Seit mindestens 2010 verteile ich kleine Weihnachtswichtel bei meinen Nachbarn im Vierseithof und im besten Falle auch bei den Instrumentallehrern unserer Kinder, Postboten und anderen. So richtig in die Großproduktion für gleich alle 14 Nachbarn bin ich wohl 2017 eingestiegen. Die Weihnachtszeit letztes Jahr 2024/25 verbrachte ich aber größtenteils im Bett und habe anschließend beschlossen, dass es auch mal ohne diese Zusatzgeste gehen muss. Dieses Jahr hatte nun seine ganz eigenen Herausforderungen und obwohl wir relativ zeitig in die Weihnachtsferien starten konnten, wurde der Nachbargruß auf eine Kombination mit Silvesterdeko verschoben.
Passenderweise hatte ich die “Happy 2026” von Mamassachen gleich in so großer Menge geplottet, dass ich genügend Bastelmaterial da hatte. Ganz ohne Naschwerk wurde es dieses Jahr nur ein Wunderkerzengruß. Dazu nutze ich den Jumbostanzer* mit 3 Zoll, stempelte auf die Rückseite unseren feinen Adressstempel von bastisRike, die unseren Hochzeitstempel gestaltet hat und fädelte die Wunderkerze in den Plott ein, der anschließend aufgeklebt wurde.
Statt wie geplant diese kleine Aufmerksamkeit gleich am Neujahrstag zu übergeben, brachte ausgerechnet der Silvestertag dann aber die familiäre Nachricht, dass der Opa nach drei Monaten dauerhafter Krankenhausbehandlung – und einem halbwegs hoffnungsvollen 82. Geburtstag vier Tage zuvor – erneut zum Notfall wurde und dieses Mal eine minimalinvasive Gehirn-Op stattfinden würde. Der Silvestergruß, bei dem wir selbst sehr hoffen, dass er uns trotz der schweren Zeiten viel glückliche Momente bringen möge, ist daher nicht der Wunsch für alle die uns kennen, sondern auch sehr für uns selbst. Statt einem Weihnachtswichtel 2025 ist es nun eher ein Nach-Silvester-Wichtel 2026 geworden, aber da die Weihnachtszeit ja theoretisch bis zum 2. Februar mit Mariä Lichtmess geht, passte das schon noch und ich blogge hier darüber deutlich aktueller, als es das Thema vermuten lässt.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Einmal mehr über Valomea bin ich auf die aktuelle Bloggeraktion “Back to the roots” von Nähkäschtle aufmerksam geworden, die wie ich Anfang des Jahres ihren Blog umziehen musste. Mit neuer Blogadresse startet sie aber gleich wieder durch und feiert ihren 11. Bloggeburtstag (vor). Dabei werden Schnittmuster gesucht, die man in den Bloggeranfangsjahren genäht hat – tatsächlich musste ich darüber sofort sehr schmunzeln, denn wer hier schon länger mitliest, erinnert sich vielleicht noch daran, dass hier auf meinem Blog ebenfalls zum 11. Bloggeburtstag dazu aufgerufen wurde, Nähklassiker nochmal zu nähen. Hier gab es die Auswertung damals dazu. Das ist nun aber schon fünf Jahre her ….
Genialerweise kann ich für die aktuelle Ideenfindung auf meine DIY 2015 Zusammenfassung zurückgreifen und damit ziemlich entspannt schauen, was ich 2015 bei immerhin 64 DIY-Projekten alles genäht habe und in die jeweilige Rubrik passen würde.
Bei Dekoration würde der Wimpel passen, den ich ohnehin aktuell wieder brauche:
Bei den Taschen und Täschen finde ich ein Exemplar, das ich 2015 meiner Schwiegermutter genäht habe und mir damals schon vorgenommen habe, sie auch für mich selbst nochmal nachzunähen.
Für Klamotten für alle schwanke ich zwischen Bettschuhen für mich und endlich mal einer Mütze für den Jüngsten, der immer nur die inzwischen recht ausgeblichenen Exemplare der großen Geschwister auftragen muss.
Ein Highlight wäre, wenn ich es bei der Aktion schaffen würde, etwas für mich zu nähen, aber das erscheint mir ziemlich fraglich. Ein Blazer wie 2015 wird es ganz sicher nicht, aber ein Shirt wäre vielleicht machbar.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Ich bin zu sehr Wissenschaftlerin um dem Aberglauben zu verfallen, aber das wir bei meinem allerersten Jahresmotto 2014 mit “Loslassen” erfahren mussten, dass die Uroma gehen wird und ich nun zehn Jahre später bei “Reduzierung” miterleben muss, wie mein Vater nur noch sehr reduziert am Leben teilnehmen kann, gehört schon zu den überraschenden Seltsamkeiten im Leben. Ich kann mich sogar noch daran erinnern, dass ich letztes Jahr überlegt habe, ob ich bei der Themenvorstellung darauf hinweise, dass keinesfalls Bekannte oder Familienmitglieder “reduziert” werden sollten, fand es dann aber doch zu makaber. Das Jahresmotto für 2026 ist daher “Festhalten”.
Damit meine ich nicht nur ganz körperlich meinen Vater sondern auch durchaus Familientraditionen und gemeinsame Aktivitäten mit allen drei Kindern, die es hier nur noch ein paar wenige Jahre geben wird, da sie dieses Jahr bereits neun, 13 und 16 Jahre alt werden. Damit haben wir dann zwei Teenager im Haus. Neben dem Festhalten werde ich aber auch weiterhin einige Dinge bewusst nicht festhalten, denn noch immer gibt es hier Kleinkinderdinge und sogar noch einen Wickelplatz im Bad, an dem wirklich nicht mehr festgehalten werden muss.
KI-Info: Gemini Modell: Nano Banana basierend auf einer Fotografie von amberlight-label
Wie in der Bildunterschrift erkennbar, habe ich mein Jahresmotto-Bild das erste Mal mit einem Assistenten erstellt und dafür Gemini von Google verwendet, um eine Zeichnung aus meinem Handy-Handhaltbild zu machen, das im 12v12-November-Beitrag zu sehen ist. Das Kalligraphie-Wort ist ebenfalls KI-generiert, aber bei den nächsten Schritten, wie einem Kreis darum im gewünschten Abstand zu setzen und einer weiteren Schriftergänzung, passten die Prompts nicht mehr oder wurden nicht so umgesetzt, wie ich mir das vorgestellt hatte – dennoch ist es für diesen blog ein Ankommen in der KI-Welt.
Wie sah es nun 2025 aus? Den von meinem Mann reduzierten Lampenschirm, der unter anderem zum letzten Jahresmotto inspirierte, habe ich erst im Dezember hier gezeigt. Das Fotoalbumsprojekt ist 2025 komplett gescheitert, aber nach der Großinvestition in gleich neuen Fotoalben mit einem Leineneinband* kann es dabei natürlich nicht bleiben und passt auch ziemlich gut zum (Erinnerungen)-Festhalten-Motto 2026. Eine Baby- und Kleinkinddinge sind hier tatsächlich (zumindest etwas) reduziert und auch die Coverlock konnte weiterziehen, wobei der Neuzugang hier immer noch nicht vorgestellt wurde. Außerdem haben wir das Arbeitszimmer reduziert, da das mittlere Kind im Herbst dieses Zimmer nun fast vollständig selbst nutzen kann und dort auch schläft. Keine nennenswerte Reduzierung kann ich beim Stoffgebirge oder Näh- und Blogzeit feststellen, obwohl ich da mittlerweile mit drei Schulkindern eigentlich neue Möglichkeiten hätte, aber das scheitert aktuell noch an der sinnlos-Handy-Scrollzeit, die ich immer noch zu wenig mit Bloggerthemen fülle (oder ganz reduziere). Fast hätte ich im April den blog ganz reduziert, aber das konnte Dank dem Mann und dem Schulfreund zum Glück verhindert werden. Es wird daher auch 2026 hier weiter gebloggt …. lest ihr noch (ab und zu) mit?
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Der erste 12. des Jahres fiel auf einen Montag und war damit Beginn der Arbeitswoche Nr. 2. Den Sonntag zuvor konnten wir wenigstens zwei von drei Kindern zur Langlaufski- und Schlittenbewegung im Tharandter Wald überzeugen, was uns eine sehr merkwürdige Begegnung einbrachte, da unsere Kinder tatsächlich nicht durchgehend rein bedürfnisorientiert aufwachsen (in dem Fall würde der Jüngste bereits vor der Teenagerzeit sein Kinderzimmer nicht mehr verlassen). Danach folgte der Rehabesuch bei meinem Vater in Pulsnitz, der aktuell frustrierender ist, als am Beginn seiner Krankenhausodysee, die nun schon 111 Tage andauert. Einen Tag nach dem hier 12., von dem für die Aktion von Draußen nur Kännchen hier zu berichten ist, werden wir beim Anwalt sein.
Die beiden großen Schulkinder hatten – wie gefühlt fast jeden Tag – Schulausfall und damit erst zur dritten Stunde. 6:00 Uhr aufstehen musste man leider trotzdem. Nach dem notwendigen Kücheneinsatz wurde der Wochenkalender befüllt. Dank einer Weitergabe von Lo Ui habe ich den letztes Jahr beim Weihnachtsbasar im Gymnasium gewonnenen Wochenplaner* mit Kleberückseite nun gegen eine komplett magnetische Wochenplanvariante* eingetauscht, die mit dazugehörigen Magnetstreifen* nun auch viel Farbenfroher ist. Den bisherigen Wochenplaner* nutzt die Tochter weiter. Noch vor dem Arbeitsbeginn wurden zwei Schuhe bei Vinted gekauft, ein Blogbeitrag geschrieben und zwei Termine telefonisch umgeplant, da für den Nachmittag bereits Eisregen angesagt war. Nach der Homeoffice-Arbeitszeit (und der Erkenntnis, dass ich in nur einer Woche ein Seminar an der Uni halten muss, dass ich im September zugesagt habe) überkam mich ein sehr ungewöhnliches Aufräumgefühl, bei dem ich dank Valomea nun weiß, dass es die Auswirkung des mir unbekannten nationalen Räum-deinen-Schreibtisch-auf-Tag war. Mit dem Jüngsten wurde noch eine Runde Siedler von Catan* gespielt und dafür übernahm der Mann dann das Abendprogramm, nachdem die großen Schulkinder von Orchester und Klarinetten-Unterricht zurück waren.
Auch wenn ich kurz überlegt habe, ob die Abendenergie noch ausreicht, habe ich am Abend noch an einem Sashiko-Wokshop teilgenommen. Bei Kiseki wird neuerdings übrigens auch (wieder) gebloggt und im Jahresrückblick kann man staunen, was alles geplant ist. Die angekündigte Verlosung fand zwar nicht statt und für die Jujizashi (Kreuze) fehlten mir eigentlich passende Nadeln und Garn, aber ich habe mich sehr wild ausprobiert und endlich mal etwas von der Stickgarn-Schenkung verwendet. Passende Bücher mit “Japanische Muster sticken: Techniken, Projekte, 280 Vorlagen“* dazu habe ich ja eigentlich schon. Für ein paar Stunden den Kopf mal abschalten zu können, ist sehr viel wert. Gegen 22:00 Uhr traf ich den Mann wieder und wir klärten immerhin noch ein Familienthema. Der Eisregen kam dann übrigens erst in der Nacht und bewirkt nun heute, dass alle drei Schulkinder zu Hause bleiben, da es wirklich ein dicker Eispanzer geworden ist.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Sehr lange habe ich hier auf dem blog von jedem einzelnen Dresden-Näht-Treff berichtet, aber auch das hat irgendwann nicht mehr so richtig gepasst oder ich war zu spät dran. Bereits 2022 gab es ziemlich wilde Mai, Juni, Juli und Oktober – Sammelblogbeiträge dazu. Dank Instagram kann ich zwar bislang noch problemlos nachvollziehen, wer teilgenommen habt, aber erst Monate später davon zu berichten, ist ja auch merkwürdig. Vielleicht schwenke ich ja im Sinne der Jahresrückblicke da auch noch einen Gesamtblogbeitrag um. Mal schauen …
Der Nähtreff der Dresdner Nähblogger bei Näähglück im April bekommt heute aber nochmal einen Einzelauftritt, weil ich sich dort mein Stoffvorrat vergrößert hat. Im konnte mich im Sinne des Jahresmottos zwar halbwegs beherrschen nicht zu viele Kinderstoffe mitzunehmen und halbwegs kritisch zu hinterfragen, was ich damit überhaupt nähen würde, aber der niedliche Löwenstoff musste dann doch mit.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.