Teil 1 Baby-Pause-Blogvorstellungsinterview: Kreativberg
Heute geht es nun los – der erste Teil der Blogvorstellungsinterviews, damit mein Blog in der Baby-Pause nicht ganz verwaist. Schnell wie der Wind hat mir Frau Kreativberg auf meine Anfrage Anfang Juli geantwortet:
Wie heißt dein Blog?

Hast du schon vor der Babypause gebloggt?
Ja, ich blogge seit August 2009. Da war unsere älteste Tochter ziemlich genau zwei Jahre alt. Genaugenommen habe ich keine richtige Babypause gemacht – ich habe einfach in der Anfangszeit mit Baby/zwei Babies mehr Zeit als sonst zwischen den einzelnen Posts verstreichen lassen. Einfach, weil ich so “im Jetzt” war, in dem der Computer gedanklich so weit entfernt war wie… durchschlafen wahrscheinlich 😉
Was war das Erste, das du für dein Baby genäht hast?
Für meine Älteste habe ich eigentlich nichts gemacht. Damals hatte ich so viel zu tun mit Arbeit, Studiumfertigmachen und Übersiedeln, da war eigentlich kein Gedanke ans Selbermachen. Das hat dann meine Mama, die werdende Oma, gemacht 🙂
Für die Zwillinge habe ich als erstes, glaube ich, Bettwäsche genäht. Ich habe später dann noch Zwergenmützchen gestrickt – mit Babys dann hier. Für unseren Jüngsten habe ich als erstes auch etwas gestrickt und später dann “mit” Baby, genäht habe ich dann als erstes ein kleines Hemd …

Hast du ein DIY-Baby-Lieblingsstück?
Ja, die ozeanblaue Jacke. Und das Wald-Zwergenmützchen. Beides sind Dinge, die ich immer wieder gerne mache, wenn Freunde von uns ein Baby bekommen, von denen ich weiß, dass sie selbstgemachtes gerne mögen.
In Sachen Nähen finde ich Hosen sehr praktisch und vor allem einfach zu machen. Man kann so viele Farben, Muster, Stoffe…. verwenden und hat jedes Mal ein wunderbares Unikat.

Gibt es für dich einen Baby-Lieblingsschnitt?
Ja, den der Quick-Change-Trousers aus “Handmade Beginnings
” oder den der Sommerhose aus “klein & oho
” – sind beide einander sehr ähnlich, finde ich.

Ist etwas auf der To-Do-Nähliste unerledigt stehen geblieben?
Vieles. Ich habe so viele Ideen, die ich umsetzen möchte… da sind wahrscheinlich schon meine Enkelkinder geboren, bevor ich meine “Liste” fertig habe 😉
Mein nächstes Projekt jedenfalls ist eine Schildkappe. Für mich. Aber die liegt schon seit Wochen fertig zugeschnitten da und nicht ein cm ist genäht *seufz*
Steht in deinem Bücherschrank ein DIY-Buch, das du gekauft hast, als du erfahren hast, dass du schwanger bist?
Ich habe eines geschenkt bekommen: “Handmade Beginnings” von einer Bloggerin (ka von “diekatzeundderfunk“) und daraus habe ich dann sogar ein Umstandskleid für mich genäht. Glücklicherweise hat mir eine andere Bloggerin (Barbara von “60gradnord“) beim Übersetzen der englischen Anleitung geholfen – sonst wäre das Kleid nie anziehbar geworden 😉
Welchen DIY-Mama-Blog sollte ich nicht verpassen?
Es gibt so viele.
Ganz spontan fällt mir “frontier dreams” ein. Es gibt hier genähte und gestrickte Baby-/Kindersachen, Spielsachen und allerhand andere kleine Besonderheiten zum Selbermachen – und noch dazu ganz wundervolle Bilder vom Familienalltag dieser Dreifach-Mama.
Welcher DIY-Baby-Blogeintrag wird bei dir am häufigsten aufgerufen?
Ich glaube, das ist das “Waldzwergenmützchen” oder auch die “Kürbismütze“. Ich nehme an, das liegt daran, dass ich die beiden Anleitungen auch auf ravelry verlinkt habe. Auch mein “Mützchen für einen süßen Knopf” wird häufig aufgerufen.

Alle Bilder in diesem Blogpost sind mit freundlichen Genehmigung direkt von Kreativberg verlinkt.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen …
12tel Blick Juli 2013 Vierseithof
Für den Zukunftstraum, den der Sohnemann als 20. Kind der Baugemeinschaft erweitert, wird die Babyblogpause nun noch vor den Beiträgen der Gastautoren unterbrochen. Der 12tel Blick vom Juli entstand zwei Tage vor der Geburt des Sommersonnenkäferkindes und zeigt, dass der Innenhof momentan noch ganz gut gepflegt wird.

Rasenmäharbeiten und sogar die Dachreparatur des Südhauses, in das es rein regnete, wird momentan noch von der Stadt finanziert. Insgesamt brachte der Monat ein lachendes und weinendes Auge, denn am Monatsersten hat die Stadt der Baugemeinschaft den Vierseithof nach über einem Jahr Vorbereitung tatsächlich verkauft.

Wenige Tage später mussten wir allerdings erkennen, dass die Zahlen der
ersten Kostenberechnung die der Kostenschätzung bei weitem übersteigen. Ein paar
schlaflose Nächte folgten und momentan wird hin- und her, raus und
rein-gerechnet und überlegt, wie viele Eigenleistungen tatsächlich
realistisch sind. Beim nächsten 12tel Blick werden wir wissen, ob die
Baugemeinschaft nun wirklich kaufen kann …
Selbstgemacht: 2990 g & 50 cm
Das Sommersonnenkäferkind ist gelandet und hier wird daher nun eine Blogpause eingelegt, die ab der kommmenden Woche durch eine einige Gastautoren verkürzt wird.

Der Sohnemann ist ungewöhnlicherweise als Sternengucker mit dem Gesicht nach oben geschlüpft und soll daher wohl besonders viel Glück im Leben haben. Unser gemeinsames großes Glück hat bereits begonnen …
Globulitasche von leni-pepunkt
Schon vor einem Jahr wollte ich mir eigentlich ein Globuli-Täschchen nach dem E-Book von leni-pepunktnähen, um damit gut ausgerüstet das erste Mal im Leben einen OP von innen zu sehen. Dann kam allerdings doch alles ein bisschen anders als geplant und die Zeit für die Globuli-Tasche fehlte. Diesmal scheint sich der neue Erdenbürger aber halbwegs an bestehende Absprachen zu halten und so habe ich es nun vor dem nächsten Weg zu den Ärzten in Weiß geschafft, zumindest Globuli-Taschen-mäßig vorbereitet zu sein.

Vernäht wurde jeweils ein Reststückchen eines Ikea-Stöffchens aus dem Vorrat und vom moosgrünen Feincord von Mira aus Rostock, der für den Wintermantel
erworben wurde. So ganz zufrieden bin ich allerdings nicht, da mein
Volumenvlies wohl zu dick war und die kleine Minitasche dadurch recht
voluminös wirkt. Selbst die dünne Absteppnaht sah darauf seltsam aus und
wurde spontan durch einen weiteren Zickzackstich ersetzt.

Gefüllt ist mein Notfalltäschen nun auch schon gut, denn in den letzten Wochen habe ich nicht weniger als vier Arzt- und fünf Hebammengespräche hinter mich gebracht, da ich als Sonderfall mit einer Spätatonie III.Grades bei der ersten Geburt nun offensichtlich unter besonderer Beobachtung stehe. Eigentlich wäre ich wahrscheinlich der perfekte Hausgeburt – oder wenigstens Geburtshaustyp, aber mit der Vorgeschichte sehe selbst ich ein, dass man nicht zu sehr mit dem eigenen Lebensfaden spielen sollte.
Von einer Oxytocinprophylaxe konnte mich dennoch noch niemand wirklich überzeugen und so werde ich nun mit Chefarzt-Unterstützung der Natur und den hoffentlich richtigen Globuli eine Chance lassen, bevor mich die Liste der nachgeburtlichen Schrecken erwarten wird. Gleich drei Hebammen und eine Ärztin meinten übrigens unabhängig voneinander, dass bei meiner Haar- und Hautfarbe jeder Geburtshelfer Angst vor dieser seltenen Komplikation bekommen würde. Sehr aufbauend und selbst für mich zugegeben Nachtschlafraubend … ein bisschen Daumen drücken kann also demnächst nicht schaden …
Da dieses Täschchen und der Inhalt wirklich nur für mich sind, sollte es auch zu RUMS wandern, aber irgendwie dachte ich, dass erst morgen Donnerstag sei – daher nun ein ungewohnter Abend-Post, ganz gegen meine Bloggewohnheiten …
Transparenzbericht 06/2013 & Vergütungsmodell Amazon
Der letzte Blogeinnahme-Monat hat gezeigt, dass wer rechnen kann, klar im Vorteil ist. Das Amazon Partnerprogramm wurde ursprünglich bereits 2006 aufgenommen, um die Buchcover der eigenen Publikationen aus dem Wissenschaftlerleben rechtefrei auf einer Homepage einbinden zu können. Damals gab es – so weit ich mich erinnern kann – keine unterschiedlichen Vergütungsmodelle. Mit der Verlinkung hier im Blog über den gleichen Account blieb ich daher auch beim Vergütungsmodell klassisch und freute mich dabei über beachtliche 4%.
Im letzten Monat gab es nun die Erkenntnis, dass es inzwischen alternativ noch ein dynamisches Vergütungsmodell gibt, das bereits bei 5% beginnt und danach sogar noch etwas steigen kann. Das klassische Modell hat zwar weiterhin seine Vorteile, wenn man Plasmafernseher
verkauft, da es keine Obergrenze pro Verkauf gibt, aber das wird wohl bei mir kaum der Fall sein. Die Umstellung hat jedenfalls bei mir dazu geführt, dass im Juni 40,58 € auf meinem Konto angekommen sind.


Dafür dümpeln die Flattr-Einnahmen mit 1,47 € weiterhin unter dem eigenen Flattr-Betrag vor sich hin. Dennoch habe ich mich sehr gefreut, dass mit Strategchen und MamaMiez nun zwei weitere DIY-Blogger den Schritt zu flattr gewagt haben. Ein bisschen Flattr-Ausgleich gab es im letzten Monat noch durch Namensbänder, die mit 1,77 € die Blogeinnahmen noch ein bisschen in die Höhe geschraubt haben. Insgesamt war das aber der beste Blogeinnahme-Monat, den ich bislang hatte. Vielleicht ist der Plan, darüber die Stoffsucht zu refinanzieren und die Hausprojekt-Kasse zu entlasten, doch gar nicht so unmöglich …











