überhaupt ist der Hintergrund der Tragebilder eigentlich viel ansehenswerter als ich, denn ich lockte die Familie zu den Ġgantija-Tempel, die als Uneso-Weltkulturerbe mit 5600 Jahren älter als die ägyptischen Pyramiden von Gizeh und Stonehenge sind. So etwas kann mich sehr begeistern, während die Familie in überraschend heißer Aprilsonne wohl nur ein Haufen alter Steine sah. Ich hoffe aber immer, dass sie sich von meiner Faszination über die teilweise über 50 Tonnen schweren Steine doch etwas anstecken lassen.



An diesem Tag ging es noch weiter zur Kalypso-Grotte, in der Odysseus sieben Jahre bei der Nymphe Kalypso gelebt haben soll und nach einem kurzen Mittelmeerabtauchen in der Ramla Bay zur Mixta Cave, bei der ich ein bisschen stolz war, dass ich dort so schnell hochwandern konnte.

Die Landschaft im Frühlingsmonat April auf Gozo war großartig, wobei die Einheimischen berichteten, dass das satte grün und die bunten Blumen schon einen Monat später verschwunden wären. Mit diesem Wandershirt enden meine Osterurlaubsblogbeiträge. Es gefällt mir sehr, dass ich auf der Erlebniskarte nun auch auf dieser südlichen Insel so schöne Punkte sehen kann.

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Malta Gozo Kunsthandwerkerdorf Ta’ Dbieġi Garb
Beim gestrigen Blogbeitrag hat man bereits den Schmuck gesehen, den ich mir im Kunsthandwerkerdorf Ta’ Dbieġi in Garb auf Gozo in Malta im Osterurlaub gekauft habe. Am Dienstag nach dem Ostersonntag sollte eigentlich ein Wanderpausentag sein, da wir den Tag davor eine 13 km Rund gedreht hatten. Daher wurde mein Wunsch nach einem Besuch im beworbenen Handwerksdorf erfüllt.

Auf dem Gelände der ehemaligen britischen Kasernen – auf Malta gibt es übrigens auch weiterhin Linksverkehr – zeigen verschiedene Kunsthandwerker die Herstellung ihrer Produkte. Das gesamte Areal wirkt aber sehr touristisch. Neben einigen Textiltechniken wie Spitze und Webware – mit Maltesterkreuzen – kann man bei der Glasherstellung, Töpfern, Schmieden und Lederarbeiten zuschauen, da zu jedem Laden auch eine Schauwerkstatt gehört. Einheimische werden hier aber wohl eher selten vorbeikommen.

Wenn es um Kunsthandwerk geht, denke ich natürlich auch immer an meinen Blog. Leider gab es aber bei vielen Anbietern große Piktogramme, dass auf keinen Fall fotografiert werden dürfte. Mein Mann war daher eher angespannt, dass ich dennoch direkt nachgefragt habe. Es gab dabei umfangreiche Erklärungen, dass man das auf keinen Fall dürfte, weil “China” alles kopieren würde, was online steht. Ob die Welt wirklich noch so sehr schwarz-weiß ist, wage ich zu bezweifeln. Mit meinen DIY-blog hoffe ich eher Anregungen für diese Handwerkstechniken zu wecken und denke, dass die Plagiatsfirmen schon lange nicht mehr auf Blogbilder angewiesen sind. Das wiederum die Handwerker vor Ort nicht ständig selbst im Netz sein wollen, verstehe ich sehr gut.

Nicht alle Anbieter waren aber so besorgt, das man ihre Produkte fotografiert und davon auf einem blog berichtet. In der Silberschmiede von George Farrugia habe ich mir den gestern schon gezeigten Schmuck gekauft und die Tochter eine Kette. Auch im Leather House durfte ich Aufnahmen machen und die sehr nette Klöpplerin hätte uns sogar an ihre Klöppelkissen gelassen, wenn wir noch etwas mehr Zeit gehabt hätte. Wir beschlossen aber direkt zum Blue Hole weiterzufahren. Übrigens sind die Blogaufnahmen für drei der hier gezeigten Gozobeiträge – das Shirt, der heute hier gezeigte Handwerksdorfbesuch und auch noch der Abstecher zum Stoffladen am Abend – alle an einem einzigen Tag entstanden. Wie viel man im Urlaub doch immer erleben kann – wobei sich unsere Kinder wohl auch durchaus gewünscht hätten, einfach mal nur am Pool im großartigen Ferienhaus zu bleiben. Einen ganzen Tag waren wir dort aber in der Woche nie.
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Malta Gozo Stoff kaufen Terry’s fabrics Victoria Rabat
Da ich übermorgen ein weiteres Kleidungsstück mit Osterurlaubsbezug zeige werde, starte ich in dieser Blogwoche eine kleine Malta-Gozo-Serie und zeige heute meine Urlaubsmitbringsel. Bei den Stoffneuzugängen wären zwar eigentlich erst noch ein paar andere Stoffkäufe dran gewesen, aber so kann ich diese Urlaubsthemen wenigstens endlich mal wieder zeitnah abschließen. Mit der Entscheidung ausschließlich auf der 14 km x 7 km kleinen Nachbarinsel von Malta zu bleiben, gab es auch nicht so viele Gelegenheiten in Stoffläden zu gehen. Das Inhabergeführte Terry’s fabric liegt aber sehr günstig direkt neben dem Busbahnhof in der einzigen Stadt auf der Insel, die von den Einheimischen als Rabat – oder auf maltesisch Ir-Rabat Għawdex – bezeichnet wird und von den Engländerin in Victoria umbenannt wurde.

Da wir sehr viel mit der Malta Explore Card auf der Insel unterwegs waren, schaffte ich es kurz in den sehr nahe gelegenen Stoffladen, der in einer sehr großen Einkaufspassage liegt. Dort findet der DIY-Liebhaber und Näher nahezu alles, was man für sein Hobby braucht. Es gab sogar eine umfangreiche Plotterzubehörecke. Bei den Stoffen habe ich allerdings eher Patchworkstoffe entdecken können und nur relativ wenige Kleidungsstoffe für Erwachsene. Die Entscheidung fiel daher auf einen blauen Baumwollstoff, dessen Farben mich an das Meer und den Inselbesuch im April diesen Jahres erinnern werden. Einen konkreten Nähplan habe ich dafür tatsächlich auch schon.

Den Schmuck habe ich mir im Handwerksdorf Ta’ Dbiegi gekauft, aber davon berichte ich hier einzeln.
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